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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#16

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 16.06.2016 07:57
von Jace Legacy (gelöscht)
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Definitiv mit seinem Patensohn! Der mehr als froh war dass sie endlich jemand rein ließ. Auch er hielt sich seinerseits eine gefühlte Ewigkeit an @Leo White fest, den er viel zu lange schon nicht mehr gesehen hatte. Emotionen wallten auf, aber er würde sich hier nun sicher nicht die Blöße geben und anfangen zu heulen wie ein Baby... Leos Worte an Lu lassen ihn jedoch gleich wieder grinsen, so kannte er ihn. Ruppig und mit wenigen Worten knapp seinen Standpunkt formuliert, wobei es ziemlich gut tat dass er ihn auch dabei nicht los ließ
"Ich bin so froh dich zu sehen!"
Murmelt er nur leise, löst sich nur minimal um sich an @Lucia Simmens zu wenden ehe der Arzt ihn mit sich mit schleppt
"Wir sehen uns nachher in Ordnung? Ich werd zu dir kommen sobald er mich lässt!"
Grinst er leicht, zwinkert ihr zu und formt mit den Lippen ein tonloses 'Danke'. Sie wird wissen wofür, denn auf dem Weg hierher hatte sie ihm nicht nur einmal das Leben gerettet. Und der Gedanke daran führt ihm ein weiteres Mal klar vor Augen wie geschwächt er durch die Geschehnisse der letzten Wochen war. Die Suche nach Emily hat ihn ziemlich mürbe gemacht...
Groß auf die anderen in diesem Chaos zu achten war gerade einfach nicht drin. Zwar hatte Lu ihm diesen genialen Verband mit der Salbe aus Schmerztabletten ums Bein gebastelt, aber die Wirkung ließ allmählich nach, und Brandwunden waren ziemlich gemein...
"Ich... Fürchte ich hab eine ziemlich miese Brandwunde am Unterschenkel. Ich kann's nicht genau beurteilen weil ich, als es passiert ist und Lu es verbunden hat, ziemlich unter meinem Adrenalin zu leiden hatte, aber ich würde schätzen dritten Grades. Also halb so wild!"
Was er ernst meint, denn das ist nicht seine Erste, und wird sicher nicht seine Letzte Verletzung bleiben...
"Es tut einfach nur weh!"
Und das vermutlich weil sie nicht vernünftig gereinigt werden konnte. Also lässt er sich erstmal von Leo mit schleppen, in der Hoffung er könnte ihm irgendwie helfen...

tbc: Arztkammer

(Sorry dass ich nicht alle begrüßen konnte Aber ich schätze es ist wirklich gut das Ding hier erstmal ein wenig zu entwirren :O Da wollten einfach zu viele gleichzeitig ins Kloster und für mich ist es super nun erstmal mit Leo zu verschwinden, weil pb selbst übers Wochenende, also von morgen bis Sonntag, weg ist...)

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#17

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 17.06.2016 13:05
von Melissa Reynolds (gelöscht)
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Langsam wurden es immer mehr Leute um sie herum, was sie etwas zurückweichen ließ.
Natürlich würde sie den Jungs nicht von der Seite weichen, fürs Erste nicht, denn wer weiß ob sie deren Hilfe noch einmal benötigen könnte.
Jetzt wo sie ein wenig Zeit hätte sich auszuruhen würde sie jedes Augenpaar das mehr im Raum ist gut gebrauchen. Erschöpft folgte sie dann Jax, welcher die Tür aufmachte und keinen Augenblick später wieder schloss. Jedoch wurde das Tor dann von zwei anderen Kerlen erneut geöffnet und der Doc fand anscheinend eine lang nicht gesehene Person wieder.
Nun gut, sie wollte sich nicht sonderlich einmischen, weswegen sie still an der Seite stehen blieb. Etwas benebelt von ihrer Müdigkeit, versuchte sie alles mitzubekommen was hier vor sich ging.
„Wir alle zur Station!“, das waren die Worte vom Doc. Gut sie folgte, wenn auch etwas wackelig auf den Beinen, aber das würde sich schon wieder legen, wenn sie ein paar Minuten ihre Augen schließen konnte. Der Schlafmangel der letzten Tagen zerrte an ihren Kräften, was man ihr auch ansah.

@Jackson Riggs @Leo White @Damien Barnes @Lucia Simmens @Tyler Liam Dunbar @Nicolas Stone
(Hab ich alle? Sorry fürs lange Warten!)

Auf auf zur Arztkammer

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#18

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 17.06.2016 19:11
von Lucia Simmens | 2.062 Beiträge
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Waffen Zwei Messer (im Bund ihrer Hose versteckt)

Wie ein Reflex hob sich meine rechte Augenbraue als die Tür, die sich vielleicht für den Bruchteil einer Sekunde geöffnet hatte wieder lautstark schloss. "Ja danke, auch schön euch lebendig zu sehen.... ", rief ich durch die geschlossene Tür und murmelte ein halblautes: "Arsch", hinterher ehe ich Jace ansah. Nicht nur dass wir gerade knallhart so etwas wie einen Laufpass bekommen hatten, nein, vermutlich hatten das auch alle Beißer im Umkreis von 2 km mitbekommen. Grummelnd blickte ich den immer schlechter aussehenden Jace an und zog meine Handwaffe. Wenn es sein musste, würde ich für Jace' Gesundheit auch das Schloss rausschießen.

