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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#76

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 16.07.2017 14:07
von Felix Winter | 208 Beiträge
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Waffen Keine

Felix verstand zwar immer noch nicht wirklich, wie Annabeth sich nun mit anderen unterhielt, aber er fragte auch nicht weiter nach, denn vielleicht würde er es ja irgendwann auch noch selber herausfinden. Er stellte es sich aber dennoch alles andere als leicht vor, denn er verstand die Zeichen nämlich nicht, die Addie mit Annabeth austauschte, daher wusste er auch nicht, wie man Annabeth verstehen sollte, wenn niemand als Übersetzter diente, denn Stift und Papier war ja nun auch nicht mehr wirklich etwas, was man besonders gut finden konnte, wobei Stifte wahrscheinlich noch einfacher waren als Papier.
"Besser als vorher, ich würde dennoch lieber eine Nacht hier bleiben, bevor es für mich weiter geht. Vielleicht bleibe ich auch noch etwas länger, denn vielleicht hat einer von ihnen meinen Vater gesehen oder weiß zumindest wo das Gefängnis ist.", antwortete Felix, denn er war sich eigentlich ziemlich sicher, dass er von hier aus alleine weiterziehen würde, denn Addie hatte ihre Tochter nun gefunden, also musste sie nicht weitersuchen und würde sicher hierbleiben. Er war zwar noch ziemlich jung, aber dies war eigentlich ziemlich offensichtlich, denn er würde ja auch nicht unbedingt weiterziehen, wenn er seinen Dad gefunden haben würde und sie einen Ort hätten, wo sie bleiben konnten. Hier schien zwar noch einiges an Arbeit nötig zu sein, aber es wäre sicher sicherer als draußen und da sein Dad ja auch nicht unbedingt in einem Gefängnis hatte bleiben wollen, wären sie dann vielleicht hier gelandet und auch hier geblieben, aber vielleicht gab es ja auch noch andere Kolonien, wo sie sich dann in einer niedergelassen hätten, die schon etwas mehr Sicherheit bot. Doch darauf würde er wohl erst eine Antwort bekommen, wenn er seinen Dad wiedergefunden hätte und er hoffte wirklich, dass ihm dabei jemand helfen könnte, denn irgendjemand musste doch einfach seinen Vater gesehen haben, dieser konnte sich ja schließlich nicht in Lust aufgelöst haben und er wollte nicht einmal daran denken, dass dieser vielleicht einer von diesen Monstern geworden war, dies würde er nicht akzeptieren, außer wenn er es mit eigenen Augen sehen würde.

Felix nickte leicht, als Addie meinte, dass dieses Kloster schon ziemlich alt wäre, denn dies hätte er nun auch so vermutet. Es hatte sicherlich eine interessante Geschichte hinter sich, die er vermutlich aber wohl nie erfahren würde. Manchmal war es vielleicht auch besser, wenn man nicht immer alles über einen Ort wusste, wo man sich gerade befand.
"Vielleicht noch, ob es hier noch andere Kinder gibt.", gab Felix ehrlich zu, denn er vermisste es schon, dass er mit anderen Kindern Spaß haben konnte. Die Welt war zwar gefährlicher geworden, aber er war eben dennoch ein Kind und begriff noch nicht ganz wie ernst es wirklich alles war. Für ihn blieb immer noch der Gedanke, dass irgendwann wieder alles gut werden würde und sie diesen Zomtros helfen konnten, weil es irgendwann ein Gegenmittel geben würde, daran hielt er immer noch fest.
Als Annabeth eine Dose in seine Richtung schob, hob er verwirrt eine Augenbraue, denn er wusste nicht, was sie ihm nun damit sagen wollte. Doch dann schüttelte er leicht den Kopf, denn egal was sie ihm nun sagen wollte, er wollte die Dose nicht. Öffnen konnte er sie nicht und Hunger hatte er gerade auch nicht wirklich, also wusste er nicht, was er mit dieser Dose tun sollte und da erschien ihm ein Nein als Antwort am einfachsten, denn egal auf welche Frage sie nun mit der Dose stellte, so war seine Antwort negativ. Momentan würde er sich eigentlich gerne hier etwas umsehen, denn es interessierte ihn schon, wie es hier sonst so aussah, aber da er sich nicht auskannte, wollte er dies ungern alleine tun, immerhin könnten hier überall Zomtros herumlaufen, so wie das Gebäude noch aussah. Doch auch wenn er fest davon überzeugt war, dass es immer noch Menschen waren, nur eben etwas andere Menschen, so wollte er ihnen doch nicht alleine begegnen, denn das sie gefährlich waren, hatte er immerhin verstanden.

@Dr. Addie Chase

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#77

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 17.07.2017 15:13
von Raven Sinclair | 9.571 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

Gemeinschaftsraum

Sebastians wegweisendem Deut folgend, steuerte die verbliebene Gruppe die Tür zur Arztkammer an. Wie sein Sohn auf ihn zugestürmt war, hatte sicherlich nicht nur Raven in Alarmbereitschaft versetzt. Sofort war sie wieder angespannt, das Herz pochte spürbar in ihrem Brustkorb. Kaum war eine Sache geklärt, folgte die nächste.. Hätte sie mit den beiden mitgehen und helfen sollen? Kurzzeitig war sie versucht. Allein schon, um zu erfahren, was los war. Aber vorerst waren ihre Leute wichtiger. Sie musste wissen, wo sie die beiden ließ, falls sie gleich doch noch loseilte, um die anderen einzuholen.

Hinter der geöffneten Tür fanden sie tatsächlich weitere Personen. Lebende, zum Glück. Sogar ein Kind war dabei. Und eine der anwesenden Frauen war womöglich die, nach der Max suchen sollte. Damit war die Kammer jedenfalls voller, als zuerst angenommen.
"Hi.. Sorry für die Störung." Ihr Blick schweifte einmal über jeden, der soeben in seinem Tun gestört wurde. Sie versuchte freundlich zu wirken, trotzdem fühlte Raven sich direkt deplaziert und überflüssig. Immerhin brauchte sie kein Pflaster. So kannte sie nun aber wenigstens den Weg und ein paar Gesichter mehr, die sie hier nicht im Affekt über den Haufen knallen durfte.
Ab hier überließ sie einfach Lisa und Ben das Reden, verblieb an der Tür, um den Raum nicht unnötig weiter zu füllen. Sehr groß war der ohnehin nicht.
"Ich warte hier draußen und halte euch auf dem Laufenden, sollte ich etwas hören..", richtete sie leiser an ihren Partner und schlüpfte dann wieder hinaus auf den Flur, wo sie nicht im Weg stand.

