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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#106

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 10.10.2016 10:11
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Natürlich versuchte die junge taffe Dame vor dem zukünftigen Anführer zu Überleben, wie jeder Andere. Die Frage hätte sich Sebastian in der Tat sparen können. Ist dies Heutzutage nicht wirklich von jedem das Ziel? Zu Überleben? Nicht von Beissern zerfetzt und aufgefressen zu werden? In Ruhe und in Sicherheit leben zu können? Gerade deshalb wird es Sebastian schwer haben, das Kloster zusammen zu halten. Ein Gebäudekomplex, welches Zuflucht verspricht. Ob Eingeladen oder nicht, spielt für Überlebende wohl keine Rolle. Die Mauern schienen das überzeugenste Argument zu sein, so wie für Sebastian. Unterkünfte zu finden war wirklich nicht leicht, daher musste Sebastian auch über ihren Witz kurz schmunzeln.
Sebastian bleib ruhig und verzog auf ihre Drohung keinerlei Gesichtszüge. Dieses Pokerface hat er aus seiner alten Tätigkeit und wird ihm wohl zukünftig ebenso viel bringn. Zumindest wenn alles auf der diplomatischen Ebene bleibt und in keinen Schusswechsel übergeht. Die junge Frau kam ein wenig näher auf den Mann mittleren Alters zu und betonte erneut, dass sie keinen Ärger suche. Sebastian unterbrach sie: "Ich sagte auch, dass ich keinen Ärger möchte. Und keineswegs möchte ich dir und deinem Hund den Schlafplatz rauben.", kurz blickte er zu dem Hund und nickte nur einmal, "Wie schon gesagt möchte ich hier eine Zuflucht aufbauen. Wenn du bleiben möchtest, erwarte ich das du mir dabei hilfst." Direkt und bestimmend, brachte es Sebastian auf den Punkt. Jemand der hier leben möchte, muss helfen das Gebäude sicher zu halten, muss helfen beschädigte Sachen zu reparieren oder Wache halten, damit keine Plünderer die Tore passieren.
Sebastian löste seine angespannte Haltung und verschränkte die Arme vor seiner Brust. "Den Haupteingang habe ich verriegelt. Im Innenhof ist eine Falltür, zu der man in unterirdische Gänge gelangt. Und im Wirtschaftsgarten ist eine riesige ungeschützte Öffnung. Viel weiter bin ich hier noch nicht rumgekommen..", erklärte er ihr nun ein wenig die geografische Lage des Klosters, natürlich auch aus der Hoffnung die junge Dame würde ihm so mehr Glauben und Vertrauen schenken. "Es ist mir egal ob du mir glaubst oder nicht. Aber das ist was ich bisher weiss." ..

@Ruth Maicen

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#107

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 12.10.2016 19:06
von Carson McKee (gelöscht)
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Vorsichtig hatte sich Carson der kleinen Gruppe von Menschen angeschlossen, die sich von dem Innenhof des wohl ehemaligen Klosters in sein Inneres begeben hatte. Es kümmerte ihn nicht, was Savannah tat oder was seine Schwester tat, denn letztere würde ihn ohnehin aufsuchen, wenn es Probleme gab. So aber hatte der Hüne auch ein wenig Zeit für sich, ohne dass er sich um seinen Zwilling kümmern musste. Carson durchstöberte einige leere Räume mit von einer dicken Schicht Staub überzogener Einrichtung vor kalten Steinwänden. Er genoss die Ruhe, die in Umgab und gezielt ging er Schrittgeräuschen bei seinem kleinen Erkundungsgang aus dem Weg. Mit jeder Minute aber, die er an diesem Ort verbrachte, empfand er das alte Kloster tatsächlich als geeignet, um einige Tage oder womöglich auch länger zu verweilen. Sicher war man sich dieser Tage zwar nichts mehr, doch eine eigentümliche Ruhe umfing den Schotten.
So verging die Zeit und Carson hatte sich einen ordentlichen Überblick über das Gelände verschafft, dass noch einiges an Arbeit benötigte, um es wirklich als eine Bleibe zu nutzen. Auch waren noch längst nicht alle Teile begehbar oder gar sicher, was jedoch kein Dauerzustand sein musste. Hunger plagte den Hünen und er beschloss wieder zurück dahin zu gehen, wo er andere Menschen vermutete. Er durchschritt einige kleine Gänge. durchquerte den Innenhof und betrat den Teil des Gebäudes, in dem schon am Morgen Andere Zuflucht gesucht hatten. Leise und unaufdringlich ging Carson durch die Gänge und vernahm nun auch Stimmen, die an sein Ohr drangen, Stimmen, die auf ihn den Eindruck eines Streitgespräches machten, wenngleich beinahe jedes Gespräch mit einem Fremden in diesen Zeiten einen solchen Klang hatte. Carson band sich die Haare zu einem Zopf zusammen und trat in einen Türrahmen, die Hand so positioniert, dass er schnell zu seiner Waffe greifen konnte, die sich in seinem hinteren Hosenbund versteckte.
Sein Blick fiel auf einen Mann, eine junge Frau und einen Hund in wohl ihrer Begleitung. Tatsächlich ertappte sich der Hüne dabei etwas länger den Blick auf der Frau haften zu lassen. Nicht wegen besonderer Schönheit, sondern viel mehr wegen ihrer doch beachtlichen Größe für ihr Geschlecht und die Breite, die man selten erblickte in einer Gesellschaft von Mangel und Entbehrung. Dennoch sagte Carson nichts, verharrte einfach dort wo er stand und wechselte mit seinem Blick zwischen den Anwesenden hin und her. Seine kalten, grauen Augen schlossen ebenso auch den Hund mit ein, der gleichsam eine ziemliche Fülle besaß. Keines der Gesichter kam ihm bekannt vor.

