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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#61

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 18:40
von Justin Taylor (gelöscht)
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Vorsichtig gingen wir weiter den Flur entlang. Langsam aber sicher schien die Nacht zu weichen und ein neuer Tag zu beginnen. Zwar wütete noch immer der Sturm draußen, aber dennoch war innerhalb des Flures ein wenig mehr Licht gelangt. Auch wenn nur schwach und trüb, es reichte um ein wenig mehr zu erkennen und nicht gänzlich im Dunkeln zu tappen. Das Gebäude war alt und so sahen auch die Wände aus. Dicke rote Ziegelsteine aufgemauert und durch die Apokalypse verwildert. Teilweise waren sogar einzelne Unkrautranken, die zwischen den Fugen nach Leben trachteten.
Kurz schluckte ich als Damien zu sprechen begann. Meine Vermutung bestätigte sich, dass ihm etwas auf der Seele lag. Normalerweise war er eher weniger der Typ, der solche Sachen ansprach. Aber irgendwie scheinen sich alle Menschen geändert oder gar entwickelt haben. Ich lauschte aufmerksam seinen Worten, nickte zu Verständnis und bemerkte ebenso seine Nervosität, als er sich wie so oft am Arm kratzte.
Ich verlor mich selbst in den Gedanken, als er seine Frage zu Ende definierte. Wären wir das denn? Auf der einen Seite liebte ich Damien, aber mein Leben mit ihm zu verbringen? Tatsächlich hatte ich nie darüber nachgedacht. Niemals gedacht das es so ernst bei uns werden könnte. Meine Modelkarriere stand immer auf erster Stelle und Damien gab sich damit zufrieden. Doch wäre er auch glücklich auf Dauer geworden? Wäre ich das gewesen? Vor Damien hatte ich immer wechselnde Partner, oft nicht länger als eine Nacht. Die Zeit mit Damien war schön, auch wenn wir öfter mal gestritten hatten, missen möchte ich diese aber nicht.
"Nun.." begann ich zaghaft das Wort zu ergreifen und entschied mich dafür offen und ehrlich zu sprechen, "Wahrscheinlich hätte meine Karriere uns schon längst auseinander gebracht. Kurz vor dem Ausbruch - Ich hatte dir noch nichts davon erzählt - bekam ich einen Werbevertrag aus Kalifornien." Es war ziemlich kurz vor der Seuche, ich hatte bereits zugestimmt, doch keine Möglichkeit mehr die Reise anzutreten. Es hätte bedeutet, dass wir Monatelang getrennt gewesen wären und wohl wäre da bereits jeder seinen Weg gegangen. "Ich wollte dir davon erzählen.. aber da ging die Scheiße hier ja los..". Wütend aber auch traurig beendete ich diesen Satz. Ich war wütend auf die Zombies, auf die Welt und traurig darüber mein vorheriges Leben verloren zu haben. Leicht schüttelte ich leicht gesenkt meinen Kopf. "Also vermutlich wären wir nicht mehr zusammen, wenn das hier nicht passiert wäre..".
Es tat mir weh, so ehrlich zu ihm zu sein, da ich auch selbst den einzigen Halt von mir weg drückte. Er war immer bei mir, spendete mir liebe und auch Trost. Ebenso ich für ihn. Wir waren die ganze Zeit füreinander da, wenn auch nicht füreinander bestimmt. Niemals würde ich ihm das vergessen. "Ich werde .. also würde dennoch deinen Arsch retten, wenn du Hilfe brauchst..", gab ich ihm nun zu verstehen, dass selbst wenn sich unsere Wege Beziehungstechmisch trennten, ich ihn dennoch nicht abstoßen würde. Und sollte er nun bei diesen Nic gehen, weil er mit ihm glücklicher wäre, so gönne ich ihm das. Wenn Damien glücklich und zufrieden ist, bin ich das auch. Aber Nic sollte ihn bloß nicht verletzen, sonst würde er sich auch mit mir anlegen....