Flure

@Benjamin Harper
Wie abgemacht nur ein kleiner Post, damit man sich wenigstens vom Sehen her kennt. Raven bleibt in Hörweite. Falls etwas sein sollte, also gern einfach verlinken


Right now I feel...


... just like a leaf on a breeze...
zuletzt bearbeitet 19.07.2017 01:07 | nach oben springen

#78

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 18.07.2017 12:48
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Die Sorgen und Ängste seiner Mum, war für den älteren der Zwillinge kaum greifbar, eben weil er keine eigenen Kinder hatte. Dennoch sah er wie seine Mum litt und er versuchte alles was in seiner Macht stand, damit sie wenigstens ein paar Minuten durchatmen durfte. Ein Grund mehr, nicht los zu ziehen um nach seinem Bruder zu suchen oder diese Wände hier sicher zu machen. Ein Schritt musste nach dem anderen gemacht werden und gerade schaffte Ben diese Einsicht auch aufrecht zu erhalten, statt die Unruhe in sich siegen zu lassen.
Alle waren mit dem Plan einverstanden, es gab keinen Grund noch länger in diesen Raum zu verweilen. Seine Mum gab den Ton der Gruppe so zu sagen an, damit Sebastian ihnen zeigen konnte wo sie hinmüssen. Von Nichts kommt einfach nichts...

Auf dem Weg über den Flur, wurde Ben automatisch langsamer. Er wollte seine Mum einfach im Blick behalten, so wie sie es ebenso gern hatte. Doch das alles hier war nur die Ruhe vor dem Sturm. Keine fünf Minuten dauerte es und plötzlich stand der Sohn von Sebastian vor ihnen. Das ganze Blut und die Hektik sowie Angst in dessen Augen, ließen Benjamin unbewusst sein Messer zücken. Alles in ihm schrie einfach nach schneller Hilfe, statt auf sich selbst zu achten.. wie er es eigentlich versprochen hatte. Erst Sebastians Worte, ließen ihn wieder zur Besinnung kommen. Trotzdem schob Ben seine Waffe nicht seelenruhig zurück in den Halfter am Hosenbund, sondern blieb in Alarmbereitschaft, während sich Vater und Sohn von ihnen entfernten.
Erst jetzt sah er das auch Raven nicht einfach den jüngsten Ereignissen freudig entgegen sah. Aber keiner rannte los, sondern folgte dem Ziel.

Ben musste erst mal durchatmen und versuchte in die Gänge hinein zu hören, während Raven sich bereits schneller im Griff hatte und die Tür der Arztkammer öffnete.
Grund genug um bei der Sache zu bleiben, sich den Raum näher anzusehen und dazu die Menschen hier. Vorerst musste es seine oberste Priorität sein, sofern sie nicht noch von einer Horde Walker überrascht werden. Weswegen er auch recht schnell bemerkte wie etwas Farbe aus @Raven Sinclair ihrem Gesicht wich, wahrscheinlich bildete er sich das ein aber es schaute so aus. Bevor sie zurück auf den Flur flüchten konnte, hielt Ben sie am Handgelenk fest und beugte sich seitlich zu ihr. "Keine Alleingänge" Flüsterte er ihr zu und gab ihr noch einen Kuss auf ihre Wange, erst danach gab er sie frei und trat weiter in den Raum.
"Sebastian schickt uns, hier soll unseren Verletzungen vielleicht geholfen werden können?" Sein Satzbau ließ gerade wahrscheinlich zu wünschen übrig, nur hatte er nicht wie sonst auch immer, alles sofort im Griff. "Also wenn das alles so stimmt, sollte sich meine Mum als erstes angesehen werden" Zwar schaute er wohl oberflächlich betrachtet schlimmer aus. Da seine aufgeplatzte Augenbraue ordentlich geblutet hatte, sowie die unzähligen Schürfwunden aber seiner Meinung nach, war nichts davon lebensbedrohlich.

@Lisa Harper
@Dr. Addie Chase
@Annabeth Chase
@Felix Winter

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#79

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 18.07.2017 20:18
von Lisa Harper (gelöscht)
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Ich folgte - ebenso wie die beiden Anderen - Sebastians Richtungsweisung. Das Wiederauftauchen seines Sohnes schien nicht nur ihn, sondern auch Raven und Ben in Alarmbereitschaft verfallen zu lassen. Auch mir wurde für einen Moment flau im Magen bevor ich mich fragte, ob dies nicht auch mit dem tierischen Durcheinander des gesamten Tages zusammenhängen konnte. Und doch sah ich Vater und Sohn etwas skeptisch nach bevor auch ich durch die Tür trat.
Der Raum in dem wir uns nun befanden war recht klein und so hatte ich auch schnell überblickt und konnte mich wieder meinen beiden von mir ernannten Schützlingen zu wenden.

Auch ich warf der jungen dunkelhaarigen noch einmal einen eindringlichen Blick zu, der bedeuten sollte, sie solle auf sich achten. Dann verließ sie den kleinen Raum und ich konzentrierte mich auf die anderen Anwesenden während mein Sohn unser plötzliches Auftauchen erklärte. Meine Augen fielen schnell auf den Jungen und ich schenkte ihm ein seichtes, aber ernst gemeintes Lächeln bevor ich mich der Erwachsenen Frau zuwandte, neben der eine jüngere stand. Schmunzelnd strich ich mir schließlich einige Strähnen aus dem Gesicht bevor auch ich die Stimme erhob. "Mein Name ist Lisa, das ist mein Sohn Ben. Wir hatten einen Unfall und er hat sich eine ziemliche Ladung an Schürfwunden zugezogen. Und die Platzwunde dort, aber ich denke die ist nicht zu übersehen."
Nicht wissend an wen ich diese Ansprache eigentlich wenden sollte sah ich beide Frauen an, denn den Jungen konnte ich schlussendlich wohl als möglichen Arzt ausschließen. Wobei ich in der heutigen Zeit wirklich oft genug überrascht wurde. Vielleicht auch hier.

"Ich habe sie so gut wie möglich mit hochprozentigem gereinigt. Ich selbst habe mir vor ein paar Tagen das Bein aufgeschnitten. Ein Arzt hat es sich angesehen und genäht, doch ich habe das Gefühl meine letzte Reise hat es vielleicht etwas überstrapaziert. Es fühlt sich ziemlich warm an."