Doch dazu kam es gar nicht, den mit der Sekunde in der ich meine Waffe entsicherte, öffnete sich die Tür erneut und zwei Männer traten heraus. Verwirrt blickte ich Ihnen nach und dann durch den verbliebenen Spalt in den Eingangsbereich hinein. Der unglaublich freundliche Muskelprotz von eben blickte sowohl Jace als auch mich finster an, aber das konnte ich mindestens genauso gut, also hielt ich dem Blick stand und meinte: "Jetzt sind ja zwei aus euerer Gesellschaft weg. Ist da jetzt genug Platz für uns ?"

Es war ein Wunder dass ich mein Mundwerk so gut im Griff hatte, denn am liebsten hätte ich mein gesamtes Schimpfwort Repertoire ausgepackt. Und das war groß.
Neben mir sackte mein bester Freund leicht in die Knie, sofort griff mein Arm nach ihm. Noch ein letztes funkeln in Mr. Anstands Richtung und plötzlich öffnete sich die Tür vollständig. Leo kam hindurch, drückte Jace an sich und ich konnte mir ein beruhigtes Lächeln nicht verkneifen. Er war sicher. Es war gut.

Ich nickte langsam als Jace sich bedankte und schenkte auch ihm ein Lächeln ehe er verschwand. Dann stand ich dort, in einer Art Flur und sah alle die hier rumstanden an. Einige waren dem Doc gefolgt, andere verweilten hier. Ich für meinen Teil sicherte meine Handwaffe wieder und lies sie in der Tasche verschwinden ehe ich die Tür hinter mir mit meinem Fuß zutrat. "Ich bin ja auch kein Fan von übertriebener Freundlichkeit.. Aber ich bin Lucia.... Und ihr wohl alle nicht gerade Leute großer Worte, hm?", fragend sah ich in die Runde, wobei mein schon fast nervig auffordernder Blick an Mr. Anstand hängen blieb.


@Jackson Riggs @Damien Barnes @Nicolas Stone @Tyler Liam Dunbar (ich glaub das sind die die übrig sind oder ?)



- 2 liters of water
- 6 lighters + filling
- 15 packs of cigarettes
- 2 ropes
- 2 Brownings without munition
- 2 Knives
- Bow and Arrows
- a diary
- a pencil
- selfmade Munition
- 5 packs of Oxycodon
- a map of the D.C Underground and D.C City
- and last but not least: a sword- Tied on her back



Gefangenen ID am linken Handgelenk
-Nervenverletzung an der Seite, die ihr noch immer schmerzen bereitet

-> zur Zeit entwaffnet -> inzwischen wieder im Besitz ihrer zwei Messer
-> Schwach, abgemagert, offene Haare. Hinter ihrem linken Ohr klemmt ein halber Zigarettenstummel
-> Frisch operiert und unter dem Einfluss schwerer Schmerzmittel
-> Hat einen großen Blutfleck an der Seite ihres Oberteils und auch ihre Hose ist inzwischen blutverschmiert. (trägt kurze Hose und zerissenes Langarmshirt. Schwarze Chucks)sonst geht es ihr körperlich gut von den blauen Flecken und der frischen OP Wunde abgesehen. (verbunden)
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#19

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 19.06.2016 15:53
von Jackson Riggs (gelöscht)
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Nach dem kurzen Wortwechsel, ging Leo zur Seite um Jupiter zu entsorgen, deren Gesichtsfarbe praktisch nicht mehr vorhanden war. Sie war weiß wie ein Laken und er beobachtete mit Adleraugen, was sich abspielte, behielt gleichzeitig die Lage in dem Eingangsbereich im Blick wo die Teenager und die Frau mit Mühe und Not an den Wänden Halt suchten. Einige von ihnen schien es besonders schlimm erwischt zu haben. Während Lissa, Damien und Nicolas noch halbwegs okay aussahen und auch noch in der Lage waren sich zu unterhalten, hatte es den 4. jungen Mann in ihrem Kollektiv am meisten zugesetzt zu haben. Nicht aufgrund der Flucht vor der Beißerherde, die auch ihn und seinen Buddy draußen vor den Mauern überrascht hatte. Laut ihm war er schon vorher ohnmächtig geworden und hatte sich dann mit Schmerzmitteln vollgeknallt. Damien hingegen war bestrebt zu helfen, aber Jax schüttelte mit dem Kopf. Es herrschte so schon heilloses Durcheinander. Erst mussten sie das ganze Chaos organisieren.
Als der Texaner wieder zu Leo rüberblickte, war dieser samt der jungen Frau verschwunden. Nur wenige Augenblicke später kam er jedoch um die Ecke und ihm entging das helle Aufblitzen von Metall nicht. Instinktiv wusste er was geschehen war. Anmerken ließ er sich jedoch nichts um keine Panik bei den anderen auszulösen. Er straffte die Schultern und ließ die Hand, die die Waffe hielt locker an der Seite hängen.
Das Klopfen an der Tür löste bei dem in gesellschaftlichen Konventionen ohnehin verkrüppelten Griesgram keine Jubelrufe aus. Noch weniger, als kurz nachdem er das Problem gelöst glaubte, 2 aus dem Inneren nach draußen stürmten und die Tür so erneut geöffnet wurde. Blondies trotzige Worte prallten an ihm ab und er machte den Mund ab um eine verärgerte Erwiderung auszustoßen, als Leo an ihm vorbeirauschte und den männlichen Part des Duos in die Arme schloss.
Noch ein lang vermisster Bekannter? Verdammt, war der Doc in seinem Leben vor die ganze Welt in die Scheiße gerutscht war irgendwie berühmt gewesen? Jax kannte nicht mal so viele Leute wie er innerhalb von Minuten mitten in einer Zombieapokaylpse wiederfand. ^^ Mit versteinerter Miene rückte er zur Seite um die zwei, die er nur kurz vorher auf seine bekannt charmante Art und Weise abgewiesen hatte. Nicht minder finster funkelte er dem Blondchen entgegen, dass ihm mit einem ebenso bösen Blick bedachte, als sie hineinstolzierte. Einen Blick auf ihren Hintern konnte er sich dennoch nicht verkneifen. Naja, nicht übel. Wenn sie jetzt noch die Klappe halten würde... Aber nein natürlich nicht. Nach einer erneuten Vorstellungsrunde, an der der 35jährige null Bock hatte teilzunehmen, warf er einen Blick Leo zu. Lansgam wurden ihm das hier zu viele Leute auf einen Haufen. Die Situation wurde immer unübersichtlicher und Jax war insgeheim heilfroh, dass der Doc die Sache in die Hand nahm und alle Verletzten - was in diesem Fall so gut wie alle Anwesenden betraf - in die Arztkammer lotste. Da konnten sie auch wesentlich besser von ihm versorgt werden.
Zeit auch für ihn zu verschwinden. Nachdem alle verarztet wurden kehrte er zurück in den Vorraum, lud sich die Leiche auf die Schultern und ging zurück nach draußen.