@Damien Barnes
Richtig :3

zuletzt bearbeitet 12.03.2017 18:42 | nach oben springen

#62

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 19:59
von Gelöschtes Mitglied
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Als Er schließlich das Wort ergriff konnte ich nicht anders als meinen Schritt zu verlangsamen. Der Großteil meiner Energie wurde dafür benötigt um meinen Kopf ausreichend zu versorgen. Spätestens als Er das Wort Kalifornien aussprach weiteten sich meine Augen leicht, damals hatte Ich vielleicht kleinere Anzeichen bemerkt, aber ganz sicher nicht geahnt das es sich dabei um so etwas handelt. Ein trauriges Schmunzeln spielte über mein Gesicht, das zu hören und die Bedeutung zu verarbeiten tat weh, es tat unheimlich weh, als würden sich meine Rippen nach Außen neigen raubte mir der süße und doch bittere Schmerz den Atem und die Fähigkeit wirklich zu denken. Doch gleichzeitig wusste Ich das Er gut war, Er war zu lange aufgeschoben. Wobei Ich meinen Schritt nun doch stoppte, Ich blickte mich in der ab und zu von Blitzen erhellten Dunkelheit um und entdeckte wie ein Zeichen des Himmels eine Schachtel Zigaretten auf der Heizung neben uns. Wobei ich nun endgültig anhielt, mir eine rausnahm, ihm ebenfalls eine Anbot und mir die Erste direkt anzündete. Um weiterer Verblüffung entgegenzukommen meinte Ich schmunzelnd "Wenn Ich getrunken hatte neigte Ich immer mal zum rauchen ..." beendete Ich dieses Thema bevor es begonnen hatte. Einen tiefen Zug genommen stieß Ich den Qualm aus und seufzte, ein immer noch trauriges aber doch akzeptierendes Lächeln auf den Lippen.
Klar hatte Ich Angst alleine zu sein, doch irgendwie hatte mich diese Angst die letzten zwei Jahre angetrieben "Ich werde nicht sofort zu Nic rennen..." entgegnete Ich ihm, wobei Ich die unausgesprochene Wahrheit auf den Tisch knallte "... die letzten zwei Jahre habe Ich irgendwie immer versucht in anderen mich zu finden. Was darin geendet hat das Ich dir mittlerweile nicht mehr sagen kann wer Ich bin ..." meine Miene wurde doch ein Stück trauriger, aber wie ein zerfallenes Konstrukt hielt es mein stählerner Wille zusammen. Woher Ich die Kraft nahm? Keine Ahnung, aber irgendwie fühlte sich das gerade verflucht richtig an, es fühlte sich danach an endlich mal einen Schritt weniger zum schnellen Glück und weiter zum richtigen Ich zu gehen. Einen weiteren Zug genommen lächelte Ich ihn schief an "Ich kann dir nicht sagen wer Damien Barnes ist ... irgendwie finde Ich das traurig. Ich werde dir auch immer den Rücken frei halten, aber irgendwie glaube Ich das keiner von uns sein Glück im anderen finden wird." wobei Ich meine Hand doch ein wenig zittrig über seine Wange streichen ließ. Oh der Schmerz raubte mir förmlich den letzten Atem, aber trotzdem war dieses warme Gefühl in meinem Rücken ... nicht von der abgeschalteten Heizung, sondern von dem Gefühl endlich das richtige zu tun.
@Justin Taylor

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#63

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 20:22
von Justin Taylor (gelöscht)
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Er schien es genau wie ich zu sehen. Durch das schlechte Licht konnte ich nicht erkennen, welche Gesichtsausdrücke er bei meinen Worten bekam. Ich konnte mir allerdings denken, wie er das Gesicht verzog oder seine Augen weiten würde. Schliesslich kannte ich ihn und sein Charakter. Er bot mir von der Zigarettenschachtel eine an, doch ich schüttelte mit der Hand und lehnte damit dankend ab. "Die eine im Auto vorhin kratzt mir immer noch auf der Lunge..", erklärte ich ihm lächelnd. Wirklich war das eine dumme Idee gewesen. Als Nichtsraucher jetzt mit dem Rauchen anzufangen war einfach sinnlos, vorallem da Zigaretten nun wohl Mangelware war.
Aufmerksam lauschte ich seinen Worten. Auf der einen Seite war ich doch froh, wenn er nicht gleich zu diesem Nic ging. Aber war oder ist er nicht der Grund, weshalb wir überhaupt dieses Gespräch führten? Ein Lächeln formte mein Mund, als er mir zart über die Wange strich. Ich genoß dennoch seine Berührungen. Sie waren vertraut und angenehm. Nie zu grob oder unangebracht. "Du kannst mir nicht sagen wer das ist? Ich schon .. Ein netter und gutaussehender Junge, der etwas gutes verdient.". Das Lächeln in meinem Gesicht wurde größer und meine Augen blinzelten ihn an. Er hatte was gutes verdient, etwas besseres als mich. Und irgendwie war ich auch zuversichtlich, dass er diesen Jemand finden wird. Ob es nun Nic war oder jemand anderes.
Doch viel weiter konnten wir unser Gespräch nicht vertiefen. Wir wurden uns zumindest einig und wir beide wussten nun, was Sache war. Das Gestöhne hinderte uns aber daran, weiter zu kommunizieren. Beisser waren in der Nähe. Ich konnte nicht schätzen, wie viele es waren. Nach dem Geräusch zufolge, aber mehr als zwei. "Dein Messer..", flüsterte ich ihm zu, während ich selbst mein Messer aus der Gürtelschnalle zog...