Vermutlich sah ich etwas besorgt aus, doch ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, denn eigentlich wollte ich zuerst Ben in bester Verfassung wissen ehe man mich näher besah. Da hätten wir wieder diese Sache mit dem Mutter sein. Mütter hatten eine seltsame aber mit der Geburt ihrer Schützlinge eintretende Eigenart sich selbst immer zurück zu stellen, denn es gab nichts was wichtiger war als die Kinder.
Ähnlich dieser plötzlich auftretenden Eigenschaft verschwand die Angst vor dem eigenen Tod beinahe sofort. Mein Tod war nicht mehr wichtig, nicht mehr erschreckend. Die einzige und größte Angst die mich erfüllte war die meine eigenen Kinder begraben zu müssen... Das war sie noch immer und so kam ich nicht umhin Benjamin kurz mit meinem linken Arm zu umfassen und ihn seitlich an mich zu drücken.



@Dr. Addie Chase
@Annabeth Chase
@Felix Winter
@Benjamin Harper

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#80

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 19.07.2017 00:28
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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„Genau, du musst dich erstmal auskurieren. Schlaf ist die beste Medizin und Lachen, aber das ist nochmal was anderes.“, sagte sie grinsend, ignorierte dabei aber, dass er sagte er würde weitergehen. Natürlich verstand sie ihn. Er wollte seinen Vater finden, aber die Blonde mochte den Jungen- sehr sogar. Sie hatte sich eben an ihn gewöhnt und mochte seine ehrliche Art und das Reden über ihr früheres Leben. „Sicher...“, murmelte sie dann doch, um wenigstens doch etwas darauf erwidert zu haben.
Sich wieder an Annabeth gerichtet, teilte diese ihr mit, was sie bisher erlebt hatte. Nach jedem Satz nickte die Mutter heftig, wobei es mehr ihr selbst galt. Es fiel ihr immer noch schwer ihre Tochter zu verstehen, aber sie gab sich die beste Mühe. Stolz kam in ihr auf, als Annabeth berichtete, dass sie den ein oder anderen verarztet hatte. Mit einem Lächeln und ihr sanft über die Wange streichelnd, gab sie ihr zu verstehen, dass sie froh war ein so intelligentes und tapferes Mädchen zu haben. Anna holte schließlich ein paar Blätter hervor und so sah sie wieder zwischen den beiden hin und her, als Felix aber wieder das Wort ergriff. „Das hoffe ich.“ Sicher würde sich Felix freuen, wenn er mal mit jemanden sprechen konnte, der so alt wie er ist und vielleicht würde er für einen Moment den Kummer beiseite schieben, den er mit sich führte, weil sein Vater nicht da war. Also fragte sie Annabeth mit ihren Händen, ob es hier Kinder in Felix Alter gab.

„Ich bin mir sicher du findest das Mädchen wieder, so groß ist das Kloster ja auch nicht.“ Aufmunternd lächelte sie ihre Tochter an, ehe sie eine Augenbraue hob und sich umsah. „So so, ein Anführer. Das ist gut, oder?“ Jemanden der das ganze am Laufen hielt und daran glaubte wieder eine Gemeinschaft zwischen all den Zombies zusammentrommeln zu können. „Und Mönche? Fantastisch! Hier scheinen ja wirklich ein paar mehr Leute zu leben.“ Fröhlich stupste sie den Jungen an und hatte dabei ein breites Grinsen auf dem Gesicht.

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Kurz zuckte Addie zusammen, als sie eine Stimme vernahm, die aus der Richtung der Tür kam, was also hieß, dass es kein Untoter sein konnte. „Oh, ihr stört nicht.“ Erleichtert sah sie die hübsche Brünette an und schenkte ihr ein knappes Lächeln, während sie den Kopf ein bisschen neigte, um einen Blick auf ihre Begleiter werfen zu können. Die junge Frau wollte schon verschwinden, als der Mann ihr Handgelenk griff und ihr einen Wangenkuss gab. Wie schön es war glückliche Menschen zu sehen, welche, die für einen Moment vergessen konnten, dass sie so viel Tod umgab. Addie blinzelte eine Freudensträne weg, beherschte sich wieder und stand schließlich auf. „Sebastian? Ich nehme an, das ist euer Anführer?“ Als der Mann davon sprach, dass hier seine Verletzung verarztet werden könnte strahlte die Ärztin über beide Ohren, aber ehe sie etwas sagen konnte ergriff die andere Frau, Lisa war ihr Name und ihr Sohn hieß Ben, das Wort. Nickend hörte sie sich an, was sie zu sagen hatte und fuhr sich dabei durch die Haare. Kurz musterte sie die Verletzung des jungen Mannes, ehe sie versuchte, die der Frau auszumachen. Den Blick wieder auf die Beiden gerichtet, ging sie auf sie zu und reichte beiden nacheinander die Hand. „Freut mich Lisa und Ben. Das da sind Annabeth, meine Tochter und Felix, ein tapferer junger Mann.“ Sie war außer sich vor Freude, dass ihr Typ gefragt war, auch wenn es ihr lieber wäre, dass sich niemand erst verletzte, weil er mit einem Untoten gekämpft hatte. „Und ich bin Dr. Addie Chase. Eigentlich reicht Addie, aber ich wollte euch damit nur sagen, dass ich euch sowas von helfen kann!“

„Das war gut, dass du sie gereinigt hast, damit hast du eine Entzündung vermieden.“, sagte sie und tippte sich mit dem Zeigefinger nachdenklich ans Kinn. „Ich würde sagen ihr setzt euch beide hin und ich sehe mir das in Ruhe an.“ So wandte sie sich wieder an ihre Tochter und Felix. „Wollt ihr nicht auch draußen warten, damit ich Lisa und Ben verarzten kann.“ Das Gesagte begleitete sie gleichzeitig mit ihren Händen. Als sie schließlich auch aufgestanden waren, gab sie Anna einen Kuss auf die Stirn und Felix strich sie über die Wange, ehe beide auf dem Flur verschwanden.

„Darf ich fragen, was passiert ist? Ben, du hast nur diese Platzwunde und ein paar Schürfwunde, ja?“
Ein paar Schritte auf ihn zugehend kniff sie die Augen zusammen und begutachtete seine Verletzung. „Das muss definitiv genäht werden.“, murmelte sie und lehnte sich dann wieder zurück. „Das kriegen wir wieder hin.“ Sanft lächelte sie ihm zu und holte dann ihren Rucksack ran, um an ihre Erste-Hilfe- Tache zu kommen. „Aber ich widme mich erst dir. Du müsstest dein Bein dazu etwas freimachen.“ Addie richtete sich an Lisa Und kramte dann auch schon wieder in ihrem Rucksack.. „Seid ihr schon lange hier?“, fragte sie in ihr Gepäck hinein und fand dann das Desinfektionsspray, was sonst immer lose herumflog.