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#108

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 16.10.2016 11:04
von Ruth Maicen (gelöscht)
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Er blieb ruhig. Wie ungewohnt, sonst versuchten sich die Überlebenden gegenseitig einzuschüchtern. Als er auch noch schmunzelte, weckte es fast Sympathie. Aber kurz darauf unterbrach er sie, sie hörte ihm zu. Die Frau runzelte die Stirn, als er seinen Plan preisgab. Eine Zuflucht? Er kennt sie nicht einmal und lädt sie förmlich dazu ein mitzuhelfen. Er wusste doch gar nicht ob sie überhaupt etwas konnte oder ob sie sich eines Nachts in einen blutrünstigen Dackel verwandelt. Das Letztere war unwahrscheinlich, aber sicher sein konnte er sich doch nicht nach so kurzer Zeit. "Alterchen, ich weiß das diese ganze Welt manche Hirne weich werden lässt, aber komm schon. Glaubst du wirklich ich helfe dir? Du könntest mich im nächsten Moment erschießen, oder nach dem ich geholfen habe diese Zuflucht zu sichern." sie klang gereizt und ihr kritischer Blick untermauerte es noch zusätzlich. "Du bist kein Mann der Dinge aus Nächstenliebe tut. Dafür brauch ich nicht deine Biografie lesen. Die würde ich heutzutage wohl eher zum verbrennen nutzen.", sie zog ein Mundwinkel etwas hoch, "Nichts gegen dich, aber sowas muss man nicht lesen.". Ruth wollte weiter drauf rumhacken und ein wenig an seinem Intellekt zweifeln, aber sie wurde von Grizzly aufmerksam gemacht, als er ein tiefes brummen von sich gab. Sofort folgte sie seinem Blick und ging einige Schritte zurück, das Misstrauen schoss wieder in die Höhe, als sie ein zweiten Fremden erblickte. "Was sucht Ken denn hier?! Wenn gleich auch noch Barbie auftaucht kotz ich Zuckerwatte.", sie war wütend, versuchte es aber mit fragwürdigem Humor zu unterdrücken. Sie nahm den Schläger von der Schulter und umschloss den Griff fester, das Leder darum knarzte. Der Blick des Neuen fiel ihr auf und beruhigte sie keineswegs. Ihr kleiner Gefährte fing an zu knurren, das tief und bedrohlich war. Solche Situationen waren die schlimmsten und meist auch die häufigsten. Dem Alten wurde zwar noch immer den Zugang zur Knarre verweigert, doch Ken mit dem Zöpfchen war sicherlich nicht unbewaffnet. "Besser ist, ihr dreht euch um und bewegt eure kleinen Ärsche hinaus. Guter Plan? Guter Plan.", sie war sichtlich angespannt und das hörte man auch. "Richtig hinterlistig, alter Sack.", sie dachte das er es geplant hatte. Sobald sie Nein zum Angebot sagt, kommt sein Kumpane und schafft das Problem aus der Welt. Das Vertrauen zu ihm, das ohnehin schon klein ausfiel, starb mit der Hoffnung das Barbie wirklich um die Ecke kommen würde.

