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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#46

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 21.07.2016 00:12
von Alec Slater (gelöscht)
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Der Mensch macht das Tier zudem was es ist. Es ist einfach gestört und dadurch kein Kampf-Gaul

Alec war doch leicht zusammen gezuckt, als er den leisen dumpfen Ton vernahm, der auf ein Hinabfallen eines Gegenstands schließen ließ. Na solange der Andere nicht versucht hatte ihn hier mit einem Giganten von Stein niederzuschlagen. Tja, da aber schien es diesem selbst bewusst, dass er ebenso noch Atemzüge tätigte, die einem Menschen und nicht dem eines röchelnden Zombies glichen.
Bruchteile von Sekunden verstrichen, ehe daraus ein paar wenige Sekunden wurden, die dem Dunkelhaarigen wie eine Ewigkeit vor kamen. Kein einziges Mal schnappte er nach Luft, nicht einmal ein Wimpernzucken konnte man bei ihm ausmachen. Stattdessen stand er da wie versteinert, absolut nicht in der Lage sich vom Fleck wegzubewegen und starrte vollkommen ungläubig dem sich ihm nähernden jungen Mann entgegen. Tatsache der lebte, der war nicht tot! Anstatt dass der Brünette endlich mal anhielt. Neenee, der hörte gar nicht mehr auf sich voranstolpernd auf ihn zu zubewegen und schlussendlich schlangen sich dessen Arme um einen vollkommen verspannten Alec, der noch immer wie vom Blitz getroffen da stand und gar nicht so wirklich jene explosionsartige Gedanken in seinem Schädel zusammengepfercht bekam, die wild in seinem Schädel durcheinander wirbelten. Die Ursache dafür war ganz klar: Jace.
Ja, so hieß er. Sonderlich viel mehr drang da ihm nicht zu Ohren. Dafür schoss es nun bei Alec vollkommen unerwartet wie aus einer Pistole heraus. "Jace, du Arsch!" Wofür das war, konnte sein Kumpel sich mit Sicherheit denken. "Ich hätte den Pfeil in deinen Allerwertesten versenken sollen -ernsthaft!" Nur mühsam bekam er einen seiner Arme dazu bewegt, diesen nun leicht unbeholfen um sein lang vermisstes Gegenüber zu schlingen. Das alles kam ihm so surreal vor, ein Treffen mit Obama hingegen umso realistischer. Hatte er irgendwas falsches Gesoffen? War das wirklich der, den er seit unfassbar langer Zeit mal wieder zu Gesicht bekommen wollte? Prüfend grabschte er daraufhin etwas nach -wie konnte es auch anders sein? Daraufhin löste sich sofort Jace etwas, um wohl dieser leicht unangenehmen Prozedur zu entkommen. Sofort drang dem Dunkelhaarigen dabei sowas wie ein Murren zwischen die Lippen hindurch.
"Deswegen warste auch nicht mal beim Frisur und siehst aus wie ausgekotzt." kam Alec nicht drumherum es mit einem süffisanten Grinsen ihm gegen die Stirn zu klatschen. Und dann auch noch dieser treudoofe Welpenblick. Dafür hätte er ihn gleich mal eine Reinhauen können. Doch wurde er davon grandios abgehalten, als Jace sich abermals förmlich wie ein Klammeraffe an ihn dran hing. Sowas wie Zuschauer hatten sie Gott sei Dank nicht -noch nicht. Sonst würden diese wohl gebannt darauf warten, dass sie endlich wild knutschend, übereinander herfallend in die Büsche verschwanden. Aber nee, Alec war nicht schwul -zumindest behauptete er das. Und Jace, der behauptete wiederum, dass er nicht einmal in seinen kühnsten Träumen sich was mit ihm vorstellen konnte. Alles Laber Rhabarber. Die zwei Kerle hatten einen Haschmich der Obersten Klasse. Tief sog er den Duft seines Freunds ein. Ja, das roch eindeutig nach Jace und dessen Schweiß. Irgendwie ein überaus beruhigendes Gefühl für Alec den Scheißkerl nach einer Ewigkeit zwischen den Pfoten zu haben und dessen aufgeregten Herzschlags zu lauschen.
Wie lange sie da so dastanden, wusste Alec selbst nicht. Er zählte dabei keine Sekunden. Da war nur dieses komische Gefühl, welches ihn endlich dazu veranlasste, sich auf die zarteste Art und Weise aus den Fängen seines treulosen Kumpels zu befreien. "Verdammt ich könnte dir noch immer eine reinhauen." lachte Alec und boxte ihm sachte gegen die Schulter. "Jetzt mal im Ernst: Was machst du hier und wieso zum Teufel schlurft du wie einer von den Hirnlosen rum?"

@Jace Legacy

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#47

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 21.07.2016 09:15
von Jace Legacy (gelöscht)
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Jace sog jede Sekunde der Umarmung auf als wäre es das letzte was es in seinem Leben noch geben würde. Ein weiterer Moment der ihm klar macht wie die letzten Wochen und Monate an ihm gezerrt haben, wie schwach er eigentlich war. Natürlich rechnete er mit einem Rüffel, der vermutlich auch absolut berechtigt wäre, er hoffte aber inständig darauf dass Alec ihm diesbezüglich noch ein paar Minuten Galgenfrist gewährt. Aber Alec wäre nicht Alec wenn er ihm nicht gleich einen Spruch drücken würde. Allerdings einen der Jace grinsen lässt. Ja, Arsch, das hatte er wohl verdient! Darum sagt er auch nichts dazu, schüttelt nur weiter grinsend den Kopf und schließt die Augen als Alec kurz darauf die Umarmung wieder aufleben lässt.
Auch ihm wäre gerade ganz egal ob sie Beobachter hätten, und was diese womöglich denken könnten. Er hatte diesen Idioten wahnsinnig vermisst, und niemand könnte ihn davon abhalten sich dieser Umarmung hinzugeben, im Gegenteil. So atmet er tief durch und löst sich nur widerwillig von ihm, kommentiert den Hieb gegen seine Stirn nur mit einem müden Lächeln und grinst schelmisch auf seine Worte hin er könne ihm eine reinhauen.
„Hey, tu‘ dir keinen Zwang an. Mir ist durchaus bewusst dass ich Mist gebaut habe, ich wäre dir nur echt dankbar wenn du das noch um ein paaaar Minuten verschieben könntest?“
Fragt er nach und zwinkert ihm zu, sieht auf seine nächste Frage hin an sich runter
„Sagen wir ich… Naja… Hatte einen kleinen Unfall! Halb so wild!“
Natürlich spielt er das runter, aber im Moment gab es für ihn einfach wesentlich Wichtigeres als seine blöde Verletzung. Darum sieht er Alec auch gleich wieder in die Augen
„Gott Alec, es tut mir so leid, wirklich! Ich hätte nicht einfach abhauen sollen wie ein kleiner, dummer Schuljunge! Aber diese Prügelei… Der ganze scheiß um Clary… Callie… Das alles ging mir nicht mehr aus dem Kopf…“
Dass die Info mit Callie für ihn neu war vergisst er dabei gerade komplett, er war einfach schon zu lange allein unterwegs
„Ich war sauer, wütend, enttäuscht… Darum bin ich allein los gezogen um sie zu suchen. Bin nach New York, wieder zurück, wieder hin… Wieder zurück…“
Seufzend senkt er den Blick, denn die Enttäuschung und Verzweiflung darüber sie nicht gefunden zu haben nagt an ihm, sichtlich…
„Als ich wieder zurück war habe ich dich nicht gefunden, im Grunde wusste ich schon gar nicht mehr wen ich wann und wo suche… Es… Gosh…“
Murmelt er und sieht ihn wieder an als ihm klar wird dass er gerade ziemlich wirr durcheinander redet
„Es tut mir leid, wirklich!“
Bekräftigt er abermals seine Worte von vorhin und seufzt ein weiteres Mal auf
„Naja, was ich hier mache? Ich brauchte einen Arzt, dringend! Und dann brauchte ich frische Luft, also bin ich raus und… Ja… Was tust DU hier?“
Denn mit ihm hatte er hier wirklich am aller Wenigsten gerechnet…

