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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#121

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 26.12.2016 10:52
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich lief @Sebastian Stone hinterher als er sich wieder in Bewegung setzte und ins Innere des Gebäudes verschwand. Das er wieder keine Antwort bekommen hatte schien nicht an erster Stelle zu stehen. Jedenfalls noch nicht. Ich konnte seine Worte in der Hecktig nicht nachvollziehen, sondern war darauf versteift das Adrenalin in meinem Körper zu nutzen. Meine Deckung war ohnehin schon aufgeflogen, da hatte ich fast keine andere Wahl mehr als dem Kerl zu folgen.
Schnell spurteten wir hinein und ich schloss die Tür hinter uns so leise wie möglich. Ob das Gebäude nun allgemein so alt war das es Geräusche von sich gab, war wohl eher eine andere Frage. Ich stellte einen verstaubten Stuhl unter die Klinke und erschwerte so das Eindringen der Untoten. Genauso schnell atmete ich und nachdem ich mich nochmals vergewissert hatte das die Tür nicht aufspringen würde, widmete ich mich wieder dem Fremden zu. Ob das der besagte Kerl war von dem Carson erzählt hatte? Mit einem Blick durch den Raum vergewisserte ich mich auch das es hier nicht schon andere Besucher gab. Erst dann atmete ich noch einmal erleichtert durch und fuhr mir durch das stubbelige Haar.
Der mir immer noch fremde Mann schien jedenfalls nicht feindselig gesinnt zu sein. Er hätte immerhin gleich zwei mal die Chance gehabt mich zurück zu lassen. Aber das Gegenteil war der Fall gewesen. Er schien selbst etwas aus der Puste zu sein. Allerdings konnte ich sein Alter schlecht einschätzen. Ich stand ihm etwas unsicher gegenüber. Menschen waren mir nicht fremd, aber ich war mir nicht sicher wie ich mich in dem Fall am Besten verhalten sollte. Um die, vielleicht auch nur für meine Ohren hörbare, Stille zu durchbrechen fing ich mit dem Einfachsten an. "Danke." Es drang vermutlich etwas leiser als gewollt aus meiner Kehle. Dazu gesellte sich eine etwas andere Aussprache. Kein Akzent oder Dialekt, sondern einfach die Art wie dieses kleine Wort über meine Lippen kam. Ich mussterte ihn dabei kurz, wobei mein Blick schließlich an seinen Lippen hängen blieb. Hier hatte ich zumindest die Chance die Worte direkt von seinen Lippen abzulesen. Meine Finger klammerten sich dabei um die Sehne des Bogens, den ich ungerührt und wie eine Tasche umgehängt hatte. Der kleine Rucksack von mir lag direkt darunter.

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#122

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 01.01.2017 19:52
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Die junge Frau folgte Sebastian sehr schweigsam. Keine Worte entwichen ihren Lippen. Erst als sie unmittelbar nach ihm den Gemeinschaftsraum betrat konnte man ein leises "Danke" von ihr hören. Sebastian blickte nickend zu der Frau und er verstand schnell. Die Art wie sie dieses Wort ausgesprochen hatte, ihre Reaktion und auch dieses Ignorieren seiner vorherigen Worte. Er war als früherer Botschafter viel umher gereist und hatte einige Menschen getroffen. Auch Stumme oder Taube. Sie schien zumindest taub zu sein, da sie ja schließlich sprechen kann, oder könnte. "Du kannst nichts hören?", formulierte Sebastian eine einfache frage und zeigte dabei auf seine Ohren und schüttelte mit dem Kopf. Leider konnte er keine Gebärdensprache, aber er hoffte darauf, dass die Dame ihn verstand. Dass sie Lippen lesen kann, konnte er ihr eben nicht von den Lippen ablesen.
Kurz wartete er ihre Reaktion ab. Dann versuchte seine Frage von eben wieder zu wiederholen, diesmal aber mit ihrer Aufmerksamkeit. Er zeigte zur Tür "Alec", dann zeigte er auf die junge Frau "Dein Freund?". Noch wusste Sebastian nicht, wie er sich mit ihr verständigen soll. Und zugegebenermaßen kam er sich gerade ein wenig blöd vor.


@Annabeth Chase
(So Anna.. Ich hoffe du bist gut im neuen Jahr angekommen und hast die Feiertage und alles hinter dich gebracht.. Ich zu meinem Teil ja und ab jetzt werde ich wieder wie gewohnt da sein :) )