@Annabeth Chase
@Felix Winter
@Benjamin Harper
@Lisa Harper

zuletzt bearbeitet 19.07.2017 00:30 | nach oben springen

#81

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 19.07.2017 21:24
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Es tat einfach gut meine Mutter lebendig wiederzusehen und zu wissen das es auch gut ging. Bei ihr fühlte ich mich wieder wohler und es war eine unglaubliche Erleichterung ihr alles 'erzählen' zu können. Das schaffte wieder viel Platz im Gemüt. Ein winziges Bisschen Normalität, wenn man alles andere außen vor ließ. Und die Beiden waren gleichzeitig im Bilde was bisher hier geschehen war, bzw. was ich überhaupt mitbekommen hatte.
Das Felix mein Angebot der Dose nicht annahm war nicht weiter verwunderlich. Es hätte mich gefreut wenn er etwas gegessen hätte, aber erzwingen konnte ich es schließlich nicht. Sein Kopfschütteln war auch mehr als deutlich gewesen. Da bedurfte es keiner weiteren Worte. Ich lächelte trotzdem um dem Jungen zu signalisieren das es in Ordnung war. Sicher kam schon wieder viel auf ihn zu. Also packte ich die Dosensuppe wieder ein. Immerhin waren Nahrungsmittel und Konserven jetzt lebensnotwenig geworden. Viel Zeit gemeinsam hatten wir allerdings nicht. Zwar konnte ich das herannahende nicht hören, aber ich bemerkte sofort das sie die Tür bewegte. Reflexartig zog ich sofort mein Messer und stand gleichzeitig wieder auf. Ich hielt es schützend vor mir und stellte mich vor Addie und Felix.
Lautlos atmete ich auf als ich erkannte das es Menschen waren, lebende Menschen. Ich war erfreut darüber noch mehr Leute aus dem Kloster kennenzulernen. Jedoch hatte ich bei dem Gewusel so meine Schwierigkeiten zu verstehen was überhaupt los war. Als ich mir sicher war das keine Gefahr drohte, packte ich die Waffe wieder in meinen Gürtel. Etwas verwirrt sah ich zu meiner Mutter, die mir ebenfalls versuchte mitzuteilen was Sache war. Diese beiden fremden waren offensichtlich verletzt. Und Addie war hin und weg das man ihre Fähigkeiten als Ärztin scheinbar so wertschätzte. Was mich wiederum mit Stolz erfüllte. Ich grinste vor mich her und folgte den Ausführungen meiner Mutter. Es war auch eigentlich nur ein sachter Kuss auf die Stirn, aber jetzt hatten solche Gesten viel mehr Gewicht als früher schon. Das Zimmer war zu klein um so viele Leute beherbergen zu können, das verstand ich auch so. Ohnehin konnte ich auch gerade nicht viel tun. Addie war die Ärztin und Spezialistin, da wollte ich nicht im Weg stehen. Also nickte ich verstehend und deutete an das ich im Flur vor der Tür mit Felix warten würde. Vielleicht konnte uns auch die Frau, die bereits draußen stand, erklären was los war. Noch einmal kurz zu meiner Mutter schauend, grinste ich dann auch Felix leicht an und ging ebenfalls hinaus auf den Flur um Platz zu schaffen.


@Dr. Addie Chase
@Felix Winter
@Raven Sinclair
@Lisa Harper
@Benjamin Harper

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#82

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 20.07.2017 13:08
von Felix Winter | 208 Beiträge
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Waffen Keine

Felix nickte leicht, auch wenn er nicht wirklich verstand, warum lachen gesund sein sollte. Dies hatte er zwar schon öfter gehört, aber verstanden hatte er es eigentlich nie. Vielleicht war es ja etwas, was man machte, um sich besser zu fühlen, auch wenn es eigentlich keinen Beweis dafür gab, dass es wirklich helfen konnte, vielleicht war es aber auch einfach nur so ein Erwachsenending.
Dem Gespräch zwischen Addie und Annabeth folgte er nicht wirklich, aber als dann ein Anführer erwähnt wurde, wurde es doch interessant. Dies würde nämlich bedeuten, dass es hier auch eine Kolonie gab und vielleicht würde dieser ja auch eher wissen, ob sein Dad vielleicht zufällig hier wäre.
"Wir werden dem Anführer sicher noch begegnen, immerhin sollte er wohl auch wissen, dass wir hier sind.", meinte Felix nachdenklich, denn es war sicher wichtig zu wissen, wer alles hier war. Er wollte schließlich auch nicht getötet werden, weil ihn jemand für eines dieser Monster halten würde, wobei er ja doch noch mehr nach Mensch aussah, als diese Untoten es taten. Die Mönche waren sicher auch eine interessante Information, denn diese würden sich sicher am besten hier auskennen, vielleicht würden sie sogar die Umgebung kennen und würden ihm sagen können, in welche Richtung er gehen musste, wenn er weiterziehen würde.

Doch weiter darüber nachdenken konnte er nicht, denn die Tür ging auf und es kamen ein paar Leute hier herein. Der Raum war nun doch etwas eng für sie alle, weswegen er auch schon von alleine auf den Gedanken gekommen war, nach draußen zu gehen, denn dann wäre es vermutlich einfacher hier drinnen zu arbeiten. Als Lisa ihm ein lächeln schenkte, lächelte er leicht zurück, denn immerhin schien sie nett zu sein und vielleicht waren es die anderen ja auch, zumindest sahen sie nicht gefährlich aus. Doch er wurde auch leicht rot, als Addie ihn vorstellte, denn er würde nun nicht unbedingt sagen, dass er tapfer war. Immerhin rannte er doch eher weg, als sich den Monstern zu stellen. Allerdings sah er Addie auch verwirrt an, als sie ihm leicht über die Wange strich, denn er wusste nicht, warum sie dies immer tat. Vielleicht war es aber auch nur, um zu überprüfen, wie hoch seine Temperatur war. Vielleicht würde er sie dies später einmal fragen, aber nun ging er erst einmal nach draußen auf den Flur, damit Addie sich um die beiden Verletzten kümmern konnte.

tbc: -> Flur

@Benjamin Harper

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#83

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 20.07.2017 14:31
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Nach dem kleinen Schreck Moment, welchen sie unbeabsichtigt mit ihrem Eintreten verursacht hatten, war die Stimmung recht schnell entspannt.
Noch bevor auch die zwei jüngeren den Raum verließen, stellte seine Mum ihn und sich selbst erst mal vor. Danach begann eine indirekte Aufbruchstimmung, wobei er mit einem Schritt den Weg der Tür freigab und nicht wie ein Türsteher wirken wollte. Die Leute hier kannte Ben zwar noch nicht aber keiner von ihnen wies Gefahrenquellen auf, weswegen kein Verhör seinerseits statt fand oder er Bedenken hatte, sie da raus zu seiner Freundin zu lassen.