@Alec Slater

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#48

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 21.07.2016 21:11
von Alec Slater (gelöscht)
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Scheiße, konnte er mal endlich aufhören zu reden? Das besänftigte mal so gar nicht das Jucken in seinen Händen, sondern schien es förmlich nur noch weiter anzustacheln. "Jace, verliere einfach kein Wort mehr drüber." Das war schlicht und ergreifend alles was er von seinem Kumpel verlangte. Oder hatte er gerade extremes Mauljucken? Ihn wirklich verdreschen wollte er ihn im Grunde genommen nicht, schließlich war er doch selbst froh den Mistkerl wieder in die Augen blicken zu können und dass dieser nicht in einen dieser bissigen Gesellen verwandelt worden war. Auch sein Blick folgte dem von Jace, sodass er nun genauer erkennen konnte, dass um sein Bein ein noch recht sauberer Verband (?) prangte. "Halb so wild? Warum ist es dann verbunden?!" Für dumm verkaufen konnte er jemand anderen, aber nicht Alec. Doch verstummte er, hakte nicht weiter nach, als sich seine Blicke erneut trafen. Alec's Kiefer malmten leicht aufeinander. Ja, die Sache mit Clary und der Streit... aber halt, stop, Callie??? "Wer zum Teufel ist..." Da schon redete Jace weiter. Nicht nur ihm schien es so ergangen zu sein, nein auch seinem Gegenüber hatte die ganze verdammte Sache nicht so gut verdaut. Wenigstens erhielt er nun die Information, dass Callie scheinbar eine Frau war. Doch hoben sich die Augenbrauen des Dunkelhaarigen schlagartig an und er packte kurz Jace an den Schultern. "New York? Bist du des Wahnsinns?! Wie hast du das verdammt noch mal überstanden? Wolltest du dich umbringen?" Auf dem direkten Wege war die Weltstadt schon 230 Meilen von hier entfernt. Wenn man Umwege in Kauf nehmen musste, dann waren es auch mal gut 30 bis 40 Meilen mehr. Zudem sollte man die vermutlich 8 Millionen Beißer auch nicht außer acht lassen. "Wer ist diese Frau, die dich denken ließ, dass sie eine Selbstmordmission wert ist? Du musst ernsthaft im Glück gebadet haben, alter Freund." schüttelte er sachte den Kopf darüber und war gewissermaßen enttäuscht, dass Jace es vorgezogen hatte alleine diesen Weg zu bestreiten und ihn nicht mitgenommen hatte. "Als du zurück warst, müssen schon Wochen vergangen sein. Und trotzdem bist du an diesen Ort zurück gekehrt?" Alec schmunzelte und warf direkt ein "Niedlich." hinterher. Nur seine ständige Entschuldigung nervte den Großen etwas. Schließlich war er nicht beim ersten Mal taub gewesen. Er nickte nur sachte, um ihn zu verdeutlichen, dass er es längst aufgenommen hatte. "Aha, also erst ist es nichts schlimmes und dann brauchtest du doch einen Arzt?" Alec verschränkte die Arme vor seiner Brust. "Und dort drinnen ist also einer? Auch Mönche?" Schließlich wusste er genau, was das hier war, auch wenn er sich innerhalb dieser Zäune und Mauern noch nie zuvor aufgehalten hatte. So kam es, wie es kommen musste. Natürlich war auch Jace Neugierde geweckt, was ihn hier überhaupt hin getrieben hatte. "Naja eigentlich hatte ich gehofft schon am Fluss auf Clary -ja, sie ist nicht tot- und auch Fayé, meine jüngste Schwester, zu stoßen. Du hast sie also nicht zufällig dort drinnen gesehen?" Er nickte sachte in Richtung des Gebäudes hinter Jace, welches sich auf diesem Grundstück erstreckte. "Wir sind gestern voneinander getrennt worden. Clary wollte unbedingt, dass ich so einem Typen helfe und letztendlich war es dann für mich selbst zu spät. Ich werde noch wahnsinnig, wenn ich die Beiden noch länger bei diesem Scheißkerl wissen muss."

@Jace Legacy

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#49

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 21.07.2016 21:33
von Jace Legacy (gelöscht)
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Hm, Alec scheint ein Faible dafür zu haben ihm eine rein hauen zu wollen, oder warum jucken ihm in letzter Zeit so oft die Finger in seiner Nähe?
„Hey, wäre es dir lieber ich würde mich einfach nicht entschuldigen und so tun als wäre es gut gewesen was ich getan habe, hm?“
Er muss einfach nachhaken, wenn auch grinsend. Als Alec dann aber nachfragt wegen der Sache mit Callie lässt er zunächst seufzend seinen Blick wieder sinken und seufzt auf. Sich über die Stirn reibend nickt er knapp wegen seinem Verband!
„Es ist versorgt, und damit halb so wild! Und ja, da drinnen gibt es einen Arzt!“
Meint er darum gleich, auch wenn ihm klar ist dass er vermutlich noch länger Spaß an der Wunde haben wird. Mit Verbrennungen ist nicht zu spaßen, das wusste er bereits, dennoch hatte er gerade andere Dinge im Kopf
„Callie…“
Den Blick wieder gehoben um Alec anzusehen fängt er gleich nochmal von vorne an
„Calliope… Meine Schwester… Du erinnerst dich? Ich habe dir von ihr erzählt! Mehrmals!“
Wahrscheinlich wirklich ein mal zu oft, sodass Alec irgendwann abgeschaltet haben muss Ja, er kann vermutlich ganz schön nerven…
„Der Funk zu ihr ist abgebrochen, natürlich bin ich los um nach ihr zu suchen!“
Für ihn war das selbstverständlich
„Es gibt Personen für die würde ich bis ans Ende der Welt gehen! Darunter würde ich im Übrigen auch dich zählen, nach wie vor!“
Stellt er gleich mal klar und sagt nichts weiter im Bezug auf den Weg. Natürlich war es ein Horror-Trip, aber er ist sicher das Alec für seine Schwester das Gleiche tun würde. Und natürlich hätte er ihn bitten können ihn zu begleiten, aber mal ehrlich: So wie es zuletzt war hätte @Alec Slater ihn umgekehrt vermutlich auch nicht gefragt ob er ihn begleitet, oder? Es ist einfach alles semi-optimal gelaufen. Nun aber lauscht er den Worten seines besten Freundes, denn ja, das war er nach wie vor, und dreht sich kurz um um Richtung Gebäude zu sehen.
„Also…“
Fängt er an und wendet sich ihm wieder zu, grinst schelmisch
„Mönche habe ich keine gesehen! Aber aufgrund meiner Behandlung habe ich ohnehin nicht viel von da drinnen gesehen! Nur Leo! Ich… Bin mit Lucia hier angekommen… Damn…“
Jetzt wird er nervös, denn bis eben hatte er sie tatsächlich komplett vergessen. Was hatten die ihm nur gegeben?
„Ich hab Clary nicht da drinnen gesehen! Und deine Schwester auch nicht! Ich hab nur… Scheiße, Lucia…“
Er reibt sich über das Gesicht und schüttelt leicht den Kopf als er Alec wieder in die Augen sieht
„Sie ist eine Freundin von früher, hab sie in der Stadt gefunden, zufällig. Und nach meinem… Unfall… Sind wir zusammen her gekommen!“
Erklärt er und sieht an Alec vorbei zu dessen Gaul
„Wo hast du das Vieh eigentlich aufgegriffen, hm?“
Fragt er jetzt aber erstmal und sieht wieder Richtung Kloster
„Wir sollten rein gehen und nach Clary und Fayé suchen. Und nach Lu!“
Meint er dann aber prompt und sieht ihn wieder an
„Was meinst du?“