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#123

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 01.01.2017 22:04
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich hatte Glück dass ich es hier mit Menschen zu tun hatte, die anscheinend nicht auf den Kopf gefallen waren. Da war ich weiß Gott schon anderen Leuten begegnet. Vielleicht war es doch nicht so schlecht hier gelandet zu sein. Ich atmete tief durch und kam langsam aber sicher wieder zur Ruhe. Mein pochendes Herz beruhigte sich und in dem Fall konnte ich wahrlich merken wie das Adrenalin wieder verebbte. Zumindest schien dem mir immer noch fremden @Sebastian Stone doch so viel an mir zu liegen, dass er sich auch in dieser brennzlichen Situation um mich kümmerte. Oder er sah in mir noch etwas anderes das mir nur noch nicht aufgefallen war.
Als meine Atmung wieder mehr oder weniger normal war, startete er einen zweiten Versuch um sich mit mir zu unterhalten und herauszufinden was Sache war. Vielleicht hätte ich schon früher etwas sagen sollen. Er schien anhand meiner Aussprache nun zu verstehen was mit mir los war. Ich lächelte leicht bei seinem zweiten Versuch sich nun auch mit Händen verständlich zu machen. Ein gedämpftes Kopfschütteln folgte als Antwort auf seine Frage. Wobei sich meine Miene nicht besonders verfinsterte und ich auf seine Lippen achten konnte. Für mich war diese Fähigkeit mittlerweile lebensnotwenig geworden. Aber wieder schüttelte ich den Kopf als er mich fragte ob dieser Alec mein Freund gewesen war. Ich hatte ihre Unterhaltung nicht mitbekommen und auch nicht das sein Name Alec gewesen war. Das auch er einen Bogen hatte schien Zufall zu sein. Sein tod war schrecklich gewesen, aber leider fast schon alltäglich. Ich kannte niemanden der in dieser Zeit noch an Altersschwäche starb, oder einfach im Schlaf. So viel Luxus gab es nicht mehr.
Ich dachte nur daran das dieser Alec vielleicht noch Pfeile dabei hatte, wobei sich mein schlechtes Gewissen meldete. Er war noch keine halbe Stunde tot und ich dachte gerade nur daran was er im Gepäck hatte. Ein doch schon trauriges Aufatmen verließ meine Lippen. Einen Moment fragte ich mich still ob das berhaupt noch anders möglich war, beschloss aber schnell dass Grübeln nichts brachte. Stattdessen widmete ich mich wieder Sebastian zu. "Annabeth." Meinte ich etwas nüchterner in seine Richtung und deutete mit einer Hand auf mich, nachdem mir wieder bewusst wurde das die meisten Menschen keine Gebärdensprache mehr beherrschten. Ob er der Kerl war von dem Carson gesprochen hatte? An der Stelle konnt eich ja noch nicht wissen das auch er verschwunden war. Wobei mir bei ihm wieder einfiel, dass ich einen schmalen Notizblock dabei hatte. Ich deutete mit den Händen an das Sebastian kurz warten sollte, dann kramte ich den kleinen Block heraus. Ein Stift klemmte daran, der schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Aber er schrieb noch und das war die Hauptsache.
Ich nahm den Stift in die Hand und zeigte damit auf einen kurzen Satz, den Carson nur wenige Stunden zuvor dort notiert hatte. Zwischen all den anderen Notizen wirkte seine Schrift beinahe am leserlichsten. Dort war eine Frage notiert, die ich meinerseits mit einem eindeutigen Nicken beantwortete. Mit dem Stift umkreiste ich die Frage, deren Inhalt eindeutig darauf hinwies das ich alleine unterwegs war. Ich gab sowohl Stift als auch Block an Sebastian weiter. Die Art wie die Zettel zusammenlagen, hinterließ den Eindruck das es sich dabei um den Notizblock einer Kellnerin handeln könnte. Jedenfalls war auf dem verstärkten Karton auf der Rückseite eindeutig ein Mädchenname notiert worden. Ich ging einfach davon aus das es sich um die eigentliche Eigentümerin handelte. Dabei sah ich Sebastian wieder an, deutete von ihm auf meine Lippen und schließlich auf den Block. Und ich hoffte das er mich verstehen würde, ohne das ich gleich noch mehr Platz auf den schmalen Blättern verschwenden musste. Der zerknickte Block war quasi eine Ansammlung letzter Worte aus einer vorherigen Gruppe. Bisher hatte ich es einfach noch nicht über mich gebracht ihn wegzuwerfen. Dann stellte ich schließlich die Frage die mich quälte. Ich erkundigte mich zunächst in Gebärdensprache ob es stimmte was ich gehört hatte und fragte schließlich leise danach. "Ich möchte bleiben. Stimmt es das dieser Ort sicher gemacht werden kann?" Ich hörte meine Stimme nicht. Konnte nicht sagen ob sie raus oder hell war, aber ein winziges Kratzen in meinem Hals verriet mir, das die Worte zumindest meine Kehle verlassen hatten.

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#124

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 04.01.2017 14:28
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Auf die Frage des Botschafters schüttelte die junge Dame einfach nur den Kopf und bestätigte somit seine vorherige Vermutung. Nichts zu hören war in dieser Zeit wirklich schwierig. Ständig muss man dann auf der Hut sein, seine Augen in alle möglichen Richtungen bewegen. Jede Minute könnte ein Beisser sich von hinten anschleichen - oder auch verdammt laut sein, man würde es aber nicht mitbekommen. Sebastian dachte kurz darüber nach, ohne sein Gehör hätte er wahrscheinlich nicht bis hier hin überlebt, presste kurz seine Lippen zusammen und zollte seiner Gegenüber dadurch auch ein wenig Respekt mit einem leichten nicken seines Kopfes.
Wie auch Annabeth dachte Sebastian nach, was dieser Alec noch in seinem Gepäck hatte. Ein schlechtes Gewissen? Das hatte der Botschafter allerdings nicht. Menschen verlieren heutzutage ihre Leben schnell, wenn sie unachtsam waren. Darüber trauern? Diese Option gab es für Sebastian nicht. Ihm war der Bogen der jungen Frau auch bereits aufgefallen. Sie hielte ständig die Sehne fest, wie ein Gurt eines Rucksacks. Da nicht auch auf den Bogen zu achten, war schier unmöglich.
Die Frau stellte sich Sebastian nun als Annabeth vor, doch ehe er antworten konnte, signalisierte sie ihm bereits kurz zu warten. Kramte in ihrer Tasche und nahm einen kleinen Notizblock heraus. Zeigte auf eine dort niedergeschriebene Frage und bestätigte sie mit einem nicken. Sie überreichte den Notizblock dem Mann mittleren alters, welcher sich dann das Geschriebene betrachtete. Er blickte zu ihr und verneinte die Frage allerdings mit einem Kopfschütteln. Er nahm den Stift und suchte sich auf dem Papier freie Stellen auf die man schreiben konnte. Ob er Platz verschwendet oder nicht, war dem ehemaligen Botschafter recht egal. Genauer gesagt, dachte er gar nicht darüber nach, dass dies für Annabeth wichtig sein könnte. Sie waren aber in einem Kloster, dort würde man in der Bibliothek bestimmt noch leere Blätter zum schreiben ausfindig machen können. Es dauerte kurz und Sebastian gab den Block zurück, darauf stand nun:
"Sebastian - Neffe und Freund, 4 Mönche, großer Schotte"
Er hoffte nun darauf, dass Annabeth dies verstand. Dann zeigte er auf ihre Frage nun auf den Block und tippte auf seine Aufzählung der Menschen die sich hier befanden, nickte kurz und sagte: "Wir wollen hier leben"


