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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#61

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 27.06.2016 21:17
von Cable Sawyer (gelöscht)
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----> Nirgendwo ^^ (danke, dass ich zu euch stoßen darf! =) ich nutze euch mal als wiedereinstiegsplay :) hoffe, ich störe nicht)

Ich hätte es kommen sehen sollen. Schon in dem Moment, als ich über die verdammte Brücke über den verdammten Fluß wollte, ich hätte es kommen sehen sollen.
Ich hatte den Knast verlassen, um auf Besorgungstour zu gehen. Jedenfalls hatte ich das Lil erklärt. Die Wahrheit war: Ich musste dringend raus. Ich musste zu der Stelle zurück, an der es passiert war. Dort an den Fluß, mit der dämlichen Brücke. Dort wurde ich von meinen Männern getrennt. Gut, es war... wie lange? ...2 Monate? ...her. Oder länger? Zum Teufel, das fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Und seitdem ich wieder auf den Beinen war, hatte ich den Drang nachzusehen, ob es nicht doch einer von ihnen geschafft hatte, ob ich einen finden konnte, ob...
Gut, ich hatte also meine Besorgungen gemacht, ein paar abgewetzte Läden und Hinterwäldlerkneipen ausgeräumt und war dann mit dem Transporter zu dem Fluß gefahren. Es sah noch genauso so aus, wie damals. Die halb zerstörte Brücke, Autos, die sich darauf fast stapelten und eilig verlassen worden waren. Es war ein verfluchter Hinterhalt. Zumindest hatte es sich wie einer angefühlt. Es war die Hölle. Wieder hörte ich, wie... Egal.
Jedenfalls hatte ich nichts gefunden. Wie auch - es war viel zu lange her, um noch irgendwelche Spuren zu finden. Ich beschloss, dem Fluß noch eine Weile zu folgen, ich lag gut in der Zeit und war nicht mal 72 Stunden weg. Die Umgebung wurde immer ländlicher und ruhiger, da musste es noch was zu holen geben. Zudem war es scheißheiß. Mir rann der Schweiß in Sturzbächen von der Stirn. Ich konnte nur hoffen, dass Zombies bei verfluchten 35 Grad im Schatten austrockneten und einfach mumifiziert wurden, bevor wir anderen es taten.

Bald tauchte ein großes Gebäude vor mir auf. Ein Kloster, mit Sicherheit. Ein paar Beißer hatten sich vor der Mauer versammelt - offenbar waren sie überzeugt, dass es dort drinnen Leben gab. Oder gegeben hatte. Das hier wäre mein letzter Halt. Dann würde ich wieder zurückfahren. Ich überfuhr einen untoten Torso und die Reifen drückten das halb verweste Fleisch in die nächste Pfütze, die von dem Gewitter der letzten Nacht übergeblieben war. Das war der Moment, als ein Ruck durch meinen Wagen ging. "Oh, fuck", fluchte ich, aber zu spät. Er steckte fest. Grummelnd stieg ich aus - schleimige Rippen hatte sich verkeilt, der Schlamm hatte nachgegeben und der linke Vorderreifen war fast komplett im Schlamm versunken. Das Schlagloch war tiefer als erwartet.
"Wundervoll", kommentierte ich den Haufen Dreck und trat frustriert gegen den Reifen.

Nach einer halben Stunde drücken, ziehen, beten und gut zureden gab ich schließlich auf. Der Transporter steckte fest. Ich würde Bretter brauchen. Irgendetwas. Vielleicht noch ein paar zusätzliche Muskeln.
Zeit, sich das Gemäuer vor mir näher anzusehen. Ein Brecheisen, ein Kampfmesser, meine H&K und eine Glock 17 kamen mit mir. Ich ging auf das Gebäude zu, immer in Deckung. Das war allerdings leichter gewesen, bevor ich dank meiner immer noch heilenden Oberschenkels so verdammt ungelenk geworden war.
Dann hörte ich Stimmen. Eine kam mir ausgesprochen bekannt vor.
Als ich sicher war, dass ich mich nicht täuschte und keine Bedrohung feststellen konnte, gab ich die Deckung auf und ging mit gesicherten Waffen auf die Personen zu.
"Noah. Du siehst noch beschissener aus, als sonst", stellte ich mit mürrischer Miene fest. Der Typ war überall und nirgends und irgendwie immer zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.
Oder er brachte mir verdammt viel Pech. Hielt ich auch für möglich.
Den anderen Kerl und das Mädel, was irgendwie seltsam aussah, behielt ich wachsam im Auge.

@Christian Harper @Lexa Parker @Noah Harper

zuletzt bearbeitet 27.06.2016 21:22 | nach oben springen

#62

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.06.2016 17:31
von Christian Harper (gelöscht)
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Irgendwann merkte auch ich das die junge Frau vor mir irgendwie Blind sein musste ob dies schon lange so war oder erst seit kurzem war mir unklar allerdings hätte sie wohl kaum so lange überlebt wenn dies ein Dauerzustand wäre das war einfach unmöglich. Sollte ich ihr jetzt sofort helfen? was würde Noah denken wenn ich ihn jetzt nicht begleiten würde? ich half Menschen so gut es ging das war nun einmal meine Berufung als Arzt ich konnte einfach nicht daneben stehen und nichts tun. Ich blickte die junge Frau an und schaute ihr in die Augen sie war aufjedenfall nicht vollkommen Blind das sah bei blinden immer anders aus die Augen wurden Heller man erkannte wenn jemand blind war das musste also einen anderen Grund haben für ihre Blindheit. "Ich bring dich gleich rein".sprach ich zu ihr und schaute dann zu Noah der dies wohl verstand. Gott sei Dank ich hatte grad absolut keine Lust auf weiteren Stress. "Ok mein Junge ich werde so schnell es geht nachkommen das verspreche ich dir.". ich nahm ihn kurz in den Arm ehe auch schon ein anderer Typ ankam der meinen Sohn wohl kannte dies war auch der einzige Grund wieso ich meine Waffe nicht zog. "Hallo". sagte ich nur und blickte den Mann an. Ich wusste echt nicht woher Noah all diese Leute kannte wieso traf ich nicht mal jemanden den ich kenne?. Mein Blick ging zu Noah eine Erklärung würde ich später gerne hören woher er ihn kannte doch grade war dafür echt keine Zeit. "Wir sehen uns Noah". ich blickte noch kurz zu den Typen ehe ich mich bei der jungen Frau einharkte. "Bereit?ich werde dich rein bringen und mich dann um dich kümmern wenn du möchtest".