@Sebastian Stone
@Carson McKee

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#109

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 21.10.2016 13:31
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Natürlich war die junge Frau vor dem ehemaligem Botschafter skeptisch. Sie misstraute ihm ja wirklich auf ganzer Ebene. Fast schien Sebastian sich selbst, nur in weiblicher Form, gefunden zu haben. Sebastian grinste. "Natürlich nicht aus Nächstenliebe.", begann er ihr zu erklären. "Schau dich um", hob er seine beiden Hände und musterte mit seinen Augen die Decke und die Wände des Gemeinschaftsraumes. "Ich alleine kann diesen Ort nicht in einen sicheren Komplex verwandeln.. Ich benötige Hilfe und Leute, die dafür sorgen, dass es sicher bleibt ..". Wie viele Leute brauchte man für ein solches Vorhaben? Das war eine gute Frage, die Sebastian noch zu beantworten hätte. Würde eine Wache an der Eingangstür reichen? Oder würde man zur Sicherheit lieber zwei Männer dort positionieren? Ein Techniker wäre gut, ein Arzt auch nicht verkehrt. Um eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen, braucht man mehr als nur 2 Leute.
Plötzlich stand ein anderer Mann in dem Türrahmen und beobachtete das Geschehen. Sagte kein Wort. Sebastian selbst wurde erst auf ihn aufmerksam, nachdem die junge Frau wegen ihm reagierte. Ein Blick musterte den Mann. Bedrohlich verharrte er in der Tür. Sebastian zog sein Messer aus dem Gürtel, hielt es vor sich und jederzeit bereit zum werfen. Den Hund und die Frau auch keineswegs aus dem Blick gelassen. "Ja, ziemlich Hinterhältig..". Seine Blicke schlenderten zu der Frau, zu dem Mann, zu dem Hund und wieder zurück. Er wusste nicht auf wen er sich konzentrieren sollte. Natürlich war es möglich, dass seine letzten Minuten gerade vergingen. Sebastian vermutete, dass er Kerl zu der Frau gehörte und ihn aus dem Kloster verjagen sollte. Das Kloster würde Sebastian aber nicht kampflos aufgeben...

@Carson McKee
@Ruth Maicen

(Entschuldige für die Wartezeit q_q )

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#110

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 24.10.2016 18:53
von Carson McKee (gelöscht)
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Carsons Auftauchen veränderte die Stimmung nicht merklich. Zwar versuchte der Mann etwas Ruhe hereinzubringen indem er sich erklärte, doch die Frau schien daran kein Interesse zu haben. Dass sie erst sprach und dann dachte zeigte sie sofort mit ihrer ersten Reaktion auf sein Erscheinen. Der Schotte hob müde die Augenbrauen, verzog herablassend die Mundwinkel und nickte langsam, um gespielt seine Begeisterung für den Vergleich zu zeigen.
"Sehr treffend.", raunte Carson halblaut und machte keine Anstalten sich auf dumme Sprüche einzulassen. Leute, die sich in dieser Umgebung als hart gaben tauchten an jeder Ecke auf... die wenigsten aber hatten wenig mehr als eine große Klappe und irgendeiner Waffe hinter der sie sich verstecken konnten. Genau zu dieser Art Mensch zählte er die Frau. "Ich hab' nich vor hier irgendjemanden umzulegen, wenn er mir nicht gerade zu sehr auf den Sack geht. Also tu' der Welt einen Gefallen und schraub dein Ego ein bisschen runter, ja?"
Die Hand hatte der Hüne noch immer am Griff seiner Waffe im Hosenbund und hatte auch nicht vor sie dort wegzubewegen, zumal der Fremde bereits ein Messer gezogen hatte. Sein Tonfall hatte mehr als deutlich gezeigt, dass die Frau mit ihrem Hund sehr tief in seiner Gunst stand, was sie allerdings vermutlich nicht wirklich interessierte.
"Du da.", begann Carson noch einmal und drehte sich aber nun in die Richtung des Anderen, "Du sagst, du willst hier wohnen? Bist du der Anführer von der Ruine hier?"

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#111

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 24.10.2016 20:12
von Ruth Maicen (gelöscht)
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Ein Mann mit Manieren, zumindest solche Manieren, waren zu diesen Zeiten normal. Der Neue war eine Frohnatur wie der Alte. Das begrüßte Ruth mit einem genervten Stöhnen. Sie bemerkte wie der alte Mann, den Neuen musterte als würde er selbst einem Fremden gegenüberstehen. Vielleicht war es auch nur ein Trick, die Leute kamen auf die seltsamsten Ideen. "Was..?", schnaubte sie verdutzt als er ihr Ego erwähnte. "Hast du dein Arsch offen?". Der Fremde war wohl wieder einer der Typen die alles kalt lässt. Langsam ging die Frau einige Schritte rückwärts und atmete tief durch. "Apokalypsen locken die größten Pissnelken an, hu?", sie musste schmunzeln, denn ihr war bewusst das sie damit auch sich meinte. Ken wandte sich dem Silberrücken zu und schien sie gekonnt zu ignorieren. Sie zischte dazwischen, "Ist er nicht, er ist ein Einbrecher.. Ich war als Erstes hier drin.". Solch eine Behausung einem Püppchen und einem Nörgler überlassen, kam ihr gar nicht erst in den Sinn. Die Zwei würden doch ohnehin nicht wissen wo sie anfangen sollten. Einer hatte eine Schusswaffe, mit Sicherheit, und der andere hatte Messer. Wenn man nicht durch eine Schuss- oder Stichwunde starb, dann an den Infektionen die sie bereithielten. Das sie unbedingt an Männer geraten musste die ihr Hirn benutzten, war ein Zeichen dafür das es nicht ihr Glückstag war. Sie lies den Blick flüchtig im Raum wandern. Kein weiterer Ausgang, außer die große Holztür die verbarrikadiert wurde oder der einzige noch begehbare Ausgang wurde von Kens breitem Hintern versperrt. Für einen Schlafplatz würde sie nicht ihr Leben hergeben.