>>> away^^

@Tyler Liam Dunbar

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#20

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 20.06.2016 15:19
von Tyler Liam Dunbar (gelöscht)
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Das Tor wurde dann doch wieder geöffnet,so kamen noch eine blonde junge Frau und ein Mann rein. Die junge Frau wirkte bisher nicht gerade nett,was mich aber nicht groß störte,da mir gerade eh nicht so nach Reden war,musste ich dazu ja auch nichts groß weiter zu sagen.

Der junge Mann wurde dann von den etwas älteren Mann auch schon im Empfang genommen sie schienen sich wohl zu kennen. Der Arzt verschwand dann kurz mit der einen jungen Frau,doch danach bemerkte ich das er ohne sie wieder kam,also musste wohl etwas mit ihr passiert sein,was womöglich nicht gut geendet hatte,vermutete ich mal,aber ließ den Gedanken daran nicht weiterleiten.

Wir alle sollten dann zur Station gehen,also setzte ich mich langsam wieder in Bewegung,tastete mich weiter an der Wand ab,folgte den anderen dann in die Richtung wo es zur Arztkammer ging,hoffentlich würde es mir bald wieder besser gehen.

<<< Ärtzekammer
@Damien Barnes

zuletzt bearbeitet 20.06.2016 15:20 | nach oben springen

#21

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 21.06.2016 21:33
von Lucia Simmens | 2.062 Beiträge
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Waffen Zwei Messer (im Bund ihrer Hose versteckt)

// es wurde nach mir verlangt, also verschwinde ich mal flott - da die meisten von euch wie ich denke eh beim doc sind stört das hoffentlich keinen oder ?



Augenverdrehend stieß ich mich von der Wand ab und sah dem Gänsemarsch hinter dem doc nach. In mir verlangte einiges danach Jace zu folgen. Ich hatte ihn gerade erst wieder gefunden... Ich konnte es nicht zulassen ihn wieder zu verlieren. Doch hingegen meines inneren Drangs zwang ich mich dazu in eine andere Richtung zu gehen. Als Mr. Anstand hinter mir den Eingangsbereich Verlies, trugen meine zerfetzten Chucks mich durch recht dunkle Gänge bis zu einer Art Kreuzgang als ich plötzlich stimmen vernahm. Noch bevor ich die Frau rufen hörte eilte ich Ihnen bereits entgegen, denn als mein Blick die Quelle der Stimmen fand, erkannte ich Clarke.


----> Tbc: Innenhof



- 2 liters of water
- 6 lighters + filling
- 15 packs of cigarettes
- 2 ropes
- 2 Brownings without munition
- 2 Knives
- Bow and Arrows
- a diary
- a pencil
- selfmade Munition
- 5 packs of Oxycodon
- a map of the D.C Underground and D.C City
- and last but not least: a sword- Tied on her back



Gefangenen ID am linken Handgelenk
-Nervenverletzung an der Seite, die ihr noch immer schmerzen bereitet

-> zur Zeit entwaffnet -> inzwischen wieder im Besitz ihrer zwei Messer
-> Schwach, abgemagert, offene Haare. Hinter ihrem linken Ohr klemmt ein halber Zigarettenstummel
-> Frisch operiert und unter dem Einfluss schwerer Schmerzmittel
-> Hat einen großen Blutfleck an der Seite ihres Oberteils und auch ihre Hose ist inzwischen blutverschmiert. (trägt kurze Hose und zerissenes Langarmshirt. Schwarze Chucks)sonst geht es ihr körperlich gut von den blauen Flecken und der frischen OP Wunde abgesehen. (verbunden)
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#22

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 11.07.2016 20:56
von Sebastian Stone (gelöscht)
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// CF: Kloster - Auffahrt zum Kloster

