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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#1

Ställe

in Außenbereich 13.02.2017 00:54
von Julia -Eve Montgomery (gelöscht)
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#2

RE: Ställe

in Außenbereich 17.02.2017 03:26
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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cf: Kleine Hütte

Das Unwetter wurde immer schlimmer und schon bald schaffte ich es bei dem Regen und dem peitschenden Wind kaum noch etwas vor mir zu erkennen. Selbst als ich meinen Arm als Schutz hob sah ich den Weg vor mir nicht, da mir der Regen die Sicht trübte und mir das Wasser über die Stirn in die Augen ran. Notgedrungen, um meine und Pangurs Sicherheit zu gewährend ,stieg ich ab und führte ihn durch den Sturm anstatt auf ihm zu reiten. Denn er war noch orientierungsloser als ich. Ich spürte das er unsicher war. Schon als das Unwetter nicht so schlimm gewesen war hatte ich gespürt das er immer nervöser wurde je schlimmer der Sturm geworden war. Und ich konnte es ihm auch nicht verübeln. In gewisser weise hatte ich ebenfalls Todes Angst. Wer wusste schon ob wir dieses Unwetter überlebten? Bis jetzt sah es nicht so aus als ob hier in der Umgebung überhaupt etwas war! Weit und breit waren nur Gräser und einzelne Bäume gewesen die ich in der Ferne hatte ausmachen können, soweit es mir der Sturm erlaubt hatte. Und selbst wenn wir es irgendwo Hinschafften die Hälfte meiner Vorräte war komplett durchnässt. Wenn ich Glück hatte und aus dem Sturm heil heraus kam würde es sicher dennoch Tage brauchen bis alles an meiner Ausrüstung wieder trocken war. Doch erstmal galt es dafür einen Unterschlupf zu finden...
Plötzlich tauchte am Horizont ein Gebilde auf das nach einem ziemlich großen Komplex aussah. Ich konnte nicht ausmachen was es war aber am ende war es mir auch völlig egal. Ich zitterte vor kälte und meine Zähne begannen schon vor kälte aufeinander zuschlagen. Egal was es war ich brauchte einfach einen trockenen und geschützten Ort für mich und meinen Hengst. Ich strich mir mit einer Hand meine harre nach hinten damit mir einzelne nasse strähnen nicht mehr im Gesicht klebten und fing dann an zu rennen. Pangur folgte mir und schnaufte empört über das Wetter und wohl sicher auch über die Tatsache das er hier durch musste. Ich war nicht dumm auch wenn ich unbedingt eine Unterkunft brauchte würde ich nicht einfach in das Gebilde hinein platzen. Ich wusste nicht ob es bewohnt war oder ob nicht schon jemand anderes darin unterschlupf gefunden hatte.
Ich näherte mich also vorsichtig den Gebäude. So wie sich herausstellte handelte es sich hierbei um ein Kloster. Ob es bewohnt war konnte ich nicht sagen aber völlig verlassen sah es für mich auch nicht aus. Ich hatte das dumpfe Gefühl das hier Leute waren und ich vorsichtig sein musste. Ich vermutete nicht das jemand bei dem Wetter herauskommen würde aber anklopfen würde ich auch nicht. Ich lief also an der Außen Mauer entlang und hatte Glück. Da war ein Durchgang in den Inneren Hof des Komplexes. Schon allein hier war es windstiller auch wenn mir der Wind noch immer an den Sachen zerrte. Ich hatte das Gefühl das der Sturm immer schlimmer wurde. Es würde mich wohl kaum wundern wenn hieraus ein Hurrikane entstehen sollte. Ein Grund mehr schnellst möglich in dicken Gemäuern Schutz zu suchen. Ich konnte das Hauptgebäude auf der anderen Seite ausmachen doch da ich vermutete das wenn hier Leute waren sie dort drin waren fand ich den perfekten Ort für mich. Einen Stall.
So schnell es nur ging flüchtet ich mich mit meinem Pferd in den Stall und schloss das Tor wieder hinter uns. Das Gefühl nach Stunden nicht mehr vom Wind hin und her geschleudert zu werden war befreiend und ungewohnt. Das erste was ich tat auch wenn ich mir am liebsten die nassen Sachen vom Leib gerissen hätte war es den Stall zu untersuchen. Doch zum Glück war hier niemand noch sah es hier so aus als wäre hier lange jemand gewesen. Draußen wüteten immer noch der Sturm und er rüttelte an den Wänden und dann den Türen also wollte er mir drohen das er herein kam. "Bleib bloß draußen!"rief ich verärgert aus und machte mich dann daran mich auszuziehen. Die nassen Sachen klebten an meinem Körper und ich wollte so schnell wie möglich wieder trocken werden also rieb ich mich dem dem Stroh was hier herum lag trocken. Genau das selbe würde ich nachdem mit Pangur machen aber der musste jetzt erstmal warten. Nachdem ich mich wieder teilweise trocken gerieben hatte kümmert eich mich um meine Sachen und sattelte Pangur ab. Ja das alles nackt. Denn auch als ich in meinem Rucksack nach etwas anderem zum anziehen suchte musste ich feststellen das alles komplett durchnässt war. Ich fluchte leise grummelnd ein paar gälische Schimpfwörter vor mir her und begann dann meine Sachen alle aufzuhängen nachdem ich Pangur abgesattelt hatte. Ich hing meine ganzen Sachen auf dem Heuboden auf zudem man über eine kleine Leiter nach oben gelangte. Nachdem dann meine Ganzen Sachen auf dem Heuboden hingen rieb ich Pangur ab und bugsierte ihn in einen der Ställe. Ich hätte ihn sicher auch einfach hier herum laufen lassen können aber ich wollte das er still Stand wenn der Sturm zu schlimm wurde und nicht durch drehte außerdem hatte ich auch keine Lust in irgendwelche Pferdeäpfel zutreten. Aber ihm schien es keine Probleme zu machen in dem Stall zu stehen. Obwohl er kein Pferd war das oft einen Stall von innen gesehen hatte. Er war die meiste Zeit seines Lebens draußen gewesen. Ich gab ihm ein wenig Heu und legte den Boden seiner Box mit Stroh aus damit er es auch etwas wärmer hatte.
Nachdem ich halbwegs all meine Sachen zum trocknen verteilt hatte wurde das zittern weniger. Ich nahm mir eine halbwegs trockene Boxershort und eine Jogginghose die nur an einer Seite nass war und zog sie an. So war mir wenigstens nicht allzu kalt. Aber ich war eh nicht so kälte empfindlich weswegen ich wohl hier mitten auf dem Heuboden, wo ich mich nun hingesetzt hatte, schnell wieder warm werden würde. Das Stroh pikste mich überallhin wo es nur unangenehm sein konnte aber es wärmte einen und war ein ganz passables Bett. Zumal es eh nicht das erste mal war das ich auf Stroh schlief. Während ich nun einfach so da saß und froh war einen Ort gefunden zu haben an dem ich hoffentlich sicher nicht Nacht verbringen konnte wurde mein Herz schwer. Ich konnte meine Gedanken einfach teilweise nicht ausstellen. Ich bereute es nicht Dinah "verlassen" zu haben. Ob das nun daran lag das ich zu stur war oder einfach weil ich es noch immer für das richtige hielt. Tatsächlich glaubte ich das es das letzte war. Es war das richtige denn auch wenn ich es genossen hatte hatte ich einfach gespürt das es zuweit ging. Die ganzen Gefühle gingen zuweit da wo keine sein sollten. Bei mir aber besonders bei ihr. Ich vertraute niemanden so einfach zu mindestens nicht wirklich und ich glaubte das es bei ihr da ganz anders war. Es war einfach so das nach alldem was ich durch gemacht hatte wollte ich nicht noch einmal sowas durch machen. Ich hatte noch heute Albtraume von damals, von den Hunden, den widerlichen Typen und von...Lea. Ich wollte nicht einmal daran denken noch jemanden zu verlieren der mir am Herzen ließ. So konnte ich mir wenigstens einreden das es ihr gut ging....den ich wusste es ja nicht. Ich wusste nicht ob es ihr gut ging wie sie sich fühlte oder ob sie tot war. Und vermutlich würde ich es auch nie herauszufinden. SO versucht eich also meinen eigenen Geist auszutricksen. Die Welt in der wir hier lebten war so instabil und ich hatte nicht das Gefühl das ich stark genug war nach alldem schmerz für mehr als mich und mein Pferd zu sorgen. Ich schaffte schließlich meisten nur gerade so mich selbst zu beschützen. Es waren viele Gedanken die mir durch den Kopf schossen. Ich hoffte das sie eine Kolonie fand in der sie und ihr Bruder unterschlupf fanden und das sie Leute dort auch einfach auf ihre Leute aufpassen konnte. Aber es würde wohl schon ein Wunder gesehen wenn ich mich einer Kolonie anschließen würde. Ich konnte mich zwar unterordnen aber ich tat keine Dinge die ich für Schwachsinn hielt und ich wollte auch nicht mein Leben in die Hände eines anderen geben. Lieber war ich selbst für meinen Untergang zuständig. Denn dann hätte ich es wenigstens verdient zu sterben. Wenn ich es nicht sowieso schon verdient hatte.
Es war stockfinster hier oben doch ich traute mich nicht hier feuer zu machen und meine Taschenlampe hatte keine Batterien mehr also saß ich im finsteren auf dem Heuboden und löffelte aus einer Dosenthunfisch. Ich hörte neben dem Wind der immer noch gegen das aus preschte und den Regen der auf das Dach prasselte, hin und wieder Pangur schnaufen und herum laufen. Doch das war auch alles was ich vernehmen konnte...zum Glück. Denn schon beim essen zogen sich meine Augen immer wieder zusammen und es schien als würde mich die Müdigkeit bald übermannen. Doch dafür war ich dankbar.