@Sebastian Stone
@Carson McKee

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#112

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 24.10.2016 21:09
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Immer noch zwischen den beiden Fremden und dem Hund hin und her blickend, beobachtete Sebastian die Situation. Tatsächlich war sie ein wenig angespannt, schien aber doch nicht aus dem Ruder zu laufen, wie man es hätte erwarten können. Stattdessen versuchte der Hüne die Frau zu besänftigen, welches aber auch nur mit aufbrausenden Worten erwidert wurde. Hört dieses Temperament nie bei ihr auf? Sebastian kannte ein Solches bisher nur von südländischen Europäern oder Amerikanern.
Auf die Reaktion von Sebastian reagierte der Hüne auch sehr gelassen und wenig beeindruckt. Als hätte er bereits des öfteren in einer bedrohlichen Situation gestanden. Heutzutage ist dies natürlich keine Seltenheit mehr. Auch machte er dadurch nicht den Eindruck seine Waffe benutzen zu wollen, dies untermauerte er zusätzlich mit der Aussage, die er an die Frau gerichtet hatte. Nach einem kurzem Gedankengang steckte Sebastian das Messer wieder weg und richtete sich auf. Auf den Satz der Frau, Sebastian wäre ein Einbrecher, reagierte dieser nur mit einem schiefen Blick zu ihr, bevor er sich dem Mann zuwandte: "Ja, ich möchte hier eine sichere Unterkunft aufbauen, für diejenigen die mir dabei helfen wollen" Kurz dem Mann erklärt, drehte er sich auch wieder der Frau zu: "Du bist immer noch eingeladen zu helfen. Zu dritt könnten wir bereits den vorderen Gebäudekomplex ziemlich sicher halten. Der Eingang wurde bereits von mir verbarrikardiert und die Falltür im Innenhof kann man auch leicht verriegeln. Stück für Stück kann man sich dann vorarbeiten", in der Planung versunken, hatte Sebastian vergessen den Mann überhaupt zu fragen, ob er überhaupt interessiert sei. "Entschuldige, durch diese Situation ist die ganze Höflichkeit verloren gegangen", entschuldigte er sich und fuhr dann fort: "Mein Name ist Sebastian. Möchtest du überhaupt auch hier leben und mir helfen? ".


@Carson McKee
@Ruth Maicen

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#113

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 25.10.2016 20:08
von Carson McKee (gelöscht)
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Auf die Bejahung seiner Frage musste Carson dunkel schmunzeln. "Du ist für eine gemeinsame Unterkunft scheinbar schon mit genau den Richtigen zusammengekommen...", witzelte der Hüne und überging damit in gewisser Weise die Empörung der Frau, auch wenn seine Aussage ohne Zweifel auf sie gerichtet war. Tatsächlich aber wusste er nicht so recht, was es von all dem zu halten gab, was eine wirklich sichere Gemeinschaft nun im Grunde bedeutete. Seiner Schwester würde der Gedanke wohl gefallen, doch an ihm nagte der Zweifel bereits. Die Frau mit ihrem Hund war das beste Beispiel dafür, dass man sich vielleicht besser allein oder in einer ganz engen Gruppe durchschlug. Mit ihrer Aussage hatte sie recht gehabt, die meisten Menschen die überlebt hatten waren hier, weil sich der Umgang im Vergleich zu ihren vorherigen Leben gar nicht oder nur geringfügig verändert hatte und solche Personen waren nun einmal Pissnelken, wenn man einen verstorbenen Maßstab ansetzen wollte.
"Wir sind nicht nur zu dritt, eine ganze Gruppe Überlebender streift hier irgendwo umher.", fuhr der Hüne fort und zuckte mit den Schultern, "Ich kann dir nicht sagen, ob ich hier bleiben will. Aber hier werden sich nun sicherlich Leute finden lassen. Du musst aber selbst wissen, ob du mit sowas", dabei nickte er in Richtung der Frau, "zusammenleben willst."
Noch immer hatte Carson die Hand an seiner Waffe im Hosenbund und langsam fuhr sein Blick wieder zwischen den beiden hin und her.
"Carson...", gab er schließlich seinen Namen Preis, auch wenn dieser in ihren Tagen wohl keinerlei Bedeutung mehr hatte.