@Annabeth Chase

zuletzt bearbeitet 04.01.2017 14:28 | nach oben springen

#125

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 08.01.2017 00:41
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich konnte nicht sagen was um uns im Hintergrund gerade passierte. Ob die Untoten vielleicht gerade versuchten die Türen aufzubrechen, oder ob sich irgendwelche anderen Geräusche dazugesellten. Vielleicht war das aber auch ganz gut so. Zwar war das alles für mich ein deftiges Defizit, aber ich geriet nicht wegen jedem Geräusch in Panik. Was nicht bedeutete das das nie passierte.
Es war schon erleichternd für mich das @Sebastian Stone nicht auf Ärger auszusein schien. Tatsächlich war er sogar kommunikativ und ergriff den Blick um sich auf hoffentlich einfachere Weise mit mir zu unterhalten. Ich las mir die wenigen Worte durch, die er auf dem Blatt hinterlassen hatte. Viele waren das wirklich nicht, obwohl meine letzte Gruppe auch nicht größer war. Es war überschaulich und wer wusste schon ob sich nicht noch mehr Menschen hierher verirrten.
Ich lächelte leicht, irgendwie erleichtert. Diemal war ich auf Worte vorbereitet und las den kurzen Satz von seinen Lippen ab. Es stimmte also das sie hier ein zu Hause aufbauen wollten. Das ließ mich noch mal erleichternd aufatmen. Obwohl ich immer noch ein wenig an meinem schlechten Gewissen nagte. Gerade hatte ich noch darüber nachgedacht das Hab und Gut eines gerade erst Verstorbenem zu durchsuchen. Etwas das Sebastian nicht so sehr zu stören schien. Dabei kannte er ihn wohl besser als ich, wenn man bedachte das er sich zuvor noch mit ihm unterhalten hatte. Zumindest schien es so. Mein Blick glitt automatisch zur Tür. Sie schien zu halten. Ich würgte den Kloß in meinem Hals runter und widmete mich wieder Sebastian zu. Ich hatte in den letzten Monaten nicht so viel gesprochen wie am heutigen Tag.
Ich versuchte meinem gegenüber wieder mit vereinfachter Zeichensprache verstehen zu geben, das ich bei dem Aufbau gerne helfen wollte. Ein Architekt war ich zwar nicht und auch hatte ich vom Bau relativ wenig Ahnung, aber ich hatte ein wenig Übung im Gärtnern. Abgesehen davon war ich froh das meine Eltern mir doch so viel über Medizin beigebracht hatten. Und hätte ich gewusst was die Zukunft für uns brachte, hätte ich auch besser aufgepasst. Ich griff in meinen kleinen Rucksack und zog einen schon etwas zerissenen kleinen Plastikbeutel heraus. Vermutlich war es mal eine Frühstückstüte, jetzt hatte es andere Aufgaben. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen gab ich ihn an Sebastian weiter. Darin befanden sich noch ungebrauchte Patronen. Da ich wenig Ahnung von Schusswaffen hatte, wusste ich nicht welche Patrone zu welcher Waffe passte. Trotzdem hatte ich gesammelt was ich kriegen konnte. Man konnte immerhin nicht wissen wozu es hätte noch gut sein können. Der Mann vor mir schien jedenfalls auf mich den Eindruck zu machen als wüsste er mehr als ich was damit anzufangen war.
Vielleicht war das auch etwas naiv von mir, zu glauben das gerade das eine gute Idee war. Aber eine Gemeinschaft konnte, zumindest meiner Meinung nach, eigentlich nur auf Vertrauen aufgebaut werden. Und ich glaubte irgendwie nicht das Sebastian mich sofort erledigen würde. Ich setzte den Rucksack wieder auf meinen Rücken. Ganz von selbst fanden meine Finger die Sehne des Bogens. Ich hatte zwar keine Pfeile mehr dafür und hatte ihn die letzten Tage nicht wirklich gebraucht, aber dennoch gab er mir immer noch ein Gefühl von Sicherheit. Das Holz war geschmeidig, aber immer noch hart genug um im Notfall damit zuschlagen zu können. Und selbst ich wusste das es in der jetzigen Zeit sinnvoller war möglichst leise zu sein. Die zerknitterte Zettelwirtschaft war mit samt dem Stift auch wieder in meiner Tasche gelandet. Aber dieses mal in meiner Hosentasche. Mein Blick glitt noch einmal durch den Raum, checkt auch die Fenster und fuhr abermals zur Tür, bevor ich wieder zu dem Mann sah. Trotzdem fühlte ich mich irgendwie sicher.

