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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#1

Kleine Kapelle

in Außenbereich 09.06.2015 10:02
von Julia -Eve Montgomery (gelöscht)
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zuletzt bearbeitet 09.06.2015 10:49 | nach oben springen

#2

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 14.11.2016 15:34
von Sebastian Stone (gelöscht)
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[CF: Kloster - Erdgeschoss - Flure]

"Er ist mein Freund...", hallt die Stimme seines Neffen in seinem Kopf noch nach. Sein Freund? Sein Neffe war schwul? Anstatt sich einer Konfrontation zu stellen, haut dieser auch noch einfach ab? Das wird definitiv für Nicolas noch Konsequenzen haben. Zwar befolgte er die Anweisungen des zukünftigen Klosteranführers, aber das hat schliesslich nichts mit der Abnormalität zu tun, zu welchen er offenbar seit der Seuche geneigt war. Diese Phase wird Sebastian hoffentlich noch aus seinem Neffen wieder rausbekommen. Zur Not mit Prügel. Sein Vater ist dafür schliesslich nicht mehr da. Auch muss dieser @Damien Barnes wohl aus dem Weg geschafft werden. Denn er schien die Situation ausgenutzt zu haben und seinen Neffen überhaupt erst schwul gemacht zu haben.
Wütend und in Rage ging der ehemalige Botschafter durch das Kloster. Zähneknirschend und voller Boshaftigkeit stellte er sich Dinge vor, die man besser nicht ausschreiben sollte. Alle Gedankengänge zu Damien endeten in einem großen Blutbad. Genug Kugeln für seine MP hat Sebastian noch, dies wurde soeben von ihm kontrolliert.
In Gedanken verloren, fasste er plötzlich vor einer kleinen Kapelle erst wieder einen klaren Gedanken. Natürlich musste ein Kloster auch eine Kapelle haben, hätte das Kloster keine gehabt, wäre es wohl kein richtiges Kloster gewesen. Sebastian versuchte die Tür zu öffnen, aber es ging nicht, sie war abgeschlossen. Die Tür sah allerdings nicht sehr stabil aus, wodurch er sich dazu entschied, diese einzutreten. "Bam", brach das Schloss aus dem Türrahmen raus und die Tür flog auf. Sofort hielt Sebastian seine MP vor sich, schliesslich hätten in der Kapelle mehrere Beisser lauern können. Doch der Anblick, welcher ihm geboten wurde, ließ ihn ganz langsam seine MP wieder senken. "Ich tue euch nichts..", sagte er in einem ruhigen Ton und hielt beide Hände nach oben.

Er wurde von 4 Männern empfangen. Zwei in seinem ungefähren Alter, die anderen beiden ein wenig jünger. Zwei von ihnen hielten zielend ihre Pistolen auf Sebastian. "Wer bist du?", ertönte die Stimme von einem der älteren. Ganz perplex reagierte Sebastian darauf: "Mein Name ist Sebastian, ich wollte dieses Kloster sichern und eine Gemeinschaft aufbauen ...", "Pah!", würde er von einem anderen lachend unterbrochen, "Wir haben es zu viert nicht geschafft und du willst dies allein machen?" "Verarsch uns nicht!", schrie einer der die Pistole hochhielt. Er schien der jüngste von allen zu sein und offenbar auch am ungeduldigsten. Sebastian wich ein wenig zurück und hielt weiter demonstrierend seine Hände nach oben und versuchte sich zu erklären: "Nein, moment ich bin nicht allein.." "Es ist eine Falle!", rief der kräftige wiedermals. "Nein, keine Falle!", unterbrach Sebastian, "Wir können zusammen hier leben.."
"Ulrich, Jacob .. Senkt die Waffen..", befahl wohl der älteste der Männer. Er trug eine braune Robe, wie der andere ältere. Es schienen ehemalige Mönche des Klosters gewesen zu sein. Die beiden jungen Männer trugen normale Kleidung, aber sie kannten sich offenbar und gehörten alle 4 zusammen. Der Alte kam zu Sebastian und reichte ihm die Hand. "Mein Name ist Bruder Michel. Er hier ist Bruder Caspar, er redet nicht viel." Er zeigte dabei auf den anderen älteren Mönch, der bisher noch kein Wort von sich ließ, dann zeigte er auf den Kräftigen und schliesslich auf den Jüngsten. "Ulrich und Jacob. Jacob ist ein wenig impulsiv, entschuldigt dafür. Aber was genau ist euer Vorhaben? Wie können wir dabei helfen?".
Schien Sebastian wirklich gerade eine Gruppe gefunden zu haben, die ihm folgen wird? Zusätzlich mit seinem Neffen und den schottischen Hünen würde das tatsächlich eine relativ gute Zweckgemeinschaft werden. Sebastian erklärte ihnen seinen Plan: "Der Eingang wird bereits bewacht. Die Falltür im Hof muss man noch verschliessen, die Zäune reparieren. Zum Wirtschaftsgarten eine Mauer hochziehen und schliesslich alle Beisser hier drinnen töten. Dann sollten wir sicher sein. Oder kennt ihr noch andere Ecken, die ich nicht kenne?". Es wurde nur der Kopf geschüttelt. "Wir leben die ganze Zeit in der Kapelle, haben uns hier eingeschlossen. Wir werden dir und deiner Gruppe helfen, das Kloster wieder bewohnbar zu machen! Schliesslich war dies unser Zuhause!", erklärte der alte Mönch, "Ulrich und Jacob können helfen das Tor zu bewachen. Caspar und ich helfen dir bei sonstigen Sachen. Etwas bewachen oder etwas überbringen, wir sind für euch da." Zustimmend nickte Sebastian bei der Aufgabenverteilung ein, dann bräuchte man nun nur noch fähige Händwerker, die helfen eine Mauer zu bauen und sonstige Dinge zu reparieren .....

[TBC: Kloster - Innenhof]

zuletzt bearbeitet 23.11.2016 14:24 | nach oben springen

#3

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 12.02.2017 16:27
von Mary-Ann Roberts (gelöscht)
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cf: Straße zum Kloster

Als Mike und Mary das Tor am oberen Kirchplatz erreichten, begann hinter ihnen der Fluss, angeschwollen von den Regenmassen, über die Ufer zu treten. Das Wasser spülte zusätzlich Schlamm auf die Straße und auch wenn die Flutende Welle gerade mal Knöcheltief war, reichte es das sie sich ihren Weg in Marys Schuhe bahnte. Die Kälte des Windes und der Regen waren zudem noch sehr unangenehm und die beiden sahen inzwischen aus wie das Ding aus dem Sumpf. Ein Film den Mary mal als Kind gesehen hatte.
Mary spähte durch die Metallstreben des Tores und versuchte etwas durch den dichten Regenschleier zu erkennen. Auf den Hof sah es tatsächlich aus, als würde hier oder zumindest, hätte hier vor kurzem jemand gelebt. Die zahlreichen Kadaver von Zombies säumten den Weg, waren Teilweise gar aufgeschichtet, was schon bizarr aussah. Eine erkaltete und nun halb fortgespülte Feuerstelle war zu erkennen, ein verlassener Schlafplatz.