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#114

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 26.10.2016 20:00
von Ruth Maicen (gelöscht)
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Die zwei Kerle waren vom gleichen Schlag. Zumindest schien es so als würden sie sich verstehen. Der Hüne war ziemlich frech und sein neuer Verehrer schien sich wohl an seinem Bein reiben zu wollen. Es schien so als würde der Alte alles für ein paar helfende Hände tun. Er war wie ein bettelnder Hund. Aber was tat man nicht alles zum überleben, hm? Fick dich, formte sie mit den Lippen als Ken eindeutig sie meinte mit seiner Aussage. Er provozierte schon mal gern, was ihm in ferner Zukunft vielleicht Respekt einbringen könnte. Der Scheintote, der von sich wohl das Gegenteil behaupten würde, fing auch noch mit Höflichkeiten an. Am Arsch, mit Höflichkeiten. Wenn sie auch noch ihre Sternzeichen vergleichen würden, würde Ruth die Fassung verlieren. "Gruppe, hu?" ihr Blick verfinsterte sich. Noch mehr Menschen könnte diese Situation wohl weniger gebrauchen. "Okay, Schottchen ... wenn du dich austoben willst, komm nur her!", er reizte ihre Geduld aus. Sie hasste solche Situationen, allgemein Schusswaffen. Plötzliche hörte Ruth ein Schrei aus den Gängen. Es war schwer zu erkennen ob es ein Hilfeschrei war oder nur ein Zeichen dafür das man nicht blindlings in die Gänge schießen sollte. Zumindest beruhigte das nicht die Stimmung. Die große Frau ging einen weiteren Schritt zurück und musterte die Beiden nun kritisch. Gespannt darauf ob sie ihren 'Gefährten' zur Hilfe eilen, oder ob sie scharf darauf waren der fremden Stimme einen Kopf kürzer zu machen.

@Carson McKee @Sebastian Stone [Habe jetzt mal Stone Juniors Schrei eingebunden .. ignoriert es falls ihr etwas dagegen habt. o.o]

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#115

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 28.10.2016 12:30
von Sebastian Stone (gelöscht)
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"Ich habe schon einige hier getroffen", erwiderte Sebastian. Darunter waren einige mit Potenzial, aber leider nicht alle gewollt im Kloster zu verweilen und mit anzupacken, die Gegend hier zu sichern. Die Frau schien wohl besorgt um die Aussage des Hünen gewesen zu sein. Sebastian stattdessen nicht, er hatte bereits von Lucia und Natasha dies mit der Gruppe erzählt bekommen. "Soweit ich weiß, ist auch ein Arzt in der Gruppe. Ich habe bei meinem Rundgang diese größere Gruppe aber noch nicht getroffen. Vielleicht sind sie bereits weiter gezogen.." Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite ein klarer Vorteil. So kann sich Sebastian mit Gefolge hier einsiedeln, ohne das jemand anderes auf die Gemäuer Anspruch erhebt.
Die Provokation des Hünen reizte die Frau wohl sehr, wodurch sie ihn dazu aufforderte sich auszutoben. "Ruhe jetzt!", ertönte ein lauterer Ton des Älteren und richtete seine folgenden Worte eher an beide: "Ich mag keine anderen Menschen und wir werden auch niemals Freunde sein" klärte er beide auf, während er mit seinem Finger einen Kreis zeichnete, "Unsere Situation verlangt aber ein gewisses Arrangement, ob es dir passt oder nicht. Ich bin auch nicht begeistert davon, aber das Kloster ist wohl groß genug. Wir können alle hier Leben und müssen uns nicht ständig über die Füße laufen oder zusammen Karten spielen.", die Worte ließ er kurz auf die beiden einwirken, bevor er weiter fort fuhr: "Solange sich jeder an Regeln hält, können wir zumindest Nachts in ruhe schlafen...."
Plötzlich ertöhnte ein leiser Schrei aus den Gängen des Klosters. Hilferufe? Die hörten sich anders an, Hilferufe sind in der Regel zweisilbrig. Hier wurde eindeutig ein Name geschrien. Obwohl man den Schrei nicht wirklich zuordnen konnte, schien bei Sebastian irgendwie Signalglocken zu läuten. Die Stimme war ihm bekannt, sie war ihm vertraut. Obwohl er diese schon Jahre nicht mehr hörte. Auch wenn er keine absolute Sicherheit hatte, es wäre eine Schande, wenn Sebastian nicht wenigstens nachgeschaut hätte. Die Situation war brenzlig, es gab definitiv keine Zeit zu verlieren. Der Ältere griff also zu seiner MP, die immer noch bei dem Hund auf dem Boden lag. Natürlich hatte er Angst vor einem Biss von diesem, aber gerade jetzt war es ihm tatsächlich egal. Hätte der Hund gebissen, wäre sein Messer zum Einsatz gekommen. "Entschuldigt mich..", erklärte sich Sebastian kurz den Beiden, ging an dem Hünen vorbei zu den Fluren des Klosters. Die MP vor sich gerichtet, bereit dazu jederzeit zu schiessen...