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#3

RE: Ställe

in Außenbereich 17.02.2017 16:13
von Sarina Archer (gelöscht)
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Ich befand mich, mal wieder, im Nirgendwo und musste nun zu sehen das ich schleunigst einen Unterschlupf finde, denn mit einem Unwetter hatte ich nicht gerechnet. Wie denn auch ? Konnte ja keiner vorhersehen. Dennoch fand ich es ziemlich ungünstig, vor ein paar Stunden hatte ich es noch für ein kleines Gewitter gehalten doch das hier war nun weit aus schlimmer. Der Wind und der Regen peitschten mir ins Gesicht und es war verdammt schwer voran zu kommen, wenn ich nicht bald etwas finde wo ich während des Unwetters bleiben kann, dann habe ich ein großes Problem. Man war schon so das gefundene Fressen für diese Zombies, doch jetzt wurde die Überlebenschance erheblich zurückgeschraubt.

Ich passte für einen Moment nicht auf, da mir meine nassen Haare im Gesicht hingen und ich diese entfernen wollte, konnte ich nicht sehen wohin ich trat und rutschte ich aus und landete in einen kleinen Graben. “Oh nein...auch das noch..”,brummte ich leise ich war schon klitschnass und nun sah ich aus wie ein halbes Matschmonster. Vielleicht habe ich Glück und das hält mir eventuell die Beißer vom Hals wer weiß. Ich verließ den Graben, da würde ich sowieso nicht voran kommen, und lief weiter die Straße entlang. Mir war kalt und ich wollte endlich etwas finden wo ich mich ausruhen konnte. Lange hielt ich das nicht mehr aus.
Einige Meter weiter sah ich in der Ferne ein großes Gebäude, wischte mir den Dreck aus dem Gesicht und blinzelte kurz. Doch keine Einbildung, das was ich sah war echt. Sofort wurden meine Schritte schneller und es war egal ob ich nicht mehr laufen konnte, meine Beine trugen mich weiter.

Als ich am Ziel war schaute ich mir das Gebäude nicht genauer an, sondern suchte wie verrückt einen Eingang. Einfach nur ein trockenes Plätzchen, das ist das was ich jetzt brauche. Die Mauer schien endlos lang zu sein bis ich endlich einen Eingang fand und auf einen Innenhof gelangte.
Schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ,nur wo konnte ich bleiben ? Ich schaute mich hastig um und fand dann einen Stall, ohne zu zögern ging ich darauf zu und öffnete langsam die Tür. Klar war es riskant, ich wusste nicht ob es hier überhaupt sicher war, aber das musste ich, fürs erste in Kauf nehmen. Als ich die Stalltür schloss, atmete ich erleichtert aus, kein Wind und kein Regen. “Endlich.. Ruhe..”,sagte ich leise und bevor ich einen Schritt weiterging, nahm ich meinen Rucksack von den Schulter und schaltete meine Taschenlampe an. Diese braucht zwar ein paar kleine Schläge von mir bis sie auch endlich mal Licht von sich gab. Als es dann soweit war und ich mich endlich umschauen konnte, erblickte ich ein Pferd und quietschte kurz auf. “Oh mein Gott hast du mich erschreckt.”,sagte ich und leuchtete im Stall umher um zu sehen ob hier jemand war. Es war irgendwie seltsam das hier einfach so ein Pferd im Stall stand. Damals wäre das ja normal gewesen aber heute nicht mehr. Ich nahm all meinen Mut zusammen.
“Hallo ? Ist hier jemand ?”