Der Tag begann sich zu neigen und es gab nur noch wenig Licht, Doch schien es als drang ein Licht aus einem der FEnster in der Kapelle. "hallo, jemand da?" rief Mike und schlug gegen das Tor, so das sich das Vibrieren über die Gitterstäbe fortsetzte so das Mary erschrocken die Hand davon nahm. "Nicht Mike, sie werden uns Hören" warnte Mary ihn und drehte sich um, um in den Wald zu sehen. Doch ihre Sorge war unbegründet. Jeder Untote der Gegend lief gerade verwirrt gegen bäume oder gegen seine Artgenossen, da die Geräusche auf die sie gewöhnlich reagierten aus allen Richtungen zu kommen schienen. Dennoch Mary wusste in ihrem Gegenwärtigen zustand, würde sie bei einem Angriff nicht weit kommen. Und ob ihnen von drinnen nicht auch Gefahr drohte stand noch nicht mal fest.

Doch Mikes Rufe schienen doch jemanden erreicht zu haben. Die Tür der Kirche öffnete sich und eine Gestalt trat heraus, eingewickelt in eine braune Decke, rannte sie auf sie zu. Es war nicht zu erkennen ob er ein ER oder eine SIE war und doch hatte die Gestalt eine Waffe. Für einen Moment lang hatte Mary Panik, die sich versuchte runter zu kämpfen. Was hatte sie erwartet? Das ein älteres Mütterchen sie mit einem Erdbeertörtchen mit Sahne empfing und freundlich lächelte? Natürlich war in dieser Welt jeder lebende irgendwie bewaffnet, sie ware es schließlich auch.

Ihr Blick ging zu Mike, würde er seine Waffe ziehen? der Fremde kam näher, wurde langsamer und hatte seine Waffe in die Hände genommen, ohne sie gleich auf die beiden zu richten. Mary war angespannt und Mike sicher nicht weniger. Ihr Kopf dröhnte und in immer wiederkehrenden Schüben, vor allem bei Anstrengung aber auch bei der Anspannung drehte sich das Bild vor Marys Augen seltsam verzerrt hin und her. Neben dem tosenden Windes und den prasselnden Regen, mischte sich außerdem noch ein sehr nervtötendes und hartnäckiges Ohrgeräusch in die Gedanken der ehemaligen Studentin. Der Schmerz in ihren Kopf wurde wieder stärker, nahm so sehr zu das sie sich beide Hände an die Schläfen hielt und sich stöhnend vornüber beugte, wieder kurz davor sich zu übergeben.

"Was wollt ihr, was ist mit ihr!" tönte die Stimme des wohl älteren Mannes unter der braunen Decke. Nur sein Gesicht und seine Hände mit der schweren Waffe waren zu sehen, die er gut sichtbar hielt, ohne Mary oder Mike direkt damit zu bedrohen.

@Mike Chamberlain

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#4

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 16.02.2017 21:01
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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Als das Wasser um ihre Füße spülte, griff er nach Marys Arm und hielt sie fest. "ich halt dich" murmelte er, zum ersten Mal seit sie den Krankenwagen verlassen hatten, direkt zu ihr. Gemeinsam traten sie näher ran und sahen sich um "Die Wahschreinlichkeit, dass hier welche sind, ist nicht gering" murmelte er, als sie erneut vor einem verbarrikadierten Tor standen. Auch er spähte durch die Metallstreben hindurch und sah so das gleiche wie Mary.

Dass es noch Dunkler werden konnte, als es bisher der Fall war, zeigte die Natur um sie herum, als auch das letzte Licht verlosch. Scheinbar gab es hinter den Wolken tatsächlich noch eine Sonne, die die Welt erhellte, auch wenn man sie nicht sah. Ein licht erregte seine Aufmerksamkeit und er trat kurzerhand wieder ans Tor um dagegen zu klopfen. Ihm war es grade egal, wer da drin war. Es wurde dunkel, durch den Regen sahen sie noch weniger als so schon und Mary war verletzt. Sie brauchten Unterschlupf! "Hallo!!!!" rief er erneut und schlug mit der Faust so stark gegen die Tür, dass sie blutete "Scheiße!" rief er, und riss überrascht den Kopf hoch, als die Tür aufgemacht wurde. "oh" murmelte er und trat einen Schritt zurück und vor Mary, damit er sie mit ihren Körper abschirmte.
Er hob die Hände und sprach beruhigend, wie früher bei der Polizei, wenn er mit GEfährdern sprach, verängstigten mit Waffe. Er sprach mit ruhiger Stimme, die Handflächen nach oben gewannt und blieb stehen wo er war, um die Person nicht zu provozieren. Er war so sehr damit beschäftigt, dass er MArys haltung nicht mitbekam, bis er dumpf das Würgen hörte. Sofort war ihm die Person vor ihnen Egal und er wirbelte herum "Mary..." er hielt ihr die Haare aus dem Gesicht und sah sie besorgt an. Seine Stirn war gefurcht und richtet kurz den Blick auf den Mann "Eine Kopfverletzung." denn was anderes kam ja nicht infrage^^. "Wir hatten einen Unfall und brauchen Hilfe." sagte er rasch und beugt sich zu Mary "Geht es? Mary?" er strich ihr mit der freien hand über den Rücken, ehe er wieder zum Mann sah "Können wir für die Nacht hier unterschlupf bekommen?" fragte er den Mann, der eindeutig überlegend dastand. Die Unsicherheit war in seiner Körperhaltung zu sehen. Hin und her gerissen zwischen die seinen schützen und den hilflosen helfen. Es gab auch noch Menschen, die an andere dachten "bitte, wir gehen morgen auch wieder, aber wir brauchen hilfe. Bitte!" sagte er nurn deutlich flehend und hatte seinen Blick auf den Mann gerichtet, der die Waffe noch mehr sinken ließ

@Mary-Ann Roberts
//uns selber reinlassen ist irgendwie komisch :/

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#5

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 17.02.2017 22:41
von Mary-Ann Roberts (gelöscht)
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Der Mann hinter dem Eisernen Tor zögerte noch kurz. Warum, das war nicht schwer nachzuvollziehen. zwei fremde standen ihm gegenüber, eine offensichtlich verletzt, der andere bewaffnet. Es war ein Risiko. Er sah zu wie Mike sich bei Marys neuerlichen fast Zusammenbruch ihr zu wandte, sie hielt und sie stützte und der Blick des Mannes traf sich mit dem flehenden Blick von Mike, der für Mary und sich um Einlass bat.