//Entschuldigt die Wartezeit bin wd voll da

@Lexa Parker @Noah Harper @Cable Sawyer

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#63

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.06.2016 21:31
von Lexa Parker (gelöscht)
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wollte gerade weg xD

Ja ich war in panik und das nicht ohne grundmir ging es beschissen,ich hatte Angst und wollte endlich wieder etwas sehen,aber wie sollte ich das machen? Meine augen ließen es leider nicht zu,sie konnten nichts machen und es tat nicht mal weh,es juckte nur seid tagen und ich wollte einfach das alles wieder normal wurde,gut normal wurde diese welt nicht mehr werden,aber zumindest das ich wieder etwas sehen konnte,aber allein das schaffte ich ja gerade nicht.
Bei der frage des fremden blickte ich auf. "ich weiß nicht...apotheke....labor...irgenwo da...ich bin gestolpert" meinte ich nur knapp. "irgendwas ist über mich gekippt ich weiß nicht was...ich bin einfach froh das ich noch lebe!" und ja das meinte ich auch so,die walker hatten mich nciht erreicht ich bin einfach gelaufen,nur gelaufen um nicht erwischt zu werden keine leichte beute zu sein,und nun war ich schließlich hier bei den beiden. Das er meine hand nahm um mich zu beruhigen klappte nicht so recht,mein herz raste noch immer vor angst,auch wenn ich scheinbar gerade sicher war,für mich kam das hier einfach alles viel zu viel vor.
Dann auch noch der andere der scheinbar der Vater vom jungen war, er harkte mich ein und beruhigte mich,aber es schien noch jemand hier zu sein,aber gerade war mir egal was hier passierte,ich wollte sicherheit und hoffte das sie mir halfen konnten.
"ja....ja bitte...und ich hoffe sie können mir helfen" die wunden waren mir gerade egal er sollte mir sagen ob die blindheit bleiben würde,ich wollte es aufkeinen fall,nein lieber brachte ich mich um als ewig blind zu sein in dieser zeit konnte man sich das nicht leisten,am ende war man noch das frischfleisch der bewohner hier.
"Aber sie sind keine kanibalen oder?" fragte ich dann doch noch mal,wenn ich vill sterben sollte wollte ich das wenigstens noch wissen,besser als von den walker lebendig gefressen zu werden.


@Noah Harper @Christian Harper @Cable Sawyer

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#64

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 01.07.2016 19:38
von Noah Harper (gelöscht)
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Erst guckte Noah noch seinem Dad zu wie dieser ebenso versuchte die Frau zu beruhigen. Das es scheiße für sie war das war selbst für ihn logisch und Noah hoffte wirklich die Frau das sein Dad ihr helfen können würde. Im Augenwinkel legte sich ein Schatten zwischen die Sonnenstrahlen die einfach mit dem ganzen Schweiß und Blut eckelhaft war. Er war einfach schon immer mehr der Herbst/Winter Typ gewesen. Schritte waren zu hören so das Noah in die Höhe Schoß dabei die Luft einziehend da sein Fuß ihn umbrachte und seine Waffe auf die Person richtete. Allerdings als er das Gesicht erkannte ließ der Ex Cop die Waffe grinsend sinken. "Du kannst nicht ohne mich richtig? Gib es zu! Ich könnte dich auch wegen stalken anzeigen." grinste er um zu flaxen, war Noah aber froh das es dem Mann gut ging wie Cable seine total normale Art ja kannte. Sein Dad dann ebenso umarmt, nickte Noah. "Pass auf dich auf Dad" hauchte er wirklich Sorgend um den beiden beiden nachzusehen, Noah konnte seine Klappe nicht halten und rief seinem Vater @Christian Harper grinsend noch zu. "Ich schreibe eine SMS wenn ich da bin." Hoffte für das Mädel das beste und drehte sich zu Cable um während sein Dad immer weiter aus seinem Sichtfeld verschwand.
"Was machst du hier draußen? Alles klar Sonnenschein?" hatte Cable gerne manchmal eher ein Blick drauf wie Brummbärchen xD. Er zuckte mit den Schultern. "Ist halt eine scheiß Zeit." vielleicht hatte das Knast Oberhaupt ja ein Fahrzeug, so zu Fuß zumindest allein, käme Noah in ungefähr drei Monaten im Knast an.
Sein Gewicht legte der Braunhaarige auf seinem rechten Fuß, so ging es wenigstens etwas. "Alles klar bei dir?" dann sah sich Noah um.

@Cable Sawyer
<< Wald oder Straße? Nebenstraße? xD erstmal den Thread hier frei machen wenn es für dich okay ist.