@Jonathan Cunningham

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#4

RE: Ställe

in Außenbereich 18.02.2017 02:22
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich hatte gerade meinen Kopf auf das piksende aber auch warme Stroh gelegt als ich hörte wie die Tür unten aufschwang und den Sturm herein lies. Erst dachte ich das der Sturm das Tor aufgerissen hatte aber als ich vernahm das sie die Tür wieder schloss und es stiller wurde wusste ich das jemand hier herein gekommen war...ein Mensch. Ich direkt wieder hellwach auch wenn natürlich noch immer die Müdigkeit in meinen Muskeln steckte. Ich versuchte ohne all zu viele Geräusche zu verursachen aufzustehen. Ich hörte ihr murmeln und dann ihren schreie als sie wohl Pangur entdeckte. Ich wusste nicht wieso aber das brachte mich zum schmunzeln. Vermutlich auch weil ich anhand ihrer stimme erkannte das sie weiblich war und noch relativ jung, Ich sah durch die ritze der Holzplanken immer wieder Lichtstrahlen auftauchen. Sie hatte wohl eine Taschenlampe. Ich wusste nicht recht was ich tun sollte auch wenn sie weiblich und vermutlich jung war konnte sie mich immer noch verletzten. Ich versuchte also meistens niemanden zu unterschätzen. Ich nahm also meine Machete die ich neben mich gelegt hatte und schlich so leise ich konnte zu der Luke an der eine Treppe nach unten führte. Als sie fragte ob hier jemand sei antworte ich nicht direkt. Wieso sollte ich auch? Lieber wollte ich sicher gehen das ich sicher war und mich ihr nicht ausliefern oder preis geben. Ich schlich also nach unten und hatte glück das sie mir ihren Rücken zugedreht hatte und in Richtung Pangur leuchtete. Ohne noch weiter zuzögern tackelte och sie und rang sie zu Boden. Das war sicher nicht die netteste Methode sich jemanden Vorzustellen. Aber der Tag war lang genug gewesen und ich hatte sie letzten Tage genug erlebt. Die Messerwunde an meiner Lende und meine Schulter schmerzten noch immer. Ich würde alles tun um noch eine Verletzung zu verhindern. Und wenn das beinhaltete Mädchen niederzuringen. "Die Antwort ist: Ja, hier ist jemand.."sagte ich ihr ins Gesicht nachdem ich es geschafft hatte sie zu fixieren und konnte mir ein schwaches und auch müdes aber dennoch triumphierendes schmunzeln nicht nehmen. Doch das war nicht weiter ein Problem denn sie war deutlich kleiner und schwächer als ich. Ich saß nun auf ihr und hielt ihre Hände vor ihrer Brust fest damit sie sich nicht während konnte und falls doch hielt ich sie eben einfach fester. Ich hatte keine Angst etwas grober mit ihr umzugehen. An Blauenflecken starb man schließlich nicht.
Die Taschenlampe die sie in der Hand gehabt hatte war bei unserem Gerangel auf den Boden gefallen und ein Stück weggerollt. Das Licht erlaubte mir wenigstens die Umrisse ihres Gesichtes zuerkennen und ich glaubte das sie mehr angst hatte als das sie hier war um jemanden zu töten. Nach meiner Einschätzung war sie vielleicht 15 Jahre alt. Aber ich war schon immer schlecht darin gewesen das alter anderer Leute zu schätzen. "Ich bin Jon und du suchst hier was?"fragte ich sie missmutig. Ich blieb weiter skeptisch und lies sie auch nicht los. Eigentlich war ich nicht so...ungehobelt aber der Tag war lang und ich war gerade eher mies gelaunt. Wie ich so zu ihr nach unten Blickte und mein Gewicht dazu benutze sie auf dem Boden zu drücken baumelte Dinahs kette zwischen dem Mädchen und mir und einen kurzen Moment fiel mein Blick darauf. Ich versuchte es natürlich zu verdrängen, die gedanken, schließlich gab es jetzt deutlich wichtigeres worauf ich mich konzentrieren sollte aber in der Sekunde erinnerte es mich einfach an die Person die sie mir gegeben hatte und ich wusste das ich mir wohl besser einen anderen Ort für Die Kette suchen musste. Denn ich wollte wirklich nur ungern ständig aufs neue an sie erinnert werden denn es schien so das ich öfter Oberkörper frei herum lief als gedacht. Vielleicht brauchte ich auch einfach nur eine Weile das ganze...zu verarbeiten und soweit zu verdrängen das ich mich daran erinnern konnte ohne sie zu sehr zu vermissen und damit verbunden den schmerz zu spüren den ich fühlte. Denn ja das tat ich auch wenn ich es wohl nicht gern zugab und es auch die meiste Zeit versuchte zu verdrängen. Doch es war eben ein großer Unterschied zwischen versuchen und tun. Aber wie ich mir schon einmal ins Gedächtnis gerufen hatte war es Wunden die schmerzten die heilten.
Noch immer war mir kalt und ich fühlte mich als steckte die Feuchtigkeit in jeder Ecke meines Körpers. Und wie ich nun auch noch feststellen musste war mein Körper Stellenweise voller Matsch und Schlamm bedeckt. Und das lag einfach daran das die Kleine hier völlig eingesaut war. Sie sah aus als hätte man sie gerade frisch aus einem Sumpf gezogen."Dè an ifrinn.. ist denn mit dir passiert?"fragte ich sie überrascht und hörte wie Pangur hinter uns wieherte als ob er auch sehen wollte was hier los war. "Haben sie dich in ein Schlammloch geworfen oder wollten sie dich gleich darin ertränken?" Sie sah furchtbar aus und musste sicher auch furchtbar frieren. Nur dank ihr und meinem Tackelangriff waren meine Sachen und mein Oberkörper nun nicht nur nass sondern auch noch dreckig. Auch wenn ich ihr daran natürlich nicht die Schuld gab ärgerte es mich. Schließlich roch der Schlamm auch nicht gerade nach Erdbeere. Aber es war unvermeidlich und am ende wohl meine eigene Schuld.

@Sarina Archer Ich hoffe es ist so okey für dich.