Um Mary drehte es sich derweil erneut. Es war ganz klar das sie eine Gehirnerschütterung hatte! Das Bild schwankte so sehr vor ihren Augen das sie sie schließen musst und als könne sie das kreiseln in ihrem Kopf damit anhalten, kniff sie die Augen noch fester zusammen. Doch es half nichts und sie würgte erneut, diesmal trocken, da ihr Magen leer war spuckte sie lediglich ein wenig Speichel. Was nicht weniger unangenehm war. Sie fühlte Mikes Hände, die ihr die Haare zurückhielt und ihre Hand tastete nach ihm, ergriff sein Handgelenk um sich daran festzuhalten. Erneut flehte er den Mann an sie einzulassen, und dieser, durch die Aufforderung aus seinen Überlegungen gerissen ob es klug war eine Kranke einzulassen, entschloss sich scheinbar, ihnen nun doch zu helfen.

"Nagut, kommt rein!" sagte er etwas wiederwillig und öffnete das Tor. Die Waffe im Anschlag bedeutete er Mike seine Waffen abzugeben und auch die Tasche dir er trug. Er winkte beide hinein hinter den Schutz des Eisengitter-Zaunes und ergriff die auf der anderen Seite abgelegte Tasche von Mary, um sie hineinzutragen. Nachdem die beiden völlig durchnässten Neuankömmlinge das Tor Waffenlos passiert hatten schloss er es wieder, gerade rechtzeitig, bevor ein verwirrter, schlamm-bedeckter Untoter den Abhang hinab gekullert kam und auf dem Weg vor dem Tor angespült wurde, den Mike und Mary gerade eben verlassen hatten. Er erhob sich taumelnd aus dem Schlamm und stolperte auf das Tor zu, das die Wache jedoch bereits verschlossen hatte.

Die Lippen des Wesens waren weggefault so das sein bloßer Zahn-bestückter Kiefer sich durch die Gitterstäbe reckte, die Arme an den Streben rechts und links vorbei griffen und er, durch das Tor aufgehalten in die Luft schnappte. Die weißen vom Fieber und der Verwesung getrübten Augen rollten bizarr unter den eingefallenen Lidern in den tief liegenden Höhlen. Entsetzt hob Mary den Blick, starrte auf das Monster, das nach ihnen geiferte und griff, doch sie konnte Mikes Arm nicht loslassen an dem sie sich, immer noch gebückt und unter Schmerzen aufrecht hielt obwohl sie gerne weiter zurückgewichen wäre. Nur der Fremde der ihnen Einlass gewährt hatte, stand noch zwischen ihnen und dem Wesen hinter dem Tor, welches Markerschütternd stöhnte und gurgelnde Laute von sich gab. Er murmelte dem Untoten in der Dunkelheit etwas entgegen, ehe er ihm den Gewehrkolben so heftig gegen den Schädel rammte, das dieser sich krachend in mehrere Teile spaltete und somit auch die letzten Gehirnfunktionen auslöschte.

Sie konnten nichts anderes tun, als dabeistehen und zusehen, wie sich ihnen der Mann einen kurzen Moment später zu wandte, ihre Tasche mit ihren Waffen schulterte und die beiden in die Kapelle führte.
Sofort war der Temperaturunterschied zu spüren, obwohl auch das innere der Kapelle, alt und muffig roch, nach Stock und Vogelkot. Die meisten der Holzbänke hatte man zum Feuer machen verwendet, sowie auch die Gesangsbücher und was man noch so hatte dafür verwenden können. Gleich nachdem sich die schwere Holztür hinter ihnen verschlossen hatte, wurde es deutlich leiser um Mary. Wind und der peitschende Regen waren nun ausgesperrt und die dicken Mauern vermittelten gleich das Gefühl von mehr Sicherheit.

An einer Wand war ein provisorisches Lager hergerichtet, davor auf dem steinernen Boden der Kapell loderte ein kleines Feuer.
In einer dunklen Ecke lagen augereit einige Leichen von Zombies, die man erlöst hatte und als Mary sie entdeckte erschrak sie kurz, so das sie zögernd ein Stück zurückwich und Mike dabei einen Schritt zurück schob. Mit leisem entsetzen rief Mikes Namen und drängte sich noch dichter an ihn. Noch nie hatte sie sich so hilflos gefühlt. "Keine Sorge, die Kapelle ist sicher, hier kommen sie nicht rein. Wir haben es nur noch nicht geschafft die Toten hinauszubringen!" sagte der Mann mit dem braunen Umhang als dieser Mary´s Panik bemerkte. In Mary´s Kopf hämmerte es so sehr, das sie einfach nicht in der Lage war, alle äußeren Eindrücke richtig zu deuten. Sie klammerte sich an ihren Freund, der dafür sorgte das sie auf den Beinen blieb, bis sie das kleine Decken bestückte Lager erreicht hatten und sie sich setzten konnten.

Der Mann hockte sich dann ebenso ans Feuer, ihnen gegenüber, legte ein weiteres Stück Holz in die niedrigen Flammen, dessen Funken, von der Heißen Luft getragen, hinauf in das Kirchenschiff flogen und im Dunkel erloschen. Er rieb sich stumm die Hände, hatte die Taschen des jungen Paares neben sich abgesetzt, sein Gewehr vor sich auf einem Bein abgelegt und blickte nachdenklich in die Flammen.
Noch immer hing ihm die Decke die er um hatte über dem Kopf wie eine Kapuze und erst bei näherer Betrachtung wurde klar, das es gar keine Decke war, die der Mann da trug. Als er sich die braune Kapuze zurückzog, und sein Gesicht vom Feuer beschienen wurde, erkannte Mary , nachdem der akute Anfall von Schmerz kurz nachgelassen hatte, das es sich um einen Habit eines Ordens handelte. Verwundert blickte sie anhand dieser Erkenntnis zu Mike.

Mary schwieg jedoch, und würde Mike das Reden überlassen. Sie griff lieber nach der Decke, die Mike ihr um die Schultern legte. Sie fror inzwischen erbärmlich und zitterte am ganze Leib, natürlich wegen ihrer bis auf die Haut vor Nässe triefenden Klamotten, als auch weil ihr Kreislauf ihr üble Streiche spielte. Der hämmernde und bohrende Schmerz in ihrem Kopf kehrte in willkürlichen Zeitabständen wieder, genauso wie der Schwindel,die Übelkeit und der nervende Tinitus. Auch wenn sie sich jetzt nicht mehr übergab, war sie weis wie eine Wand und hundemüde, so das sie mühe hatte die Augen aufzuhalten.