[TBC: Kloster - Flure ]


@Carson McKee
@Ruth Maicen
(War schon ok Ruth ^^ )

zuletzt bearbeitet 28.10.2016 12:30 | nach oben springen

#116

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 30.10.2016 12:57
von Carson McKee (gelöscht)
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Ein Arzt war in der Gruppe? Das würde seine Zwillingsschwester sicherlich freuen, dachte sich Carson und zeigte sich weiterhin unbeeindruckt von dem, was um ihn herum passierte. Die Frau dagegen schien nicht so recht klarzukommen, was sie mehr als deutlich machte mit ihren Worten. Der Hüne fühlte sich ganz und gar nicht dazu hingerissen, ihr aufgrund ihrer Aufforderung das Gesicht neu anzuordnen, da schreckte ihn weder ein Hund, noch ein Baseballschläger ab. In seinem Leben hatte er schon härtere Kämpfe in schlechteren Situationen geführt. Dennoch fühlte sich Sebastian dazu hingerissen noch einmal eine Nummer sicher zu gehen und klarzustellen, dass er so etwas hier nicht duldete. In gewisser Weise musste Carson ihm recht geben, wenn er denn tatsächlich meinte, was er auch sagte. Sebastian machte den Eindruck eines Anführers, was anhand seiner nicht existenten Gefolgschaft eher auf seine Vergangenheit schließen ließ, als auf einen Charakterzug, den er im Laufe der Krise angenommen hatte.
Carson grinste schief, dass sein schmutziges Gesicht bedrohliche Züge annahm, zuckte aber dann nur mit den Schultern, ohne eine aggressive Geste zu machen und damit einen Streit vom Zaun zu brechen. Auch sagte er nichts, denn ein Schrei aus dem Flure hätte seine Worte ohnehin übertönt. Im Gegensatz zu Sebastian, der sofort die Initiative zu ergreifen gedachte, veränderte sich bei dem Schotten nichts, nicht einmal ein Zucken zeigte sich. Er hatte nicht vor irgendeinem Unbekannte unter Einsatz seines Lebens eine Hilfe zu sein. Es hatte schon in gewisser Weise Überwindung gekostet sich mit seiner Schwester zu belasten, doch irgendwie war sie ja seine Schwester. Der Ursprung dieses Schreis hatte ganz sicher keine Verbindung zu ihm und so entschuldigte er Sebastian, der dahingehend den menschlichen Part übernehmen konnte. Der Mann stürmte zur Tür hinaus und ließ die Unbekannte mit Carson im Raum allein zurück. Er schnalzte mit der Zunge und musterte sie noch einmal.
"Na? Juckts dir in den Fingern und willst du jetzt deinen Köter auf mich hetzen? Und versuchen mit deinem Spielzeug mir eins überzubraten?"
Der Hüne spuckte verächtlich aus und legte den Kopf schief und wartete was geschehen würde.

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#117

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 30.10.2016 17:35
von Ruth Maicen (gelöscht)
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Der alte Sack rannte als hätte er eine neue Hüfte erhalten. Na toll, er spielte den Helden und Ruth war mit Ken dem unausstehlichen Barbaren alleine. Der Sack hielt einfach nicht die Schnauze. Bevor er den Mund aufmachte dachte die Frau wirklich darüber nach einfach dieser noch nicht ganz existenten Gemeinschaft beizutreten. Aber schon wurde dieser Gedanke durch die Worte des Hünen vernichtet. Er hatte vielleicht Nerven, als würde sie wirklich ihren Hund auf ihn hetzen. Davon hätte sie doch gar nichts. Grizzly schien eine enspannte Haltung eingenommen zu haben. Er behielt diesen Carson noch immer im Auge, doch er schien nicht mehr so angriffslustig. Sie sagte noch nichts zu ihm. Den Schläger lies sie langsam sinken und schnallte ihn seitlich an den Rucksack, was etwas knifflig war denn die Schnallen waren ziemlich abgenutzt. Sie schnaubte und ging auf ihn zu. "Als würde ich so etwas tun..", schmunzelte sie leicht und warf den Rucksack auf den Boden.
Als sie vor dem Schotten stand, blickte sie zu ihm hoch. Er war nur ein halben Kopf größer, aber er benahm sich als wäre er der Größte auf diesem gottverdammten Planeten. "Ich schlage nicht jeden. Auch wenn Pissbacken, wie du, es verdient hätten.", sie blieb ruhig. Vermutlich weil sie für diesen Moment die Schusswaffe ausblendete die er bei sich trug. Wäre es noch die alte Welt, würde sie ihm die Nase brechen und ihm dann zu einem Drink einladen. Aber jetzt? Jetzt waren Drinks ziemlich kostbar. Ruth verschränkte die Arme und durchbohrte ihn mit einem Blick der wohl hätte töten können. Der verschwand aber als sie vergnüglich grunzte. "Schönling, du gehst mir ein .. ganz kleines Stück auf die Eierstöcke. Aber das soll nicht heißen das wir keine Freunde werden können.", sie stemmte eine Hand in die Hüfte und hielt ihm die Hand hin, mit einem Lächeln. "Beste Freunde fürs Leben?", sie versuchte in dem Moment Ernst zu sein, was fast unmöglich war. "Oder wir lieben uns hart und dreckig.", bei den Worten lies sie den Blick im Gemeinschaftsraum schweifen. "Gut, dreck ist hier genug und harte Gemäuer auch.", sie blickte wieder zu ihm und verkneifte ein lachen. Abrupt rammte sie die Stirn gegen seine Nase. Leider war er ein wenig zu groß und stieß auch noch mit der Stirn gegen sein Kinn, was ziemlich widerspenstig war. "FUCK!", fluchte sie laut und wich zurück, dabei hielt sie die Hand an die Stirn. Die Hoffnung das sie ihm die Nase gebrochen war, war da .. aber das sie sich auch noch verletzen würde, hatte sich nicht mit eingeplant. "Scheiße, tut das weh.", maulte sie noch rum. Sonst waren die Männer gleichgroß, aber wenn er jetzt die Schnauze halten würde wäre sie schon zufrieden. Eine Prügelei wäre in dieser Situation schwachsinnig, aber was sollte man tun? Es gab kein Internet oder Fernsehen ..