Sebastian schritt durch das Tor. Eine unheimliche Stille kam ihm entgegen. Eigentlich hatte er ... mehr erwartet. Wachen, Soldaten, Menschengetummel. Stattdessen erblickte er die leeren alten Gemäuer des Klosters, welche bereits von der Zeit heimgesucht wurden. Efeu kletterte die Wände hinauf und alles deutete auf eine längere Abwesenheit von Menschen - Bis auf die abgeschlachteten Zombiemassen in der Auffahrt. "Komisch..", murmelte der Mann mittleren Alters in seinen Schnurrbart. Der Ort schien also tatsächlich ein geeigneter Ort zu sein, um sich eine Heimat aufzubauen. Warum dies bisher noch nicht versucht oder getan wurde, war Sebastian unerklärlich. Auf der anderen Seite hatte der junge Christopher auch sein eigenes Reich auf dem riesigen Kreuzfahrtschiff gehabt. Er sollte das Kloster also mit Vorsicht genießen. Es ist nicht auszuschließen, dass hier auch ein, zwei Verrückte umherirren.
Neben dem Eingangstor stand ein größerer Balken, die passenden Einhänger aus Metall waren an der Tür befestigt und schien ebenso gut erhalten zu sein. Irgendwie erinnerte dies Sebastian an das Mittelalter. Dort wurden auch Tore mit einem Querbalken verbarrikadiert. Die Idee den Balken zu benutzen war nicht ganz sinnlos. Sollten sich weitere Menschen vor dem Eingang befinden, könnten diese nicht einfach so wie Sebastian durch die Eingangstür marschieren. Also zerrte Sebastian den Balken zur Tür und hiefte diesen in die Aufhänger. Zugegeben, einfach war dies nicht gerade. Kurz sackte er daneben auf den Boden. "Ich werde eindeutig zu alt für den scheiss..", schnaufte er zornig, aber zur gleichen Zeit auch mit einem Grinsen. Ja, er musste über sich selbst ein wenig lachen...
Ohne viel Zeit zu verlieren richtete er sich wieder auf. Zog die MP von seiner Schulter und umschlang sie mit den Händen fest am Griff. "Dann wollen wir mal sehen, wen wir hier antreffen..", nuschelte er zu sich selbst. Gefüllt mit einem Adrealinboost durchsuchte er den Eingangsbereich. Aber auch ein wenig Unsicherheit und Angst machte sich in ihm breit. Schliesslich könnte es auch sein letzter Tag auf Erden werden - Je nachdem wen er hier antrifft.....


// TBC: Kloster - Innenhof

zuletzt bearbeitet 12.07.2016 21:26 | nach oben springen

#23

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 11.11.2016 23:49
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich hatte es tatsächlich irgendwie geschafft ein Gebäude zu erreichen das nicht mit diesen Untoten vollgestopft war. Und das war in meinen Augen schon fast ein Wunder. Ironischerweise war es ein Kloster. Als ob Gott ein Zeichen damit setzten würde. Auch wenn ich nicht unbedingt ein gottesfürchtiger Mensch war. Ein bisschen Unterstützung konnte nicht schaden. Egal woher sie kam. Schweren herzens musste ich mich von den restlichen Leuten meiner Gruppe trennen und versuchte es nun auf eigene Faust im Alleingang. Etwas anderes blieb mir auch nicht übrig. Entweder ich versuchte mein Bestes allein, oder ich gab auf und starb. Und ich war noch lang nicht bereit zu sterben. So schnell wieder der Tod mich nicht nochmal wiedersehen. Auch nicht in so einer Apolalypse.
Leise atmete ich durch und schaffte es ungesehen durch ein Fenster ins Innere zu klettern. Das messer fest in der Hand und mit wachsamen Augen vorrausschauend. Meine Sinne hatten sich in den letzten Wochen fast schon enorm verbessert. Zwar konnte ich das Elend nicht hören, aber die meiste Zeit war ich doch anz froh darüber. Egal ob es meine Situation und mein Überleben erheblich erschwerte. Hoffnung starb bekanntlich zuletzt. Und wenn es soweit war, wollte ich lieber selbst noch vor der Hoffnung sterben.
Aber das Gebäude wirkte noch recht intakt. Mit Sicherheit könnte ich mir hier einen Raum so sicher gestalten und verbarikadieren, dass ich wenigstens für eine Nacht relativ sicher war. Durchschlafen war zwar Luxus den sich vermutlich keiner mehr leisten konnte, aber ein paar erholsame Stunden konnten auch Wunder bewirken. Ich schien noch am Eingang zu sein und ging möglichst leise an der Wand entlang. Etwas, das ich ganz schnell gelernt hatte. Man musste nur wissen wie man seine Defiziete ausglich.
Ordentlich und gemütlich war zwar etwas anderes, aber auch da hatte ich schlimmeres gesehen. Vielleicht gab es hier sogar noch Menschen die lebendig waren? Der Wunsch nach einem Bett und ein bisschen Schlaf wog derzeit über allem anderen. Etwas zu Essen konnte ich immer noch finden. Mit ernstem Blick und leicht gerunzelter Stirn spähte ich weiter die Umgebung ab und ging dabei kleine, leise Schritte weiter.