"Ihr solltet euch die nassen Sachen ausziehen oder ihr werdet den verdammten bald gesellschaft leisten" sagte der Mann emotionslos, der mit hoher Wahrscheinlichkeit einmal diesem Kloster angehört hatte und stellte eine kleine Metall-kanne auf ein kleines Gestell über dem Feuer. Um seinen Hals, über dem braunen mit Blutflecken bedeckten Stoff seines Habits, baumelte ein kleines helles Holzkreuz, an einer mit Holzperlen bestückten Kette, die einem Rosenkranz glich. Ein Zeichen seines Glaubens, an dem er wohl noch immer, trotz aller Umstände festhielt.
"Mein Name ist Casper!" sagte er leise und irgendwie in sich gekehrt zu den beiden die ihm verhältnismäßig unsicher gegenüber hockten.



ups, Kreativitätsüberschuss @Mike Chamberlain
@Sebastian Stone wenn irgendwas nicht passt in meinem Post, sag bescheid dann ändere ich das. Und wäre sehr nett wenn du mir das was Casper über den Ort und die Mensche hier weiß per PN mitteilen könntest, dann bau ich das ein.

zuletzt bearbeitet 17.02.2017 22:45 | nach oben springen

#6

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 19.02.2017 21:41
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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Er sah immer noch verzweifelt zu dem Mann rüber, hin und her gerissen sich mehr um Mary zu kümmern, und mit dem Mann vor ihm zu reden, und ihn davon zu überzeugen, dass sie hier unterkommen konnten. Letztenendes half genau das was er tat. Es war, als würde ein Stein von seinem Herzen genommen werden. Das Geräusch, wie der Stein zu Boden fiel, meinte er zu hören. Ein Dankbares Lächeln breitet sich auf seinen Lippen aus, und seine Schultern sackten nach vorne "Danke" murmelte er. Das Aushändigen der Waffen geschah fast ohne zögern. Erst nach einem Bestätigen Seiten des Mannes, dass sie die Waffen ggf. wiederbekommen würden, händigte er alle seine Waffen aus, und seine Tasche, mit all den Lebensmitteln. Auch hier zögerte ebenfalls kurz, doch mit einem BLick zu mary, gab er den Mann alles, was er hatte und half Mary rein.

Er half ihr in die Kapelle rein und erblickte wie sie die Leichen. Den Arm um Marys schulter gelegt verspannte sich sein Körper und er sah Wachsam drein. Auf die Worte des Mannes nickte er leicht "da kann ich helfen" sagte er mit ruhiger stimme und half Mary dabei, sich ans Feuer zu setzten. Er behielt den Mann im Blick und strich Mary über die Seite. Als der Mann die Decke runternahm, weiteten sich kurz seine Augen. Doch Im grunde war das keinerlei verwunderung, dass sie in einem Kloster einen Mönch antrafen "Vielen Dank für Ihre Hilfe" sagte er dann in die Stille hinein, die nur vom Knistern der Flammen unterbrochen wurde. Marys Zittern Entging ihm nicht, und so nickte er nur kurz auf die Worte des Mannes, hob den Arm und deutete auf die Taschen "Darf ich?" Fragte er und der Mann zögerte kurz, nickte dann aber. Er löste sich von Mary, vorsichtig und zog die Tasche ran, in die er auch klamotten hineingesteckt hatte, in weiser vorraussicht. Er zog genau diese sachen aus der Tasche heraus und brachte Mary dazu, ihre Nassen Sachen auszuziehen und die trockenen an. Der Mönch sah dabei taktvoll zur Seite. Erst als Mary trocken eingepackt war, zog auch er sich sein Shirt über den Kopf und eins der trockenen an. Doch die warmen Sachen hatte Mary an. Auch den VErband wechselte er nochmal und wickelt Mary anschließend in die Decke, auf der sie saßen. Er sagte nichts, dass er sich auf den kalten Kapellenboden setzte, noch immer in seiner Nassen hose. Er frohr nicht, zumindest spürte er nichts. Die Hose würde am Feuer schon trocknen.

Erst als Mary in die Decke gewickelt war wie in burrito, kam wieder Leben in den Mönch und er stellte sich vor "Ich bin Mike und mein kleiner Burrito hier ist Mary" stellte er sie vor und rieb Marys Arm gedankenverloren. "Wir sind wirklich sehr dankbar." sagte er nochmal und nickte dem Mönch zu "Ich würde mich gerne erkenntlich zeigen" sagte er und deutet auf die Leichen "Ich schaffe sie raus, wenn das Unwetter vergangen ist. Man sollte sie anzünden und nicht verrotten lassen. Das mache ich für Sie!"

@Mary-Ann Roberts r

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#7

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 19.02.2017 23:24
von Sebastian Stone (gelöscht)
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[CF: Kloster - Gemeinschaftsraum (mit NPC Michel)]