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#65

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 10.07.2016 19:29
von Sebastian Stone (gelöscht)
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[CF: Stadtrand - Pontianc River - Hafen]

Der tagelange Fußmarsch machte Sebastian schwer zu schaffen. Bereits seit mehreren Tagen war der Junge Christopher, welcher Sebastian auf dem Schiff getroffen hatte, bereits verstorben. Eine närrische Idee war es gewesen nach der Explosion in der Stadt zu schauen. Lieber hätten sie auf dem Schiff bleiben sollen und weiterhin ihre Bleibe dort aufbauen sollen. Das Ziel von Sebastian war es ohnehin gewesen diesen nervenden Teenager los zu werden. Aber irgendwie war er ihm doch ans Herz gewachsen, nicht zuletzt weil er ihn oft an seinen Neffen erinnerte.
In der Nähe eines Supermarktes war es dann soweit: Eine Gruppe Streuner griff die beiden Entdecker aus dem Hinterhalt an. Keine Chance auszuweichen oder sie allesamt zu erledigen. Blitzschnell verbiss sich einer der Toten in den Arm des Jungen. Der Schrei aus dem Schmerz war für die Ohren fast unerträglich, gleichzeitig lockte dies wohl noch mehr Streuner an. Losgerissen von dem Biss konnte Christopher fliehen und rannte davon. Sebastian lief neben ihm her. Tatsächlich schafften es die beiden die Horde Beisser abzuschütteln, doch gebissen wurde der Junge und so verendete er auch.
Nachdenklich zog Sebastian einen kleinen Brief aus seiner Tasche und schaute darauf. Der Brief für die Eltern von Christopher. Er hatte Sebastian diesen übergeben, mit der bitte diesen auszuhändigen. Ob er die Eltern des Teenagers jemals treffen würde? Das wäre fraglich. Vorallem stand nicht einmal fest, dass diese überhaupt noch lebten. Der frühere Botschafter ballte seine Faust und zerknitterte darin diesen Brief. "Requiescat in Pace", mummte er vor sich hin und warf den Brief in die Büsche neben ihm. Er war in der Tat kein herzensguter Mensch und auch keiner, der sämtlichen "Müll" mit sich rum trägt.
Die Horde schnitten den Beiden den Weg zurück ab, sodass ihnen nichts anderes übrig blieb in Richtung Norden zu laufen. Irgendwann fand Sebastian über eine Brücke in den Wald. Plan- und Ziellos ging er umher. Nicht wissend, wie der Tag endet, oder wann ihm die nächsten Beisser begegnen. Die MP war immer noch um die Schulter gelegt und der Kapitänshut sitzte auf seinem Schädel über dem fettigen Haar. Bereits länger hatte er sich nicht ausgiebig waschen können. Und das abgekochte Wasser in seiner Tasche war zu kostbar um dies dafür zu verwenden.
Dann plötzlich wurde dieses Gebäude von ihm erblickt. Prachtvoll stand es in der Ferne. Entweder war dieser Ort unbewohnt und ein guter Rückzugsort. Oder allerdings dort würde es andere Überlebende geben. Das würde also erneuten Ärger bedeuten, erneute Streitigkeiten und erneute Diskussionen. Mit seinem Mundwerk war der Botschafter ja bestens ausgerüstet. Ob das aber andere Menschen in dieser Welt überhaupt noch bewegen? Schwieriger war es allemal.
Er kam also diesem Gebäude näher, sah in der Einfahrt etliche Tote liegen. "Eindeutig Menschen...", grummelte er vor sich hin. Und recht hatte er wohl damit. Einschusslöcher, Stichwunden, zermatschte Köpfe der Streuner. Dies mussten Überlebende sein, die Schutz innerhalb der Mauern suchten. Die Frage war nun nur noch: Waren sie Freunde oder Feinde? Sebastian schritt an das Tor und öffnete es...

[TBC: Irgendwo drinnen]

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#66

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 23.08.2016 16:35
von Savannah Argent (gelöscht)
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Savannah stoppte etwas weiter hinten von Carson und seiner Schwester. Ausser Atem stammte sie ihre Hände in die Hüften und verruchte ihr pochendes Herz wieder unter Kontrolle zu kriegen. Victoria hatte ihnen den Weg erklärt und sich dann in eine andere Richtung begeben. Sie wusste das es alleine nicht einfach war und fragte sich insgeheim, wo sie hin wollte. Vielleicht würde sie ja irgendwann mal die Gelegenheit bekommen, ihr für die Hilfe zu danken. Der Gedanke daran, wie sie ohne ihre Hilfe, von dem Zombie wahrscheinlich gebissen worden wäre, liess sie auch mit der glühenden Hitze am Himmel erschaudern. Erschöpft, wischte sie sich den Schweiss von der Stirn und griff nach der Wasserflache die sich an der Seite ihres Rucksacks befand. Froh darüber, dass sie noch Zeit gehabt hatte um die Flasche zu füllen, nahm sie ein paar Schlücke. Sie liess ihren blick durch die Gegend schweifen und konnte es noch immer nicht fassen das sie das Kloster gefunden hatten. Ihr Blick blieb kurz bei Carson hängen der sich seine Hose wieder anzog und sich den Rasierschaum vom Gesicht wischte. Sie wusste noch immer nicht genau, was sie hier überhaupt tat. Sie war ihnen aus Panik gefolgt, doch nun, da die Lage sich wieder beruhigt hatte, kamen Zweifel auf. Wollte sie überhaupt wissen, was sich hinter diesen Mauern verborg? Konnte sie es sich leisten für einen Moment die Suche nach ihrem Bruder aufzugeben? Er war da draussen, irgendwo und sie hatte sich versprochen, nicht aufzugeben bis sie ihn gefunden hatte.

Tausend fragen und keine Antwort, ausser ihren Füssen die nach der ganzen Rennerei um Hilfe schrieen. Ein kurzer Blick nach unter reichte, um zu sehen wieso. Sie waren blutig und mit Schrammen übersät. Na toll, dass hatte ihr gerade auch noch gefehlt. Frustriert über die ganze Situation, beschloss sie sich erstmal hinzusetzen und über Optionen nachzudenken.