@Carson McKee

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#118

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 30.10.2016 17:54
von Carson McKee (gelöscht)
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"Na da bin ich ja beruhigt...", gab Carson zurück, der die Frau nach wie vor kühl musterte. Ihr Ton gefiel ihm nicht und ihre Arroganz noch weniger, doch was sollte man tun. Er wollte sich gerade umdrehen und seiner Wege gehen, als sie weiter das Wort an ihn richtete und wie sollte es auch sonst sein, es kam nur Müll dabei heraus. Man konnte über den Hünen vieles sagen, doch ein Schönling war so ziemlich, das am weitesten von ihm entfernte, aber wenn sie es so wollte... Wer war sie schon? Eine zu breit geratene Frau mit Geltungsbedürfnis. Der Schotte ignorierte die ihm dargebotene Hand und verschränkte stattdessen seine Arme vor der Brust. Sie schien ihren Spaß zu haben, was er sich noch wenige Sekunden anhörte, um diesmal wirklich kommentarlos zu gehen, als ihr Kopf ihm völlig unvermittelt entgegenstieß.
Vermutlich hätte es ihm den Kiefer gebrochen, oder mindestens einen Zahn gekostet, wenn er nicht seinen hunderttausendsten Straßenkampf gehabt hätte und so zuckte Carson gerade noch rechtzeitig zurück, dass der Schlag ihn zwar hart traf, jedoch ohne weiteren, größeren Schaden vollzogen wurde. Eine dicke Platzwunde tat sich zwischen seinem Bart auf und dunkles Blut tropfte zu Boden, als der Hüne zurücktaumelte. Während sich die Frau mit ihren Schmerzen beschäftigte, schüttelte Carson seine schneller ab.
"Du fette Fotze...", brummte er in einem Ton, der selbst eine Wüste hätte gefrieren lassen. Der Schotte stürzte nach vorn, wobei er einen alten, losen Stein aus der Wand herausriss und mit aller Kraft und Schwung gegen den Hund schleuderte, der vor Schreck aufgesprungen war.
"Einen auf hart tun und dann feige draufgehen. Aber was soll man von Abschaum wie dir auch erwarten..."
Im Lauf sprang er nach vorn und jagte sein Knie noch in der Luft nach vorn, dass er seine Gegnerin so brachial wie möglich traf und nach hinten warf. Achtlos wischte sich Carson das tropfende Blut vom Kinn und leckte sich gierig über die blutigen Finger.
"Steh auf, du fettes Weib.", fuhr er fort und blickte zwischen ihr und dem Hund hin und her, der leicht jaulend wieder auf die Füße gekommen war und die Zähne fletschte, "Erledigen wir das wie auf der Straße. Ob mit oder ohne Zähne, hässlich bist du sowieso."