zuletzt bearbeitet 18.02.2017 06:39 | nach oben springen

#5

RE: Ställe

in Außenbereich 18.02.2017 13:52
von Sarina Archer (gelöscht)
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Ich bekam keine Antwort. Hätte ich mir auch denken können und wenn hier jemand wäre,dann würde die Person doch bestimmt nicht ganz laut Hallo rufen.
Heutzutage weiß man nämlich nie was für einem Menschen man gegenüber steht. Ich hatte diese Erfahrungen schon ein paar mal gemacht.
Nach einigen Minuten hörte ich auf mit der Taschenlampe den Stall abzusuchen. Vielleicht hatte hier auch nur jemand sein Pferd vergessen oder befand sich einfach im Inneren des großen Gebäudes. Wer weiß. Ich sollte mir nun nicht mehr so viele Gedanken machen, sondern eher darum wie ich am schnellsten wieder trocken werde. Und saubere Kleidung muss ich mir auch noch anziehen.
Mein Blick war die ganze Zeit auf das Pferd gerichetet, sodass ich mein Umfeld für einen Moment ausgeblendet hatte. Ein großer Fehler wie sich herausstellte.
Ich hatte keine Zeit großartig zu reagieren, als ich eine Berührung spürte und sofort zu Boden gerissen wurde. Ein Mensch ? Ein Beißer ? Ich hatte keinen Schimmer, ich schrie kurz auf und wehrte mich mit Händen und Füßen. Als ich dann die Stimme eines Mannes hörte. Okay kein Zombie. Das war schon mal gut. Doch wusste ich nicht wie der Typ drauf war. Er drückte mich weiterhin zu Boden und hielt meine Hände fest. Das Herz in meiner Brust raste wie verrückt.
Keine Ahnung was jetzt passieren würde. Doch hoffte ich irgendwie das es einmal was Gutes sein würde...
"Ich...ich bin Sarina..",sagte ich vorsichtig und musste meinen Körper erst einmal wieder herunterfahren. "Unterschlupf.. ich suche einen Unterschlupf."
Das war nun wirklich eine blöde Frage, man schaute sich doch nur das Wetter draußen an doch ich presste meine Lippen aufeinander und schwieg. Er wirkte so schon etwas gereizt und ich wollte ihn nicht weiter provozieren. Sari..ganz ruhig. Alles wird gut,dachte ich mir und entspannte mich ein wenig, der Griff von ihm würde so oder so nicht lockerer werden. Obwohl mein Körper sich langsam beruhigte ,stand mir die Angst immer noch in Gesicht geschrieben.
Die Kette die zwischen uns baumelte lenkte mich auch nur für einen Moment lang ab. An seinen Blick konnte ich kurz erkennen, das er über etwas nachdachte, er hielt sich aber nicht allzu lange damit auf und stellte mir die nächste Frage.
Ich schüttelte leicht den Kopf. "Nein, ich bin in einen Graben gerutscht.",sagte ich ruhig und als ich meine Worte hörte musste ich in Gedanken etwas schmunzeln. Klang schon ein wenig lustig, hat auch bestimmt auch so ausgesehen. Nur war es das für mich nicht, denn nun frierte ich wie verrückt und wenn der Mann nicht langsam mal von mir runter geht dann hole ich mir tatsächlich noch was weg. Und er sich auch, denn ich hatte ihn nun mit eingesaut. Was überfällt er mich auch einfach ? Obwohl ich es ihm nicht übel nehmen konnte, ich hätte doch genauso reagiert. Ich seufzte leise. "Ich...werde.. ich kann dir nichts tun. Würdest du mich bitte loslassen ? Ich friere und muss mir unbedingt etwas anderes anziehen.",sagte ich und merkte wie meine Lippen beim Reden zitterten und die Kälte sich nun auch in meinem Körper ausbreitete.

@Jonathan Cunningham
ja alles supi :)

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#6

RE: Ställe

in Außenbereich 19.02.2017 09:39
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Nachdem ich sie fixiert hatte und auf ihr saß damit sie mir nicht irgendwo hinein treten konnte...absichtlich oder nicht sah ich die angst in ihrem Gesicht. Sie hatte angst und das wohl auch nicht zu unrecht schließlich hätte ich alles mit ihr machen können. Doch sie lies locker und hörte auf sich zu wehren was mich irgendwie ebenfalls ruhiger stimmte. Klar lies ich nicht locker aber ich sah keinen Sinn darin druck auszuüben wenn sie es auch nicht tat. Sicher sah sie ein das ich stärker war als sie. Ich nickte ihr zu als sie mir ihren Namen vertritt und auch wieso sie hier war. Und ich glaubte ihr auch. Sie hätte ja auch genau so gut von jemanden hier herein geschickt worden sein aber das war bei diesem Wetter das einem zweiten Weltuntergang glich wohl eher unwahrscheinlich schon gar so wie sie aussah.
Als ich hörte was mit ihr passiert war zog ich skeptisch eine Augenbraue nach oben. "In einen Graben ausgerutscht? Scheint als treffe ich nur noch auf unbeholfene Menschen..."Erst Dinah, dann das Mädchen mit dem verstauchten Fuß und nun das Schlammmonster hier. Aber vielleicht war es auch einfach nicht so einfach unbeschadet seinen Weg zu gehen oder ich zog einfach Leute an die gern über Gefahr stolperten. Das sie mir nichts tun konnte und auch nicht wollte glaubte ich ihr gut und gerne so sah sie wirklich nicht aus. Ich hörte in ihrer Stimme das sie fror. Ich lies sie dennoch widerwillig los und stand von ihr auf um mich dann einige Schritte von ihr zu entfernen. Dabei hob ich ihre Taschenlampe auf und leuchtete sie an. "Wie alt bist du? Bist du ganz allein?" Sie sah sehr jung aus und ich wollte mir nur ungern vorstellen das sie auf sich allein angewiesen war hier draußen in dieser Welt."...Ach und am Rande...ich werde dir auch nichts tun." Sie könnte so schnell sterben. Ich hätte sie einfach töten können einfach weil sie in mein Unterschlupf eingedrungen war, hätte ich mich zu sehr bedroht Gefühlt. Über Leben und tot entschieden nur noch Sekunden. Selbst die kleines Fehler konnten einen jetzt umbringen und Teenager wie sie taten davon ja bekanntlich besonders viele. "Von mir aus kannst du hier bleiben.."sagte ich und schaute sie an um sicher zu gehen das sie wusste das ich dennoch ein Auge auf sie haben würde. Es wäre wohl unmenschlich gewesen sie wieder vor die Tür zu setzten obwohl es mir auch keiner verübelt hätte. Ich kannte sie nicht und wollte eigentlich nur meine Ruhe. Wenn sie es nicht schaffte mich zu töten dann vielleicht mich zu beklauen und dass war definitiv genau so etwas was ich vermeiden wollte. "Ach ja und behalte deine Finger bei dir...ansonsten...oben im Heuboden ist es warm da kannst du dich aufwärmen und schlafen."damit drehte ich mich von ihr weg und kletterte der Holzleiter wieder nach oben und verzog mich zu der Stelle an der ich davor gesessen hatte zurück. Die Taschenlampe hatte ich an das untere ende der Leiter gelegt damit sie wusste wo es nach oben ging falls sie hoch wollte. Ich schätze mal das sie sich ausziehen wollte und ich vermutete das sie dabei kein weiteres Augenpaar gebrauchen konnte. Mit etwas Stroh schaffte ich es den gröbsten Match von meinem Oberkörper und auch von meiner Hose zu bekommen aber sauber machen würde ich das ganze erst Morgen. Ich war viel zu erledigt und demotiviert als mich nun auch noch darum zu kümmern. So oder so roch ich furchtbar. Es machte also kaum einen Unterschied. Ich war wirklich nicht gut drauf. Aber ich hatte die letzten Tage einfach zu viel durchmassen müssen und dann auch noch dieses Gewitter. Schlimmer konnte es ja kaum noch werden. Eigentlich war ich nicht so...mies gelaunt und negativ. Ganz im gegenteil aber es schien das ich gerade einfach nicht widerstehen konnte in dieses Loch zufallen. Gerade lief einfach alles eher semi toll. Und das war noch untertrieben.
Pangur unten beruhigte sich langsam wider. Er war zwar immer noch angespannt wegen dem Sturm aber das lies sich wohl kaum vermeiden. Besonders oben im Heuboden hörte man wie der Wind an den Holzbalken zerrte. Ich hoffte das das Gebäude dem Sturm standhielt aber es war umbringt von einer dicken Steinmauer also war ich guter Tatsachen das man hier doch ganz sicher war. So oder so eine andere Wahl gab es wohl nicht. Zwar war da noch das Hauptgebäude aber die Gefahr da auf noch mehr Leute zustoßen ging ich nicht ein.