@Carson McKee @Annabelle MacKee

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#67

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 24.08.2016 19:01
von Annabelle MacKee (gelöscht)
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Sie musste der einzige Mensch auf dieser Welt sein, der noch keinen einzigen Beißer selbst getötet hatte. Sie hatte Beihilfe geleistet, doch ihr eine Waffe in die Hand zu geben war Verschwendung wertvoller Munition, und für den Nahkampf fehlte es ihr zwar nicht Agilität, aber doch erheblich an Körperkraft. Allerdings war sie mit Carson an ihrer Seite auch niemals in die Lage gekommen, mehr als passive Beobachterin werden zu müssen.
Als sie die Auffahrt zu besagtem Kloster erreichten, war Anna die einzige deren Atemfrequenz kaum erhöht war, da sie auf Shonas Rücken geflohen war. Sie fragte sich weshalb die Brünette, Victoria, sie nicht weiter begleitet hatte. Konnte dies eine Falle sein? Es entbehrte jedenfalls jeder Logik. Anna würde sich auf Carsons Intution verlassen müssen, wie üblich.
Erst als sie alle zum Stillstand gekommen waren, stieg sie ab und näherte sich schnellen Schrittes ihrem Bruder. Ihre Finger fanden seine Flanke , ihr Daumen glitt behutsam auf und nieder in einer Ruhe spendenden Geste, wenngleich sie sicher war, dass er dergleichen nicht bedurfte. Eigentlich war sie selbst es, die die Sicherheit seiner Wärme brauchte. Und manchmal, wenn Dämonen aus der Vergangenheit ihre hässlichen Häupter erhoben, dann musste sie ihn berühren um sicher zu sein, dass er noch an ihrer Seite weilte. Nicht verschwunden. Nicht wie damals.
Anna rang sich ein mildes Lächeln ab, während ihre Brauen sich besorgt wölbten "Geht's deinen Füßen gut?" sie war eine aufmerksame Medizin-Studentin und eine noch aufmerksamere Schwester. Natürlich hatte sie gesehen, dass er den Waldboden barfuß überquert hatte, es blieb also nichts anderes als die Konklusion, dass er Schmerzen haben musste. Sie hoffte dennoch er war nicht etwa in einen rostigen Nagel oder dergleichen getreten.
Noch während sie die Frage an ihn richtete, schweifte ihr Grün für einen Herzschlag von ihm ab und betrachtete das Gemäuer das gleich einem einsamen Riesen hier am Waldrand vor ihnen lag. Eine gewisse Enttäuschung machte ihr das Herz schwer. Sie war zu Austauschschuljahren in Frankreich und England gewesen, wo der Begriff Kloster ein Muster an reicher, alter Architektur war. Besonders die Hochgotik hatte Anna optisch gefallen, wenngleich ihr auch Elemente des Rokoko zusagten. Natürlich wusste sie, dass es den Vereinigten Staaten an solchen Dingen mangelte, jedoch hatte sie zumindest ein wenig mehr gehofft als die flache Aneinanderreihung von Backstein an Backstein im rostroten Kleid. Es erinnerte sie mehr an eine alte Kaserne, schlimmstenfalls eine Justizvollzugsanstalt, als an einen heiligen Ort. Ihr Verstand erklärte entschieden, dass derlei Oberflächlichkeiten keine Bedeutung hatten sofern dieser Ort Sicherheit versprach, ihr Herz aber antwortete im Flüsterton wie sehr Anna sich nach der Vergangenheit sehnte.
Sie wartete erst Carsons Antwort ab, ehe sie sich auch an ihre unfreiwillige Begleiterin wand, die zu Boden gesunken war und in Gedanken versunken schien. "Bist du verletzt?" fragte sie, halb lauernd, halb bangend. Sie hoffte es ging ihr gut. Sie hoffte keine Bissspuren sehen zu müssen.

zuletzt bearbeitet 24.08.2016 19:05 | nach oben springen

#68

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 24.08.2016 19:30
von Carson McKee (gelöscht)
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Schweigend beobachtete Carson die beiden Frauen, wie auch sie zur Ruhe kamen. Beide antworteten nicht auf seine Frage, doch der Eindruck machte eine Antwort auch überflüssig, weshalb er auch nicht weiter nachbohrte. Umsichtig begutachtete der Hüne ebenso noch ein wenig die nähere Umgebung, während sich Savannah ebenfalls ihre Schuhe anzog und Annabelle von ihrem Pferd stieg. Sie tat was sie oft tat, trat an ihn heran und zeigte ihm ihre Zuneigung, eine Zuneigung, die er so nie nach außen erwidert hatte. Nicht aber, weil Carson sie nicht empfand, sondern einfach, weil er vor langer Zeit einen anderen Weg eingeschlagen hatte und sich nicht eingestehen wollte, dass es vielleicht ein Fehler gewesen war von der Seite seiner Zwillingsschwester und ihrer Eltern zu weichen. Kurz zuckten seine Mundwinkel nach oben und aus seinen Augen funkelte so etwas wie geschwisterliche Liebe, doch dabei beließ er es.
"Mir gehts gut.", sprach der junge Mann stattdessen und antwortete damit kurz angebunden auf ihre Frage, "Verliern' wir keine Zeit und sehen uns die Bude mal an."
Carson drehte sich ab und warf zum ersten mal einen genaueren Blick auf das heruntergekommene Gebäude, dass keine sonderlich gemütliche Aufwartung machte, aber durchaus noch solide wirkte, wenn man sich ihm eine Weile annahm. Es war nicht ungewöhnlich, dass man sich einen solchen Ort zu Zeiten einer solchen Katastrophe suchte und innerlich begann der ehemalige Kriminelle wirkliche Hoffnungen zu hegen hier zu bleiben... auch wenn es nur für eine Weile war.
Er stapfte voran, legte die letzten Meter bis zur Mauer zurück, die noch eine ganze Ecke entfernt war. Das Rauschen eines Flusses drang an seine Ohren, was noch ein besseres Zeichen war, um hier eine Bleibe einzurichten. Viele sichere oder vermeintlich sichere Orte nämlich hatten gewisse Dinge an denen es eben fehlte, so war es in den Städten mit dem Wasser oder in anderen urbanen Gebieten auch mit frischem Essen. Ein Wald bot genug Platz für die Jagd, ebenso wie ein Fluss Fische beherbergte und in seinem Kopf bereitete Carson schon die leckersten Speisen zu. Speisen, die er schon lange nicht mehr hatte kosten können. Der Weg auf den er kam war gepflastert und teilweise auch gekehrt und verlor sich erst nach einigen Metern in schnödem Feldweg, der sich nach links im Wald verlor. Der kleine Vorplatz, wenn man es denn so nennen konnte war mit einigen Zombieleichen übersät, doch ansonsten konnte er kein Anzeichen von Leben entdecken. Mit hochgezogenen Brauen drehte sich der Hüne kurz zu seinen Begleiterinnen um, trat dann aber an die Backsteinfassade und besah sie sich genau.
"Ich könnte vielleicht drüberklettern...", raunte er in Richtung der Beiden, "Aber vielleicht finden wir besser einen anderen Weg nach drinnen."
Da sich das Kloster auf einer Anhöhe befand, gab es vielleicht noch höhergelegene Stellen, von denen es einfacher war die Mauer zu überwinden und Carson wandte sich mit diesem Gedanken nach rechts. Der halbwegs gepflasterte Grund endete nach einigen Metern und der Waldboden tat sich mit einer steilen Steigung wieder vor ihnen auf, was ein Lächeln auf das Gesicht des jungen Mannes zauberte, denn weiter oben erkannte er nur einen kleinen, durchlässigen Zaun.
"Na sieh mal einer an...", sprach Carson und zeigte mir der Rechten auf seinen Fund.