@Damien Barnes

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#64

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 20:59
von Gelöschtes Mitglied
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Ein leises Lachen entwich meiner Kehle als Er die von vorhin erwähnte "Ich war etwas weggetreten." meinte Ich schmunzelnd und rauchte weiter an meiner Zigarette. Die restliche fast volle Schachtel steckte Ich dabei in meine Tasche, so wie Ich Sean kannte würde Er nachher unerträglich sein wenn Er keine rauchen konnte. Angesichts der Tatsache das Er wohl Mad du so suchen würde und eh schlecht gelaunt ein würde ... ja keine Lust mit ihm auch noch zu streiten.
Mit einem leichten Kopfschütteln würgte Ich meine Gedanken beim Versuch abzuschweifen, mit einem immer noch leichtem Schmunzeln musterte Ich ihn und das Blitzen in seinen Augen. Wobei die Röte schon ein wenig in mein Gesicht stieg als Er mir sagen wollte wer Ich bin "Ich glaube selbst wenn die Welt geendet hat ... du wirst noch dein Glück finden ... aber Ich war ein glücklicher Zwischenstopp ... nicht dein Endziel." erwiderte Ich, wobei ich immer wieder Zwischenpausen einlegte. Nicht um einen melodramatischen Stopp zu haben ... der Schmerz raubte mir langsam aber sicher den Atem. Das tiefe Einatmen half mir klar zu bleiben.
Doch ehe es wirklich weiter ging kamen bereits die Stimmen der Beißer auf uns zu. Kurz fluchend machte Ich mich bereit und blickte ihn an, verdammt Ich kannte doch diese Gänge oder? Als Kinder waren wir schon so oft hier, nur wo ... mit einem kurzen Blick musterte Ich ein Schild. Okay wir waren im Erdgeschoss ... zu den Bereichen in der Nähe des Eingangs würde uns. Ich nahm Justin am Arm und mit einem kurzen kleinen Ruck zeigte Ich auf einen etwas dunkleren Gang "Hier lang..." meinte Ich und machte mich sofort auf den Weg, immer darauf achtend das Er hinter mir war. Ein schmaler Gang folgte dem nächsten und schon bald zückte Ich mein Feuerzeug, das Stöhnen verflog und nur das kleine flackernde Licht zeigte uns den ungefähren Weg.
@Justin Taylor also entweder wir suchen uns einen Weg durchs Chaos zu anderen, oder wir verirren uns die ganze Nacht entlang :3