@Sarina Archer

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#7

RE: Ställe

in Außenbereich 19.02.2017 19:45
von Sarina Archer (gelöscht)
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Hat der Typ gerade unbeholfen gesagt ?Soll er mal versuchen bei dem Mistwetter den Weg zu finden,wenn einem die langen Haare im Gesicht hängen. Ein Glück ging mir sowas nur durch den Kopf. Mum hatte mir immer mein freches Mundwerk verboten und ich wusste das man in solchen Situationen, wirklich den Mund halten sollte und zweimal überlegen was man sagt. Langsam merkte ich das auch er sich entspannte und kurz danach endlich von mir herunter ging. Ich rappelte mich auf, versuchte noch etwas Dreck von meiner Kleidung zu entfernen und hielt mir kurz die Hand vors Gesicht, da er mich mit der Taschenlampe anleuchtete.
Als sich meine Augen daran gewöhnt hatten nahm ich die Hand runter. "Ich bin fünfzehn und ja ich bin alleine, schon seit einigen Wochen.",sagte ich leise und nickte ihm dankend zu als er sagte ich konnte hier bleiben.
Ich beobachtete ihn als er zu einer Holzleiter ging und sich nach oben auf den Boden begab. Meine Lampe ließ er freundlicherweise unten liegen. Als ich dann keine Geräusche mehr aus seiner Richtung vernahm, schnappte ich mir meinen Rucksack, den ich nach dem Angriff ,in der Nähe des Pferde, fallen lassen hatte. Ich öffnete diesen, kramte darin umher und suchte mir erstmal ein paar frische Sachen raus .
Natürlich würde ich meine Finger bei mir behalten, ich hatte nun wirklich keine Lust auf Ärger und hätte auch keinen Grund ihn zu bestehlen. Es gab Menschen die so etwas tun, ja , aber ich wollte nie irgend jemanden etwas. Tja auch in solchen Zeiten, zeigte ich eine gute Erziehung, doch ich hatte das Gefühl das es mich irgendwann nicht weit bringen würde. Während ich so nachdachte, zog ich mir eine neue Jeans und ein Shirt an.Es war zwar nicht gleich wärmer aber schon mal ein besseres Gefühl auf meiner Haut. Das Pferd wurde nun auch langsam ruhiger, ich streichelte es kurz und beschloss dann mich erst einmal auszuruhen.
Meine dreckigen Klamotten, legte ich auf einige kleine Heuhaufen ab, schnappte mir meinen Rucksack und machte mich auf den Weg zur Leiter. Mit der Taschenlampe in der Hand kletterte ich die Leite hinauf und sah auch schon Jon auf seinen kleinen Fleckchen sitzen. Bevor ich mir auch so ein Plätzchen errichte, öffnete ich mein Rucksack und holte ein kleines Handtuch hervor. “Hier für dich.”,sagte ich leicht lächelnd und legte es neben ihn hin, er hatte noch ein wenig dreck an seinen Körper und ich wollte mich halt erkenntlich zeigen, das ich die Nacht hier bleiben durfte.Dann machte ich mich daran mir ein kleines Plätzchen fertig zustellen. Ich nahm ein wenig Heu und legte es mir zurecht, meinen Rucksack packte ich ans Kopfende und nutzte diesen als Kopfkissen.
Ich starrte kurz die Decke an und lauschte dem Pfeifen des Windes. "Bist du schon vielen Überlebenden begegnet ?",fragte ich ihn dann und schaute kurz zur Seite. Er war der erste ,auch wenn er mich vorhin überrumpelt hatte, der mich doch recht 'freundlich' empfing. Als junges Mädchen hatte man es in dieser Welt einfach nicht leicht. Eigentlich sollte ich ihm auch misstrauen, er meinte er würde mir nichts tun und irgendwie sagte mir mein Bauchgefühl das ich ihm glauben kann.

@Jonathan Cunningham

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#8

RE: Ställe

in Außenbereich 21.02.2017 03:17
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich hörte das sie 15 Jahre und allein unterwegs war. Einerseits beruhigte mich es, denn das bedeutete hoffentlich das hier nicht noch jemand anderes auftauchte aber anderseits tat mir das für sie...na ja Leid? Ich hatte nicht wirklich mitleid denn das half weder mir noch ihr aber ich glaubte das sie wenig Chancen hatte lange allein zu überleben. Auch wenn ich sie natürlich nicht kannte war sie doch am ende noch ein halbes Kind. Ich war auch nicht sooo viel älter als sie aber am ende hatte ich sicher deutlich mehr Erfahrung darin auf mich allein gestellt zu sein als sie es hatte. Außerdem war ich auch stärker und keine Frau. Und damit meinte ich nicht in erster Linie das Frauen schwächer waren aber eine Frau zu vergewaltigen oder zuverschleppen war deutlich einfacher als einen Kerl. Obwohl sie dafür das sie schon einige Wochen allein war noch ganz gut aussah. Zu mindestens das was ich unter dem Schlamm ausmachen konnte aber auch als ich mit ihr gerangelt hatte hatte sie kräftig gewirkt. Sie war dünn und schmächtig aber wer war das heutzutage nicht? Es gab einfach nicht mehr genug zu essen. Dennoch merkt eich da sie eingeschüchtert und ängstlich war. Sicher machte ich ihr in gewisser weise auch angst. Und das wunderte mich so gar nicht. Auch weil ich nicht wusste was sie schon für Erfahrungen gemacht hatte.
Als ich wieder oben in dem Heu saß brummte mir mein Kopf und mein Körper zitterte. Das Gerangel mit ihr auch wenn sie sich nicht besonders gewehrt hatte hatte meinem Arm nicht besonders gut getan. Aber um ihn machte ich mir weniger sorgen, Es war mehr die Stichwunde die mir sorgen bereitete. Ich hörte sie unten kramen und vermutet das sie sich umzog. In der Zeit schob ich den Bund meiner feuchten Hose nach unten und begutachtete und betastete die Wunde an meiner Lende. Ich sah nicht viel hier oben das die schmerzte als ich darauf drückte und ich glaubte auch das Flüssigkeit heraustrat. Das waren tatsächlich keine guten Anzeichen aber ich hatte weder Energie noch genug Licht um mich darum zu kümmern. Außerdem auch keine Ahnung was ich tun sollte außer sie zureinigen. Die Frage war nur mit was. Ich konnte keinen Trinkalkohol verwenden und ich hatte nur eine wage Ahnung davon das man Kräuter dafür verwenden konnte um eine Wundumschlag herzustellen der desinfizierend wirkte. So oder so musste es warten von selbst heilen.
Ich hörte dann wie Sarina die Treppe hinauf kam und sah etwas verwundert zu dem Handtuch das sie neben mich legte. Mein Blick ging von dem Handtuch zu ihr und ihr lächeln lies mich auch leicht lächeln. Dankbar nickt eich ihr zu. "Danke.."das hatte ich nun wirklich nicht erwartet aber es war eine sehr nette Geste von ihr. Ich nahm also das Handtuch und fing an mich damit etwas mehr sauber zu machen. Und ich glaubte das es auch wirklich half. Dennoch würde ich mich wohl morgen nach einem Bach oder einem See umschauen um endlich wieder etwas sauberer zu werden. Oder falls der Regen bis dahin nicht aufgehört hatte mich eben eine Weile nackt in den Regen stellen. Mich sollte es nicht stören. Solang ich mir danach was trockenes anziehen konnte.
Ich hörte ihre Frage und sah in ihre Richtung auch wenn ich sie in der Dunkelheit nicht ausmachen konnte und legte mich nun auch hin bevor ich ihr Antworten. Das Stroh raschelte als ich mich hinlegte und ich darauf achtete mich nicht auf die Seite zu legen mit der Stichwunde. "Ja...zuviele wenn du mich fragst. Ich versuch eigentlich mich von Leuten fernzuhalten." antworte ich ihr dann schließlich."Was ist mit dir? Wer waren denn die Leute mit denen du vor ein paar Wochen unterwegs gewesen bist?"fragte ich sie auch um mehr von mir abzulenken. Ich schätzte mal nicht das es ihre Eltern waren denn dafür war sie zu taff drauf. Ich wollte sie aber nicht auf ihre Eltern ansprechen. Ich glaubte das sowas ein ziemlich sensibles Thema war. Jeder vermisste in irgend einer weise seine Familie oder seine Freude und der schlimmste Part daran war das man kaum oder gar keine Hoffnung hatte sie wieder zu sehen. Und sie war verdammt jung also vermisste sie sie bestimmt noch mehr als z.b ich der im Grunde schon vor 6 Jahren damit abgeschlossen hatte sie für eine lange Zeit nicht sehen zu können. Dennoch fühlte es sich schlecht an zu wissen das ich se vermutlich nie wieder sehen würde selbst wenn sie noch lebten einfach weil sie auf einem ganz anderen Kontinente waren.
Mein Körper wärmte sich zwischen dem Stroh mehr und mehr wieder auf und ich hörte auf zu zittern. Ich schob etwas Stroh über mich und versuchte es so als Decke zu benutzen. Die Nacht würde sicher kalt werden. Ich war wirklich froh am ende hier gelandet zu sein. Ich wollte mir gerade nur ungern vorstellen draußen zu schlafen.