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#126

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 08.01.2017 20:36
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Anders als die taube Frau vor ihm, konnte Sebastian hören was sich gerade hinter der Tür abspielte. Im Grunde konnte Annabeth auch wieder froh darüber sein nichts zu hören. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Das Kratzen der Beisser an der Tür und das Schlürfen konnte schon angsteinflößend sein. Doch die Tür war sehr stabil gebaut und die Untoten würden es wohl nicht schaffen diese aufzubrechen. Es blieb also nur die Frage der Zeit, bis sich diese von dort verziehen würden.
Sebastian schenkte seine Aufmerksamkeit nun der Brünetten. Sie fuchtelte mit den Händen um sich, aber Sebastian verstand, dass sie ihre Hilfe anbot. Sie wollte helfen, das Kloster zu einer Heimat zu machen. Doch worin lagen ihre Fähigkeiten? Das hatte Sebastian leider nicht verstanden oder konnte etwas erahnen. Frauen passten wohl am besten in die Küche, sorgten sich um das Essen, die Sauberkeit und das ganze drum herum. Ein Klischee von dem Sebastian auch in der apokalyptischen Welt nicht losließ und Annabeth für solche Aufgaben im Hinterkopf behielt.
Sie wühlte in ihrer Tasche umher, zog eine Plastiktüte und hielt sie Sebastian lächelnd und dankend hin. Er nahm sie und warf einen Blick hinein. Patronen. Er nahm eine heraus und begutachtete sie. Sie waren unbenutzt und die, die er gerade in der Hand hielt, war eine ,44er. Diese kann man mit einer Pistole, wie z.b. einer Magnum benutzen. Aber auch fand er 33mm Patronen in der Tüte, die er für seine Maschinenpistole um seine Schulter verwenden könnte. "Danke!", bedankte er sich aufrichtig bei ihr. Tatsächlich helfen ihm die Patronen sehr und die 44er Patronen könnte er seinem Neffen weitergeben. Sebastian zeigte auf ihren Bogen, dann nach draußen und formte anschliessend einen Pfeil. "Später holen wir für dich die Pfeile."
Ein Donnergrollen unterbrach die Gedanken des zükünftigen Anführers. Für Annabeth schien dies eine komische Reaktion zu sein, sie wird wohl nur sehen, dass es sich draußen ein wenig verdunkelte. Gefolgt von dem Geröll des Wetters fielen plötzlich schreie aus dem Wirtschaftsgarten. Weibliche Schreie, die einen Namen riefen. Waren etwa wieder andere Leute hier angekommen? So langsam wird das Klosterleben ja ziemlich kuschelig mit so vielen Menschen. "Da sind andere Meschen.", sprach Sebastian leise und deutlich zu Annabeth, sodass sie seine Worte von den Lippen ablesen konnte, "Ich werde nachsehen". Trotz das er weiss, dass Anna lippenlesen kann, begleitete seine Hand seine Worte und zeigte von sich, zu seinen Augen und in Richtung des Wirtschaftshofes .....

@Annabeth Chase

[TBC: Gemüsegarten]

(Ich hoffe du kommst nach?)

zuletzt bearbeitet 11.01.2017 11:23 | nach oben springen

#127

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 31.01.2017 14:30
von Sebastian Stone (gelöscht)
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[CF: Kloster - Eingangsbereich]

Gerade als wir alle durch die Tür gesprintet sind, schloss ich diese als letzter. Zog einen Schlüssel aus meiner Tasche und sperrte sie ab. "Ich hoffe das wird die Biester aufhalten." Die Türen waren nicht mehr die Besten. Eine lange Zeit wurden sie nicht gepflegt und auch Holz würde irgendwann brüchig werden. Ich hoffe nur, dass wir momentan sicher waren. Ich blickte im Raum umher. Noch immer waren hier zum Glück keine Beisser rein gekommen und für den Moment konnten wir also durchatmen.
Ich ging durch den Raum und stellte ein paar Stühle, die umgefallen waren, auf ihre Beine. "Setzt euch, Atmet durch.", zeigte ich dann auf die hölzernen Stühle. Es war wichtig, dass wir alle nochmal zu kräften kommen. Das Donnern wurde stärker und den Regen hörte man heftig auf das Dach plätschern. Das Kloster wird uns hoffentlich genug Schutz bieten und auch einen solchen Sturm überstehen.
Auf der anderen Seite des Raumes öffnet sich plötzlich eine Tür. Es war Michel! Voller Angst fing er an zu Berichten: "Sebastian! Dort bist du ja! Der Fluss neben dem Kloster läuft über. Wir konnten das von der Kapelle sehen! Das Wasser läuft in Richtung der Auffahrt!". "Fuck, das hat uns noch gefehlt" Ich nickte zu Michel. Das waren schlechte Nachrichten. Wird das Wasser wenigstens außerhalb des Klosters bleiben? "Ich hoffe die Eingangstüren sind stabil genug und halten das Wasser ab..", sagte ich in einem ruhigen Ton. Skeptisch blickte ich dabei Max, Kay und Annabeth an.