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#65

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 22:29
von Justin Taylor (gelöscht)
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Ich lächelte ihn an. Obwohl ich traurig war, war ich aber doch wieder glücklich. Glücklich darüber eine Last von mir werfen zu können, traurig darüber die Nähe von dem Menschen zu verlieren, der mir in der jetzigen Welt das wichtigste war. Zwar war es nicht mein Ziel ihn wieder für mich zu gewinnen, aber auch war es das nicht, ihn komplett aufzugeben. Dafür bedeutete er mir einfach zu viel. "Du auch..", lächelte ich ihn weiter an und bedankte mich auch somit für seine tröstenden Worte.
Voller Adrealin stand ich mit meinem Messer dort. Voller Spannung, wie viele Beisser gerade auf uns zukommen. Voller Angst, ob wir das überleben werden. Plötzlich packte Damien mich am Arm und zeigte mir einen Ausweg. Ich vertaute ihm und folgte ihm ohne seine Entscheidung anzuzweifeln. Natürlich wusste ich, dass Damien als Kind oft mit seinen Eltern einen Ausflug machte, doch konnte ich nicht erahnen, dass sie dieses Kloster auswählten. Mein Gedanke war lediglich auf das Hier und Jetzt gerichtet. Damien war bevor wir uns trafen bereits hier und würde sich bestimmt ein wenig besser hier drinnen auskennen. Das war ausschlaggebend für mich um ihm zu folgen. Aber auch ohne diese Info wäre ich ihm wohl blind nachgelaufen.
Ein paar Gänge weiter, konnte man das Gestöhne der Beisser gar nicht mehr hören. Offenbar hatten wir sie abgehangen. Damien spendete mit seinem Zippo nun ein wenig Licht. Ein wenig unheimlich war dieses flackernde Licht in dem dunkelnem Gang schon. Aber ich musste mich zusammenreissen und keine Angst zeigen. Nicht hier und nicht jetzt. "Sind hier auch Räume ohne Zombies?", flüsterte ich fragend zu Damien, aus der Hoffnung er kennt Bereiche hier im Kloster, die nicht so voller Untote waren...

@Damien Barnes

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#66

RE: Flure

in Erdgeschoss 12.03.2017 22:57
von Kaylee Colt (gelöscht)
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-> Wandert vom Wohnzimmer

Es war zwar Sicher doch irgendwie war es sterbens langweilig in dem Zimmer, welches sie sich ausgesucht hatte. Sie legte ihre Sachen auf das Bett und wanderte nach draußen. Leise mit ihrer Waffe schlich sie den Flur ins Erdgeschoss zurück. Einsam wanderte sie weiter und hörte dann erstaunlicher Weise schritte. Schritte von lebenden Menschen und Stimmen. Ein leichtes Grinsen fuhr ihr über die Lippen. Sie schlich sich zur Ecke und sprang vor @Damien Barnes und @Justin Taylor . " Buhhh" schrie sie etwas lauter, wobei sie aus Versehen ihr Speer fallen ließ, widurch sie sich selbst erschreckte und zurück sprang. " Ahhh Wahh Ich wars nicht" schrie sie erschrocken.

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#67

RE: Flure

in Erdgeschoss 13.03.2017 04:12
von Gelöschtes Mitglied
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Ein Gang führte zum anderen und ehrlich gesagt war Ich nicht nur ein Mal kurz davor die Orientierung zu verlieren. Doch am Ende konnte Ich erleichtert aufatmend den richtigen Gang wieder finden. Das Stöhnen war nicht mehr zu hören und mein sicheres Bauchgefühl stieg weiter und weiter, trotzdem ließ meine Anspannung kein Stück nach. Wären diese Viecher immer so gut zu hören gewesen hätten Sie uns niemals überrant gehabt, Justins Frage ließ mich ihn kurz etwas zweifelnd ansehen, doch dann begann Ich zu Nicken "Ja ein paar, wahrscheinlich ist in der Nähe des Haupteingangs alles frei." meinte Ich mit doch wieder erstarkter Hoffnung. Mit einem leichten Schmunzeln bogen Wir um die nächste Ecke, als dann allerdings @Kaylee Colt hervorsprang durchströmte es wirklich jede meiner Fasern. Wie ein Blitz durchfuhr es mich und sofort begann Ich mein Messer zu schleudern, erst während des Wurfs bemerkte Ich das das definitiv ein Mensch war und begann daneben zu zielen.
Der Wurf verfehlt Sie haarscharf und laut fluchend keuchte Ich um schließlich mein Messer wieder aufzusammeln "Verdammt, beinahe hätte Ich dich um eins deiner Augen erleichtert..." wobei Ich mich schon glatt selbst über meinen kalten Ton wunderte. Ich sammelte meine Klinge wieder auf, sah Sie noch einen Moment keuchend an und meinte dann etwas milder "Das war echt gefährlich ...." wobei sich meine Miene kurz unscheinbar in der Dunkelheit verzog.
@Justin Taylor
@Kaylee Colt