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#69

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 13.11.2016 12:07
von Nicolas Stone (gelöscht)
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[CF: Kloster - Erdgeschoss - Flure]

Mit dem Fleisch in meinem T-Shirt geschultert kam Nicolas an dem Metalltor des Klosters an. Er erinnert sich noch genau daran, als er mit Damien, Tyler und Melissa hier ankam, traf hier auf Dr. White und seinen Kollegen. Und nun stand er alleine hier. Verlassen von allen. Vergessen von der Welt. Nur sein verrückter Onkel trieb sich im Klosterinneren rum und wahrscheinlich noch andere "gottlose Penner" - Wie sein Onkel sie bezeichnete. Wen genau da sein Onkel getroffen haben muss, konnte Nicolas natürlich nicht sagen, im Grunde können dies aber auch ganz normale Menschen gewesen sein. In den Augen seines Onkels war immerhin fast jeder ein "gottloser Penner".
Er schaute durch den Türspion, oder nennen wir es besser Türschlitz. Denn für ein Spion war die Öffnung bereits viel zu groß und sichtbar. Es war zwar ein wenig dunkel, aber in der Auffahrt lugen immer noch eine ganze Menge toter Beisser herum, das konnte man dennoch gut erkennen. Teils verströmten sie einen verwesenden Gestank, teils floss sogar noch Blut an ihnen herab. Eines der ersten Taten wäre es wohl die ganzen Leichen wegzuschaffen, doch wohin? Ein wenig weiter einfach in den Wald ziehen? Aufgrund der Masse wäre dies eine ziemlich kraftraubende Aufgabe. Eine andere Idee fiel Nicolas derzeit aber nicht ein.
Er setzte sich hin, lehnte sich mit dem Rücken an die Tür. "Und hier nun warten...", stöhnte er gelangweilt. Tatsächlich gab es wohl bessere und nützlichere Aufgaben, als hier an dem Tor wache zu stehen. Aber sein Onkel hatte recht, dies war gerade eine der wichtigsten Positionen hier im Kloster, welche getan werden musste. Überall lagen hier ein paar kleinere Hölzer rum und auch dickere Kanthölzstücke. Nicolas nutzte dies um ein kleines Lagerfeuer zu machen. Er hatte zwar kein Feuerzeug bei sich, aber er hatte gelernt mit zwei Hölzern ein Feuer zu entfachen. Selbstverständlich dauerte dies eine kurze Zeit lang, aber irgendwann bildete sich eine Glut. Als das Feuer und die Glut heiß genug war, nahm er ein Fleischstück aus seinem T-Shirt, spießte dies an ein anderen dickeren Stock auf und hielt es provisorisch über die Glut. Er murmelte vor sich hin: "Hmpf .. besser als nix..."
Das Fleisch fast angebraten, und innen noch recht Medium versuchte er die ersten Bissen. Es schmeckte. Solch richtiges Fleisch hatte Nicolas schon ewig nicht mehr verzehrt, daher genoss er jeden bisschen, auch wenn es nicht perfekt gebraten wurde. Aber leider hatte Nicolas zufällig kein Grillrost zur Hand ......

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#70

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 13.11.2016 15:34
von Gelöschtes Mitglied
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CF: Motel

Keine Ahnung, wie lange Ich gerannt war, Ich hatte immer noch kaum was gegessen und der Gedanke das Ich @Sean Bohen und den Rest meiner Familie schon wieder verloren hatte trieb mich immer weiter. Auf dem Weg hatte Ich eine Karte gefunden und da Ich das Kloster kannte wusste Ich auch wie Ich dorthin kommen könnte. Also lief Ich einfach nur, gefühlt den ganzen Tag durch wanderte Ich. Bis die Sonne bereits dabei war unterzugehen. Unterdessen dachte Ich daran wie gerne Ich jetzt Nic hier hätte. Das Ich @Nicolas Stone kaum das Ich ihn hatte schon verloren hatte trieb mich ebenfalls an. Wobei Ich die ganze Zeit nur versuchte den Zombies aus dem Weg zu gehen. Egal was hier kommen sollte, es würde sterben, bevor es mich davon abhalten konnte. Als Ich bereits die Wege wieder erkannte atmete Ich erleichtert auf. Es war nicht mehr weit, also legte Ich einen Gang zu und mit einer Mischung aus schluchzen und keuchen rannte Ich los. Wie in eben jener Nacht schwang Ich mich durch den Wald und kam schließlich bereits auf die Auffahrt des Klosters. Erleichtert schrie Ich auf, rannte dann noch schneller und meine Beine brannten bereits höllisch, mein Magen verkrampfte sich und der Schmerz in meinen Knien fühlte sich an als würde Ich bluten. Wie im Wahn schrie Ich "Nic! Nic! Nic?" immer etwas verzweifelter, doch beim Tor angekommen versagten mir meine Beine und Ich fiel hin, Ich glaubte das Tor augehen zu hören. Doch mein Gesicht lag unsanft im Staub, nur gut das mein Messer in der Tasche lag "Nic ... "murmelte Ich etwas lauter, öffnete aber nicht die Augen "... Ich wollte nicht abhauen, mir schlug jemand auf den Kopf und dann wachte Ich dort auf, Ich schoss und ... so viele Tote, dann traf Ich meine Familie und dann waren da wieder Beißer ..." ich fühlte mich als würde Ich nie wieder aufhören zu reden und alles in mir verkrampfte sich. Kein klarer Gedanke schwirrte mir durch den Kopf, Ich war einfach nur heilfroh zuhause zu sein.