Ich verließ mit dem alten Mönch den Gemeinschaftsraum und wir gingen über den äußeren Hof in Richtung der Kapelle. Wütend darüber, dass mir der Regen ins Gesicht peitschte, stampfte ich auf die Toren der Kapelle zu. Am Tor nach draußen steckten sich gierig die Arme von Untoten nach innen. Blitze sorgten dafür, dass man diese kurzzeitig relativ gut erkennen konnte. Das Schlurzen von ihnen konnte ich durch das Grummeln des Gewitters und des Donners nicht hören. Kurzerhand nahm ich meine MP von der Schulter und feuerte mit Genuss in die Zombiemenge. Einer fiel nach dem anderen zu Boden, sackten vor dem Tor zusammen. Ein schmales und zufriedenes Lächeln zeigte sich in meinem Gesicht, als ich die Maschinenpistole wieder mit dem Gurt über die Schulter warf. All zu viele Patronen hatte ich nicht mehr übrig, dennoch war es eine Freude diese hässlichen Dinger abzuknallen. Im Normalfall würde ich eher das Messer nehmen und sie einer nach dem anderen niederstrecken. Doch das laute Gewitter zog sowieso keine neuen Beisser hier an und mein Messer hatte auch schon bessere Tage gesehen. Eine andere Nahkampfwaffe müsste ich mir noch irgendwo besorgen.
Auf dem restlichen Weg erklärte mir Michel, dass es nicht so aussah, als ob sie Caspar überfallen hatten. Eher hatte er die Fremden reingeführt. Wohl suchten sie, wie fast jeder Mensch in dem gottverdammten Amerika, nach Schutz vor diesem Orkan. An der Kapelle angekommen, öffnete ich die Türen und ging mit Michel hinein. Caspar und die mir zwei Unbekannten saßen am Feuer, wärmten sich auf und genossen das trockene Dach über ihren Köpfen. "Herzlich Willkommen im Kloster!", betonte ich auf eine ziemlich schräge weise, "Möchten Sie hier übernachten? Wir haben grandiose Zimmer mit Meerblick. Und unsere kulinarische Küche verwöhnt außerdem ihren Gaumen und erweckt Geschmacksnerven bei ihnen, die sie zuvor gar nicht kannten!" spätestens nun musste jedem klar werden, dass alles Gesprochene von mir reiner Sarkasmus war. Ich näherte mich ihnen zu der Feuerstelle und kniete mich neben der Frau und Caspar hin. Der Mann hielt sie im Arm, anscheinend ein Liebespaar. Meine Mimik wurde ernst und ich blickte eher den Mann an, als die Frau. "Unter uns ... Wir sind hier keine Wohlfahrt. Wir bauen hier eine Gemeinschaft auf und jeder der uns dabei hilft, kann hier leben und profitiert natürlich davon... "
Ich stand wieder auf ohne dabei bedrohlich wirken zu wollen. Doch auch ich hatte die Kapelle bisher wenig erkundet. Die vier Mönche hatten hier gelebt und dabei haben sich eine Menge Sachen angehäuft. Den Leichenhaufen selbst nahm ich nicht wirklich war, so sah es fast überall im Kloster aus und die Leichen mussten aus den Gemäuern entfernt werden. Dann fiel mir plötzlich der Haufen mit den Kleidern auf. Irritiert sah ich zu Michel. "Sind das eure?". Während er meine Frage bejahte hatte ich mich bereits diesen genähert und zog unter dem Haufen einen Baseballschläger hervor. "Das ist der von Jacob. Er spielte früher in einer Mannschaft.", erklärte der alte Mönch sofort, während ich diesen in meiner Hand ein wenig schwang. Max hatte auch einen, aber aus Metall. Er leistete meinem Sohn gute Dienste und ich brauchte sowieso eine andere alternative als die MP. "Er hat bestimmt nichts dagegen, wenn ich ihn benutze.", blickte ich zu Michel und ging mit dem Schläger wieder zurück. Stand nun wieder am Feuer, blickte zu den Beiden hinunter. "Also? Was könnt ihr uns bieten? Irgendwelche besonderen Fähigkeiten? Welche Berufe hattet ihr früher?". Wiedermal stellte ich diese Frage nach dem Beruf, wie auch der jungen Naya zuvor. Denn gerade für den Aufbau einer Kolonie sind handwerkliche Berufe von Vorteil.
"Er möchte den Leichenhaufen draußen verbrennen.", unterbrach mich nun Casper. Irritiert sah ich kurz zu diesem. Dies war das erste mal, dass ich den sonst schweigsamen Mönchen reden hörte. Er hatte eine ungewöhnlich hohe Stimme, doch ich befasste mich nicht wirklich mit ihm und sah kurz darauf wieder zu den beiden Fremden. "Es gehört definitiv ein bisschen mehr dazu, als die paar Leichen dort zu verbrennen. Im Kloster haben wir noch einige Häufchen...


@Mary-Ann Roberts
@Mike Chamberlain

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#8

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 20.02.2017 01:21
von Mary-Ann Roberts (gelöscht)
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Trotz ihrer Benommenheit und dieser Müdigkeit, die nach den Strapazen, von ihr so sehr Besitz ergriffen hatte musste Mike sie erstmal überzeugen ihre nassen Sachen vor dem Fremden auszuziehen. Gut, er wandte respektvoll den Kopf ab, was Mary dann half, und doch dauerte es eine Weile bis sie neue Sachen anhatte und es ihr, eingewickelt in eine sehr unangenehm riechende Decke endlich etwas wärmer wurde. Mike kümmerte sich auch noch mal um die Wunde, die ihre dunkelblonden Haare an der Seite ihres Hinterkopfes rot gefärbt hatten. Sie blutete nun nicht mehr so stark, fast gar nicht mehr, doch währe es wohl besser gewesen man hätte sie genäht. Mike gab sich die größte mühe und Mary schmiegte sich an ihn, so Müde das ihr die Augen zu fliehen, während sich ihr Freund ein wenig mit ihrem Gönner unterhielt, ihn abzuchecken versuchte.

Von draußen waren jedoch plötzlich Schüsse zu hören, eine Salve die vom Vorplatz der kleinen Kapelle, zu ihnen gedämpft herein drang, kurz bevor die schwere Kirchentür aufgestoßen wurde und zwei Männer hereintraten. Mary zuckte bei den Schüssen erschreckt auf und spannte sich an weil sie sich durch das erscheinen der Fremden bedroht fühlte, doch sie wich nicht von Mike zurück und auch dieser lies sie nicht allein, hielt sie weiter.
Sein Tonfall und seine Worte gefielen Mary gar nicht. Es klang so Sarkastisch, so böse und hinterhältig. Fast als verriete er absichtlich eine Böse Absicht hinter dem Sarkasmus. Dennoch konnte sie sich kaum aufrecht halten und sank wieder stärker gegen Mikes kräftige Brust. Er hockte sich neben sie und Mary sah ihn aus glasigen Augen an die nicht fähig waren einen bestimmten Punkt zu fixieren, und doch war ihr der Kerl einfach wahnsinnig unsympathisch.

Sie schloss die Augen weil sie sie einfach nicht aufbehalten konnte, verspürte aber neben dem Schwindel, den Kopfschmerzen und der Übelkeit nun auch noch das Unbehagen wegen dem Mann der so selbstsicher sprach und nun tatsächlich verlauten lies, das er eine Gegenleistung dafür erwartete, das sie hier sein durften. Am liebsten wäre Mary aufgesprungen und hätte dem Kerl die Augen ausgekratzt, nur war sie gerade nicht mal in der Lage einen Arm zu heben, auch weil Mike sie tatsächlich eingewickelt hatte wie ein Burrito.