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#50

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 22.07.2016 05:29
von Alec Slater (gelöscht)
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Wenn man bedachte, dass sich Jace nahezu mit jedem dritten Satz entschuldigte, er ihm förmlich auf die Eier damit ging, dann konnte er nur bereits regelrecht ein Zucken in seinen Händen verspüren. "Du kannst einem damit wahrlich auf dem Sack gehen. Das weißt du?" tönte es zwischen Alec's Lippen hervor, damit er endlich mal verstand, dass die Entschuldigungen mehr als genug waren und er damit nicht seine Nerven überstrapazieren sollte. Auf die Nachfrage von Callie hin, bekam er nur sowas wie ein Seufzen zur Antwort. Na doll, da wollte er ihm scheinbar auch nicht genügend Auskünfte drüber geben. Aber immerhin schien sich um sein Bein gekümmert worden zu sein. Dennoch kam der Dunkelhaarige nicht drum herum erneut den Verband mit einem skeptischen Blick zu mustern. "Und du bist auch sicher, dass es ein richtiger Arzt war und nicht nur so einer, der behauptet, er würde einer sein und all sein Wissen nur aus einer dieser ätzenden Serien hat?" kam er nicht drum herum noch einmal genauer nachzuhaken. Schließlich ging es hier um die Gesundheit von Jace und nicht von irgendwem. Wer wusste schon, ob dieser komische Arzt ihm nicht direkt übers Ohr gehauen und damit um sein weniges Hab und Gut bestohlen hatte? Es gab viele Heuchler, die gerade diese rauen Zeiten ausnutzten, um für sich persönlich ein gutes Geschäft raus zu schlagen.
So lenkte er doch wieder das Gespräch zurück auf Callie. Calliope. Warum noch mal hatte er den Namen nicht gleich genannt? "Ja, ja." wank Alec es leicht belächelnd ab. Er entsann sich, vage. Callie hätte genauso gut irgendein komischer Typ sein können. Aber nun da er im Bilde war, konnte er sich gut vorstellen, was für mächtige Sorgen sich sein Gegenüber gemacht haben musste. "Der Funkkontakt ist abgebrochen und du hast sie dennoch nicht wiedergefunden?" fragte er interessiert nach. Aber genau so musste es wohl sein, sodass er kurzzeitig mit einem Schwung Mitleid im Blick ihm sachte auf die Schulter klopfte. "Die wird schon irgendwo sein und auf ihren Hintern aufpassen." So hoffte er zumindest für Jace, auch wenn heutzutage die Chancen mehr schlecht als recht standen, dass jemand überlebte. Trotzdem kam er nicht umhin sachte seine Augenbrauen in die Höhe zucken zu lassen. "Das würde ich nie von dir verlangen. Das weißt du?" Nein, nicht in der heutigen Zeit. Wenn er viel zu weit entfernt war und das Risiko zu enorm, dass Jace selbst dabei drauf gehen könnte, nur um ihn irgendwo in den kanadischen Wäldern oder sonst wo aufzusuchen, sollte er es komplett sein lassen. "Entweder findet man sich wieder oder nicht. So etwas hat man heutzutage sowieso nicht mehr in der Hand." warf er gleich mal bei dieser Gelegenheit hinterher.
Scheinbar fand es Jace selbst durchaus amüsant, dass er nach Mönchen nachhakte. Nun ja, selbst vor der Apokalypse sollten hier noch welche gehaust haben, daher war das Grundstück weitestgehend, bis auf das Unkraut, welches nun ungehindert herum wucherte und das Gras, welches nun die Chance ausgenutzt hatte, in die Höhe zu schießen, in Schuss. Naja sein Gaul machte sich der Weilen schon mal ans Werk einen guten Rasenmäher zu mimen. Mönche gab es also laut seines Wissens nach hier nicht mehr, dann wieder ein Name. Leo -ja den hatte Alec irgendwie schon mal gehört und letzten Endes folgte noch Lucia mit der er so gar nichts anzufangen wusste. Da wurde auch schon Jace leicht nervös und begann wieder irgendwas vor sich hinzuhaspeln. Das hatte er sich schon irgendwie gedacht. Keine Clary, keine Fayé. Schien so, als hätte er sich umsonst hierher aufgemacht, wäre da nicht Jace gewesen. Alec musste dann doch schmunzelnd den Kopf schütteln. "Dein Unfall, war wohl keiner und du kennst die halbe Welt, was?" konnte er nicht anders als ihn bei dieser Gelegenheit sofort etwas zu necken. Sein Kumpel wirkte aber auch sowas von verstreut. "Meinen Kleinen da? Als du weg warst, hab' ich einige Zeit auf einer abgelegenen Farm verbracht. Da war er und hatte als Einziger überlebt." warf einen schmunzelnden Blick zu dem Rappen hin. Seitdem war dieser sein treuer Weggefährte und Transportmittel gleichermaßen. Leicht überrascht driftete sein Blick zurück zu Jace. "Bist du dir sicher, dass Clary Und Fayé hier sind?" Alec wusste nicht einmal, was das hier war. Von Außen war so gut wie nichts gesichert. An einigen Stellen konnte man mal eben so rein spazieren. Auf was für Leute würde er hier treffen? Nach einer funktionierenden Kolonie sah es eindeutig nicht aus. "Wir können deine Freundin suchen und dort raus holen, aber länger als nötig sollten wir uns hier nicht aufhalten oder?" kam er nicht drum herum Jace sein Misstrauen diesem Ort gegenüber kund zu tun. Schließlich könnten sie in allen Ecken und Winkeln auf Menschen treffen, mit denen nicht zu spaßen war. Die Welt war eindeutig grausamer geworden. Daraufhin durchstrich Alec ein paar Meter das Gras, bis er sein dunkles Shirt zu fassen bekam, welches er um den Hals seines Gaules gelegt hatte, damit es trocknete. Das war diesem während des Steigens vorhin prompt abhanden gekommen. Aber schmutzig sah es dank dem Gras nicht aus, sodass er es sich schnell anzog und gleich mal bei dieser Gelegenheit seinen Bogen und Pfeil wieder einsammelte. "Also, wo geht's lang?"