@Carson McKee

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#24

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 12.11.2016 00:05
von Carson McKee (gelöscht)
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Carson hatte fluchend den großen Raum durch die Korridore verlassen. Seine Laune war ohnehin nicht gut gewesen, nach dem Aufeinandertreffen am Morgen, der Wanderung in dieses Kloster und letztendlich der Kampf mit einer zu groß geratenen Frau und ihrem nicht minder großen Köter. Der Biss in seine Schulter schmerzte noch immer und bedurfte sicherlich Behandlung, doch das musste noch einige Augenblicke warten. Öfter schon hatte der Hüne solche Situationen durchgestanden, auch vor dem Ausbruch der Krise und auch diesmal, so war er sich sicher, würde es nicht anders sein.
Den Rücksack lässig über einer Schulter schlenderte Carson durch die leeren Korridore. Orientierung hatte er sich bereits verschafft und steuerte einen Teil des Gebäudes an, an dem er die wenigsten Menschen vermutete und das war genau nicht dort, wo er auf diese Wahnsinnige gestoßen war, die ernsthaft geglaubt hatte, dass eine Schlägerei mit ihm eine gute Idee gewesen war. Der Schotte erinnerte sich daran, dass das Tor abgeschlossen worden war, weshalb wohl in der Richtung des Eingangsbereiches niemand auf ihn warten würde. Mit grimmigem Gesichtsausdruck stapfte der Hüne voran und verlor sich dabei in dunklen Gedanken, die er des öfteren in den letzten Monaten hegte. Die gemeinsame Reise mit seiner Schwester hatte ihn stets viel Kraft und Nerven gekostet, zumal ihre Beziehung nach seiner Flucht aus dem Elternhaus quasi nicht existent gewesen war und urplötzlich wieder zusammenfand. Wenn man es so wollte hatte Carson die Liebe zu seiner Familie verloren, vor langer Zeit, in dem Moment, in dem er wirklich seinen eigenen Weg gehen wollte, mit anderen Menschen als vorgesehen. Er durchquerte einige kleinere Räume und kam schließlich in den Eingangsbereich, der menschenleer und ausgestorben schien, wie er es vermutet und auch gehofft hatte.
Irgendwo setzte sich Carson im Schneidersitz auf den Boden und begann in seinem Rucksack nach etwas Verbandszeug zu wühlen, von dem er hoffte, dass er noch etwas hatte. Alkohol um seine Wunden zu versorgen hatte er jedenfalls, doch der Gedanke diesen nicht seine Kehle hinabfließen zu lassen, ließ ihn erschaudern. Kurz seufzte der Hüne, als er die halbe Flasche Gin neben sich auf den Boden stellte.
@Annabeth Bentley

zuletzt bearbeitet 12.11.2016 00:06 | nach oben springen

#25

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 12.11.2016 00:25
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Sicherlich hatte ich den halben Raum durchquert, Schritt für Schritt, bis sich etwas tat. Ob es nun liese war oder nicht, spielte für mich wie immer keine Rolle. Ich sah nur das sich etwas bewegte und hielt automatisch das Messer in meiner Hand etwas höher. Leicht kniff ich die Augen zusammen um besser abwegen zu können wer oder was es nun war. Aber auf den ersten Blick schien es sich zu schnell für einen Untoten zu bewegen. Viel zu zielstrebig. Ich war stehen geblieben, sicher war eben sicher. Ich reckte bloß leicht den Kopf um besser sehen zu können. Soweit ich wusste setzten sich diese Untoten auch nicht einfach hin. Tatsächlich hatte ich noch nie einen sitzenden gesehen. Es sei denn er war tot.
Ich wartete noch etwas ab um die Situation einschätzen zu können. Der Umriss und der Schatten ließen auf eienn großen Menschen schließen. Fragte sich nur ob es ratsam war sich zu zeigen. Obwohl ein Mensch vermutlich noch bessere Sinne hatte als ein Toter. Ergo würde er mich irgendwann sowieso bemerken. Mein Griff um den Messergriff festigte sich und mein Herz raste so schnell das ich es bis in den Hals spüren konnte. Fast war ich der Überzeugung das man es schlagen hören konnte. Noch mal atmete ich tief durch, raffte all meinen Mut zusammen und inspizierte noch einmal die Umgebung. Aber es schien sich sonst nichts getan zu haben. Es war wahrscheinlich mehr als dumm von mir mich jetzt zu zeigen, aber ich hatte einfach keine Kraft mehr um noch großartig weit zu rennen.
Also sprach ich mir gedanklich selber Mut zu und zeigte mich dann doch. Machte auf mich aufmerksam indem ich von der Wand weg trat und auf den Menschen zu. Und ich hoffte das es ein Mensch war. Ich hätte mich auch irren können. Ich versuchte mich ihm so zu näher wie einer dieser Untoten es nicht machen würde. Schließlich spiegelte sich ein wenig Mondlich in einer Wandverzierung wider und beleuchtete leicht einen Flecken des Bodens. Ich hatte zwar noch das Messer in der Hand, nahm die Freie allerdings hoch um zu signalisieren das ich nicht auf Stress aus war. Erst dann erkannte ich war da wirklich auf dem Boden saß. Ein, im Vergleich zu mir, ziemlich hochgewachsener Mann, der neben sich eine Flasche stehen hatte. Wasser war das wohl nicht, aber was es genau war wusste ich auch nicht.