@Sarina Archer

zuletzt bearbeitet 21.02.2017 04:10 | nach oben springen

#9

RE: Ställe

in Außenbereich 22.02.2017 22:06
von Sarina Archer (gelöscht)
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Ein kurzes 'Gern geschehen' kam über meine Lippen als ich mich danach hinlegte. Es war für einen moment still, jedenfalls zwischen uns, denn draußen tobte der Sturm ja immernoch. Gott wie sehr ich mir wünschte das er endlich aufhören würde, dann würde ich auch viel besser voran kommen. Erst als ich ein Rascheln vernahm drehte ich meinen Kopf in dessen Richtung. Und hörte kurz darauf Jon zu. So so er wollte sich also von Leuten fernhalten. Ich konnte mir denken das ich nur hier bleiben durfte, weil der Sturm draußen wütete und ich noch ein Kind war. Es wäre also ziemlich unmenschlich mich einfach wieder nach draußen zu befördern. Ich bin nicht blöd und merkte das er von sich ablenken wollte, war auch für mich kein Problem, wenn er nicht über sich reden wollte, dann war es halt so, zwingen konnte man niemanden. "Um ehrlich zu sein war ich leider nicht lange genug bei ihnen. Aber alle in der Gruppe waren sehr freundlich und haben mich mit offenen Armen empfangen. Es gab dort sogar jemanden der in meinem Alter war. So fühlte ich mich nicht ganz alleine.", sagte ich zu ihm und lächelte kurz vor mir her. Es war eine schöne Zeit gewesen, wären nur nicht wieder diese ekelhaften Zombies aufgetaucht. Ich lernte damals schnell das wir alle nie wieder ein ruhiges Leben führen können, denn diese Dinger wird es immer geben, sie komplett auszulöschen dauerte einfach viel zu lange.

Für einen kleinen Moment dachte ich an meine Eltern, was sie jetzt wohl machen, ob sie auch einen Unterschlupf haben und wehe mein Bruder passt nicht gut auf sie auf. Da stellte ich mir die Frage, war er überhaupt bei ihnen ? Ich schüttelte die Gedanken, es tat mir einfach nicht gut darüber zu grübeln. Es machte mich nur traurig und ich wollte dem Mann hier nicht noch mehr nerven. Ein heulendes Mädchen konnte er auf keinen Fall gebrauchen. Also riss ich mich zusammen und verdrängte dieses Gefühl. Trauer machte einen Menschen nur angreifbar und das konnte ich mir einfach nicht leisten. Jedenfalls nicht in der Gegenwart von einem Fremden... Ich drehte mich auf die Seite und schloss mit einem leisen Seufzer die Augen. Mein Körper schrie nach Schlaf doch ich schaffte es einfach nicht einzuschlafen. Hatte ich doch nie Probleme damit gehabt, ich war hier sicher. Zombies konnten nicht einmal Leitern hochklettern, also warum klappte es nicht ? Vielleicht sollte ich unsere kleine Unterhaltung fortführen ? Doch wo fange ich an und hat er überhaupt lust sich zu unterhalten ? Kann sein das er einfach nur schlafen wollte. "Sag mal willst du ,wenn der Sturm vorbei ist, dir dieses großes Gebäude näher anschauen ?",fragte ich ihn kurz. Denn es könnte sein das wir da vielleicht doch noch ein paar nützliche Dinge finden würden. Und über ein wenig Gesellschaft würde ich mich freuen.