@Annabeth Chase
@Maximilian Stone

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#128

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 04.02.2017 14:07
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich konnte selbst nicht sagen warum mich der Tod von Carson so getroffen hatte. Eigentlich gehört ein solches Ende mehr oder weniger schon zum Alltag. Die Menschen starben mittlerweile schneller als die Fliegen. Vielleicht lag es daran das er mir sympathisch und stark vor kam. @Sebastian Stone zog mich hinter sich her und führte uns zum Gemeinschaftsraum. Noch etwas neben mir beobachtete ich wie er die Tür hinter uns abschloss. @Maximilian Stone hatte Kay im Schlepptau und wir konnten einen Moment lang wieder zu Atem kommen. Gerade lang genug bis die nächste Hiobsbotschaft eintraf. Ein Mann, dessen Name ich nicht kannte, kam in aller Eine direkt auf Sebastian zu und übermittelte ihm etwas, von dem ich nur die Hälfte verstand. Er schien besorgt und das spiegelte sich auch auf dem Gesicht des anderen Mannes wider. Etwas stimmte hier nicht. Und zwar ganz und gar nicht.
Immer noch leicht außer Atem und gestresst versuchte ich alles was ich gerade mitbekommen hatte zusammen zu fügen. Irgendwo schien noch ein größeres Loch in den Mauern zu sein und das Unwetter machte es unmöglich das Loch, das schon bekannt war, zu flicken. Darüber hinaus schien der Sturm noch etwas ganz anderes mit sich zu tragen. Die Untoten würden wohl schon sehr bald nicht mehr unser vorrangiges Problem darstellen.
Abzuhauen war in den meisten Fällen mein oberstes Gebot gewesen, eines das mich unter anderem hat so lange am Leben erhalten. Allerdings machte das Wetter einen Rückzug unmöglich. Zum Anderen hatte ich nicht das Gefühl gehen zu müssen, warum auch immer. Vielleicht hatte ich zu viel Vertrauen, oder zu viel Hoffnung. Beides war jedenfalls in Kombination selten gut.
Ein paar Untote kratzten an der Tür. Zwar konnte ich es nicht hören, aber ich sah wie die Tür sich minimal mit dem Druck bewegte. Ganz automatisch ohne das ich darüber nachdachte, hielt ich selbst meine Hände gegen die Tür um mir sicher zu sein das sie standhalten würde. Die Fenster waren schon leicht beschlagen und ließen nur wenig Licht hinein, außerdem wurde es so schwer draußen etwas erkennen zu können. Ich atmete tief durch und ließ die Tür los, als ich mir sicher was das nichts passieren würde. Und wieder waren wir im Gemeinschaftsraum gelandet. Erwartungsvoll sah ich wieder zu Sebastian. Irgendwie schien er, zumindest in meinen Augen, das Sagen zu haben. Ich konnte selbst nicht einmal sagen wieso ich das dachte. Ob es an seinem Alter, oder an seinem Auftreten lag. Vielleicht lag es aber auch nur an der Art und Weise wie ich erzogen wurde und dem entsprechend gelernt hatte mit den Menschen umzugehen. Dann wanderte mein Blick von ihm zu Max und Kay. Der fremde Mensch, der eben noch ganz aufgebracht eine Nachricht mitgebracht hatte, schien eine Art Mönch zu sein. Ein Gestilicher der vermutlich sogar in diesen Gemäuern gelebt hatte. Etwas schien aber auch ihm Sorgen zu bereiten.

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#129

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 04.02.2017 14:35
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Max hielt Kay an der Hand als sie eintraten und natürlich ging sein Blick auch gleich durch den Raum. Es sah im Verhältniss zu anderen Kaschemmen sehr gemnütlich aus und vorallem war es trocken. Er hörte seinen Dad sprechen und geleitete Kay die ihm mittlerweile irgendwie; warum auch immer, ans Herz gewachsen war, zu einem der Stühle. Er erkundigte sich auch gleich nach ihrem Wohlbefinden. Allerdings waren seine Gedanken auch bei seinem Cousin den er kurz zuvor noch gehört hatte. Er wollte doch nciht etwas da raus? Oh er hoffte nicht denn da draußen begann gerade der Weltuntergang 2.0
Was sollte Max aber auch schon machen. Er sah seinem Dad zu wie dieser die Tür verschloss und auch wie ein anderer den Raum betrat und berichtete das der Fluss über die Ufer drang. Kurz überlegte er und war sich aber sicher dass das Kloster nun doch hoch genug lag um nicht nasse Füße zu bekommen. Er musste aber auch wieder an Nic denken der da geradde raus ist, oder auch nicht.
"Wir müssen Nic holen wenn der Fluss über die Ufer tritt, Dad!" meinte er zu ihm denn er wollte ihn nach möglichkeit gerne noch einmal lebend in die Arme nehmen. Nic war nicht nur sein Cousin, nein er war auch sein bester Freund den er seit dem Ausbruch dieser Scheiße nicht mehr gesehen hatte. War er mit seiner Freundin hier? hatte sie überlebt? Alles fragen die ihm durch den Kopf gingen ehe er wieder sein Augenmerk auf Kay richtete. Sie war hübsch und auch wenn er nie etwas mit einer Frau hatte, konnte er sich vorstellen sie näher kennen zu lernen.
Max sah aber dann wieder zu seinem Dad und erhoffte sich Informationen die ihnen nun weiter helfen konnten, ewig hier sitzen und das Unwetter ausharren das war nämlich nicht so ganz nach seinem Geschmack und schon gar nicht wenn da noch ein lebender Verwandter wohlmöglich in der Patsche hing.
Er versuchte sich abzulenken und holte ein Tuch aus seinem Rucksack und versuchte seinen Schläger wieder auf Hochglanz zu polieren, wie immer denn dieser war ihm heilig. Ob sein Dad erahnen konnte das er derjenige war der diesem anderen draußen einen über den Schädel gezogen hatte weil er Kay erschrocken hatte?