Die Ärztin wirkte gleich auf Anhieb freundlich, sie ähnelte gewissermaßen seiner Mum. Vielleicht werden sie noch etwas so wie Freunde, wenn man in diesen Zeiten überhaupt noch daran dachte. Bevor er jedoch in seine eigene Gedankenwelt abdriftete, konzentrierte er sich weiter auf das hier und jetzt. Vor allem als sie hier nur noch zu dritt waren und seine Mutter schließlich noch ihre Wunde mit Worten offenbarte. Da hörte er natürlich genauer hin, da sie bis jetzt nicht wirklich darüber gesprochen haben.
Mit der Geste, die letztendlich folgten lächelte Ben etwas schief, weil er sich doch wieder wie der kleine Junge vorkam - der von seiner Mum beschützt wurde. Aber er zuckte nicht oder machte Anstalten auszuweichen, da er es sehr viel lieber hatte wenn eine Mum ihre Gefühle einfach zeigte, als eine kalte wo niemand weiß ob sie überhaupt ein Herz besaß.

Ben hatte jedes einzelne Wort der Ärztin verfolgt, obgleich er weiterhin schwieg.. sich dazu trotz größter Mühe, seine eigenen Gedanken machte. Denn mittlerweile bekam er den Anschein, weder Sebastian wusste hier von allen - noch das die Leute überhaupt ein Gesicht zu dem selbst ernannten Anführer hatte. So schlug er auch das Platz nehmen aus, sondern ging zum Fenster wo er seine Sachen abstellte und raus schaute. Vielleicht sieht er von hier aus was los ist. Denn noch etwas was ihn nur mit größter Anstrengung nicht einfach los laufen ließ.
Nein er hatte ein Versprechen gegeben und hatte sich deshalb auch vor seinem Abgang ans Fenster, von der Ärztin ansehen lassen. Demnach standen ihm ein paar neue Schmerzen bevor, weil er nicht glaubte - sie habe hier noch ausreichend Betäubungsmittel.
Als die Ärztin schließlich noch frage ob sie bereits länger hier sind, schüttelte Ben seinen Kopf und sah sie an. "Erst seid ein zwei Stunden. Jedoch kenne ich diese Mauern noch aus meiner Kindheit" sie war offen zu ihnen, also gab Benjamin einen kleinen Einblick in die eigene Vergangenheit.

@Lisa Harper

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#84

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 24.07.2017 17:05
von Lisa Harper (gelöscht)
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Ich erkannte die Tränen in den Augen der älteren und unterdrückte mein aufkeimendes Lächeln ein wenig um nicht unfreundlich oder gar süffisant zu wirken. Stattdessen begutachtete ich erneut die Kinder an ihrer Seite, wobei die junge Frau wohl schwerlich als Kind zu bezeichnen war. Diese hatte auch sofort nach ihrer Waffe gegriffen, so dass ich meine Hände in einer Art beschwichtigenden Geste hob. Umso erfreuter war ich jedoch, als der Junge, den die Ärztin als Felix vorgestellt hatte mein Lächeln erwiderte und sofort entspannte ich mich ein wenig. Unbewusst war ich noch ein Stück näher an Ben getreten. Noch immer fühlte sich die Tatsache ihn berühren zu können ohne dass eine Scheibe zwischen uns lag.

Als die beiden Jüngeren Raven folgten, sah ich ihnen nach und wandte mich dann zurück an die Übriggebliebene. "Ja, er scheint hier der Kopf zu sein. Ich habe nicht lange Zeit gehabt mich mit ihm zu unterhalten. Er und sein Sohn suchen glaube ich nach etwas.", antwortete ich ruhig auf ihre Frage von zuvor, denn in der allgemeinen Aufbruchstimmung war ich einfach nicht dazu gekommen. Und sofort ging es weiter. Die Frage, was mit Benjamin passiert war schien er geschickt zu überhören, doch da ich keinen Sinn darin sah unehrlich zu sein antwortete ich wahrheitsgemäß. "Wir sind auf dem Weg hierher auf unterschiedliche Weise aufgebrochen. Er saß auf einem Motorrad, was jedoch etwas schief ging... wie man sieht."

Seufzend und etwas widerwillig lies ich mich auf den Stuhl sinken und öffnete meine Hose um mein verletztes Bein daraus zu befreien. Wir waren nie die Art Familie gewesen, die sich voreinander geniert hatten, weswegen ich auch nicht viel darüber nachdachte, dass Ben sich im Raum befand.
Der etwa 20 cm lange, genähte Schnitt war mitsamt meinem restlichen Oberschenkel angeschwollen und rot. Rings herum Suppe etwas Wundeskret hervor und ich seufzte noch einmal. "Ich hatte gehofft es wäre weniger schlimm als es sich anfühlt.", gestand ich dann leise und sah noch einmal auf zu der Ärztin, die inzwischen mir gegenüber saß.


@Dr. Addie Chase

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#85

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 25.07.2017 19:52
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Ben hatte beschlossen sich erst einmal etwas im Hintergrund zu halten und das respektierte Addie. Vorerst sollte eh seine Mutter behandelt werden. Lisa berichtete mit wenig Worten von dem Anführer des Klosters, was die Blonde nickend kommentierte. Zugegeben war sie etwas neugierig, wie er versuchte das ganze zu führen, aber die Beiden auszufragen würde unhöflich wirken und nachher glaubten sie, dass Addie ihnen nicht richtig zugehört hätte, weil sie ja bereits gesagt hatten, dass sie erst vor wenigen Stunden hier angekommen waren und womöglich selbst nicht mehr in Erfahrung gebracht hatten. „Dann können wir froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist.“, sagte sie mit mattem Lächeln. Beide waren nicht sonderlich gesprächig, also beschloss die Frau sich anzupassen, auch wenn sie sich gerade die Gesellschaft von Felix zurückwünschte, mit ihm hatte sie immer reden können und manchmal hatte sie dabei sogar die Zombies vergessen. Er war eben ein Kind und diese Welt hatte es noch nicht ganz geschafft seine Gedanken zu verfinstern- zum Glück.