Er hatte es nicht mal für nötig gehalten, nach ihren Namen zu fragen, sich selbst vorzustellen oder seinen Begleiter. Resignierend zwang sie sich die Anspannung in ihrem Inneren aber wieder los zu lassen, zumindest teilweise. Sie hatten keine andere Wahl als sich ihnen Kooperativ zu zeigen, doch sie fühlte das auch Mike angespannt war.
Der Typ entfernte sich, und ob es seine Absicht war oder nicht, allein seine Art und Erscheinung wirkte bereits bedrohlich, ganz zu schweigen von der Waffe in seinen Händen.
Es folgte etwas, wie eine Unterhaltung mit dem anderen Mönch, nicht Caspar, der obwohl auch er sehr schweigsam war sich wenigstens Vorgestellt hatte. Mary spähte an Mike vorbei wobei sie sich leicht regte um dem älteren Typ nachzusehen. Er griff nach etwas, das auf dem Boden lag, hob es auf und als er den langen Gegenstand in der Hand schwenkte erkannte sie den Baseballschläger. Damit nun ebenso ausgerüstet trat er wieder auf sie zu und die junge Frau versuchte erneut ihn irgendwie mit halbwegs Klarem Blick anzusehen. Das Adrenalin das die Situation ihr abverlangte machte sie wacher als gerade gut für sie war.

Seine Art nahm schließlich, als er sich Mike wieder zu wandte an Überheblichkeit zu und er begann zu verhandeln und was sie ihnen zu bieten hätten. Was wenn sie ihm nicht genug anbieten konnten? Würde er sie ihrer Sachen erleichtern und wieder hinauswerfen, oder sie gleich umbringen, wenn ihm ihre Antworten nicht gefielen? Was erwartete er denn von ihnen. Sie wusste Mike war Cop, doch mit ihr als ehemals angehende Anwalts-Studentin, die 2 Semester Medizin abgeleistet hatte weil sie sich nicht hatte entscheiden können, konnte er sicher nichts anfangen. Sie sah sich und Mike schon wieder vor den Toren, und zwar um all ihrer Habseligkeiten erleichtert.

Die Kopfschmerzen waren wirklich unangenehm und Mary verspürte immer mehr den Drang danach auszuruhen, doch dieser seltsame Kerl machte ihr wirklich Angst. Doch sie vertraute auch Mike. Er würde nicht zulassen das er ihr was antun würde, da war sie sich sicher. Gespannt sah sie zu ihm hoch, Was würde er ihm nun anbieten? Ihre Sachen? Den Ambulanzwagen? In dem bestimmt noch einiges an Vorräten aus dem Diner zurückgeblieben waren.

@Mike Chamberlain
@Sebastian Stone

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#9

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 21.02.2017 19:50
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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Sein Blick war auf das beruhigend flackernde Feuer gerichtet, wärend er Mary über den arm Strich und sie an sich zog. Es war schon fast eine Form der behaglichkeit hier drinnen, im trockenen mit der wärme vom Feuer. Der Mann vor ihnen hatte auf seine Worte hin nur kurz genickt und war dann wieder ins Schweigen verfallen. Er löste ihn nicht darauf, ihm tat die Stille gut, auch wenn das rauschen, was auf seinem ohren lag nicht das Blut war, sondern der Sturm der draußen tobte.

Die Schüsse tat er anfänglich als Geräusche durch den Sturm ab. Doch es waren zu viele, zu gleichmäßige und er versteifte sich. Auch Mary wurde unruhig und er strich ihr beruhigend über den Arm, wärend er den Mann vor sich nicht aus den Augen ließ, der ebenfalls den Blick hob. Als die Tür am Ende der Kapelle aufgsprang und gegen die Wand knallte, richteten sich seine Augen direkt auf den Fremden, der tropfend in die kleine Kapelle kam. Sofort spannten sich seine Muskeln an und seine Hand zuckte in Richtung seines leeren Halfters, und landete ungenutzt auf seinem Bein. Die Waffe, er hatte sie abgegeben.
Unbewaffnet, richtete er sich soweit es geht auf, ohne Mary von seinen Beinen zu schieben. Die Worte des Mannes tropften nur so vor ironie und er verengte die Augen. Solch eine Art von Mann kannte er. Ein Mann der sich aus der Not andere Provit erhoffte. Und genau das bestätigte sich auch. "Keine Wohlfahrt...davon sind wir auch nicht ausgegangen" antwortete er mit fester Stimme aber dennoch ruhige. Er wollte keinen Provozieren.
Er ließ die Männer nicht aus den Augen, die mit Baseballschlägern rumhantierte. Erst als sich die Männer wieder ihnen zuwendeten, hob sich sein Blick von den möglichen Waffen hin zu dem Gesicht des ironischen Kerls, dessen Namen er noch nicht kannte.
"Besondere Fähigkeiten..." murmelte er leise, spannte die Schultern und sah den Mann direkt an "Ich bin Mike, und die junge Frau hier ist Mary. Ich war früher Cop bei der Special Einheit. Ich weiß nicht, ob davon irgendwas besondere Fähigkeiten sind, die Sie gebrauchen können, aber ich kann anpacken, wenn es nötig ist." sagte er ruhig und richtet seinen Blick auf Casper, der das Wort ergriff. Zustimmend nickte er und strich sich durch die Haare "Dann werden die übriegen 'häufchen' halt auch raus geschleppt." sagte er, mit einem leisen seufzen und deutet dann auf Mary "meine Freundin ist verletzt. Wir brauchen ein dach über den Kopf und Hilfe." sagte er ruhig und sah kurz zu Mary, ehe er ein Entschluss fasste "draußen vor dem Tor, ein paar 100 Meter die Straße runter steht ein krankenwagen und einem Baum liegend. Darin befinden sich noch Lebensmittel - Äpfel, Konservendosen und Wasserflaschen. Auch Medizinisches Material ist in dem Wagen drin. Wir stellen es zur Verfügung." dass sie noch mehr in ihren Rucksäcken hatten, ließ er vorerst noch ungesagt. Die reste im Krankenwagen, die er nicht eingepackt bekommen hatten, waren genug um zwei Leute für Wochen zu versorgen, wenn sie sparsam lebten.