tbc: irgendwo da, wo man ins Innere gelangen kann^^

@Jace Legacy

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#51

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 22.07.2016 07:47
von Jace Legacy (gelöscht)
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„Ja ja, schon verstanden!“
Winkt nun er ab wegen seiner Entschuldigungen und atmet tief durch. Wahrscheinlich hat Alec recht und er nervt tatsächlich nur noch, also sagt er dazu nichts weiter und zieht eine Braue hoch als @Alec Slater meint er würde von ihm nicht verlangen ihn zu suchen. Da muss er glatt lachen
„Und du meinst ich würde dann einfach sitzen bleiben und die Füße stillhalten? Natürlich würde ich dich suchen! Genau so wie ich es getan habe, und ich danke Gott, oder wem auch immer, dafür dich gefunden zu haben!“
An Gott glaubte er unter den Umständen was mit der Welt im Gange war schon lange nicht mehr, also dankt er einem Pseudonym dafür, in welcher Art auch immer dieses existieren möge.
„Ich kann nicht aufhören daran zu denken was Zuhause passiert sein könnte, verstehst du? Als ich da ankam wo mal mein Elternhaus stand glich die Gegend einem Minenfeld. Ich kann sie doch nicht einfach sich selbst überlassen!“
Erklärt er sich und seufzt ein weiteres mal auf. Allerdings muss er gleich wieder schmunzeln wegen Alecs Sorge über die Echtheit des Arztes der ihn behandelt hatte.
„Keine Sorge Schatz, ich bin ganz sicher dass das ein Arzt war. Leo ist der beste Freund meines Vaters, ich kenne ihn quasi schon mein ganzes Leben lang!“
Versichert er seinem dunkelhaarigen Freund und zuckt die Schultern, damit wäre ein Teil der folgenden Aussage Alecs, er kenne Gott und die Welt, gleich mal widerlegt. Immerhin waren das alles Leute die er von früher kannte
„Und Lucia lebte in der Nachbarschaft. Sie war meine beste Freundin, bis… Naja.. Lassen wir das, sie lief mir in der Klinik über den Weg als ich da war um ein paar Vorräte aufzustocken!“
Meint er nur sehr vage und sieht wieder Richtung Kloster
„Ich hab keine Ahnung ob die beiden da drinnen sind. Aber hier zu verschwinden ohne sicher zu sein? Das sieht dir nicht ähnlich!“
Denn mal im Ernst: Würde er nachher erfahren dass die beiden hier waren würde er sich ziemlich ärgern, oder nicht? So aber sieht er ihm hinterher als er sein Shirt holt, nickt wegen seiner schrägen Geschichte die Farm betreffend und beobachtet das Monster kurz, welches nun so unschuldig durch die Gegend grast. Schließlich deutet er in Richtung der Tür durch die er raus gekommen war und humpelt darauf zu als Alec fragt wo es langgeht.
„Nun, das mit meinem Bein ist passiert als wir in einer Tankstelle was essbares gesucht haben. Wir wurden von einer kleinen Horde der Biester überrascht, von denen mich mehrere eingekesselt hatten. Lucia hat einen Molotow-Cocktail geworfen, drei von ihnen erwischt, von denen einer leider auf mich gefallen ist. Tja, seitdem prankt ein Loch an meinem Bein, aber ja: Natürlich tut es weh, und ich werde noch eine Weile Spaß damit haben, aber ich lebe noch, also werde ich das schon aushalten!“
Erklärt er die Sache mit seinem Bein während er nun an der Tür steht und den Griff betätigt. Doch die Tür öffnet sich nicht, woraufhin er gleich etwas heftiger daran zu ziehen beginnt.
„Na toll, ganz großes Kino! Ernsthaft jetzt?“
Murmelt er und dreht sich zu Alec um
„Wenn du mich fragst: Die riegeln das Teil sehr wohl ab! Genau hier bin ich eben noch raus gekommen. Vielleicht sollten wir es da drüben versuchen, bei einer der offenen Türen!“
Also humpelt er gleich auf einen der offen stehenden Eingänge zu
„Shit, ich muss da unbedingt wieder rein!“
Meint er an Alec gewandt und reibt sich über den Hinterkopf, nimmt schließlich seine Sig wieder in die Hand die er eben glücklicherweise wieder eingesammelt hatte und presst sich gegen die Wand, direkt neben der offenen Tür
„Okay, einer gibt Deckung, einer geht rein? Da ich gerade nicht so gut zu Fuß bin…“
Fängt er grinsend an und zuckt die Schultern
„...würde ich vorschlagen ich gebe Deckung, und du gehst rein?“

tbc: Irgendwo wo es nach drinnen geht ist gut wenn die Türen zu sind :O

>>Flure<<

zuletzt bearbeitet 22.07.2016 07:53 | nach oben springen

#52

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 31.01.2017 13:08
von Nicolas Stone (gelöscht)
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[CF: Waldgebiet - Moor mitten im Wald]


Nicolas lief aus dem Wald hinaus und kam wieder am Kloster an. Es war für ihn fast wie ein neues Zuhause geworden. Ein Zufluchtsort, groß genug um sich zu verstecken. Sicher genug um Zombies abhalten zu können. Sein Blick wurde ernst. Auch wenn er sich mit seinem Onkel nie wirklich gut verstanden hatte, er hatte erkannt, dass das Kloster mehr sein kann, als nur eine verlassene Ruine. Nicolas wurde fest entschlossen ihm dabei zu helfen und Sebastian tatkräftig dabei zu unterstützen das Kloster zu sichern. Während dem Laufen, liefen Nicolas einige Tränen seine Wangen hinunter. Damien hatte seinen Freund wieder, nun würde er mit Sicherheit bei ihm bleiben und Nicolas vergessen. Nicolas selbst könnte Damien niemals vergessen, er war der erste Junge mit dem er Intim wurde. Er war der erste, der überhaupt näher an Nicolas ran kam. Mit seinem Arm wischte er seine Tränen weg. Er war am Kloster angekommen.
Diesmal kam er von der anderen Seite und stand vor einem größeren Zaun. Hier schien der hintere Garten zu sein. Hier war ein Loch im Zaun. Dieses sollte auch so schnell wie möglich geschlossen werden. Gerade als Nicolas sich durch das Loch zwängen wollte, entdeckte er eine Frau. Sie schlich sich in die Nähe des Zaunes. Sofort zog er seine Desert Eagle und zielte damit auf die Unbekannte. "Halt! Stehenbleiben! Was willst du hier?" Zum Glück war Nicolas gerade zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle. Wie viele Unbekannte sind bereits durch dieses Loch ins Kloster eingedrungen? Hoffentlich nicht zu viele....


@Naya
(Willkommen im Kloster xD )

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#53

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 01.02.2017 01:46
von Naya (gelöscht)
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{cf: Eingang zum Wald}

Der Sturm hatte mittlerweile stark zugenommen und Nayas Kleidung war komplett durchnässt, wodurch sie sich unangenehm schwer auf ihre Haut legte. Durch den Wind rutschte die Kapuze ihrer Jacke ständig zurück, weshalb sie irgendwann beschloss, sie einfach nicht mehr aufzuziehen. Wozu auch? Sie war nicht weniger nass, als der Rest der Jacke und Nayas Haare waren mittlerweile auch triefnass. Es machte also keinen großen Unterschied, ob sie nun eine nasse Kapuze auf dem Kopf hatte oder nicht.
Naya hob den Kopf und konnte endlich die Umrisse des Klosters ausmachen. Ein leiser, erleichterter Seufzer entwich ihr. Sie hatte es also doch wieder gefunden. Erst vor einer knappen Stunde hatte sie sich von Aron, Cody und Jason getrennt und sollte am Kloster nach dem Rechten sehen - was sie getan hatte. Anschließend hatte sie sich auf den Weg zurück gemacht, doch die drei waren verschwunden. Sie hatte keine Ahnung, wohin. Sie waren einfach nicht mehr dort, wo sie warten sollten. Naya hoffte nur, dass es ihnen gut ging und dass sie sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen würden. Sie selbst hatte dies ebenfalls vor und hatte sich daher wieder auf den Weg ins Kloster gemacht, wo sie erst einmal Zuflucht suchen wollte. Sie ging den Zaun ab und suchte nach dem Loch, welches sie zuvor gefunden hatte. Konzentriert folgte sie dem Draht und bemerkte den Jungen daher leider erst viel zu spät. Durch den Regen erkannte sie zwar nicht viel, doch die Waffe in seinen Händen sah sie mehr als deutlich. Und ihr blieb keine Zeit, um ihre eigene zu ziehen, weshalb sie die Hände langsam über den Kopf hob und leise fluchte. Sie würde sich für Ihre Unachtsamkeit am liebsten eine reinhauen. Sonst war sie doch auch nicht so leichtsinnig, also was war heute los mit ihr?
Der Fremde ergriff sogleich das Wort und fragte, was sie hier wollte. Gute Frage, ja. Was wollte sie hier eigentlich? Sie biss sich angespannt auf die Unterlippe und überlegte einige Sekunden lang. Sie wollte nichts falsches sagen. Nicht, wenn sie in den Lauf einer Waffe blickte und daher überlegte sie sich ihre Worte ganz genau. "Gehörst du zu den Leuten in diesem Kloster?", antwortete sie ihm schließlich erst mit einer Gegenfrage statt einer Antwort und musterte ihn durch den Regen hindurch. "Ich bin nur auf der Suche nach einem trockenem Ort, das ist alles", sprach sie kurz darauf weiter und antwortete damit auch auf seine Frage. Diese zu ignorieren wäre für ihn wohl kaum ein Grund dafür, sie am Leben zu lassen. Also antwortete sie lieber, schließlich war sie nicht wirklich scharf auf eine Kugel zwischen den Augen.