@Jonathan Cunningham

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#10

RE: Ställe

in Außenbereich 23.02.2017 06:03
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Irgendwie beruhigte mich die stille. Auch wenn da draußen ein Sturm herrschte wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt hatte und mit mir eine Fremde Person im Stroh schlief schien ich doch entspannen zu können. Wenigstens lebte ich noch das war ja immerhin auch was und Pangur ging es auch gut. Wie lange das noch so bleiben würde war natürlich eine andere Sache. Als sie von der Gruppe erzählte bei der sie war freute ich mich kurz für sie auch wenn das natürlich eher etwas schlechtes für sie war. Aber wenigstens hatte sie für eine Weile eine Gruppe gefunden wo es ihr gut ging und wo man sie beschützt hatte. Ich schätze für ihr Alter war es das beste Schutz in einer Gruppe zu suchen. "Hört sich toll... Tut mir Leid für dich das ihr wieder getrennt worden seid." Ich schätzte mal nicht das sie sich freiwillig von ihnen getrennt hatte wenn sie doch wohl gemocht hatte und es ihr bei ihnen gefallen hatte. Hin und wieder hörte ich das rascheln davon wie sie sich im Stroh bewegte oder wie Pangur unten in dem Stall hin und her wanderte. Alles Geräusche die mich doch mehr beruhigten als beunruhigten. Selbst der Sturm hatte etwas friedliches wenn man hier drinnen in Sicherheit war. Zu mindestens hoffte ich das ich hier in Sicherheit war. Ich glaubte nicht das Sarina, so hieß sie ja, mich angreifen würde. Sie war nur ein halbes Kind. Was sollte sie davon haben mich zu töten? Dennoch versuchte ich nicht naiv zu sein. Meine Machete hatte ich wieder neben mich gelegt so das sie immer griffbereit war. Aber zugegeben ich war schon deutlich achtloser als die meisten Tage und Nächte zuvor. Vermutlich lag das auch an meiner Wunde die mich einfach schwächte und an den Tagen die hinter mir lagen und mich nach und nach herunter zogen zu einem Punkt wo ich nicht sein wollte und den ich mir auch nicht leisen konnte wenn ich nicht sterben wollte.
Ich spürte nicht den dran etwas zu sagen aber ich hatte sicher nicht dagegen das sie etwas sagte. Das sagte mir wenigstens das sie noch lebte und nicht im Schlaf gestorben und am ende zu einem Beißer geworden war. Als sie etwas sagte spitze ich die Ohren und dachte kurz darüber nach. Es klang ein weinig wie eine Einladung. Wieso sonst fragte sie mich ob ich das Gebäude durchsuchen wollte? "Ich weiß nicht...es könnte gefährlich sein. Wenn dort keine Menschen sind dann doch sicher Beißer. Aber vermutlich werde ich mich etwas umschauen...nachdem ich wieder sauber und meine Wunden versorgt habe....aber hör mal... wenn du willst kannst du eine Weile hier bleiben. Ich mein ich pass etwas auf dich auf wenn du willst. Ich hoffe das klingt nicht bescheuert und du nimmst mir das nicht krumm. Ich kann mir nur vorstellen das es schwer ist in deinem Alter. Und ich habe keine Lust dich morgen als Beißer hier herum wandeln zu sehen." Als ich zu ende gesprochen hatte fragte ich mich wirklich wieso ich das getan hatte? Nicht das ich ihr nicht wirklich helfen wollte...das wollte ich wirklich es war nur so das da dann wieder jemand war um dem ich mich dann sorgte oder sorgen musste. Aber im Grunde tat ich das nun schon so. Mein Beschützer Instinkt war einfach viel zu groß als das ich das nicht konnte. Aber am ende war das nur ein Vorschlag ich würde dennoch versuchen Abstand zu ihr zu wahren. Wir mussten sicher nicht best Buddys werden. Ich legte mich dann aber auf den Rücken und schloss die Augen um zu versuchen zu schlafen. Und ich schlief dann auch einfach ein. Schlafprobleme hatte ich zum Glück noch nie gehabt selbst bei dem Sturm nicht.

@Sarina Archer

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#11

RE: Ställe

in Außenbereich 25.02.2017 12:49
von Sarina Archer (gelöscht)
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Ich starrte erneut die Decke des Stalls an und hörte ihm dann zu. Seine netten Worte spendeten mir ein wenig Trost. "Wir wurden von diesen Untoten überrascht, das ist mir schon zum zweiten Mal passiert...",sagte ich und dachte nach, das wenn ich mich sehr wohl in einer Gruppe oder bei jemanden fühlte, das die Zombies mir doch jedes Mal einen Strich durch die Rechnung machten, als ob ich alleine bleiben sollte. Da fiel mir auf einmal ein ich wusste ja gar nicht ob er verletzt und ich der Gefahr auslief, morgen früh neben einen Zombie aufzuwachen, falls ich dann überhaupt noch wach werden würde. Aber nützte es mir ihn danach zu fragen ? Wenn ich verletzt wäre, würde ich es dann jemanden sagen ? Nein. Viele fragen doch gar nicht mehr nach, sie handeln sofort nur um sich selbst zu schützen, auch wenn sich jemand nur eine Stichwunde durch ein Messer zugezogen hatte. Ich hatte schon einiges gesehen. Das ich noch nicht durchdrehte war ein Wunder.. oder war ich es schon. Ach , ich glaube ich machte mir einfach nur zu viele Gedanken darum.

Er redete weiter und schon hatte sich meine Frage wegen eventuellen Verletzungen erledigt. Er war verletzt aber so wie es aus seinem Mund klang fand er seine Wunde nicht allzu schlimm, gut das könnte auch täuschen, so gut kannte ich den Mann ja nicht. "Ja eins von beiden wird auf jeden Fall da sein. Aber ich finde ein Versuch ist es wert.",sagte ich leise und musste doch ein wenig lachen über seine folgenden Worte. "Nein es klingt nicht bescheuert, es ist wirklich nett von dir und ich nehme das Angebot gerne an." Er hatte ja auch recht, für mich war es schwer über eine längere Zeit auf mich aufzupassen, ich konnte, dank jemanden der sehr wichtig für mich war, mich ein wenig verteidigen, doch war ich in manchen Situationen einfach aufgeschmissen und auf Hilfe angewiesen, so wie bei diesem Unwetter hier.
"Ich bin auch nicht scharf drauf ein Beißer zu werden, man sieht so ekelhaft aus und torkelt einfach so stöhnend durch die Gegend. Ne garantiert nicht mein Fall." , ich schmunzelte kurz vor mir her und schloss dann auch meine Augen. Ich wollte Jon nicht noch länger wach halten, und ihn die ganze Nacht mit Dingen zu quatschen die ihn wahrscheinlich gar nicht interessieren, er musste sich ausruhen und ich musste es auch. Die kleine Unterhaltung hatte geholfen und ich wurde langsam müde .Der Wind und der Regen draußen, klangen nun in meinen Ohren wie ein Lied das mich doch tatsächlich zum Einschlafen brachte.