@Sebastian Stone
@Mary-Ann Roberts

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#10

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 22.02.2017 10:53
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Während ich zu ihnen gerichtet war, spürte ich ihre Blicke und sah ihre aufgeregte Atmung. Sie waren ängstlich und angespannt. Das Adrealin schoss vermutlich nur so durch ihre Blutbahnen. Mir in ihrer Situation wäre es wohl nicht anders ergangen. Aber in dem Moment kümmerte mich dies wenig, da mich die ganzen Menschen eher nervten. Klar möchte ich hier eine Gemeinschaft aufbauen, doch durch den Sturm kamen einige Überlebende gerade hier zum Kloster. Suchten in den Gemäuern Schutz. Fremde Menschen, die man nicht einschätzen konnte und so wohl auch die Sicherheit von Max und mir auf einer Art und Weise in Gefahr brachten.
"Wo sind nur meine guten Manieren hin!", blickte ich weiter auf die Beiden, als Mike sich und seine Begleiterin vorstellte, "Mein Name ist Sebastian und ich baue hier gerade eine Gemeinschaft auf.." Meine linke Hand öffnete sich und zeigte an den Wänden des Gemäuers entlang, ein kleines Grinsen legte sich in meinen Mundwinkel. "Ich hoffe ihr versteht, dass die Sicherheit meiner Leute in meinen Händen liegt und wir daher diese Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.". Zufrieden schaute ich auf Mike. Er bot sich sofort an mit anzupacken. Genau solcher Leute bedarf es hier. Obwohl ich nicht daran zweifelte, dass Max und die anderen auch mit anpacken. Aber jede helfende Hand ist in dieser Zeit wohl Gold wert. Dann musterte ich Mary, als Mike erwähnte, dass sie verletzt sei. Ihre Haare waren ein wenig Blutig, dass war mir bereits zuvor aufgefallen. Doch hat das nicht unbedingt auf eine Verletzung zurück zu führen. "Ihr könnt natürlich bleiben, euch ausruhen. Oder sogar ganz hier bleiben.. Einen Arzt haben wir leider nicht hier, nur eine junge Frau, die sich ein wenig mit Medizin auskennt und auch Wunden nähen kann." Besorgt schaute ich zu Mary. Im eigentlichen interessierte mich das Wohl anderer nicht, doch immer noch wäscht eine Hand die andere. Die ganze Zeit über schwieg sie, weshalb ich mich auch weiterhin mit Mike unterhielt: "Was genau fehlt ihr?" Abwechselnd huschten meine Blicke zu ihm und wieder zu ihr.
Ein grinsen legte sich in mein Gesicht, als Mike von dem Krankenwagen erzählte. Das würde in der Tat die Grundausstattung des Klosters ein wenig verbessern und zeigte auch den guten Willen von den Beiden. Doch warum ließen sie solche wertvolle Vorräte einfach zurück? Sollte es vielleicht auch eine Falle sein, um die Bewohner des Klosters nach draußen zu locken? Wieder meldete sich mein verrückter Verstand, der fast alles und jeden als Betrüger abstempelt und in irgendeine Verschwörungstheorie packte. "Du wirst uns sicher den Weg dahin zeigen, während deine Freundin sich hier ausruhen kann..". Selbstverständlich würde ich nach meinen Gedanken nicht unsere Leute dort hinaus schicken und sich dumm und dämlich suchen lassen. Es lag in meinem Interesse, dass einer von ihnen dort dabei ist und der andere als sogenannte Rückversicherung hier im Kloster verweilt ...

@Mary-Ann Roberts
@Mike Chamberlain

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#11

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 22.02.2017 15:30
von Mary-Ann Roberts (gelöscht)
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Mary hatte weiterhin geschwiegen. Ihre Gedanken wirbelten umher wie Erdbeeren in einer Bowle von der man zuviel genascht hatte. Aus irgendeinem Grund roch sie Erdbeeren hier, wie schlimm war der schlag auf den Kopf gewesen? fragte sie sich unwillkürlich. und ob das Monster draußen noch immer vor dem Tor lag? Warum war der Kerl mit mal viel nachsichtiger und freundlicher in der Stimme. Vorsichtsmaßnahmen, Sicherheit, klar würde sie genauso machen. Gemeinschaft aufbauen... Mary sah sich kurz um, so weit wie ihr Blick reichte ohne den Kopf von Mikes Schoß zu nehmen. Ihr mehr als dürftige Aufmerksamkeit huschte über die kargen Wände der Kapell, über die Männer im Raum, dann schloss sie wieder die Augen.

Sie begann etwas zu dösen während sie stumm das Vibrieren in Mikes Brust genoss wenn er sprach. Seine Stimme klang wie meistens beruhigend, der Klang und wie sie durch seinen Körper zu ihr drang, die Wärme die er ausstrahlte all das beruhigten sie, so das sie sich wieder etwas entspannen konnte. Sie versuchte all das unangenehme auszublenden und sich mit ihren drehenden und nicht fassbaren Gedanken auf das zu konzentrieren was ihr ein wenig Sicherheit bescherte. Was ihr Fehlte hätte jeder MedizinStudent mit einer einfachen Anamnese und einer Taschenlampe herausgefunden. Eine Gehirnerschütterung mit langsam steigendem Hirndruck, der ihre Geistigen und Kognitiven Fähigkeiten doch stark einschränkte. Ihre Pupillen waren leicht geweitet und reagierten auf Licht nur langsam bis gar nicht. Das sie überhaupt noch bei Bewusstsein war, war wohl dem Adrenalin in ihrem Körper geschuldet.

Erst als wieder die Stimme von Sebastian, der sich ja nun endlich vorgestellt hatte, in ihre Gedanken dran und er meinte das Mike sie hier lassen sollte um ihnen den Wagen zu zeigen, regte sie sich wieder. Er wollte sie trennen? Entsetzen machte sich in ihr breit und ihre Hand legte sich noch enger um seinen Körper und drängte sich an ihn. Sie griff fest in sein Shirt als wäre er der einzige halt, der sie vor dem ertrinken rettete und sie hob den Kopf um ihm in die Augen zu sehen. Ihre Atmung hatte sich merklich beschleunigt und in ihrem ohnehin verwirrten Zustand deutete alles auf eine nahende Panikattacke hin.

@Mike Chamberlain
@Sebastian Stone

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#12

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 24.02.2017 17:15
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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Er nickte leicht, als Sebastian sich vorstellte "ich würde dir gerne die Hand reichen, aber die ist in Beschlag" sagte er und deutet mit der Linken Hand auf seine Rechte, die unter Marys Hand lag (ich hab sie jetzt einfach dahin verfrachtet^^). Er sah sich um, und rief sich die doch recht sicheren Mauern des Klosters in Kopf "Ich glaube dieser Ort ist ein guter, um eine Gemeinschaft aufzubauen und auch zu verteidigen" sagte er mit ruhiger Stimme und richtete seine Augen wieder auf Sebastian, Mary an seiner Seite spürend. "Und wir verstehen es durchaus und respektieren das auch." sagte er mit Nachdruck und erklärte Sebastian von ihrer Lage, und deutet dabei auf die vor sich hindösende Mary. Auch der Blick seines gegenübers richtete sich auf seine Freundin. "Wir würden das Angebot sehr gerne annehmen und danken für die Hilfe." sagte er und lächelte freundlich, ehe sich seine Gesichtszüge wieder vor Sorge verzerrten "ein Sturz, ein Schlag auf den Kopf. Vielleicht eine Gehirnerschütterung...vor allem aber eine blutende Kopfwunde." erklärte er und berichtete von dem Baum, der auf den Krankenwagen gefallen ist, in dem sie sich befunden haben.
Als Sebastian von der Trennung sprach, versteifte er sich und auch Mary schien wieder wach zu werden. ihre Hände verkrampften sich in seine Klamotten. Ihm missfiel der Gedanke Mary hier zurück zu lassen, doch er konnte sie nicht mit raus nehmen in ihrem Zustand. Daher sah er kurz auf Mary runter, strich ihr über den Arm, ehe er wieder aufsah und nickte "Ich werde euch den Wagen zeigen, wenn du dein Wort drauf gibst, dass es Mary in der Zeit hier an nichts fehlen wird!" er sah ernst zu dem Mann auf und strich dabei immer noch über Marys Arm. Es blieb ihnen nunmal nichts anderes über, als ihre guten Absichten zu zeigen, und dazu gehörte nunnmal auch sowas.