@Carson McKee

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#26

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 12.11.2016 00:52
von Carson McKee (gelöscht)
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Etwas zu lange blieb Carsons Blick auf der Ginflasche hängen, als dass man nicht hätte sagen können, es gäbe eine Verbindung zwischen ihr und ihm und diese gab es. Nie hatte er es zugeben wollen und tatsächlich tat der Hüne dies auch nie, doch er hatte ein Alkoholproblem, dass besonders vor dem Virus sein Leben stark beeinflusst hatte. Kurz schloss der Schotte die Augen und schnalzte mit der Zunge, endlich dazu bereit sich etwas Entspannung zu gönnen, Entspannung, die er sich nach den letzten Tagen redlich verdient hatte... zumindest nachdem er seine Wunden versorgt hatte. Also kramte Carson auch den Rest der dafür nötigen Ausrüstung hervor und platzierte sie neben der Flasche, als er durch eine Bewegung hinter ihm unterbrochen wurde.
Wie mechanisch wandte er sich um, fuhr geschickt wie eine Katze nach oben und blickte furchtlos dem Neuankömmling entgegen. Das war nun schon das dritte Mal an diesem Tag, dass etwas derartiges passierte und nach allem was auch passiert war, war es nicht an dem Hünen seine abweisende Haltung aufzugeben. Was er aber sah, war eine Frau. Sie war nicht alt, so recht aber konnte Carson ihr Alter nicht schätzen. Das Messer in ihren Händen spiegelte das spärliche Licht wieder und die weißen Knöchel zeigten auf, wie fest sie ihre Waffe tatsächlich umschloss. Die Fremde sagte kein Wort, hob aber eine Hand um womöglich friedliche Absichten zu signalisieren. Eine frische Platzwunde an seinem Kinn aber zeugte noch davon, wie sich der Schotte hatte nur wenig Zeit zuvor auf die falsche Fährte hatte locken lassen.
"Nimm das scheiß Messer runter, steck es am Besten ganz weg, oder ich schwöre dir, das geht nicht gut aus. Ich bin müde und ganz sicher nicht in der Stimmung noch einmal Gnade walten zu lassen.", knurrte er halblaut in ihre Richtung, völlig von dem überzeugt, was er soeben gesagt hatte. Ganz sicher würde so etwas wie mit der dicken Frau von zuvor nicht noch einmal passieren. Tatsächlich aber wirkte die hiesige Fremde weitaus weniger streitsüchtig und viel mehr zurückhaltend, was im Grunde ein gutes Zeichen war. Ihre stechend blauen Augen fixierten ihn unsicher und aus seinen grauen stach Kälte hervor. Kälte aber auch Müdigkeit.

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#27

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 12.11.2016 17:28
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Ich ließ den Fremden noch immer nicht aus den Augen. Ein freundliches Auftreten war etwas anderes, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Zumindest ging er nicht gleich auf mich los. Bei näherem Betrachten wirkte er im ersten Moment auch nicht angriffslustig. Allerdings konnte ich mich da auch irren. Im Vergleich zu mir war er auch ziemlich groß. Das einfallende Licht reichte aus um seine Silhouette noch deutlicher zu machen. Dabei wirkte er sogar noch größer. Tonlos schluckte ich den Kloß in meinem Hals runter und verfluchte meine Entscheidung schon jetzt. Der Mann wirkte nicht nur einen halben Meter größer als ich, sondern auch um ein vielfaches Stärker. Und bei keiner guten Laune zu sein. Allerdings traf ich selten lebendige Menschen die wirklich gute Laune hatten. Und da ging es mir nicht anders. Selbstverständlich nicht.
Seine Lippen bewegten sich und ich versuchte seinen Worten zu folgen. Jedoch war das bei dem mehr als dürftigem Licht nicht gerade einfach. Bei hellem Tageslicht viel es mir natürlich leichter zu erkennen was los war. Aber so musste ich wohl das Beste daraus machen. War das eine Drohung von ihm, oder lediglich eine Warnung? Er wirkte bei genauerem Betrachten ebenfalls abgespannt. Er hatte Blut am Kinn. Ob das ein Biss war, vielleicht auch nur ein Kratzer? Ich legte den Kopf leicht zur Seite. Er wirkte nicht nervös und auch nicht durcheinander oder mutlos. Also war er entweder guter Dinge, oder er hatte mit seinem Leben schon abgeschlossen. Ich beließ meine freie Hand oben, mit ausgestreckten Fingern. Kurz überlegte ich ob es klug wäre das Messer sinken zu lassen, oder es gar ganz weg zu packen. Sicher war es im Notfall schnell wieder gezogen, aber auch das dauerte zumindest einen kleinen Moment.
Es dauerte einen weiteren Moment bis ich mich dazu entschloss meine Waffe doch sinken zu lassen. Er machte auf mich einfach nicht den Eindruck als hätte er schon aufgegeben. Das rechnete ich als Pluspunkt. Und in der mometanen Situation war einfach jedes Leben wichtig geworden. Nicht zuletzt weil ich diese Werte meines Vaters schon immer übernommen hatte. Ich war damit aufgewachsen, da viel es nicht sehr schwer es so zu sehen. Und da mein Vater schon immer als Arzt tätig gewesen war, hatte auch ich mir einige, bis viele oder auch mehr Dinge eingeprägt. Selbstverständlich machte mich das noch lange nicht zu einem Arzt, aber ich sah mich durchaus in der Lage die Platzwunde an seinem Kinn versorgen zu können. Vielleicht musste es sogar genäht werden. Aus meiner Entfernung war das noch nicht sonderlich zu erkennen. Die Frage war nur ob er Hilfe überhaupt annehmen würde.
Wieder atmete ich schwer ein und steckte mein Messer schließlich doch noch gänzlich weg. Dabei war ich darauf bedacht meine andere Hand oben zu halten und keine hektischen Bewegungen zu machen. Für einen kurzen Moment kam ich mir wieder wie bei dem Überfall vor. Ich hob langsam auch meine zweite Hand und gab ihm mit Gebärdensprache zu verstehen das ich nichts von ihm wollte und meine Hilfe bei der Wunde anbot. Allerdings bezweifelte ich im selben Augenblick das er mich verstehen würde. Es gab sogut wie niemanden der meinen Weg kreuzte und sich verständlich mit mir austauschen konnte. Einerseits war ich immer gespannt wenn ich anderen, noch lebenden, Menschen begegnete, andererseits war ich dann schon immer auf dem Sprung. Bereit zum Wegrennen, wenn es denn sein musste. Nochmal deutete ich auf seine Wunde hin und fragte mit meinen Händen ob er in Betracht gezogen hatte es zu nähen.