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#68

RE: Flure

in Erdgeschoss 13.03.2017 08:38
von Justin Taylor (gelöscht)
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Weiter gingen wir den dunkelnen Gang entlang, welcher nur durch das schwache Licht von Damiens Feuerzeug erhellt wurde. Es war irgendwie befreiend, dass wir uns ausgesprochen hatten. Zu wissen wie es bei uns weiterging oder eben nicht weiterging, schien eine richtige Erlösung darzustellen, eine Last die von den Schultern abfiel. Natürlich war es ungewiss, was uns generell passieren wird. Ich blieb aber guter Dinge, dass sich alles irgendwann gut einpendelt. Der Bereich beim Haupteingang soll laut Damien großteils von Untoten sicher sein. Dann wäre es sinnvoll dorthin zu gehen, denn als wandelnder Nachtsnack würde ich ungerne enden.
"Aaaahh", ich stieß einen kleinen Angstschrei aus, als ein mir fremdes Mädchen um die Ecke sprang und meinte uns erschrecken zu müssen. Mein Herz pumpte und im ersten Moment dachte ich ein Zombie würde über uns herfallen. So wohl auch Damien, der sofort eines seiner Messer in die Richtung warf. Doch auch sie schien sich erschrocken zu haben, ließ ihr Speer fallen und spang wieder ein wenig zurück. Hatte sie jemand anderes hier erwartet? Damien schimpfte ein wenig und sammelte sein Messer wieder auf, er schien sie zu kennen oder zumindest schien er keine Gefahr in ihr zu sehen. Sie sah recht jung aus, aber in dem trüben Licht konnte ich nicht genau schätzen wie alt sie war. Trotzdem blieb ich ein wenig skeptisch und hielt weiterhin mein Messer bedrohlich vor mich. "Begrüßt ihr hier so alle Neuankömmlinge", fragte ich sie sarkastisch. Wären wir nun irgendwelche Plünderer gewesen, hätte das für die Kleine tötlich enden können.
Kurz musste ich ein wenig grinsen, schloss für einen kleinen Moment meine Augen und musste an meinen kleinen Bruder denken. Sie erinnerte mich gerade ein wenig an ihn, er hatte auch stehts spaß daran mich zu erschrecken oder in sonst einer anderen Art zu ärgern. Wie nunmal kleinere Brüder so sind. Mein Grinsen blieb aber nicht lange und wich einem eher betrübten und traurigem Blick. Würde ich ihn denn je wiedersehen? Hatte er und Mum überlebt? Lebte mein Dad noch? Würde ich überhaupt jemanden von meiner Familie je wiedersehen? Leicht schüttelte ich den Kopf, da ich nicht in diesen Gedanken versinken wollte, nicht hier und nicht jetzt. Mein Messer senkte ich nun ein wenig. "Wie heisst du?", fragte ich das fremde Mädchen. Auch wenn Damien sie vielleicht schon kannte, mir war sie unbekannt und mich interessierte es, wie das naive Mädchen hies....

@Kaylee Colt
@Damien Barnes

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#69

RE: Flure

in Erdgeschoss 13.03.2017 22:38
von Kaylee Colt (gelöscht)
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Ihre Augen blitzten, als sie bemerkte, dass ein Messer an ihr vorbei flog. " Puhh mein Gott, Wer seit ihr was macht ihr hier?" fragte sie schnell drauf los und musste grinsend feststellen, dass auch die beiden anderen Fragen hatten. " Ja es war gefährlich, aber nenne mir eine Sache die hier nicht gefährlich ist." fragte sie an @Damien Barnes gewandt und lächelte ihn freundlich an. " Mein Name ist Kay und wer seit ihr?.. ihr wart nicht in der großen Halle...wie hießen die gleich nochmal... Max... Nic.... Ana... ehm das Mädel.... nein ihr wart nicht da. Wie habt ihr hier her gefunden?" fragte sie neugierig und sah einen nach den anderen an. Es war für sie wie ein Wunder, dass es Menschen überlebt hatten, dass sie noch lebte und nun in einem Kloster zuflucht fand. Fast wie in einem Märchen, doch irgendwie ohne Aussicht auf Happy End. " Wie lange seit ihr schon hier?" leise klang ihre Stimme durch den Flur und irgendwie huschte ein trauriger Schatten durch ihre Augen, doch diese wischte sie schnell weg. " So wenn ihr neu seit nun ja.. Irgendwie neu seit, dann solltet ihr euch anmelden bei den leuten hier.... die sind sehr eigen... " sie seufzte leise und musste an @Maximilian Stone denken... ja er war seltsam und brachte sie gerade zur rasenden Wut! Was fällt diesen Perversling eigentlich ein?... sie brauchte nur jemanden, welcher sie beschützte.... Sie lehnte sich an die Wand hinter sich und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. " Wie lange wollt ihr bleiben? Wo kommt ihr her?" Sie hob langsam ihre Waffe hoch und musste dann schmunzeln. " Ihr glaubt nicht was hier für Zombies rum laufen, einer ekliger als der andere..."