//sorry fürs Warten, ich bin in der heißen Endphase meiner Thesis xD
@Sebastian Stone
@Mary-Ann Roberts

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#13

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 25.02.2017 09:09
von Sebastian Stone (gelöscht)
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Ich richtete mich von dem kleinen Feuer auf und verschränkte die Arme zusammen. Es war gemütlich an dem knacksenden und lodernden Flammen zu sitzen, doch hatte gerade anderes Priorität. "Sie sollte sich am besten hinlegen", schlug ich den Beiden in einem ruhigen Ton vor und deutete auf eine der Matratzen, die offenbar von den Mönchen hier benutzt wurden. Anschließen drehte ich mich zu Caspar um: "Caspar, sieh mal nach ob du im Arztzimmer noch was findest. Verbände, Nadel oder Faden, Desinfektionsmittel und bring alles mögliche hier her." Meine Anweisungen waren verständlich und jeder würde wissen, dass Mary am besten hier verarztet werden sollte. Sich mühselig durch die Gänge schleppen, auch wenn sie eine Stütze hat, sollte sie am besten vermeiden. "Michel, könntest du nach den anderen sehen? Vielleicht auch Annabeth her holen?", wandte ich mich nun an den anderen Mönchen. Beide nickten und gingen langsam ohne Widerworte aus der Kapelle.
Ich grinste ein wenig triumphierend als Mike meinem Vorschlag zustimmte. Die Aufregung von Mary war deutlich zu erkennen, sie griff ihn am Shirt und atmete stark. "Natürlich wird ihr hier nichts fehlen. Ich gebe dir mein Wort, ja." nickte ich ihm einmal zu, bevor ich zu einem weiteren Satz ansetzte: "Aber dennoch sollten wir den Sturm erstmal abwarten und sie versorgen, bevor du uns den Wagen zeigst..". Ich zeigte dabei auf Mary. Tatsächlich schien an der Vorratsgeschichte etwas dran zu sein. Hätte er gelogen, hätte er wohl nicht sofort zugestimmt uns den Weg zu zeigen. Obwohl es natürlich immer noch eine Falle sein könnte. Aber mit seiner Liebsten hier im Kloster, hätten wir in einem solchen Fall wenigstens ein Druckmittel...


@Mary-Ann Roberts
@Mike Chamberlain (Für mich kein Problem, also nur kein Stress, RL geht vor ^^ )

(Und sorry an beide wegen dem Kreativitätsmangel gerade :3

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#14

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 28.02.2017 19:53
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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//sorry, ich hab erst jetzt Marys abmeldung gesehen

Er nickte leicht zu Sebastians Bemerkung bezüglich des hinlegens von Mary. Die Frau in seinen Armen wirkte ruhig, auch wenn ihre Finger sich nach wie vor in seine KLamotten krallten "ich lass dich nicht alleine. Versprochen!" dabei küsste er ihr auf die Schläfte und rutschte etwas zur seite, um ihr die Decke unter ihren Kopf zu schieben und sich selber von ihr weg. Ruhig bettete er ihr Kopf auf die Decke, ergiff eine weitere und warf sie über Mary, die ihn aus ihren Augen ansah. "Es passiert nichts" murmelte er beruhigend und strich ihr ganz sanft eine Strähne aus der Stirn "ehe du dich versiehst, bin ich wieder da."
Nach diesen Worten richtete er sich auf und nicke Sebastian dankbar zu. "ich danke dir, für deine Gastfreundschaft." sagte er ernst und reichte Sebastian die Hand "ich konnte es eben noch nicht vernümpftig machen, doch ... Vielen Dank!" er sah Sebastian jetzt endlich Aug in Aug an und konnte ihm die Hand schütteln.
Seine Augen richteten sich auf die bunten Glasfenster, die klein und vereinzelnd an der Kapelle angebracht waren. noch immer flackerte das Licht draußen, was ihn die Stirn runzeln ließ. "Wer weiß wie lange der Sturm andauern wird." sagte er seufzend und richtet seine Augen wieder auf Sebastian "hier können die STürme mehrere Tage anhalten....Der Wagen ist ungeschützt" gab er zu Bedenken nickte dann aber "Aber du hast mein Wort. Hoffen wir einfach mal, dass sich bei diesem Unwetter alle Tiere in ihren Unterschlupf zurück ziehen."

//sorry -.- meine Kreativität steck in dem letzten Rest meiner Masterarbeit xD ... Wobei das Fazit echt zu wünschen übrig lässt^^ (ich hasse Fazite schreiben)
@Sebastian Stone

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#15

RE: Kleine Kapelle

in Außenbereich 05.03.2017 01:56
von Mary-Ann Roberts (gelöscht)
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Mike stand auf, doch Mary war inzwischen zu erschöpft und benommen um zu Protestieren, Sie ließ sich es von ihm so bequem machen wie es eben ging und legte sich hin. Noch eine Kurze Zeit schaffte sie es die Augen zu öffnen und ihre Sinne auf die beiden Männer zu konzentrieren, dann jedoch driftete sie weg und schlief ein. Eine Gefährliche Situation, denn niemand konnte sagen ob sie wirklich schlief, oder aufgrund der Kopfverletzung das Bewusstsein verloren hatte.

Sie Wachte auch erst wieder auf, als jemand vor ihr hockte, sie rüttelte und sie mit erschrecken registrierte das es nicht Mike war.
Sofort war Mary Panisch und schlug und trat um sich ohne wirklich auf die beschwichtigenden Worte oder Gesten einzugehen.

@Sebastian Stone @Aiden Miller
@Mike Chamberlain
Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte ich doch untersucht werden oder? kann den Post auch ändern wenns nicht passt.

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