@Nicolas Stone
- Danke xD

zuletzt bearbeitet 01.02.2017 01:50 | nach oben springen

#54

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 01.02.2017 12:52
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Nicolas freier Oberkörper war bereits komplett Nass. Das Blut von dem Reh hatte Damien zwar liebevoll bei ihm abgewaschen, dennoch wollte der junge Mann im laufe des nächsten Tages sich noch einmal abduschen. Dies hatte er dank des Regens sich nun auch gespart. Ungemütlich brauste der Wind und drückte die Wiese seitlich auf den Boden. Ein solcher Orkan wütete schon lange nicht mehr über Washington.
Als die junge Frau sein Blickfeld erreichte, verharrte seine Position mit hochgehaltener Waffe. Ein Schuss würde wohl einige der Untoten in die Richtung des Klosters locken, obwohl der Donnerhall sie wohl immer wieder in eine andere Richtung lenken würde. Zu groß war dennoch die Gefahr dies zu riskieren und Nicolas hoffte darauf, nicht schiessen zu müssen. Mit heruntergezogenen Augenbauen wartete er auf die Antwort von der Fremden. Statt sofort zu antworten, stellte sie ihm eine Gegenfrage, auf die Nicolas zuerst nicht reagierte. Erst als sie ihr Anliegen erklärte, lockerten sich seine Lippen: "Ja, ich gehöre zu den Leuten... und ich hoffe du wirst keine Dummheiten machen." Langsam senkte er seine Pistole, behielt sie aber weiterhin in der Hand. Anderen Menschen, die man nicht kannte, zu vertrauen könnte heutzutage auch tödlich enden. Obwohl die fremde Frau nicht nach einer skrupellosen Killerin aussah. Ein weiteres Donnergrollen ertönte. "Dann lass uns ins Trockene gehen.." Hier im Sturm zu stehen und Smalltalk zu halten, war nicht im Interesse von Nicolas. Der Regen war kalt, es war dunkel und nicht sicher vor Untoten. Er schritt also durch das Loch im Zaun. Das Gras war platschnass und stellenweise waren auch größere Schlammpfützen in dem Garten des Klosters. Kurz blickte er zu der Frau und hielt den Zaun ein wenig offen, damit diese es leichter hat hindurch zu gehen. "Kommst du?", stellte er als erneute Frage, um zu verdeutlichen, dass er nicht länger hier draußen verweilen möchte.
Drinnen wird Nicolas dann wohl genaueres über die Frau erfahren. Was ihr wirkliches Anliegen ist. Ob sie ein Zuhause sucht oder ob sie gar nicht bleiben möchte und tatsächlich nur für den Sturm ein Dach über dem Kopf braucht. Für diesen kurzen Moment war auch die Situation mit Damien und Justin für Nicolas vergessen. In Sicherheit und in der Ruhe wird er aber garantiert wieder daran denken müssen.


@Naya

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#55

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 01.02.2017 19:29
von Naya (gelöscht)
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Seine Antwort kam zwar rasch, doch Naya kam es vor, als müsse sie eine Ewigkeit warten. Schon seit längerem hatte niemand mehr eine Waffe auf sie gerichtet, es war in der Regel immer umgekehrt gewesen. Doch nun auf der anderen Seite zu stehen, bereitete Naya Unbehagen. Sie wartete stumm seine Antwort oder eine Reaktion seinerseits an, atmete schließlich erleichtert aus, als der Junge die Pistole sinken ließ. "Keine Sorge, ich stell nichts an", versicherte sie ihm und doch war sie ein wenig verwundert darüber, dass man ihr so einfach glaubte. Oder sie nicht gleich abknallte, was die Befürchtung von AJ und CJ gewesen war. Die beiden hatten sich die schlimmsten Szenarien im Kopf ausgemalt und Naya wäre fast durchgedreht beim Versuch, die beiden zu beruhigen. Aber sie sagte nichts dazu. Sie war einfach nur froh, dass sie ins trockene konnte, sich ihrer klatschnassen Klamotten entledigen und sich aufwärmen konnte. Sie hoffte, dass keine weiteren Probleme dazwischen kamen.
Sie beobachtete den Fremden, als er sich von ihr abwandt und durch das Loch im Zaun trat. Sie warf einen kurzen Blick zurück, doch nach wie vor war keine Spur von Aron, Cody oder Jason zu sehen. Sie redete sich ein, dass sie bestimmt einen sicheren Unterschlupf gefunden hatten und wandt den Blick wieder zu dem Jungen. "Kommst du?", fragte er und war sichtlich ungeduldig, weshalb Naya knapp nickte und ihm durch das Loch in den Garten des Klosters folgte. "Danke", sagte sie, da er den Zaun festgehalten hatte, damit sie leichter hindurch kam. Erst jetzt bemerkte sie, dass er sein Oberkörper frei war und zog daher eine Augenbraue hoch. Dass er kein Oberteil anhatte, war ihr zuvor wegen des Regens und der Waffe in seinen Händen überhaupt nicht aufgefallen. Jedoch würde sie drinnen noch genug Zeit dazu haben, nach dem Grund zu fragen und beschäftigte sich daher nicht weiter damit, sondern ging bereits einige Schritte in Richtung Gemäuer. Dabei ließ den Jungen aber nicht aus den Augen, sondern beobachtete ihn aus den Augenwinkeln heraus. Sie konnte nicht wissen, ob er sie nicht doch plötzlich hinterrücks angreifen würde und ging lieber auf Nummer sicher.

@Nicolas Stone

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#56

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 02.02.2017 01:47
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Nicolas bemerkte den kurzen musterten Blick von der Fremden, als sie das Loch passierte und bemerkte erst jetzt in welcher ungünstigen Lage er sich brachte. Seit wann vertraute er anderen Menschen so sehr? Immer wieder wurde er von scheinbar besten Freunden enttäuscht und hatte gelernt Abstand von ihnen zu halten. Erst nachdem er auf Melissa traf, danach auf Damien und immer mehr Leute traf, denen man vertrauen konnte, ist seine Vorsicht gesunken. Die Frage jedoch war, wer von Beiden naiv war? Nicolas der einer Fremden einfach so Einlass gewährte oder Naya, die einfach so mit einem Unbekannten in sein Zuhause mitging. Offensichtlich hatten beide nicht genau nachgedacht und übereifrig gehandelt.
Der kurze Weg durch das nasse Gras des Gartens war eher ungemütlich. Nicht nur wegen dem plätschernen Regens, sondern auch wegen der angespannten Situation. Beide ließen sich nicht aus den Augen und waren auf eine falsche Aktion des anderen gefasst.
An einer Tür angekommen, öffnete diese Nicolas und sagte in einem kurzem bestimmenden Ton: "Hier rein". Man würde hier zu den Fluren des Klosters kommen, wo man quasi überall hingehen könnte. Zur Küche, zum Gemeinschaftsraum oder auch zur Treppe nach oben. Auch hier vertraute die Fremde Nicolas soweit und während sie reingingen, musterte auch Nicolas die Frau ein wenig genauer. Er entdeckte ihre Waffe in dem Halfter, wodurch er nicht unbedingt seine Anspannung ablegte.
"Mit wem bist du unterwegs?", quetschte Nicolas sie mit weiteren Fragen aus, als sie in das Innere kamen. Für ihn war es sehr unwahrscheinlich, dass man alleine unterwegs ist. Die meisten Menschen haben in dieser Zeit kleinere Gruppen, Zweckgemeinschaften oder Familienmitglieder bei sich. Obwohl er auch nicht direkt mit einer wahrheitsgemäßen Antwort rechnete, stellte er sie dennoch. Lügt sie und man findet das früher oder später heraus, so verschwindet das entgegengebrachte Vertrauen.
"Meine Familie lebt hier, sowie ein paar andere Überlebende.", gab er ihr einen kurzen aber doch unklaren Überblick über das Kloster, "Wenn du hier Leben willst, solltest du dich einbringen und helfen das Leben hier leichter zu machen. Und dich bei meinem Onkel Sebastian vorstellen.", kurz pausierte er, um die Infos sacken zu lassen. "Wenn du nur Schutz für diese stürmische Nacht suchst, kannst du hier bleiben und morgen wirst du wohl den Weg zur Tür wiederfinden.." Ein ausgesprochener Willkommensgruß, welchen man von Nicolas eher nicht gewohnt war, aber die Situation mit Damien und seinem Ex ließ ihn gerade weniger freundlich wirken, als er eigentlich war....