@Justin Taylor

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#70

RE: Flure

in Erdgeschoss 14.03.2017 12:43
von Gelöschtes Mitglied
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Mein Herzschlag pochte weiter und weiter in meiner Brust als würde Er einen Fluchtversuch starten wollen. Mit einem schiefen Lächeln strafte Ich Sie und atmete kurz aus, Justin stellte sich bereits vor ... seinen emotionalen Moment bemerkte Ich dabei kaum, denn während Ich "Damien, Damien Barnes ... Ich bin schon seit einem T-..." sprach begann Sie aufzuzählen und mein freundliches Lächeln begann zu schmelzen. Übrig blieb eine Miene die an den ersten Schneefall des Winters erinnerte. Kalt, emotionslos und absolut undeutbar musterte ich Sie kurz. NIc war in der großen Halle ... okay .... Ich würde definitiv nicht zuerst hingehen, es gab schließlich noch andere Plätze.
Als Sie die Anmeldung erwähnte hob Ich verächtlich eine Augenbraue, alles worauf Ich mich konzentrieren wollte war so abweisend wie nur irgendwie möglich rüber zu kommen. Meinen Schmerz irgendwem in den Rachen zu stopfen und ihn an eben jenem ersticken zu lassen. Doch ihre Sonnenschein froh Natur machte es mir sichtlich schwer, also stieß Ich einen frustrierten Seufzer aus "Ich weiß, ein paar wissen das Ich da .... naja das Ich in der Nähe bin." meinte Ich in einem trotzdem selbstsicheren Ton. Das war ja toll für Sie das Sie eine Frohnatur war .... irgendwie war mir auf diesen Gängen nicht wohl, ganz und gar nicht wohl "Das ist alles ja ganz wundertoll..." dieses Wort benutzte Ich wenn ich von Friede Freude Eierkuchen so heftig die Schnauze voll hatte das Ich zum Frühstück ein Einhorn lebendig fritieren würde "... aber vielleicht sollten wir erstmal irgendwo hin, wo ein wenig Licht ist und ein Eingang den man im Blick behalten kann." wobei Ich erneut kurz seufzte ... demnächst glaubt die noch das das mein Standardding ist "Sorry für meine Laune, kannst nichts dafür, aber bin heute zu nichts freundlicherem mehr fähig." wagte Ich den halbherzigen Versuch einer ´emotionalen Öffnung´.
@Justin Taylor
@Kaylee Colt

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#71

RE: Flure

in Erdgeschoss 15.03.2017 08:51
von Justin Taylor (gelöscht)
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Das Mädchen begann zu reden und hörte scheinbar gar nicht mehr auf damit. Zuerst erklärte sie Damien, dass alles derzeit gefährlich war. Ich musste darüber schmunzeln, denn recht hatte sie. Was war in dieser Welt noch ungefährlich? Sie genoss eben ihr Leben und hatte immerhin noch Spaß dabei. Damien sagte ihr seinen Namen, nun wurde mir klar, dass die beiden sich auch nicht kannten.
Dann stellte sie sich als Kay vor und zählte ein paar Namen auf, die offenbar an einer Art Treffpunkt gewesen waren. Darunter auch Nic. Ich merkte wie es Damien bei der Erwähnung des Namens anders wurde. Ruhig, stoppte seinen Satz und schien über etwas nachzudenken. Plötzlich entgegnete er seine Sätze ihr gegenüber auch mit einer gewissen Kälte und mit Ironie. "Ich bin Justin", stellte ich mich letztlich auch vor und stimmte Damien nickend zu, "Wenn hier wirklich so eklige Zombies sind, sollten wir wirklich woanders hingehen?".
Während wir nun eine Richtung zu einem sicheren Raum suchten, begutachtete ich Kay ein wenig. Sie kam mir irgendwie so vertraut vor, schien eine Aura auszustrahlen, die ich irgendwoher schon kannte, sehr gut kannte. Konnte dies aber nirgendwo derzeit einordnen. Stattdessen antwortete ich ihr auf ihre vielen Fragen. "Wir kamen vom Wald und würden schon gerne so lange der Sturm wütet hier bleiben... Aber bei wem sollen wir uns anmelden?"
Ob ich bleiben wollte, konnte ich gar nicht sagen. Ich wusste ja nicht einmal wohin mich nun mein Weg führt. Ob Damien und ich dennoch weiterhin zusammen reisen, hier bleiben oder ob sich doch früher oder später unsere Wege trennten. Dies alles waren noch ungeklärte fragen, die sich wohl erst im laufe der Zeit beantworten.