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#71

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 14.11.2016 13:11
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Genüßlich biss Nicolas auf den Fleischstücken herum. Selten würde man so etwas schmackhaftes in dieser Zeit noch finden, daher schien jeder bissen wie ein ganzes Festmahl zu sein. Verträumt saß Nicolas dort und aß von dem Fleisch und plötzlich hörte er Damien seinen Namen rufen. "Kann das sein? Bin ich verrückt?", dachte er sich während er immer noch zaghaft an dem Fleisch nagte. Tatsächlich schien dies eine Einbildung zu sein. Die Sehnsucht nach Damien war groß, fast schon unbeschreiblich. Nie würde bei ihm wohl der Schmerz vergehen, wenn er Damien tatsächlich nicht wieder sehen würde. Irgendwas hatte Damien an sich, wodurch Nicolas sich fallen lassen konnte. Er konnte sich selbst sein, ihm voll und ganz vertrauen, obwohl er immer Probleme damit hatte - Bei ihm konnte er es.
Die Rufe wurden ein wenig lauter. "Das kann doch nicht sein", schimpfte Nicolas. Er hielt sich selbst nicht für verrückt und konnte sich selbst auch nicht glauben, also öffnete er die Luke um die Klosterauffahrt hinunter zu sehen. Tatsächlich kam dort Damien hochgelaufen und rief wie von Sinnen Nicolas Namen. Hastig öffnete Nicolas das schwere Tor und sah noch, wie Damien zuvor zusammenbrach und auf den Boden fiel. Eilig lief Nicolas zu ihm hin, kniete sich zu ihm, stützte den Oberkörper von Damien auf seine Oberschenkel und hielt ihn im Arm. "Alles gut...", beruhigte Nicolas Damien nach seiner Erklärung und streichelte ihm dabei über dem Kopf und durch seine Haare. Fest umschlossen lag Damien in den Armen von Nicolas und dieser gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. "Ich werde auf dich mehr aufpassen!", erklärte Nicolas weiter um die Angst und Verzweiflung von Damien zu nehmen.
Der Erklärung von Damien konnte Nicolas nicht ganz folgen. Nur Stichwortartige Wörter brachen zu ihm durch, da er völlig außer Atem versuchte alles zu erklären. Zur späteren Stunde würde Nicolas dort wieder nachfragen. Redete er was von Familie? Traf Damien tatsächlich Familienangehörige? Wieso kamen sie nicht mit ihm? Wurden diese etwa von Beissern getötet? Das wäre ein dramatisches Erlebnis für Damien, gerade seine Familie zu treffen und sie dann direkt zu verlieren. Nicolas hoffte darauf, dass es nicht so war. Aber nicht nur Damien traf seine Familie, sondern auch Nicolas traf einen Teil seiner Familie, direkt hier im Kloster. Und diese Familie gab hier im Kloster sogar den Ton an und war laut Nicolas Erinnerung nicht so toll auf Homosexuelle zu sprechen .......