Eine Augenbraue hebend, bemerkte sie das seufzen der anderen Frau und fast hätte sie gemeint, dass sie sich gar nicht setzen wollte. Addie konnte auch anders, sie musste nicht immer die nette und höfliche Frau sein, aber auf Streit war sie trotzdem nicht aus. Wie sollte man jedoch jemand helfen, wenn er das eigentlich gar nicht wirklich wollte? Möglich, dass sie in der Hinsicht noch sehr Naiv war, obwohl sie wusste, wie die Menschen sich gewandelt hatten.
Das Desinfektionsmittel aus dem Rucksack hervorgeholt, nahm sie schließlich vor ihr Platz und schaute sich ihr nun freies Bein an. „Die naht sieht in Ordnung aus, wozu man sagen muss, dass es gut ist, dass überhaupt jemand daran gedacht hat.“ Aber sie wollte ihr nicht beschreiben, wie es jetzt ohne den Faden ausgesehen hätte. „Durch den Schweiß und den ganzen Dreck hat sich deine Verletzung entzündet und sie hätte eigentlich durch einen Verband geschützt werden sollen.“ Die Ärztin legte die kleine Flasche beiseite und säuberte mit einem kleinen Tuch, was mit Wasser angefeuchtet war die Haut um den Schnitt um sie von Dreck zu entfernen, der in die Wunde reinrutschen könnte. Als das erledigt war sprühte sie ohne Vorwarnung das Desinfektionsmittel auf darauf. Dies beinhaltete keinen Alkohol, also sollte es auch nicht brennen. Schließlich lehnte sie sich zurück. „Ich werde noch einen Verband darum legen, der aber in gewissen Abständen immer wieder gewechselt werden muss. Ach und, überanstrenge dein Bein nicht.“ Mehr konnte sie momentan auch nicht tun, also legte sie ihr noch den Verband an. „Also Ben, dann wärst du dran, aber da ich nichts zum betäuben habe wirst du den Schmerz wohl ertragen müssen.“ Addie sah sich im Raum um, um vielleicht doch etwas zu finden, was ihm die Schmerzen ersparen würde.

@Benjamin Harper

//@Lisa Harper Damit wärst du erstmal abgefertigt und kannst beruhigt in den Urlaub, würde ich meinen. :)

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#86

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 26.07.2017 19:55
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Weiterhin übernahm seine Mum das reden, während sich Benjamin besser auf die Zunge biss, bevor noch ein abschätzenden Lachen über seine Lippen kam. Mit Sebastian musste er noch dringend ein Gespräch unter vier Augen führen, damit sämtliche Ungereimtheiten aus der Welt geschafft werden. Da er einiges nicht einfach abschütteln konnte und so tun als wäre alles super. Aber das ging niemanden etwas an, solange machte er einfach gute Mine zum bösen Spiel.
Wodurch die Frage an ihn auch vollkommen unterging, da seine Gedanken einfach schneller waren. Erst als seine Mum weiter sprach, zog er eine Augenbraue nach oben weil er sich wie ein Kinds fühlte. Ok... dies wird er für Lisa immer bleiben, aber komisch war es trotzdem. "Die Walker überraschten mich einfach" Sprach er etwas zu angesäuert, die Trauer um dieses Bike war einfach noch da. Für ihn hieß solch ein Gefährt einfach Freiheit. Jetzt wird er Raven verlickern müssen, sowie seiner Mum, dass er in den nächsten Tagen los ziehen wird. Nur hoffte er sein geliebter Bruder ist bis dahin hier und wird ihn zu ihrem Haus begleiten. Denn mit ein wenig Glück, wird es noch nicht bis aufs letzte ausgeräumt sein und sein Bike wird dort noch immer unter einem Tuch auf ihn warten.

Allerdings ging es jetzt um sämtliche Verletzungen und Ben schluckte ein Schmunzeln herunter, da seine Mum nicht sehr begeistert wirkte weil nicht ihr Sohn, sondern sie an erster Stelle stehen sollte.
Lange sah Ben jedoch nicht dabei zu wie sie ihr Bein frei gab, nicht weil es ihn störte - einfach weil er spürte wie sich sein Blutdruck erhob und Bilder in seinem Kopf aufblitzten, die jetzt auf keinen Fall gewinnen durften. Und solange er die Kontrolle behielt, wird er einen Teufel tun um abzudriften. Denn das hatte er nicht immer und befand sich plötzlich an einem ganz anderen Ort wieder, ohne diese Art Vorwarnungen.
Seine Ohren waren gespitzt, während er krampfhaft nach draußen schaute und begann gegen einen Blackout zu murmeln.

Nach einer kurzen Weile erklang bereits sein Name, weshalb er sich wieder umwandte und die Ärztin fixierte. "Keine Sorge, ich habe schlimmeres durch und mich bereits selbst genäht" Auch jetzt hätte er das getan, wäre nicht gerade ein Arzt hier. So steuerte er schließlich die Liege an, wo er sich drauf setzte und dabei zu seiner Mum schaute. "Ich besorge dir Antibiotika" Er wollte einfach nicht riskieren das sie zu solch einem Monster mutierte oder überhaupt erst litt. Für ihn war es einfach selbstverständlich und wurde er dahingehend nicht deutlich ausgebremst, wird er dem auch nachgehen.

@Lisa Harper wünsche dir einen schönen Urlaub

zuletzt bearbeitet 26.07.2017 19:55 | nach oben springen

#87

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 27.07.2017 18:48
von Lisa Harper (gelöscht)
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Ich nickte unterstützend. Gerne hätte ich mehr gesagt, doch noch immer zogen mich die langen Arme der Müdigkeit tiefer in den nahenden Schlaf weswegen ich es bei dem Nicken beließ und stattdessen Addie dankend ansah, als ich ihr mein Bein entgegenstreckte.
"Ich war in einer Kolonie in dem alten Asylum hinter der Stadt. Da hat sich Jeffrey um mich gekümmert. Eigentlich haben wir auch alles gereinigt, aber irgendwann hab ich wohl mit meiner Lauferei übertrieben.", auch ich sah noch einmal auf das Bein und als ich es so begutachtete musste ich an meinen Mann denken. Er hätte mich vermutlich ziemlich kritisch zum Stillsitzen gezwungen... Doch er war nicht hier und mit der Pochenden Wunde an meinem Oberschenkel wurde mir das nur wieder schmerzlich bewusst. Das ich diese Wunde, ebenso wie die an meinem Hals tatsächlich selbst hätte nähen können verschwieg ich vorerst. Warum wusste ich auch nicht genau.