@Kaylee Colt
@Damien Barnes

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#72

RE: Flure

in Erdgeschoss 16.03.2017 21:18
von Kaylee Colt (gelöscht)
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Etwas verwundert über @Damien Barnes sah sie zu den beiden. " Ja... Wunderbar....." sie schüttelte den Kopf. Irgendwie war das schon etwas seltsam, aber egal, alles war Seltsam also fast schon wieder komplett normal. "Freut mich Damien und Justin. Soo Jungs! Wo gehen wir denn nun hin? Wir könnten mhm.... raus geht net, Küche ist auch eine Scheiß Idee... Wasschraum auch.... also keine Ahnung... Oben sind Schlafräume...." aufgeregt sah sie von einem zum anderen. " Also ich würde sagen, wir verschieben das Anmelden auf später. " grinste leicht und musste doch schmunzeln über Damien versuch. " Ehm.. Damien.. richtig... Lass gut sein! Wenn du etwas zum Auspowern brauchst, irgendwo schwirren bestimmt ein paar Zombies rum, welche nur darauf warten von dir ermeuchelt zu werden. " vergnügt, weil die beiden sie gerade von Max ablenkten,Was gut war, denn seit dem Gespräch, war sie doch etwas Wütend auf ihn! Wobei.... wenn sie versuchte an ihn zu denken, kam dieser eklige Zombie in ihren Gedanken gekrochen und jagte ihr eine Gänsehaut nach der anderen über den Körper, wobei sie den Drang zu spucken gut verdrängte. " Damien... Justin..." sie harkte sich bei den beiden ein und zog diese einfach mal mit. " Ich habe so ein gutes Gefühl, dass wir noch eine Menge Spaß haben werden, es gibt einen Raum, den könnten wir durchstöbern..."
Sie zog die beiden mit vor die Arztkammer und dies ging auch ohne Probleme von außen. Da die Zombies wohl mal mitleid mit ihr hatten. Ehrfürchtig blieb sie davor stehen und zeigte auf die Tür. " Sooo wer möchte zuerst? Wer hat Mut?" ihres stellte sich jedenfalls ganz nach hinten, da ihr unbekannte Räume verhasst waren, jedenfalls wenn sie nur eine mittlere Laune hat. Bei einer guten laune konnte es auch mal sein, das ihr Handeln schneller war, als ihr Verstand, aber das hatte sie von ihrem Vater. Ihre Mutter war eher die ruhige Seite und sie schaffte es auch immer, kay als Kay zu sehen, ihr das Gefühl zu geben jemand zu sein.

