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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!
#1

Storyline

in Regelwerk & Storyline 13.09.2017 20:08
von Team | 79 Beiträge
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Waffen -



Wir schreiben das Jahr 2015...


Eine einsame Gestalt sprintet durch die leeren Gassen Washington DCs, immer wieder einen Blick über die Schulter werfend. Prüfend ob ihre Verfolger noch immer hinter ihr sind. Sie ist erschöpft und verletzt. Hungrig, durstig. Am Ende ihrer Kräfte. Als sie glaubt, nicht weiter laufen zu können, flieht sie sich in eines der vielen leer stehenden Häuser, schlägt die Tür zu und lehnt sich schwer atmend dagegen. Ihr Blick gleitet durch das verwüstete Innere eines Raumes, der wohl einst ein Reisebüro beherbergt hatte. Schränke sind aufgerissen und ausgeräumt, Möbel und Elektrogeräte umgeworfen. Etwas, das einst nach ziellosem Vandalismus ausgesehen hätte, ist nun ein vertrauter Anblick geworden. Sie weiß, dass es überall in der Stadt so aussieht. In jedem Geschäft. Jedem Büro. Jedem Haus. Jeder Wohnung. Es stört niemanden mehr. Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land.
Sie löst sich langsam von der Tür und geht zu dem Sofa an der Wand neben ihr. Staub wirbelt auf, als sie sich hineinfallen lässt und sie muss ein Husten unterdrücken. Sie hat Angst auch nur ein Geräusch von sich zu geben. Angst, dass es sie anlocken könnte. Auch wenn es keinen Unterschied mehr macht. Sie blickt auf ihr blutiges Hosenbein hinab und nimmt so die Zeitungen wahr, die überall auf dem Boden verstreut liegen. Vereinzelte Schlagzeilen springen ihr ins Auge.

„Erschossener Mann steht plötzlich wieder auf“

„Unbekanntes Virus verbreitet sich“

„Regierung ruft den Notstand aus“



Es muss nun schon 15 Monate her sein, seit diese letzte Schlagzeile gebracht wurde. Es gibt niemanden mehr, der weitere verfassen könnte. Niemanden mehr, der sie lesen und dem sie nutzen würden.
Sie schließt die Augen und versucht nicht daran zu denken, wie viel sie in all dieser Zeit verloren hat. Oder wie lange sie schon allein unterwegs ist. Sie hat von Gruppierungen gehört, die sich zusammengeschlossen haben sollen. Von Orten, die noch Sicherheit versprechen. Aber niemals hat sie eine solche Gruppe oder einen solchen Ort erreicht. Sie wird sie niemals erreichen.
Zitternd zieht sie ihr Hosenbein hoch und verzieht das Gesicht, ob der schrecklichen Wunde, die sich darunter verbirgt. Die Ereignisse der letzten Minuten schießen ihr durch den Kopf. Wie sie von den Infizierten überrascht und beinahe überwältigt worden wäre. Einer hatte sie zu fassen bekommen, aber sie war geflohen. Umsonst. Sie weiß, was diese Wunde bedeutet. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt und sie verzweifelt fast an diesem Gedanken. All die Monate hat sie gekämpft. Für ihr Überleben gesorgt. Es war alles umsonst gewesen. Diese Seuche würde nie verschwinden. Die Menschen würden nie ihren Frieden finden. Niemand würde überleben. Wofür lohnt es sich also zu kämpfen?
Sie hat jede Hoffnung verloren. Die grausame Realität hat sie eingeholt und es gibt nur noch eine Option, wenn sie wenigstens Herr über ihr eigenes Schicksal bleiben will. Sie greift an ihren Gürtel und zieht die Pistole hervor, mit der sie seit Anfang an versucht hat, sich zu verteidigen. Sie hat ihre Kugeln sparen müssen. Jetzt ist nur noch eine im Magazin. Die letzte.
Sie denkt nicht weiter darüber nach. Versucht nicht erst zu hoffen, dass sie es schon überstehen würde. Sie weiß, dass es unmöglich ist. Sie nimmt einen tiefen Atemzug, setzt den Lauf der Waffe an ihre Schläfe und schießt.



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zuletzt bearbeitet 24.09.2017 20:38 | nach oben springen
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