Ebenso wenig war mir klar warum ich Jeffreys Namen genannt hatte, es war schließlich nicht so, als würden sich alle Ärzte in Washington kennen, doch diese kleine Erinnerung an das Vertrauen das ich dem Arzt entgegen gebracht hatte beruhigte mich seltsam.
Während Addie arbeitete schwieg ich weiterhin und hin und wieder entfuhr mir ein Gähnen, das ich einfach nicht unterdrücken wollte. In Zeiten wie diesen Spürte ich jedes meiner Lebensjahre in meinen Knochen und als die Ärztin fertig war lächelte ich ihr dankbar zu. "Wirklich, danke dass du uns hilfst. Ich bin wirklich unglaublich müde, ich denke nicht dass ich noch sonderlich weit laufen werde."

Ich gab Ben den Platz frei und beugte mich zu ihm um ihm einen kurzen Kuss auf die Wange zu drücken. "Ich denke du bist hier in besten Händen. Ich kann nicht mehr wirklich lange gerade stehen, ich bin eine ziemlich alte Frau geworden. Sebastian hat etwas von Schlafräumen erzählt, da gehe ich jetzt hin." Seine Aussage lies mich kurz mit meiner Hand durch seine "Danke. Ich glaube das ist keine schlechte Idee.", ich wusste, dass er auf sich aufpassen konnte, ich musste darauf vertrauen, dass er klar kam. Ich konnte ihn nicht okkupieren wie eine dieser lästigen Helikopter-Mütter.

Mit einem letzten Nicken zu Addie öffnete ich die Tür, griff nach meinem Rucksack und glitt dann mit einem leisen. "Ich komme definitiv wieder, Addie. Ich würde gerne mal wieder mit einer Frau in meinem Alter sprechen, das kannst du dir gar nicht vorstellen.", aus dem Raum.



---------- TBC Schlafraum Ⅰ


@Dr. Addie Chase
@Benjamin Harper

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#88

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 29.07.2017 16:01
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Als Ben noch einmal das Wort ergriff, blickte die Blonde auf und nickte. Wie oft war es ihr passiert, dass unerwartet ein Untoter auftauchte und ihr einen Mordsschrecken einjagte. Zum Glück war es nur dabei geblieben und keines dieser Dinger hatte das als Chance gesehen um auf sie loszugehen. Addie war nicht stark und sich gegen einen Untoten zu behaupten wäre nicht in jedem Fall gut ausgegangen, aber sie war flink und das hatte ihr doch sehr oft weitergeholfen.

Addie horchte auf, als Lisa von einer weiteren Kolonie sprach. „Noch eine Kolonie?“, murmelte sie und hatte dabei mit sich selbst gesprochen. Doch ein Lächeln wich zurück auf ihre Lippen, als ihr Gegenüber wieder etwas mehr erzählte. „Womöglich ließ sich das nicht vermeiden, aber ich schätze hier ist man sicher und kann sich auch mal ausruhen.“ Ohne es wirklich als Frage gemeint zu haben, schaute sie die beiden nacheinander an, um vielleicht eine Bestätigung zu bekommen.

Als sie die andere Frau fertig versorgt hatte, rutschte sie mit dem Stuhl auf dem sie saß ein wenig nach hinten. Addie erwiderte das Lächeln, was Lisa ihr soeben geschenkt hatte. Es war lange her, dass sie so netten und aufgeschlossenen Menschen begegnet war und diese hier, gaben ihr ein gutes Gefühl. „Kein Problem, das mache ich gerne.“
So verkündete sie, dass sie jetzt einen der Schlafräume aufsuchen und sich schlafen legen würde. Auch die Ärztin hielt es für das beste und war froh, dass sie sie nicht erst davon überzeugen musste sich auszuruhen.

Bevor Lisa aus dem Raum ging, drehte sie sich noch einmal zu Addie und meinte, dass sie wiederkommen würde und sich darauf freue mal wieder mit einer Frau in ihrem Alter zu reden. „Das klingt gut.“, erwiderte sie mit einem zaghaften Lächeln und wandte sich dann wieder an den Sohn, der sich bereits auf die Liege zubewegte. „Ich habe mich bisher nur einmal selbst genäht- nie wieder sage ich dir...“ Die Frau schüttelte sich bei dem Gedanken daran sich selbst eine Nadel durch die Haut zu stechen. Andere aufzuschneiden, wieder zuzunähen war alles kein Problem, aber an sich selbst rumzudoktern war etwas, was sie nur tat, wenn keine andere Möglichkeit blieb.
Die Ärztin legte ihr Näh-Set an die Seite der Liege und kramte dann erneut in ihrem Ruckdsack, ehe sie ein paar Tabletten hervorholte. „Die habe ich immer für Notfälle dabeigehabt, aber deine Mutter kann sie sicher gut gebrauchen.“, meinte sie und drückte Ben eine kleine Palette mit Antibiotika in die Hand, in der aber nur noch 5 Stück vorhanden waren. „Aber nun zu dir.“

Vorerst säuberte sie seine Verletzung gründlich und legte sich einen Faden eingefedelt in eine Nadel zurecht. „Hast du Kopfschmerzen, ist dir schwindelig oder sogar Übel? Es ist nicht gerade unwahrscheinlich, dass du eine Gehirnerschütterung hast.“ So griff sie wieder zu der Nadel und legte vorsichtig ihre Finger an seine Kopfverletzung.