@Carson McKee

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#28

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 13.11.2016 03:03
von Carson McKee (gelöscht)
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Es dauerte einen Moment ehe die Frau auf das reagierte, was Carson unmissverständlich von sich gegeben hatte, doch letztendlich senkte sie ihr Messer und der Glanz auf der Klinge verschwand. Mit ihm verschwand auch ein gutes Stück Anspannung, was den Mann einmal tief ausatmen ließ. Merkwürdig jedoch war, dass sie keine verbale Antwort nutzen zu wollen schien. Der Schotte verengte etwas die Augen, als sein gegenüber auf komplizierte Weise versuchte ihm klar zu machen, was sie nun eigentlich wollte. Es war schwer vorstellbar, dass jemand allein in dieser Welt überleben konnte, der sich nicht all seiner Sinne vollends bewusst war und so ging Carson auch im ersten Moment nicht davon aus, dass er hier tatsächlich eine Gehörlose vor sich hatte. Als sie jedoch weiterhin nicht mit Worten auf die Situation einzugehen gedachte, legte der Mann die Stirn verwundert in Falten.
Irgendwie tat es ihm schon beinahe Leid so harsch auf sie zugegangen zu sein, doch dann rief er sich wieder in Erinnerung, dass sie es war, die das Messer gezückt hatte. Dennoch, die Frau war viel kleiner als er und überhaupt sehr darauf bedacht, nicht überhastet zu wirken, was ein gutes Zeichen in seinen Augen war. Der Hüne hatte in der Tat ein Auge für solche Dinge und hatte instinktiv mehr Vertrauen, als zu allen anderen hier angetroffenen Personen, auch wenn diese eigentlich nur zwei waren. Zwei und ein riesiger Köter.
"Du....", begann er vorsichtig, "Kannst mich verstehen?"
Carson kam sich leicht lächerlich vor mit dieser Frage, doch auf die Schnelle fiel ihm nichts besseres ein und so musste es reichen. Seine Rechte wies dabei demonstrativ auf ihn, um seine Aussage noch etwas zu verdeutlichen. Sie aber schien unmissverständlich auf seine Wunde zu weisen und Bewegungen anzudeuten, die leicht als 'nähen' angesehen werden konnten. Er zögerte und betrachtete sein Gegenüber noch einmal genauer. Sie war ihm vollkommen fremd und damit war es zumindest wahrscheinlich, dass sie gegen ihn keinen Groll hegte, was jedoch in diesen Zeiten noch lange keine Versicherung für irgendetwas war. Langsam hob schließlich auch Carson seine Hände um für die Wunde an seinem Kinn abzulehnen, doch langsam begann er seine dunkle Jeansjacke aufzuknöpfen. Zum Vorschein kam ein verschlissenes, dunkles Hemd mit einem legeren Karomuster, was er ebenso aufknöpfte.
"Das im Gesicht ist schon ok.", raunte er langsam, "Aber ich habe eine Bisswunde hier, vielleicht kannst du mir da helfen."
Er zog den dunklen Stoff herunter und seine Schulter kam zum Vorschein, die unter einer Kruste aus Blut und Schmutz verborgen war. Kurz verzog sich das Gesicht des Hünen vor Schmerz und seine Muskeln spannten sich zu einem imposanten Schauspiel an. Jetzt, wo er sie zum ersten Mal sah, stieg seine Wut noch einmal an auf den Hund der Frau, der tatsächlich eine größere Wunde hinterlassen hatte, als befürchtet. Diese musste auf jeden Fall gereinigt und genäht werden, auch wenn sie Carson nicht unmittelbar beeinträchtigte, doch eine Entzündung war in diesen Zeiten ganz sicher nicht zu gebrauchen. Fragen blickte er zu der Fremden.
"Wenn du nicht willst, dann musst du nicht."
Er lächelte schwach.
"Aber wenn du kannst... dann schulde ich dir was."