@Damien Barnes

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#72

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 15.11.2016 00:39
von Gelöschtes Mitglied
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Als mich jemand vom Boden aufhob ahnte ... nein hoffte Ich das es Nic war. Ich hoffte gleich würde alles wieder gut werden, unterdessen schossen mir Bilder durch den Kopf. Wie Ich dem Jungen ins Genick mit einem Messer stach, die Sachen mit Sean, das Rennen ... doch als Er mich auf sein Knie hob, mich an sich presste und Ich seine Finger über meinem Rücken und an meinen Haaren spürte entspannte Ich mich sichtlich, meine Atmung beruhigte sich, meine Augen immer noch geschlossen legten sich meine Hände auf seinen Brustkorb und meine Wange presste sich auf seine Muskeln. Schon hörte Ich seine Stimme und Ich holte erstmal einige Zeit tief Luft, während Ich seine Berührungen und seine Wärme genoss.
Als Ich schließlich wieder etwas entspannt war öffnete Ich meine Augen und blickte ihn an. Er hatte mir unterdessen einen Kuss auf die Stirn gedrückt und ein leichtes Lächeln spielte für eine kurze Zeit über meine Lippen, bis es mir erneut durch das kürzlich erlebte vertrieben wurde. @Nicolas Stone war wirklich einzigartig, anders konnte man einen Typen wie ihn nicht umschreiben. Mit einem jetzt etwas gespielteren Lächeln gab Ich ihm einen echten Kuss, wobei ich mich etwas aufstemmen musste, was mich mehr Kraft kostete als gedacht. Ich lies meinen Kopf erneut auf seine Brust sinken und strich spielerisch über seine harten Muskeln ... eher um mich selbst abzulenken "Ich wollte nicht abhauen oder so ... ehrlich nicht. Ich war Feuerholz suchen, als ich einen harten Schlag auf den Kopf bekommen hatte ..." Ich schluckte hörbar. Der Gedanke wie Ich aufgewacht war und was dann mit mir passiert war lies mich nicht wirklich los "... Sie hatten mich wohl als Geiseln genommen und Ich ... naja Ich ..." mein blick wanderte etwas hilflos zu ihm. In meinem ganzen Leben hatte Ich nicht einmal wirklich viele Beißer getötet. Anscheinend war Ich schlicht und einfach ein Naturtalent "Habe 7 Leute binnen einer Minute gekillt." brach es schließlich aus mir hervor, wobei Ich mich etwas stärker an ihn gepresst hatte. Mein Nase drückte dabei ein wenig auf seinen warmen Oberkörper ... wieso hatte Er eigentlich kein Shirt an? Wollte Er mich damit mobben, oder spielten meine Sinne gerade verrückt? Ich biss mir auf die Unterlippe "Den Teil mit der Familie würde Ich dir lieber nachher erzählen, war ne zwar echt lohnenswerte Reise, aber ein wenig anstrengend ... keine Sorge leben alle noch." meinte Ich in sein Gesicht lächelnd, ließ die wiedergekommene Erinnerung allerdings aus.
Das als Stichwort nehmend aufzustehen versuchte Ich mich hochzudrücken, wurde allerdings direkt von meinen schmerzenden Gliedern wieder auf Nic gedrückt. Ein schwaches Lachen kam aus meiner Kehle "Also entweder bist du das, oder immer wenn wir uns sehen bin Ich ausgepowert." meinte Ich und versuchte ihm nicht den Eindruck zu vermitteln das die letzten Stunden so schlimm für mich waren, wie Sie waren. Alles was Ich gerade wollte war einfach nur seine Berührung und mich irgendwann irgendwo hinzulegen, wo mir niemand den Schädel einschlug ... von dem verrückten Schwiegeronkel ahnte ich noch nichts.

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#73

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 15.11.2016 02:29
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Damien schmiegte sich an die Brust von Nicolas, welche immer noch total mit Blut des Rehs verschmiert war. "Ich hätte dich gar nicht für so Hart gehalten", scherzte Nicolas schliesslich lachen auf die Erklärung von Damien. Sieben Menschen innerhalb kürzester Zeit zu erledigen, macht man in der Tat nicht gerade einfach so. Und so wie Nicolas Damien einschätzte, hätte er das eigentlich nicht hinbekommen. Hatte er denn ein komplett falsches Bild von ihm? Oder tat Damien immer nur so weich und zerbrechlich im Beisein von Nicolas und in Wirklichkeit ist er ein raffinierter Killer? Möglich wäre es, wenn man den Wurf mit seinem Messer Revue passieren lässt. Er traf immerhin mit einem direkten Wurf in den Kopf des Rehs. "Und das auch noch ohne dein Messer..", fügte Nicolas grinsend hinzu und hielt Damien das eine Wurfmesser hin, welches Nicolas aufgehoben hatte.
Nicolas selbst dachte aber nicht daran, dass Damien ein "Irrer Killer" war. Nein, für Nicolas war Damien weiterhin der Hilflose. So wie sich Damien an Nicolas drückte, umarmte ihn Nicolas und drückte ihn mit seinen Armen fest an sich. "Wir haben noch genügend Zeit", beruhigte Nicolas Damien weiter, "Du kannst mir später alles erzählen, wenn du zu Kräften gekommen bist... Achso, apropos Kräfte.. Ich habe das Fleisch gebraten!" Nicolas half schliesslich Damien ein wenig auf die Beine, stützte ihn mit seiner Schulter ab und half ihm ins Klosterinnere, wo auch direkt das Feuer brannte. Nach dem betreten wurde auch direkt das Tor wieder von Nicolas verschlossen und der Querbalken vor die Tür gehievt. "Hier!", spießte Nicolas eines der Fleischstücke auf einen Stock und hielt es Damien vor die Nase. Auf seinem T-Shirt neben der Feuerstelle lagen noch weitere Fleischstücke. Allesamt müssen sie gebraten werden, da man sie so nicht lange aufheben konnte. "Du musst es erst noch braten"
Nicolas selbst hatte bereits schon einiges von dem Fleisch gegessen und war nicht mehr wirklich hungrig, blieb aber direkt bei Damien im Schneidersitz sitzen und spielte mit seinem Finger in der Erde vor sich herum. "Duuu...", zo er den einen Vokal kindisch in die länge, tastete sich so an Damien ran und begann damit ein Gespräch aufzubauen, "Ich habe gute, aber auch schlechte Neuigkeiten für dich .... Welche möchtest du zuerst hören?", fragte Nicolas schliesslich mit einem gespieltem Grinsen ...