(TBC: Kloster - Flure?)

@Naya
Hatte jetzt alles in einen Beitrag geschrieben, aber eigentlich wären wir dann jetzt drinnen im trockenen ^^

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#57

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 18.05.2017 12:54
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Cf: Waldweg (mit Felix Winter)

Das hatte Felix wirklich nett gesagt und irgendwie hatte er da auch recht. „Stimmt, ich bin auch froh, dass wir uns kennengelernt haben. Wer weiß, vielleicht wären wir uns auch ohne das Alles hier begegnet.“ Addie dachte gerne über Dinge nach, die für ihr Leben irrelevant waren und die eigentlich zu nichts beitrugen, aber es lenkte sie von der jetzigen Welt ab. Auch wenn es ihr lieber gewesen wäre, dass alles normal war und ihr Mann und ihre Tochter bei ihr waren, so musste sie auch zugeben, dass sie Felixs Bekannschaft nicht rückgängig machen wollte.
„Scheint ein netter Mann zu sein. Gab es bei euch auch einen Lehrer den keiner mochte? Den gibt es doch irgendwie immer, oder?“ Leise kicherte sie und dachte an ihre Schulzeit zurück. Sie war die meiste Zeit mit lernen und Projekten beschäftigt gewesen, wurde von ihren Mitschülern gemocht und von den Lehrern gelobt. Aber da gab es auch einen Mann, der nur zu gerne die High School verlassen hätte und Kinder komplett aus seinem Leben streichen wollte.

„Ja schon, aber sechs Augen sehen mehr als vier, solange wir aufmerksam sind.“ Addie glaubte zwar nicht daran, dass sie jetzt wirklich auffälliger waren, aber sie nickte. „Wir werden schon keine Probleme bekommen, macht euch keine Sorgen.“
Mit einem Lächeln auf den Lippen sah sie zu wie Felix sich extra zusammennahm, die Flasche nicht auszutrinken. Natürlich mussten sie Vorräte sparen, aber sie hielt schon noch etwas ohne Wasser aus und der Junge brauchte es wirklich. „Ich habe auch noch eine zweite Flasche, du musst dich nicht extra zusammenreißen. Wenn wir erstmal da sind, dann wärme ich die eine Dosensuppe in meinem Rucksack auf. Keine Linsensuppe, versprochen.“, sagte sie mit einem Grinsen und verstaute die Flasche wieder und strich dem Jungen kurz über die Stirn. Sie wusste, dass sie sich beeilen mussten und sie wollte Felix unter jeden Umständen helfen und gesund machen, aber von jetzt auf gleich ging das eben leider nicht.
Die Chirurgin nickte nur, denn Felix hatte ihr versprochen immer ehrlich zu sein und wenn er meinte, dass er noch laufen könne, dann glaubte sie ihm. Immer noch nicht ganz verstehend, warum Lia nichts davon wissen sollte, spielte sie trotzdem mit und erzählte ihr auch nicht davon, dass es ihrem Begleiter schlecht ging.

„Hey, das ist doch was.“ Sie freute sich für Felix, dass er jemanden gefunden hatte, der in seinem Alter war. Es kam schon viel öfter vor, dass sie jemanden zwischen vierzig und fünfzig getroffen hatte, aber das war kein Vergleich zu Kindern, die doch allein eigentlich keine Chance hatten.
Dann machte Lia auf sich aufmerksam und zeigte in eine Richtung aus der Rehe kamen. Addie hatte schon fast vergessen, wie diese Tiere aussehen und auch niemals daran geglaubt, dass noch welche davon existierten. Doch dann holte sie die Realität ein. Die Tiere liefen vor etwas davon. Felix glaubte nicht daran, dass der Grund dafür Zomtros waren, aber der Blonden war es doch lieber ein paar Schritte schneller zu gehen. Also erhöhte sie ihr Tempo und trat aus dem dunklen Wald in pure Helligkeit. Mit einer Hand schirmte sie ihre Augen ab, ehe sie erkannte, dass das Gebäude vor ihnen sicher nicht das Gefängnis war. „Das ist…? Was? Vielleicht müssen wir wirklich noch weiterlaufen, ehe wir am Gefängnis sind und das Gebäude hier, liegt einfach nur auf dem Weg.“ Nachdenklich kratzte sie sich am Kopf und sah Felix an, wobei ihr auffiel, dass sie nur noch zu zweit waren. „Wo ist Lia?“ Als sie sich umdrehte und in Richtung Wald sah, erstarrte ihr Blick. Auf einmal tauchten mehrere Zombies im Wald auf, die sich zwischen Klostergelände und Wald tummelten. „Felix, hör mir zu...“ Schnell, Addie, lass dir was einfallen. Die Frau kämpfte mit den Tränen, als sie sah, wie die Untoten anfingen sich über etwas herzumachen, wobei ihr nicht in den Sinn kam, dass es die Rehe hätten sein können. „Lia ist weg, aber ich habe sie gerade davonrennen sehen, nur in den Wald , aber ich glaube, dass zwei Jungen bei ihr waren.“, log sie und umschloss seine Hand fester. „Aber wir können nicht mehr zurück, wir müssen da drinnen Schutz suchen.“ Sie konnte nicht glauben, dass das kleine Mädchen von eben, einfach in die Zombiemasse gerannt war und irgendwie gab sie sich die Schuld dafür. Sie kämpfte mit sich, aber sie wollte Felix nicht die Wahrheit erzählen und ihn dann nicht auch noch verlieren, wenn sie zurückrennen würde, um nachzusehen, wen die Zombies aßen. „Da ist ein Loch im Zaun, da müssen wir durch. Wir schaffen das, das tun wir doch immer.“, sagte sie und lief mit Felix zu dem Loch im Zaun. Sie hoffte wirklich, dass in dem Kloster nicht noch mehr Zombies auf sie warten würden.

@Felix Winter
//Ich hoffe, dass das so passt ^^ Ist mir jetzt als einziges in den Sinn gekommen.

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#58

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 20.05.2017 22:50
von Felix Winter | 205 Beiträge
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Waffen Keine

Felix lächelte glücklich, als Addie ihm bestätigte, dass sie sich auch freute ihn kennengelernt zu haben, denn so ging es ihm wenigstens nicht alleine so. Doch dann zuckte er nur leicht mit der Schulter, denn wer wusste schon, ob sie sich wirklich getroffen hätten und ob sie sich dann auch so gut kennengelernt hätten, wie sie es jetzt getan haben. Doch vielleicht wäre es dennoch zu einer Begegnung gekommen, wer wusste dies schon so genau.
"Oh ja, er war sehr nett, wir mochten ihn alle sehr gerne. Dagegen konnten wir unseren Englischlehrer überhaupt nicht leiden, der hat immer viel zu viel von uns erwartet.", erzählte Felix und verzog etwas sein Gesicht, denn diesen hatte er wirklich überhaupt nicht gemocht, so wie eigentlich fast niemand diesen gemocht hatte, aber ein paar Ausnahmen gab es ja immer.