@Sebastian Stone
@Annabeth Chase a

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#130

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 04.02.2017 15:19
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Tatsächlich überbrachte Michel uns schlechte Nachrichten. Der Fluss lief über und Teile des Klosters würden wohl überschwemmt werden. Zum Glück war das Kloster an einem Hügel gebaut, sodass wohl nur die unteren Bereiche, sowie das Kellergewölbe davon betroffen sind. Auch Annabeth schien zu bemerken, dass etwas nicht stimmte. Sie war aufgewühlt, sichtlich besorgt. Nachdem sie die Türe losließ und mich anblickte, nickte ich ihr beruhigend zu. "Es wird alles gut..", sprach ich langsam und deutlich mit den Lippen betonend zu ihr. Sie solle sich keine Sorgen machen und keine Angst haben in dieser stürmischen Nacht. "Ich habe aber noch andere schlechte Nachrichten...., fing plötzlich Michel seinen Bericht fortzusetzen. Ich fuhr mit meiner Hand über mein Gesicht und drehte mich wieder zu ihm um. "Sprich..", war mein einziges Wort an ihn, ehe er mit seinem Satz fortfuhr: "Jacob.. Er brach zusammen, wurde Ohnmächtig. Er hatte Blut an seinem Hinterkopf .. Casper versorgt ihn gerade in der Kapelle.." Mit einem skeptischen grummeln symbolisierte ich dem alten Mönch seine Botschaft realisiert zu haben. Darum würde ich mich aber später kümmern müssen, der aufziehende Sturm hatte definitiv Vorrang.
Mein Sohn mischte sich nun in die Unterhaltung ein. Er wolle Nicolas suchen gehen. "Bist du verrückt? Er hatte es alleine bis ins Kloster geschafft und wird wohl sicherlich seinen Arsch weiter alleine retten können.", bestimmend blickte ich ihm dabei in die Augen und zeigte anschliessend auf Kay, die sich gerade auf einem der Stühle ausruhte. "Sie hat deine Hilfe nötiger als dein Cousin!". Doch ehe ich meinen Satz richtig beenden konnte, rappelte es bereits an einer anderen Tür an der Klinke. Beisser? Unmöglich, diese waren nicht so intelligent und benutzten Türgriffe. Es musste also ein Mensch sein, die Frage war nur: Wer? Nicolas und sein Freund? Das Mannsweib mit ihrem Hund? Oder sogar andere Ratten, die ihren Weg in das innere des Klosters gefunden hatten? Mit Vorsicht ging Sebastian an die Tür, zog den Schlüssel und sperrte diese auf. Gott sei dank hatte der Gemeinschaftsraum an allen Türen das gleiche Schloss für denselben Schlüssel. Seine MP vor sich haltend öffnete er die Tür....


@Naya
@Nicolas Stone
@Annabeth Chase
@Maximilian Stone



(Ich verlinke mal Nic und Naya.. Wenn ihr keinen Rundgang durchs Kloster möchtet, wäre dies eine Möglichkeit zu uns zu stoßen )

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#131

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 05.02.2017 13:03
von Naya (gelöscht)
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{cf: Flure}

Nicolas führte Naya durch den dunklen Flur, wobei Naya sehr darauf achtete, nicht auszurutschten. Durch die nassen Schuhe war der glatte Boden gefährlich rutschig und Naya wollte sich ungern vor dem Fremden auf die Schnauze legen. Dass er zuvor seine Waffe auf sie gerichtet hatte, war bereits erniedrigend genug für sie gewesen. Nun auch noch auszurutschen würde ihr den Rest geben.
Je weiter sie durch den Flur gingen, desto lauter wurden auch die Stimmen und Naya konnte einzelne Worte heraushören. Nic blieb schließlich vor einer der Türen stehen, welche sich in der Dunkelheit kaum von den restlichen unterschied, und drückte die Klinke herunter. Er drückte an der Türe, doch es rührte sich nichts. Abgesperrt. Naya verzog den Mund ein wenig und wollte sich bereits abwenden, als sie hörte, wie sich von innen ein Schlüssel im Schloss der Türe drehte. Kurz darauf öffnete sich die Türe und Naya blickte zum zweiten Mal an diesem Tag in den Lauf einer Waffe. Sie wich eher unbewusst drei Schritte zurück, vielleicht ein wenig zu schnell und glitt mit der Hand erst zu ihrer Waffe, ehe sie sich eines besseren besann und ihren Rucksack und die Jacke in ihren Händen zu Boden gleiten ließ, um die Hände über den Kopf zu heben. Zum zweiten Mal heute, was ihr gar nicht passte. "Keine Beißer, ganz ruhig", sagte sie, in einem möglichst ruhigen Tonfall und sah den Mann an. Ihre Augen huschten kurz rüber zu Nicolas und sie hoffte, dass er den Mann kannte, welcher gerade seine MP auf die beiden richtete. Andernfalls brauchten sie gleich entweder ein paar überzeugende Worte oder eine Zange, um die Kugeln aus ihren Körpern zu entfernen.

@Nicolas Stone
@Annabeth Chase
@Maximilian Stone
@Sebastian Stone
- was ihr vielleicht noch wissen solltet, ist, dass Naya in einer Anstalt in der ehemaligen Kolonie Sunrise Hollow war und dort zu Beginn der Apo einige Experimente an ihr durchgeführt wurden. Daher ist sie nicht... naja, nicht ganz normal