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#119

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 30.10.2016 18:55
von Ruth Maicen (gelöscht)
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Sie musste lachen bei der ersten Beleidigung die ihm einfiel. Es war in diesem Moment witzig, wirklich. Sonst ballerte man sich gegenseitig die Schädel weg, aber von Angesicht zu Angesicht ein Faustkampf? Das war etwas, das durfte man sich nicht entgehen lassen. Grizzly sprang zurück und wurde am Becken von dem Stein getroffen. Er jaulte und das hörte man ziemlich selten von ihm. Er fiel auf die Hinterläufe und schnaubte seinen Peiniger an. "Das hast du nicht...", raunte sie. Er sprang gerade auf sie zu und sie konnte noch die Arme schützend vor sich halten bevor sein Knie nicht ganz unschädliche Prellungen verursachen würde. Sie flog regelrecht zurück und landete nicht sanft auf dem Rücken. Sie atmete tief durch. Das Adrenalin lies ihre Ohren dröhnen, der Puls schoss in die Höhe. Er hat Grizzly weh getan., waren die einzigen Worte die ihr durch den Kopf schossen. Hätte er sich allein auf sie konzentriert hätte sie sogar in betracht gezogen aufzugeben. Aber jetzt? Nein. Niemals. Sie rappelte sich auf. "Du mieser Schwanzlutscher.", knurrte sie. Sie zischte leise und Grizzly rappelte sich langsam auf. Er ging so schnell er konnte hinter sie. Er humpelte dabei. Der Anblick lies Ruth nur noch mehr wütender werden. "Ich schwöre dir, Fickfresse.. du wirst das schwer bereuen.", ohne weitere Worte stürmte sie auf ihn zu. Sie erinnerte sich wie sie es ständig bei Kneipenschlägereien getan hatte. Es war nicht anders als beim Rugby. Er war flink, aber er unterschätzte sie auch. Er wollte wohl gerade ausweichen, aus reinem Glück, schaffte sie es ihn an der Hüfte zu packen und zu Boden zu werfen. Völlig Blind vor Wut, stürzte sie sich auf ihn um ihm die Nase zu richten.

@Carson McKee || Oh Gawd das muss ich jetzt mal sagen ... ich lach mich hier bei den Beschimpfungen einen ab. x'D

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#120

RE: Gemeinschatfsraum

in Erdgeschoss 06.11.2016 10:50
von Carson McKee (gelöscht)
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Sein Angriff zeigte Wirkung. Der Hund und die Frau rafften sich zusammen und mit Freude beobachtete Carson, wie die Wut bei seinem Gegenüber anstieg. Wenn man auf der Straße war bemerkte man schnell, dass in einem Kampf Wut ein schlechter Ratgeber war. Natürlich war sie ein inneres Feuer, doch sie machte blind für die Nuancen und man musste sie kontrollieren lernen. Der Hüne verschwendete keine Zeit mehr darauf Worte für die Frau zu verschwenden, sie dagegen machte ihrem Zorn nur noch mehr Luft. Dann stürmte sie auf ihn zu, traf ihn in der Körpermitte und riss ihn zu Boden. Die Luft presste sich nach dem Aufprall unsanft aus seinen Lungen und Schmerz durchfuhr seinen Rücken, sodass Carson eine Sekunde brauchte, um sich zu orientieren. Die Frau war unerwartet vorgegangen, doch am Boden zu kämpfen war eine schlechte Idee für sie gewesen, auch wenn der erste Schlag in sein Gesicht hart traf und einen kleinen Cut auf der Wange hinterließ.
Das warme Blut ignorierend griff der Schotte nach oben, griff ihren Kragen mit der Rechten, während er das Gesicht mit der Linken schützte. Wie ein Schraubstock zog er nach oben und drehte damti langsam aber stetig den Körper seiner Gegnerin zur Seite, die sich verbissen wehrte. Die Gesetze der Physik änderte aber auch der Wille nicht. Als Carson an einem gewissen Punkt angekommen war, schwang er sein Bein nach oben, wie er es Jahre lang geübt hatte in Trainingskämpfen und entwand sich ihrem Griff. Ohne zu zögern umschloss sein Arm von hinten ihren Hals. Seine Muskeln spannten sich und pressten so fest zu, dass es kein entkommen gab. Eisern würde der Hüne so lange zudrücken, bis auch das letzte bisschen Leben aus ihr gewichen war. Es gab keinen Grund für ihn die Frau am Leben zu lassen, was sich auch nicht änderte, als ihre Bewegungen, ihr Zappeln von Sekunde zu Sekunde unkoordinierter wurde.
Ein beißender Schmerz aber, ließ ihn aufknurren, als der Hund der Frau wie wild geworden in seine Schulter biss und den Kopf dabei hin und her schwenkte. Carson löste den Würgegriff und schlug mit aller Kraft in das Gesicht des Hundes, der jaulend zurückzuckte. Carson spürte das Blut seinen Arm herunterrinnen, doch es waren keine tiefen Bisswunden, da seine Jeansjacke wie eine kleine Rüstung gewirkt hatte. Er rappelte sich auf und spuckte aus.
"Ob mit oder ohne Hund, steh auf" zischte er zu seiner eigentlichen Gegnerin, die noch immer keuchend am Boden lag, "Ich habe schon weit mehr Leute und ihre verfickten Haustiere an die Schweine verfüttert.

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