Ob sie sich wirklich keine Sorgen machen mussten, war er sich nun nicht wirklich sicher, aber er vertraute einfach darauf, dass schon nichts passieren würde. Addie würde sicher auf sie aufpassen, sollte etwas passieren. Zudem wusste er ja auch nicht, ob dies wirklich stimmte, aber irgendwas störte ihn momentan einfach an dieser Situation, er wusste nur einfach nicht, was es war. Vielleicht war es auch einfach nur zu ungewohnt, noch einmal jemanden in seinem Alter begegnet zu sein, denn er hatte schon viele als Untote herumlaufen sehen, sie hatten einfach weniger Erfahrung als Erwachsene und konnten sich dadurch auch nicht so gut verteidigen, zumal sie auch oft die Gefahr noch nicht ganz einschätzen konnten, er sah die ganze Sache ja auch anders als Addie.
"Ich hab ja auch noch zwei Flaschen, aber man sollte trotzdem sparsam sein, es kann irgendwann noch einmal nützlich sein.", erwiderte Felix, denn er hatte schon oft genug selber zu spüren bekommen, dass es auch wieder dauern konnte, bis man etwas zu trinken finden würde, daher wollte er es lieber nicht riskieren. Wenn sie in der Kolonie waren, dann war es sicher auch noch einmal etwas anderes, denn diese hatten sicher genügend Trinken dort.
"Ich nehm alles, solange es wirklich keine Linsensuppe ist.", grinste Felix leicht, denn er hatte schon Hunger, aber ob er wirklich Linsensuppe essen würde, wenn es nicht anders ging, dass konnte er sich im Moment nicht vorstellen.

Leicht lehnte er sich gegen die Hand von Addie, als diese ihm über die Stirn strich, denn ihm ging es wirklich alles anders als gut, dennoch wollte er es nicht so offensichtlich zeigen. Irgendwie störte ihn dies vor Lia ein wenig, vielleicht lag es daran, dass sie ein Mädchen war und er als Junge daher einfach stark wirken wollte, so war es ja vor dem Ausbruch der Seuche auch oft gewesen. Zudem war sie auch noch in seinem Alter, da war es wirklich noch einmal etwas ganz anderes, als wenn sie irgendwie jünger gewesen wäre, wirklich beschreiben konnte er es aber nicht.
Als Addie dann etwas schneller wurde, hatte er schon etwas Schwierigkeiten mitzukommen und keuchte daher auch erst einmal etwas, als sie wieder langsamer geworden war, als sie wieder auf etwas Licht trafen. Er kniff seine Augen zusammen, denn es war doch ziemlich hell, im Vergleich zu dem Wald vorher und es brannte etwas in seinen Augen, dennoch öffnete er seine Augen langsam wieder, denn er wollte schon sehen, wo sie nun waren. Allerdings glaube er dann seinen Augen nicht ganz und er sah Addie etwas beleidigt an, denn dies war sicher kein Gefängnis.
"Ich hab doch gesagt, dass dies nicht das richtige Gebäude war.", murrte Felix leise, musste dann aber auch gleich husten, weil die Stimmlage seinem Hals nicht sehr gut getan hatte. Etwas mürrisch war er nun schon, denn er hatte ja gleich gesagt, dass es nicht nach einem Gefängnis ausgesehen hatte und so wie es aussah, hatte er auch recht damit gehabt. Müde fuhr er sich über die Augen und beschloss, dass dieses Gebäude auf jeden Fall besser war, als wenn sie nun noch länger unterwegs sein würden, denn langsam konnte er nun wirklich nicht mehr.

Verwirrt sah Felix sich etwas um, aber er konnte Lia nicht sehen. Doch anscheinend hatte Addie sie nun entdeckt, dennoch blieb sein Blick verwirrt, denn er verstand gerade nicht so wirklich, wie es nun zu dieser Situation gekommen war.
"Wieso ist sie denn einfach verschwunden? Sie hätte doch mit ihren Brüdern mitkommen können, dann wäre ich nicht so allein gewesen.", fragte Felix leise, denn er verstand nicht, warum sie ohne ein Wort zu sagen verschwunden war. Er hatte eigentlich gehofft, dass er nun endlich jemanden in seinem Alter gefunden hätte, mit dem er etwas spielen könnte, wenn es ihm wieder besser gehen würde und er sie besser kennengelernt haben würde.
Nun kletterte er aber erst einmal durch das Loch im Zaun und fand sich in einem Garten wieder, zumindest wirkte es auf ihn so, war nur etwas verwüstet worden durch den Sturm, zumindest ging Felix davon aus, denn hier war es stellenweise auch noch ein wenig nass.
Müde lehnte er sich dann an Addie, als sie beide auf dieser Seite waren, denn er wusste nun wirklich nicht, was er machen sollte und er war mittlerweile so müde, dass er im stehen hätte schlafen können.
"Was machen wir nun? Wir sind hier doch nicht richtig, oder?", wollte er vorsichtig wissen, denn er wollte nicht unnötig jemanden oder etwas auf sie lenken, sollte sich hier etwas versteckt halten, was sie nicht sehen konnten.

@Dr. Addie Chase

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#59

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 21.05.2017 22:58
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Die Blondhaarige lachte leise, als Felix von seinem Englischlehrer sprach. „Glaub mir, so einen hatten wir auch, nur in Kunst. Eigentlich ist es ja ein kreatives Fach und man sollte nach seinen Bemühungen bewertet werden. Ich war grottig.“, sagte sie schmunzelnd. Addie hatte fast in jedem Fach eine eins, nur in Kunst musste sie sich verdammt anstrengen, um eine gute Note zu bekommen. Selbst in Musik war sie besser, denn eine schöne Stimme hatte sie wirklich.

Felix machte sich wesentlich mehr Sorgen als seine Begleiterin, dass konnte sie an seinem Gesichtsausdruck erkennen, nur wusste sie nicht was es war und konnte es daher auch nicht ändern. Sie wusste nur, dass sie alles dafür tun würde, um Felix in Sicherheit zu wissen. Lange hatte sie nicht mehr das Leben eines anderen über ihres gestellt, einfach weil sie bisher keinem so aufrichtigen Menschen wie Felix begegnet war. Natürlich gab es da noch ihre Tochter und ihren Mann, aber sie hatte Addie schon so lange nicht mehr gesehen und wären sie jetzt bei ihr, dann hätte sie auch für sie ihr Leben gelassen, keine Frage.
„Ok, da hast du recht. Ich möchte aber, dass es dir besser geht und du musst eben viel trinken. Du weißt aber am besten, was für dich gut ist.“ Schwach lächelte sie ihn an. Auf ein bisschen Wasser konnte sie sicher verzichten, da war nichts dabei, so lange es Felix dann besser ging.
Wieder lachte sie, bemühte sich aber immer leise zu sein. Auf weitere Zombies konnte sie wirklich verzichten. „Abgemacht. Aber ich glaube, dass es ohnehin eine Nudelsuppe war, die ich eingepackt hatte.“ Nachdenklich fuhr sie sich über das Kinn und schaute in die Baumkronen. „Nein, ich bin mir sicher, dass es Nudelsuppe war.“ Lächelnd schaute sie wieder nach vorne und setzte ihren Weg fort.

Addie hatte das Gefühl, dass es dem kleinen Jungen mit jeder Minute schlechter ging und so wurde auch ihr immer unwohler. Er musste durchhalten. Das Stück würden sie sicher noch schaffen und wenn es eben sein musste, dann trug sie ihn. Wieder warfen sich Falten auf ihre Stirn, als Felix sich gegen ihre kühle Hand lehnte. „Wir sind bald da.“, flüsterte sie aufmunternd.
Am liebsten hätte sie ihrem Begleiter die ganze Aufregung und Anstrengung erspart, aber es ging nun mal nicht anders. Wie hätte sie das anstellen sollen? Weit und breit keine Unterkunft oder auch nur eine kleine Hütte, wie sollte sie also hier im Wald einen Unterschlupf finden und dabei musste man immer auf der Hut vor den ganzen Zombies sein. Doch dann erblickten sie ein großes Gebäude, was aber nicht das Gefängnis war und Addie musste sich eingestehen, dass sie falsch gelegen hatte, wobei sie aber immer noch hoffte, dass das Gefängnis nur ein Stück weiter entfernt war. Sofort zogen sich Addies Mundwinkel nach unten, als sie in Felixs Gesicht schaute.
„Es tut mir aufrichtig leid, Felix. Ich hätte auf dich hören sollen, aber ich war mir so sicher. Aber vielleicht liegt es nur ein Stück weiter und das ist so eine Art Zwischenstopp für uns. Trotzdem schaffe wir es heute nicht mehr weiter.“ Das schlechte Gewissen plagte sie. Dabei hatte sie Felix doch versprochen, dass sie seinen Vater finden würden und sie wollte es auch wirklich einhalten. Jedoch sah sie keinen anderen Weg, als in das Gebäude zu gehen. Sicher würde der dunkelhaarige Junge nicht mehr lange durchhalte, wenn er doch jetzt schon müde und durstig war.