zuletzt bearbeitet 06.02.2017 10:52 | nach oben springen

#132

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 06.02.2017 21:58
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Ziemlich verträumt und in seinen Gedanken vertieft ging Nicolas mit seiner neuen Bekanntschaft durch die Flure des Klosters. Völlig ohne Nachzudenken beantwortete er der Fremden jegliche Fragen, die sie über das Kloster stellte. Sollte sie doch zu einer Räubergruppe gehören, könnte sie eventuell die ein oder andere nützliche Information ergattern. Leise hörte man bereits Stimmen. Irgendjemand unterhielte sich lautstark in dem Gemeinschaftsraum, den Nicolas als Ziel anstrebte. Bereits als sie näher kamen, erkannte er deutlich die markante Stimme seines Onkels. Eigentlich hatte er im Moment so überhaupt keine Lust auf ein Treffen mit ihm. Aber wo solle er sonst hin? Er hat doch quasi alles soeben im Wald verloren. Alles was für ihn eine Bedeutung spielte. Sebastian war immerhin ein Familienmitglied, sein Onkel. Tatsächlich etwas was man nicht nehmen kann. Ein weiterer Grund dafür seinen Onkel aufzusuchen, war natürlich auch die Fremde Frau Naya. War das überhaupt tatsächlich ihr voller Name? Oder lediglich nur eine Abkürzung?
Nicolas drückte die Klinke der Türe hinunter, als sie am Ziel ankamen. Doch die Tür öffnete sich nicht, sie war abgesperrt. Nicolas wollte bereits anfangen zu fluchen und überlegen, wo eine weitere Tür für in den Gemeinschaftsraum war. Sie schien aber von drinnen gehört worden zu sein, denn jemand steckte einen Schlüssel in das Loch und drehte zaghaft um. Die Tür wurde von seinem Onkel geöffnet. Fast hätte er sich auch gewundert, wenn jemand anderes die Tür aufgesperrt und einen Blick nach draußen riskiert hätte. Wohl eher zum Selbstschutz richtete er die Waffe vor sich. Aus dem Blickwinkel sah Nicolas, wie Naya erschrocken zwei oder drei Schritte zurück setzte und langsam ihren Rucksack und ihre rotschwarze Jacke auf den Boden legte. Ein Grinsen legte sich auf den Mund von Nicolas und es wuchs zu einem Lachen heran. Herzhaft lachte er los und stellte der Fremden seinen Onkel vor: "Darf ich vorstellen, Sebastian"
Der Blick von Nicolas schweifte zu seinem Onkel hinüber, welcher seine Waffe bereits gesenkt hatte. Das Lachen verschwand und es legte sich wieder eine ernste Mine in sein Gesicht. "Das hier ist Naya", erklärte er nun seinem Onkel, "Ich habe sie draußen vor dem Kloster getroffen.. Sie sucht einen Unterschlupf.". Zeitgleich mit der Situation stellte er die Beiden untereinander vor. Würde die Fremde denn auch dem Kommando von Sebastian gehorchen? Immerhin ist er kein pflegeleichter Zeitgenosse und selbst Nicolas beugt sich ihm wieder willen. Wären sie nicht Verwandt und wäre Sebastian nicht schon vor der Apokalypse eine Respektperson gewesen, würde er wohl auch ein kleiner Rebell innerhalb des Klosters sein.
"Lass uns reingehen, hier im Flur schleichen manchmal noch Beisser rum", schlug der junge Stone nun Naya vor und ging auch bereits an Sebastian vorbei in den Gemeinschaftsraum. Als er sich an das düstere Licht des Raumes gewöhnt hatte, wurden seine Augen plötzlich ganz groß. Nein, nicht wegen dem Licht, sondern weil ER dort stand. "Max!", ein erleichtertes Rufen. Ein einfacher Name und doch hatte er für Nicolas eine große Bedeutung. Maximilian, der Sohn von Sebastian, somit der Cousin von Nicolas und zeitgleich auch sein bester Freund, stand dort und war am leben. Ihm ging es so wie es aussah gut. Sofort fiel ihm Nicolas um den Hals und umarmte ihn kräftig. Fast könnte man meinen sie seien ein Paar gewesen. Durchaus war es auch Liebe, aber auf einer ganz anderen ebene. Sofort waren alle Sorgen und Gedanken, die Nicolas zuvor noch hegte, für den Moment vergessen. Nicolas löste die innige Umarmung, fasste ihn an die Schultern und sah ihm in die Augen: "Du hast mir echt gefehlt in der langen Zeit.. Wo hast du dich so rumgetrieben?"
Während Nicolas auf eine Antwort von seinem Cousin wartete, beachtete er auch nun die anderen Personen im Raum. Der ältere Mann, den selbst Nicolas noch nicht gesehen hatte. Dies schien wohl einer der Mönche zu sein, welche hier lebten. Zumindest sah er mit seiner braunen Robe danach aus. Das junge Mädchen, welches auf einem der Stühle saß um sich wohl auszuruhen. Und die andere junge Frau mit deutlich hellblauen Augen. Diese fielen Nicolas sofort auf und bestimmt würde er ihr irgendwann noch deshalb ein Kompliment machen. Doch ehe er sich mit den Personen im Raum befassen konnte, meldete sich wieder der Schmerz. Der Schnitt an seiner linken Schulter pochte wie verrückt und es tat einfach weh. Nicht nur der Schnitt selbst, sondern auch die Gedanken an Damien. Automatisch, wenn er zu seiner Schulter schaute, musste er an ihn denken. Was tat er jetzt gerade? War er denn noch sicher? Warum habe ich ihn nur alleine gelassen? Diese und weitere Fragen kreisten im Schädel von Nicolas umher, während er wiedermal die Wunde an seiner Schulter zusammendrückte.
"Ich muss dir auch soviel erzählen, Max", wandte er sich nun wieder an seinen Cousin mit einem lachendem und mit einem weinendem Auge ....


@Annabeth Chase
@Maximilian Stone
@Sebastian Stone
@Naya

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#133

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 13.02.2017 11:18
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Max machte gerade seinen Baseballschläger sauber als es an der Tür klopfte. Er machte dies weil sein Dad ja recht hatte, Nik hatte es bisher auch alleine geschafft aber um Kay kümmern? nein das wollte er jetzt auch nicht. Er kannte sie ja kaum und nur weil er sie mit hier in den Raum genommen hatte hieß es noch lange nicht das er sich um sie kümmern musste. Kay hatte dann auch gleich noch nen Spruch auf den Lippen den sie einfach abgeben musste. " Na fertig mit Putzen? Kannst das Tuch gleich draußen lassen, wenn wir mit denen da draußen fertig sind, dann ist deine Schläger eh wieder dreckig xD" Max grummelte doch seine Aufmerksamkeit wurde auch gleich wieder auf etwas anderes gelenkt. Diese Stimme, verdammt er hatte diese Stimme ewig nicht mehr gehört und konnte es kaum erwarten Nik endlich wieder zu sehen.
Scheinbar beruhte dies auf gegenseitigkeit denn Nic kam gleich zu Max und umarmte ihn. Max legte auf die Arme um ihn und konnte nicht glauben das er hier war. "Du hast mir auch gefehlt! ich war überall, habe euch alle ständig gesucht nachdem... nachdem Mum tot war." meinte Max zu seinem Cousin und nickte ihm dann zu. Ja sie mussten sich vieles erzählen. eR nahm Nic gleich an der Hand und zog ihn weiter in den Raum. "oh mann ich hatte nicht gedacht das ich dich hier finde, ich war hier eigentlich nur hingekommen weil es trocken aussah im Gegensatz zu dem Wetter da draußen! Aber warte mal! Was ist mit deiner Schulter? Du blutest, ist es ein Schnitt oder wurdest du angegriffen?" Max machte sich gleich tierische Sorgen denn er wollte nicht das sein Cousin nun da er ihn bei sich hatte gleich wieder von ihm gehen musste.
Kay stand auch gleich auf und machte erste Hilfe bei Nic. Das konnte sie offenbar gut.