@Annabeth Bentley

zuletzt bearbeitet 13.11.2016 03:04 | nach oben springen

#29

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 13.11.2016 12:04
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Naürlich war es immer noch schwer fr mich in diesem diffusen Licht alles zu erkennen. Aber er machte nicht den Eindruck als ob er sich über diesen Umstand ärgern würde. Das verbuchte ich einfach mal als kleinen Erfolg für mich. In der Tat war das Erreichen so kleiner Ziele sehr viel für mich wert. Es dauerte noch einen Moment, aber dann schien der Riese mir gegenüber zu verstehen was mein vorrangiges Problem war. Ich sah es ja selbst als ein Wunder an das ich überhaupt noch lebte. Ich hatte mch auch schon öfters dabei erwischt wie ich mich fragte ob ich als Untote genau so unbrauchbare wäre. Allerdings hatte mich der Gedanke doch sehr abgeschreckt.
Gebärdensprache war eindeutig. Jedoch bloß wenn man sie kannte. Die meisten Menschen waren damit nicht bewandert gewesen. Aber Gott sei Dank konnte man sich auf so erdenklich viele Art und Weisen verständigen. Der Mann deutete auf sich selbst und bei dem was ich erkennen konnte, interpretierte ich ihn vermutlich richtig. Es war ein riesen Erfolg für mich das meine Mitmenschen mich nicht sofort attackierten. Tatsächlich gab es in den letzten Wochen lediglich zwei Arten von Menschen denen ich begegnet war. Und der verletzte Mann vor mir schien zur zweiten, etwas weniger aggressiven Art zu gehören. Seine Platzwunde am Kinn schien nicht das schlimmste zu sein das ihm wiederfahren war. Ich zog skeptisch den Kopf zurück und die Brauen hoch als er anfing seine Jacke aufzuknöpfen. Da schlugen bei mir alle Alarmglöckchen die ich noch besaß gleichzeitig an. Allerdings blieb der Kerl stehen, was mich wiederum auch dazu verleitete stehen zu bleiben. Auch wenn mir mein Verstand den Rückzug aufzwungen wollte.
Ich atmete hörbar erleichtert aus als er bloß den Stoff an seiner Schulter zurückzog. Sogleich runzelte sich meine Stirn. Es schien ein Biss zu sein. Das brachte mich wieder dazu nach Luft zu schnappen. Er war immer noch nicht nervös oder verzweifelt. War der Biss also nicht von einem Untoten? Es dauerte wieder einen Augenblick bis ich auch die Reste meiner Angst überwinden konnte. Der Mann brauchte Hilfe und jetzt schloss ich, durch seine Art und Weise und dem was ich auf seinen Lippen hatte erkennen können, dass er auch darum gebeten hatte. Ich schluckte den Klos in meinem Hals mit aller macht runter und deutete ihm zuerst an das ich zu ihm kommen würde, bevor ich es wirklich tat. Dabei sah ich mich doch noch einmal um ob es auch wirklich sicher für den Moment war.
Bei näherer Betrachtung wirkte der Biss größer. Die Abdrücke der Zähne ließ mich auf ein Tier schließen. Untote hatten kein längliches Gebiss. Für den Riesen war das vermutlich nur ein schwacher Trost gewesen. Er verzog schmerzverzerrt das Gesicht. Mit beiden Händen deutete ich ihm an sich lieber wieder hinzusetzten. Ohnehin würde ich sonst auch nicht richtig an seine Schulter kommen. "Meine Eltern waren Ärzte...." Sprach ich dann doch in einem eher kratzigen, viel zu leisem Ton. Auch an meiner Aussprache haperte es vermutlich deutlich. Ich konnte es selbst nicht hören, aber ich konnte mir vorstellen das es sich seltsam anhören musste. Ich benutzte meine Stimme nicht besonders oft. Seit dem Weltuntergang noch weniger und praktisch gar nicht mehr.
Ich hatte einen kleinen Rucksack auf dem Rücken aus dem ich eine Plastikflasche zupfte. Zwar war darin nur noch sehr wenig Wasser, aber immerhin war es genießbar. Ich reichte es ihm und wartete darauf dass er sich praktisch auf meine Augenhöhe begab.



@Carson McKee

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#30

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 15.11.2016 09:40
von Carson McKee (gelöscht)
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Wie auch die Frau, blieb Carson mehr als skeptisch, doch wann wenn nicht jetzt sollte er sich um die Wunde kümmern, wenn er zumindest etwas Ruhe hatte. Hundespeichel war keine angenehme Sache, das hatte er schon mehrfach am eigenen Körper erfahren müssen, doch eine Entzündung in diesen Zeiten konnte weit mehr Bedeutung haben als damals. So hoffte der Schotte einfach, dass die Frau es ernst meinte, und ihm etwas half. Es wäre zumindest einmal eine Abwechslung im konfrontativen Alltag.
Kurz schmunzelte Carson, als sich ihr Gesicht verzog und sie den Biss erblickte, doch die Fremde bemerkte auch von selbst, dass es sich nicht um den Biss eines Zombies handelte, sondern um den eines Tieres. Wer konnte es ihr verübeln, dachte der Hüne und beobachtete sie weiter. Ihr Messer hatte sie sinken lassen und ihre blauen Augen hüpften nicht mehr wie nervös umher, was ihn dazu brachte sich erneut hinzuhocken. Es war eigentümlich, als die Frau sogar schließlich die Stimme erhob und damit bestätigte, dass sie gehörlos war, denn diese Leute sprachen entweder sehr laut, oder eben sehr leise. Dazu aber war ihre Artikulation etwas ungewohnt, was auch bei ihr der Fall war.
Carson schob ihr die Alkoholflasche zu und legte ein Feuerzeug daneben. Wasser schien sie selbst zu haben, um die Oberfläche etwas zu reinigen und überhaupt erst an die Wunde zu kommen. "Wie heißt du?", fragte er schließlich, als er die Jacke neben sich lag, um die Wunde noch besser zugänglich zu machen. Der Schotte mochte es nicht, sich gänzlich zu entblößen, weshalb er sein Hemd immer noch halb anbehielt, doch man konnte auch dort schon auf seinem Oberkörper sehen, dass sein Leben nicht friedlich verlaufen war. Vielleicht erkannte die Unbekannte ja sogar die Schusswunden, die zu hellen Flecken auf seiner Haut geworden waren, wenn ihre Eltern Ärzte waren.

@Annabeth Chase

zuletzt bearbeitet 15.11.2016 09:45 | nach oben springen


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