@Justin Taylor

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#73

RE: Flure

in Erdgeschoss 19.03.2017 04:33
von Gelöschtes Mitglied
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Jemand sagte einmal der Weg ist das eigentliche Ziel ... dieser jemand war bestimmt ein Sadist erster Klasse. Bis jetzt raubte mir mein Weg den Atem, zermürbte meinen Verstand und wollte mich einfach nicht in Ruhe lassen. Tief durchatmend ließ Ich die Beiden den hauptsächlichen Gesprächsteil leiten, Ich war einfach nicht in der Lage noch wirklich zu reden ohne Gift und Galle zu spucken. Einfach ein paar Minuten abreagieren ... dann würde das schon wieder gehen. Obwohl die Beiden sich wirklich ein wenig ähnlich waren, vom Aussehen jetzt nicht so direkt aber "Ihr seid Beide wirklich durchgeknallt..." sprach mein Mund plötzlich meinen Gedanken aus als wir bereits vor der Arztkammer standen ... Ich kratzte mich am Hinterkopf, die ganze Zeit war Ich gerade eher auf Autopilot gewesen ... wie viel Zeit hatte Ich wirklich verpasst? Was hatten die Beiden gesagt? Erneut tief durchatmend fügte Ich an "Also nicht persönlich gemeint, nur seid ihr Beide so diese aufgekratzte Art von freundlich ..." okay irgendwie kam nichts was Ich sagte für mich wirklich nett rüber. Langsam kam das Gespräch wieder in meinen Gedanken hoch "Okay ... also Ich glaube wir könnten uns auch einfach irgendwo hinlegen oder so ... wegen mir müssen wir nicht die Schränke plündern ..." meinte Ich lächelnd und hoffte das Jus die Sache mit dem Auto ruhen lassen würde.
@Justin Taylor @Kaylee Colt sry für die kürze und die Wartezeit >.< war ein wenig verpeilt die letzten Tage :x

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#74

RE: Flure

in Erdgeschoss 20.03.2017 07:49
von Justin Taylor (gelöscht)
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TBC: Kloster - Arztkammer

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#75

RE: Flure

in Erdgeschoss 28.03.2017 20:39
von Maximilian Stone (gelöscht)
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<<< Zimmer III 1.OG| Schlafzellen

Noch auf der Treppe die Max schnell runterlaufen wollte, hielt ihn Kay kurz auf. °Kleiner? sag mal... war das eine Entschuldigung?° er sagte nichts dazu sondern versuchte sich seine Verwunderung über diese Worte nicht anmerken zu lassen. Er wollte nicht daran denken wo die beiden hingehen könnten und ob sie Sean noch in Unterhose und Shirt im Zimmer antreffen würden. Ach verdammt es sollte nicht rauskommen aber scheinbar waren sie zu laut und hatten die Meute selbst zu sich geführt. Nun musste er erst recht zu seinem Dad denn der sollte von seinem Nächtlichen Besuch auf keinen Fall über dritte erfahren.
Max lief weiter die Treppe runter und als er unten im Flur ankam lehnte er sich erst einmal gegen die Wand. Eine kleine Verschnaufspause einlegen von dieser unfreiwilligen Spaß-Unterbrechung. Oh Mann hatte er nicht noch vor Minuten gedacht das dieser Morgen nichts kaputt machen kann? Tja im Zeitalter mit Zombies war das nicht so einfach.
Max sah auf den Handschuh den er noch immer anhatte und seufzte. Der Morgen hätte so gut werden können. Er ging in die Hocke und strich sich durch seine Haare. Das Messer hatte er noch immer an sich und der Basy neben sich gelehnt. Er musste mal den Kopf frei bekommen und die Art die er gestern in der Dusche oder in Zimmer III hatte wäre perfekt gewesen, ging aber nicht.
Max war schon wieder im Gesamten Gesicht mit Blut versaut doch das störte ihn gerade weniger. Er machte sich Gedanken ob es vllt ein Fehler war sich auf Sean einzulassen, ob sein Freund vllt noch lebte und er ihm nun fremd gegangen war. Es war zum Verzweifeln. Kurz schloss er die Augen und hielt sich die Ohren zu weil es hier durch den Sturm mega laut war und er seine eigenen Gedanken gar nicht hören konnte. So passierte es dann auch das Max nicht mitbekam das auch hier unten der ein oder andere Zombie rumschlich. Auch das sein Dad irgendwann in den Flur kam konnte er nicht sehen oder hören, er wäre gerade wieder lieber im Bett.

Einer der Zombies vertraute dem Geruch von Toptem Blut nicht und kam Max immer näher und näher. Als Max diesen Bemerkte musste dieser sich schon nur noch nach vorn fallen lassen und er hatte Max zwischen Wand und sich eingeklemmt. "Verpiss dich du Arsch" fluchte er angestrengt während er mit der einen Hand versuchte dessen Zähne von sich fern zu halten und mit der anderen auf ihn einzustechen.

@Sebastian Stone

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