@Sebastian Stone
@Naya
@Annabeth Chase
@Nicolas Stone

Sorry Zahnschmerzen legen meinen Kopf noch lahm

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#134

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 13.02.2017 17:50
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Eins Grinsen zog sich über mein Gesicht, als die unbekannte Frau aufschreckte und langsam ihre Arme hob. Es tat immer wieder gut, andere Menschen in Angst zu sehen, ihnen in die Augen blicken, wenn sie dem Tode nahe sind, oder zumindest denken. Zurückhaltung lag für mich an der Tagesordnung. Dieses Kloster kann nur mit einigen Leuten bewohnbar gemacht werden und für diesen Zweck brauchte ich jeden Mann oder Frau. Einfach erschiessen? Nein, das ging leider nicht. Die Vorstellung von Nicolas bestätigte ich nur mit einem kleinen Nicken und schaute dann herablassend zu meinem Neffen. Wie konnte er es sich auch nur wagen mir eine solche Sache an den Kopf zu werfen und danach sofort zu verschwinden? Abhauen von der Diskussion? Wie ein Feigling den Schwanz einziehen, aber keine Bedenken haben diesen bei seinem Stecher Damien auszupacken. Er konnte von Glück reden ihn nicht mitgebracht zu haben, denn dann wäre dieser Raum definitiv zu klein gewesen. Nicolas würde dennoch dafür eine Lexion erhalten.
Einen musternden Blick warf ich nun zu Naya und scannte sie mit meinen Augen von oben nach unten und zurück. "Was war dein Beruf?", fragte ich die Dame, schulterte meine Waffe und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Eine eher ungewohnte Frage, selbst hatte ich diese auch noch niemandem gestellt. Für mich war die Frage allerdings schon von Bedeutung. Gleich wollte ich nämlich wissen, ob sie uns nützlich werden konnte, ob sie sich auch gut hier einbringen wird. Es sprach natürlich nichts dagegen wenn sie blieb, auch wenn sie keine besonderen Fähigkeiten oder Talente besaß. Die Türe verschloss ich sofort wieder, als die Beiden in den Raum gingen. Nicolas hatte nämlich recht. Überall konnten noch Zombies hier herumirren und ich selbst hatte wenig Lust als eine Zwischenmahlzeit von diesen zu enden.
Still beobachtete ich die Begrüßung der beiden Cousins. Es war mir fast schon klar, dass sie sich um die Arme fallen würden. Schon damals als Kinder waren sie wie ein Kopf und ein Arsch. Und nun, nach einer so langen Zeit sich wiederzusehen machte jede Beine weich. Selbst mich rührte es ein wenig und unterbewusst grinste ich aus einem Mundwinkel heraus. Nun fiel mir auch die Wunde an Nicolas Schulter auf, als Kay aufstand und diese begutachtete, versuchte zu versorgen. Aber auch Annabeth wirkte interessiert an seiner Wunde. Schüchtern und zurückhaltend kam sie näher und sah sich an, was Kay dort machte, aber irgendwie schien ihr dies nicht zu gefallen. Dann begann sie in ihrer Tasche zu wühlen, doch ich konnte nicht erahnen, was sie dort nun suchte.

@Naya
@Nicolas Stone
@Annabeth Chase (Ich hoffe es war ok, wie ich deine Aktion beschrieben habe)
@Maximilian Stone (Kein Problem )

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#135

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 14.02.2017 03:55
von Naya (gelöscht)
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Das Grinsen, das sich auf Sebastians Gesicht legte, veranlasste Naya dazu die Augen ein wenig zu verengen. Doch sie gab keinen Kommentar dazu ab und erwiderte seinen Blick für einige Sekunden, als er sie von oben bis unten musterte. "Mechatronikerin", antwortete sie ihm knapp auf seine anschließende Frage, auch wenn diese sie im ersten Moment ein wenig verwunderte. Die Frage nach dem Beruf war nun nicht unbedingt das, was sie andere als erstes fragte. Es war eher etwas, das sie noch nie jemanden seit dem Ausbruch der Apokalypse gefragt hatte. Doch sie konnte das Anliegen für seine Frage erahnen. Er war für das Kloster verantwortlich und führte die Leute hier. Manche Berufe waren dabei von Nutzen und Nayas ehemaliger Beruf war wohl einer davon. Mechaniker und Elektroniker konnte man immer irgendwo gebrauchen. Doch ob Naya auch helfen würde, war die andere Frage.
Sie folgte Nicolas nach drinnen und wandt den Blick zum ersten Mal von Sebastian ab, um zu Nic und seinem Cousin zu sehen. Kurz musterte sie die beiden, ehe ihr Blick zu einer Frau glitt, welche beim Anblick von Nics Schulter sofort aufstand. Eine zweite Frau folgte ihr, doch diese wandt sich rasch wieder ab und kramte in ihrer Tasche herum, während die andere die Wunde begutachtete.
"Ich hoffe doch es ist kein Problem, wenn ich bleibe bis der Sturm vorbei ist?", hakte Naya nach, wobei die Frage nicht nur an Sebastian gewandt war, sondern mehr oder weniger an alle im Raum. Auch wenn diese wohl kaum ein großes Mitspracherecht haben würden, wenn Sebastian ihr eine Antwort gab.

@Nicolas Stone
@Annabeth Chase
@Maximilian Stone
@Sebastian Stone

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