„Ähm, ich weiß auch nicht so genau. Vielleicht haben sie uns nicht vertraut und sind deshalb weg.“ Den Kloß in ihrem Hals runterschluckend setzte sie eine verwirrte Miene auf. Eigentlich widerstrebte es ihr ihn zu belügen, aber sollte zu seiner Müdigkeit und seiner Kraftlosigkeit jetzt auch noch Müdigkeit dazukommen. „Aber bei ihnen ist sie auch sicher, ganz bestimmt.“ Sie hoffte immer noch, dass es nicht Lia war, die von den Untoten überfallen wurde und an die sie ihr sterbliches leben verloren hatte.
Immer wieder blickte die Blone zurück, um sicher zu gehen, dass ihnen kein Beißer gefolgt war und auch ihnen den gar ausmachen würde. Schließlich folgte sie Felix durch das Loch, wobei sie aber in die Hocke gehen musste und ein wenig durch den Schlamm rutschte. Der Sturm hatte so einiges verwüstet, so auch den Garten des Klosters. Der ganze Boden war immer noch durchnässt und Addie musste bei jedem Schritt aufpassen, nicht wegzurutschen.
Eine Hand auf seine Schulter legend, zog sie den Jungen näher an sich. Dabei betrachtete sie das große Gebäude und hob eine Augenbraue. „Ich weiß wie schlecht es dir geht und daher müssen wir da rein. Ich will, dass du wieder gesund wirst und das geht nur, wenn du Schlaf, Medizin und Essen bekommst. Wir können also erstmal nicht weiter, weil du mir wichtig bist und ich es nicht verantworten kann, wenn es dir noch schlechter geht. Aber wir finden deinen Vater schon, nur eben nicht heute.“ Matt lächelte sie, wobei es ehr voll mit Mitleid und Schuldgefühl rüberkam. Also ging sie mit ihm weiter, mied jede große Pfütze und lauschte nach den Geräuschen eines Untoten. Um ehrlich zu sein war sie auch müde, aber in erster Linie ging es ihr um den Jungen. Sie hoffte zu tiefst, dass dort drinnen keine Zombies waren.

@Felix Winter

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#60

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 26.05.2017 20:50
von Felix Winter | 205 Beiträge
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Waffen Keine

Felix wusste nicht so ganz, wie man in Kunst nun so schlecht sein konnte, denn dies war wirklich eines der einfachsten Fächer welche es gab. Doch er traute sich auch nicht wirklich, etwas dazu zu sagen, denn ansonsten wäre Addie wohl verletzt gewesen und dies wollte er nun wirklich nicht. Vielleicht gab es ja wirklich welche, die mit diesem Fach einfach nichts anfangen konnten.
"Ein Bett würde mir momentan wirklich reichen.", grinste Felix etwas, denn Trinken fand er gerade nicht wirklich so interessant. Er wusste schon gar nicht mehr, wie lange es her war, dass er in einem richtigen Bett geschlafen hatte, aber es war auf jeden Fall schon eine ganze Weile her.
"Ich hätte wirklich nie gedacht, dass man irgendwann sich so etwas zurückwünschen würde. Ich vermisse sogar meinen Englischlehrer etwas, obwohl ich ihn wirklich nie leiden konnte.", gestand Felix, denn damit hatte er wirklich nie gerechnet, aber würde sein Englischlehrer ihm wieder auf die Nerven gehen, dann wäre die Welt wenigstens wieder etwas normal und dies wäre schon ziemlich schön.
"Oh, Nudelsuppe hört sich wirklich gut an. Hatte ich schon lange nicht mehr.", erwiderte Felix und lächelte leicht, auch wenn er eigentlich generell nicht viel von Suppen hielt, so hörte sich dies nun doch ziemlich gut an, denn es würde ihm sicher dabei helfen, dass es ihm bald besser gehen würde.

"Auf der Karte war doch kein anderes Gebäude mehr in dieser Richtung.", meinte Felix enttäuscht und er konnte nicht verhindern, dass Addie dies auch ziemlich deutlich hören würde. Er hatte sich wirklich so gefreut, dass sie bald im Gefängnis ankommen würden und er hoffentlich wieder auf seinen Vater treffen würde, aber nun waren sie wohl in eine ganz andere Richtung gelaufen. Felix wusste nicht, wie sie das Gefängnis finden sollten, wenn sie es nicht einmal mit einer Karte geschafft hatten und er wusste auch nicht, ob sein Vater überhaupt wusste, wo dies war. Er hatte wirklich Angst davor, dass er seinen Dad nicht mehr würde wiederfinden können, denn dieser könnte wirklich überall sein und er wusste nicht einmal, wo das Gefängnis war.
"Es ist aber wohl besser, wenn wir erst einmal hier bleiben, sollte man uns hier haben wollen, wenn hier schon jemand lebt.", murmelte Felix leise, denn wirklich begeistert davon war er nun wirklich nicht, aber ihm war auch bewusst, dass er zumindest heute keinen langen Weg mehr würde zurücklegen können und hier wären sie wohl mehr geschützt, sollte es Nacht werden, denn im Wald wollte er dann nicht unbedingt sein, da war es tagsüber schon unheimlich genug.

"Aber Lia war doch schon mit uns mitgegangen, warum hat sie denn dann nicht wenigstens auf wiedersehen gesagt?", wollte Felix verwirrt wissen, denn er konnte es nicht wirklich verstehen, auch wenn sie ihnen anscheinend nicht vertraut hatten, so hätte man ja wenigstens tschüß sagen können.
"Sie haben sie doch schon einmal alleine gelassen. Kommen sie denn wirklich alleine zurecht?", fragte Felix vorsichtig nach, denn er würde alleine nicht zurecht kommen, da war er sich ziemlich sicher mit. Daher war er auch wirklich froh, dass er so schnell auf Addie getroffen war, denn diese hatte ja seit dem Rathaus gut auf ihn aufgepasst. Doch immerhin schienen sie ja zu dritt zu sein, vielleicht konnten sie es dann ja wirklich schaffen, ganz allein waren sie ja nun nicht.

Felix sah sich neugierig um, als sie nun sich noch mehr dem Gebäude näherten, denn immerhin war es deutlich, dass auch hier der Sturm seine Spuren hinterlassen hatte. Würde es ihm nun besser gehen, wäre er wohl in den Pfützen herum gesprungen, auch wenn er dann wohl ziemlich dreckig geworden wäre. Doch dies hätte ihn dann wirklich nicht gestört, aber im Moment war ihm nun auch nicht danach, dafür fühlte er sich dann doch nicht gut genug.
"Ich habe Angst. Was ist, wenn dort überall Zomtros sind? Oder böse Menschen?", unsicher sah Felix Addie an, denn er wollte eigentlich noch ein wenig leben, immerhin waren sie ja nun auch schon so weit gekommen und es konnte sicher nicht mehr lange dauern, bis er seinen Vater wiederfinden würde, zumindest hoffte Felix sehr darauf, was anderes würde er gedanklich einfach nicht zulassen.

@Dr. Addie Chase

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