@Benjamin Harper

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#89

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 01.08.2017 14:21
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Wäre sein Dad nur bei ihm geblieben. Er hätte eindeutig für Ordnung in der Familie gesorgt, indem er sie alle an einen Stuhl gefesselt hätte bis ihre Verwundungen versorgt wären. Gott sei Dank waren sie wohl rechtzeitig auf eine gute Ärztin getroffen, selbst wenn Ben sich hätte gern selbst versorgt, wollte er doch seine Mum in guter Behandlung wissen. Welche dies auch tapfer über sich ergehen ließ, als das sie ihre Müdigkeit gewinnen ließ. Wie lange dies noch andauern wird, war jedoch in seinen Augen, nur noch eine Frage der Zeit. Und kaum waren seine Gedanken daran beendet, hörte er die Stimme seiner Mum. Lächelnd über sein Recht behalten, begab er sich selbst auf den heißen Stuhl und wollte es nur schnell hinter sich haben.
Bevor sie einfach davon lief, gab sie Ben noch einen Kuss auf seine Wange, sowie eine kleine Ansage. "Sei vorsichtig auf den Gängen, sie sind noch nicht sicher und versuch das Zimmer von Innen zu sichern" Gab er ihr mit auf den Weg, weil er das gerade alles war, was er tun durfte. Am liebsten hätte er sie erst begleitet und sich danach behandeln lassen. Doch ebenso schnell wollte er genau auf diese Flure zurück, damit die Brut ausgeräuchert wird. Es war ihm einfach ein Bedürfnis, genauso wie ihr Medikamente zu besorgen. Überraschender weise war seine Mum damit sogar einverstanden als dagegen zu sprechen. Es schien als würde ein Moment lang alles gut laufen.

Die letzten Worte seiner Mum, ging eindeutig nicht mehr an ihn und er freute sich gewissermaßen. Wusste er selbst wie schwer es war, eine Freundschaft aufrecht zu erhalten oder überhaupt erst eine führen zu können. Dabei musste er an Raven denken und bekam nur am Rande mit, wie die Tür ins Schloss fiel und er mit der Ärztin allein war.
"Nur eine Schnittwunde oder musstest du dir auch noch ein Kugel raus holen?" Es machte Ben neugierig und wenn sie von allein damit anfing, war es für ihn Grund genug die Zeit auch sinnvoll zu nutzen, bevor sie die Nadel erheben wird und er besser nichts mehr sagte. Selbst ein kaum merklichen Schmunzeln trat über seine Lippen, weil es deutlich wurde wie ungern sie an sich selbst herum dokterte.
Mit dem Anblick des Bestecks, wurde es ernst. Die Ärztin kramte jedoch noch kurz in ihrem Rucksack und hielt dann ohne weiteres einen Film Tabletten vor seine Nase. "Eigentlich kann ich das gar nicht annehmen" Sprach er ehrlich, dennoch nahm er sie aber es änderte nichts an seinem Vorhaben. Vielleicht wird er mehr finden und kann den Doc unterstützen, damit sie hier mehr als Nadel und Faden zur Verfügung hatte.

Leider blieb die Ruhe um einfach mal wieder geflickt zu werden nicht lange genug. Ben hätte es besser wissen müssen, als sich einfach zurück zu lehnen. Denn kaum wurde ihm die Wunde gesäubert, flog die Tür auf und Raven ihre Stimmung durchbrach den Raum.
Der Egoistische Moment war eindeutig vorbei, und dennoch sah er die Ärztin entschuldigend an. "Tut mir leid, ich komme später nochmal“ Ben wusste einfach nicht ob sie selbst ein Messer ziehen würde oder lieber diesen Raum von innen heraus schützen will. Er jedenfalls rutschte von der Liege, hatte sein Messer zeitgleich gezogen und verließ ohne sein Inventar diesen Raum

<<< Flur

@Dr. Addie Chase

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#90

RE: Arztkammer

in Erdgeschoss 03.08.2017 18:57
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Addie war verdammt erleichtert, als Ben ihr eine Frage stellte. Es viel der blonden Frau schwer still zu sein, abgesehen von den Situationen, die durch den kleinsten Mucks einen Zombie in ihre Richtung gelockt hätten, aber hier schien es doch recht sicher und wieso sollte man sich nicht ein Wenig unterhalten, wenn doch sonst schon alles traurig und kaputt genug war. "Schnittwunde. Glaub mir, man ist Gold wert, wenn man erwähnt, dass man Ärztin ist, da traut sich keiner dieser rumballernden Idioten mehr eine Waffe auf dich zu richten. In solch einer Lage war ich aber auch nur einmal, trotzdem schlimm genug, dass es solche Menschen gibt.", fluchte sie leise und fedelte ihren Faden ein. "Ich meine es dauert nicht mehr lange und wir wandeln alle so rum und das einzige, was denen einfällt ist den Vorgang zu beschleunigen." Genervt bei dem Gedanken an diese Leute atmete sie aus. "Tut mir leid, wenn ich dir zu viel rede, aber das war schon immer meine Art." Schulterzuckend lächelte sie zaghaft und richtete sich auf dem Stuhl dann wieder auf. Sie war schon immer die Quirlige und Hoffnungsvolle gewesen und vielleicht war das auch der Grund dafür, dass David sie so schnell hatte heiraten wollen. Ihm ging die Frohnatur nie auf die Nerven, nein, dafür hatte er sie sogar geliebt und irgendwie hatte sie auch ihn ein bisschen damit angesteckt.

Addie zog die Augenbrauen zusammen. "Natürlich kannst du das. Ich bin kerngesund, deine Mutter nicht und sie wird es brauchen." Auch wenn sie bestimmt schauen wollte, ihre Mundwinkel zogen sich unwillkürlich nach oben. "Ich helfe einfach gerne.", murmelte sie und wandte sich dann wieder ihrer Nadel zu, nahm sie in Daumen und Zeigefinger und drehte sich wieder zu ihrem Patienten. Doch bevor sie den ersten Stich tun konnte, kam die junge Frau von eben herein und verkündete, dass sie Hilfe bräuchte, weil sich ein paar Untote auf dem Flur tummelten. Ganz perplex nickte Addie nur und sah zu, wie Ben aus dem Zimmer verschwand und die Tür hinter ihm zufiel. Da draußen waren Annabeth und Felix und eigentlich sollte sie hinterher, aber sie hatte den Flur, sie wäre nur eine weitere Person, die den Platz nehmen würde und eine Kämpferin war sie nun wirklich nicht. Trotzdem stellte sie sich an die Tür und zog ihr Messer. Einen Blick auf die Waffe gerichtet, steckte sie diese doch kopfschüttelnd wieder weg. Diese Untoten wussten noch nicht, wie man Türen öffnete, also würde sie dies auch nicht brauchen und falls jemand der anderen hereinstolpern würde, dann wollte sie demjenigen nicht aus Versehen ein Messer in den Bauch rammen. Also blieb sie unruhig an der Tür stehen.

(@Benjamin Harper )
Ich warte dann einfach hier und sehe wer zurückkommt

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