@Damien Barnes

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#74

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 15.11.2016 02:47
von Gelöschtes Mitglied
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Das Er mich nicht so einschätzte dachte Ich mir, ehrlich gesagt hatte Ich es selber nicht. Der Gedanke das Sie ihm was angetan hatten lies in dem Moment einen solchen Hass aufsteigen, dass es vollkommen egal war wer Sie waren. Alles was in dem Moment zählte war das Ich wieder zu ihm finde. Ich atmete einmal tief durch, erst als Er mir eins meiner Messer unter die Nase hielt leuchteten meine Augen ein wenig auf, dankend nahm Ich es und schob es in eine Tasche "Das Ich aber ein paar mehr davon habe weißt du? Keine Ahnung ... also ... Ich dachte Sie würden dich töten, als Ich mich befreit hatte rief ihr Boss gerade seine Leute zurück. Er war noch alleine, der Gedanke das Sie dir was angetan hatten war ..." Ich konnte nur durch ein sehr tiefes einatmen ein Schluchzen verhindern "... Aufjedenfall waren 5 davon mit einem Mg, also irgendwie lief es eher von selbst ab. Shit ... vor diesem Tag habe Ich höchstens Beißer gekillt und jetzt habe Ich ein Reh und 7 Leute auf meinem Konto." meinte Ich etwas mitgenommener als diese Schweine es verdient hatten.
Er drückte mich erneut ein wenig fester an sich und erst jetzt bemerkte Ich das seine Brust blutüberströmt, doch ehrlich gesagt störte mich das nach diesem Tag auch nicht wirklich, das es uns Beiden gut ging reichte gerade aus. Wie es Sean, Madi und Jackson ging stellte Ich notgedrungen hinten an. Sean und Jackson waren echt hart im Nehmen, die packen das aufjedenfall und Madi lassen die eh nicht im Stich. Er half mir ins Klosterinnere und das kleine Feuer erhellte sofort meine Laune, als Er das Essen erwähnte umso mehr "Du bist echt der Beste." meinte Ich breit grinsend zu ihm. Er setzte mich ab, reichte mir das Fleischsstück auf einem Stock aufgespießt und verschloss die Tür. Schmunzelnd hielt Ich es ins Feuer "Danke Nic." wobei ich mir größte Mühe gab es nicht allzu sehr in die Glut fallen zu lassen "Kriege Ich irgendwie hin." meinte Ich noch schmunzelnd, der Gedanke an Essen war einfach zu Hammer. Unterdessen wühlte Ich mit der anderen Hand in meiner Tasche, Ich hatte immer noch zwei leichte Decken, Sie waren zwar nicht so unendlich Dick, würden aber zumindest ein bisschen helfen. Meinen Messern weichte Ich dabei in der Tasche geschickt aus. Er wirkte irgendwie ein wenig nervös, also auf vom Regen in die Taufe? Ich ließ mich gegen ihn fallen, legte meinen Kopf auf seiner Schulter ab, gab ihm die Decke und breitete eine selber auf mir aus "Also Ich glaube die schlechten Nachrichten, dann könnte man so langsam mit dem guten Teil des Abends beginnen." meinte Ich lächelnd zu ihm und gab ihm demonstrativ einen etwas längeren Kuss. Verflucht hatte ich seine Lippen vermisst. Das Fleisch war mittlerweile auch gut und Ich nahm es aus dem Feuer. Nur das Er in der Kälte des Abends frieren sollte gefiel mir absolut nicht. Also hielt Ich es mühevoll in der Luft und zog mir mühselig mein Sweatshirt aus, mein Shirt hatte Ich ja immer noch. Ich gab es ihm, lächelte und begann etwas hastiger an dem Stück fleisch zu kauen. Es war zwar kein Luxussteak, aber für diese Woche war es das geilste was Ich jemals gegessen hatte "Wobei ... " erst Schlucken dann sprechen Damien ... ok, das werde Ich noch häufiger sagen "...wir dieses mal vielleicht getrennt duschen sollten. Sonst kann ich nie wieder Wasser sehen ohne einen Ständer zu bekommen." meinte Ich etwas dreckig grinsend zu ihm.
@Nicolas Stone

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#75

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 15.11.2016 13:17
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Damien erklärte Nicolas nun genauer die Situation, wie es dazu kam und was genau passiert war. Nicolas lauschte seinen Worten aufmerksam, nickte schliesslich verständnisvoll und umarmte Damien einmal. "Ich weiss, du hast 3 davon ... Und das andere war das Adrealin.. Dadurch können wir Dinge tun zu denen wir sonst niemals fähig wären..", erklärte sich Nicolas auch mehr sich selbst, statt Damien. Denn anders konnte er sich dies nicht erklären. Sein kleiner hilfesuchender Damien, einfach so ratzfatz ein paar Leute abgeknallt? Das muss einfach der Adrealinschub gewesen sein.
Damien bedankte sich bei Nicolas, als dieser im die Fleischstücke gab, daraufhin erwiederte Nicolas: "Quatsch, ohne dich hätten wir das Fleisch wohl gar nicht.. Das war immer noch das Reh von dir.." Mit einem grinsen aß Nicolas auch noch ein wenig von dem Fleisch. Als die Beiden genug gegessen hatten, packte Damien zwei Decken aus und breitete sie über die Beiden aus. Sein Kuss war unbeschreiblich schön, Nicolas hätte es wohl tatsächlich nicht ertragen, seine Lippen nie wieder zu spüren. Damien zog nun sein Sweatshirt aus und reichte es Nicolas. "Nein nein", lehnte er händewinkend ab, "Es passt schon.. und ich möchte dein Pulli nicht mit Blut versauen.." Natürlich war Nicolas ein wenig kalt geworden, aber dennoch wollte er das Sweatshirt von Damien nicht dreckig machen. Sie hatten ja noch die Decken, in denen sie gerade eingekuschelt waren. Nicolas musste lachen: "Ich kann auch mit dir Duschen und mich dabei beherrschen..", und gab Damien dann noch einen Kuss auf seine Lippen.
Es war ein kurzer Moment der Stille. Beide genossen die Wärme des Feuers, bis Nicolas nun mit den Nachrichten fortfuhr: "Also ... Ich muss mit den guten Anfangen: Wir haben Unterstützung hier im Kloster. Wir können tatsächlich hier ein funktionierendes Zuhause aufbauen. Eine der Unterstützung ist sogar mein Onkel, Sebastian.", Nicolas machte eine kurze Pause und holte tief Luft: "Sebastian ist aber ein Arschloch. Mein Vater hatte sich nicht mit ihm verstanden und ich konnte ihn als Kind auch nicht leiden. Er ist wirklich ein Psycho manchmal... Und ich glaube er hat was gegen Schwule.. ", betrübt schaute Nicolas in die Flammen des Feuers. "Ich werde aber nicht zulassen, dass er dir auch nur ein Haar krümmt!", blickte Nicolas in Damiens Augen. Seine Augen selbst sprühten Funken, wie das Lagerfeuer. "Niemand wird dir auch nur noch ein Haar krümmen...", fügte er noch hinzu.


@Damien Barnes

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