@Jonathan Cunningham

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#12

RE: Ställe

in Außenbereich 27.02.2017 08:27
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich hörte was sie darüber sagte wie sie von der Gruppe getrennt wurde und nickte nachdenklich. "Wenigstens Lebst du noch auch wenn du wohl daran arbeiten solltest dich nicht überraschen zu lassen." meinte ich zu ihr auch wenn sie das sicher auch so wusste. Aber ich wusste genau so gut das es sich nicht immer vermeiden lies den Biestern in die Arme zu laufen. Man konnte eben nicht mit allem rechnen und die kleine hier war noch ein halbes Kind das man ihr das wohl kaum vorwerfen konnte. Es war wohl eher verdammtest Glück das sie noch lebte und wohl auch unverletzt war. Sicher konnte ich mir da zwar nicht sein aber ich hatte einfach das Gefühl oder die Hoffnung das dem nicht so war.
Ich hörte ihre zuversichtlichen Worte wegen der Sache mit dem im Kloster umschauen und wusste nicht ob ich ihr zustimmen oder widersprechen sollte. Ja vielleicht fanden wir etwas nützliches oder aber wir fanden den Tod. Und mir war doch am ende mein Leben lieber. Dennoch würde ich dem ganzen Wohl einen versuch geben. Vielleicht fanden wir ja etwas für meine Wunde. Ich wusste nicht wie schlimm sie sich entwickeln würde aber vielleicht würde sie für mich ja auch den Tod bedeuten dann wäre das Risiko in diesem Kloster drauf zu gehen sogar kleiner.
Ich freute mich irgendwie als sie meinte das sie mein Angebot annehmen wollte. Auch wenn ich eigentlich lieber allein war war das doch am ende nur eine Maßnahme wozu mich diese Welt hier zwang. Ich war kein Mensch der gerne allein war zu mindestens nicht lange. Aber allein war es nun mal Sicherer und weniger Kompliziert und auch weniger schmerzhafter aber dafür eben deutlich einsamer. Aber ich hatte wohl einfach ein Herz für tollpatschige. Vermutlich hätte mich die Kleine geschlagen hätte sie gewusst das ich das gedacht hätte aber zum Glück waren meine Gedanken geheim.
Ich lachte darüber was sie über die Beißer sagte. Wenigstens nahm sie das ganze mit Humor obwohl es eigentlich traurig war. Niemand wollte als gammelnde seelenlose Leiche durch die Gegend wandern und niemand wollte vor allem jemanden den man kannte so durch die Straßen laufen sehen. Im Grunde war nichts daran nur ansatzweise lustig aber es wahr wohl besser man sah das alles locker und mir Humor als daran kaputt zu gehen.
Es dauerte nicht lang und ich war eingeschlafen. Mit dem einschlafen hatte ich zwar noch nie Probleme aber dafür mit den Albträumen die mich seit Lea verfolgt hatten. Doch ich hatte schon seit Wochen keine mehr gehabt. Oft glaubte ich das ich mit der ganzen Sache irgendwie abgeschlossen hatte doch am ende holten mich die Albträume wieder ein.
Ich wachte zitternd und verschwitzt auf und ich fühlte mich einfach nur elend. Und das war nicht nur wegen den Dingen die ich gesehen hatte sondern ich spürte direkt die Hitze die von mir aus Ding. Ich hatte Fieber und zwar starkes. Ob es an dem Fieber lag das ich diese Albträume hatte? Selbst wenn es war doch egal. Ich musste etwas tun. Ich rappelte mich auf und suchte meinen Weg von dem Heuboden nach unten in den Stall. Pangur bemerkte mich und schwang seinen Kopf in der Dunkelheit neugierig in meine Richtung. Doch ich hatte keine Zeit für ihn oder sonst etwas anderes und lief mit der Hand an meiner Lende nach draußen. Denn wenn ich eins nach dem aufstehen bemerkt hatte dann das die Wunde höllisch brannte. Sie hatte sich entzündet und deswegen hatte ich nun Fieber. Draußen begann es gerade schon wieder morgen zu werden doch der Sturm wütete noch immer. Für einen Moment vergaß ich all die Dinge die ich in dieser Nacht erneut durchlebt hatte und konzentrierte mich drauf mein Leben zuretten. Wenn ich das denn konnte. Eine unvorstellbare angst überkam mich einen Moment als ich mich an der Außenwand des Stall hinab lies und der Regen auf mich einprasselte. Was würde ich tun wenn ich sterben würde? Würde ich mich selbst umbringen bevor ich eins von den Dingen wurde? Ich hatte noch nie darüber nachgedacht. Auch nicht was dann aus Pangur werden würde. Wer würde sich um ihn kümmern? Ich würde ihn natürlich freilassen können und hoffen das er sich allein durchschlug aber bei diesem Wetter wie jetzt würde er es auch nicht lange machen. Ich zog meine Hose und Unterhose ein stück runter um an die Wunde zukommen die noch immer mit der Angelschnur zugenäht war. Ich hatte keine Ahnung wieso ich das tat doch ich nahm mein Messer und schnitt die Stiche wieder auf und aus der offenen Wunde floss Eiter und Blut heraus und das nicht zu wenig. "Verdammt.."grummelte ich wütend und musste schlucken. Der Regen und der starke Wind kühlten wenigstens das Fieber etwas herunter. Es dauerte nicht lange und erneut waren meine ganzen Sachen durchnässt doch das war diesmal mein kleines Problem. Was sollte ich nun machen. Die verdammt Wunde war entzündet?! Ich hätte ja wohl auch kaum erwarten können das dieses Schwein mir ein sauberes Messer in den Lendenmuskel rammte. Ich drückte weiter gegen die Wunde und es kam noch mehr Wundeiter heraus flossen. Und dann wurde mir klar das ich nichts tun konnte. Ich hatte nichts um die Wunde zu versorgen. Ich hatte alles getan was ich tun konnte und ich saß hier durch den Sturm fest. Doch selbst ohne den Sturm hätte ich wohl kaum noch wo hin gekonnt. Ich schaffte es kaum zu laufen geschweige denn zu rennen oder mich zu verteidigen. Ich stieß mit meinem Kopf gegen die hölzerne Außenwand des Stalls und schrie frustriert aber auch resigniert. "Verdammt sei dieser Sohn einer blutpissenden Hafenhure!!"knurrte ich und ballte meine Faust mit dem Messer zusammen. Doch dann lies ich wieder locker und das Messer viel neben mir zu Boden. Ich fuhr mir mit beiden Händen durchs Gesicht und durch meine feuchten Haare, die mir ins Gesicht hingen. Der Eiter und das Blut liefen über mein Bein und weiter aus der Wunde. Ich konnte mein Bein kaum bewegen ohne höllische schmerzen zu haben. Hieß das hier wirklich das ich sterben sollte? Selbst in dem Moment war ich zu stur das zu glauben. Ich konnte und wollte das einfach nicht akzeptieren! Wenn ich eins nicht tun würde dann in selbst mitleide versinken und aufgeben das war nicht ganz so mein Style. Noch nicht zu mindestens.
"HEEEE Sabrina!!!" Oder war es Sarah gewesen?! Ich war noch nie gut mit Namen. " Heeeey Kleine!"kam es heißer aus meiner Kehle so laut ich konnte um den Sturm zu übertönen. Eigentlich wollte ich sie nur ungern in die Sache mit rein ziehen. Meine Verletzungen waren meine Sachen und um die kümmerte normalerweise auch nur ich mich ABER ich glaubte es würde ihr sehr missfallen wenn ich sie als Beißer, das nächste mal wenn sie mich sah, anfallen und anknabbern würde. Auch wenn ich jetzt die Gefahr einging das sie mich auf der stelle tötete. Immer noch besser als wenn ich mich nun selbst umbringen würde. Ich war kein Feigling. Lieber leidete ich länger, als aufzugeben. Während ich wartete und weiter gegen die Holztür hämmerte wischte ich mir mit der anderen Hand den Regen aus den Augen. Ich hatte noch keinen Plan aber irgendwas würde sich schon ergeben.Das tat es doch immer. Oder?Die Hoffnung starb doch zu letzt nicht wahr. Das war zu mindestens das was ich mir einredete.

@Sarina Archer

zuletzt bearbeitet 01.03.2017 05:50 | nach oben springen

#13

RE: Ställe

in Außenbereich 01.03.2017 15:40
von Sarina Archer (gelöscht)
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Ich schlief relativ ruhig. Es war wirklich sehr angenehm endlich mal in Ruhe schlafen zu können, ohne auch nur die Angst zu haben von einem Beißer angegriffen zu werden. Gut lag auch daran das man zu unserem Schlafplatz erstmal hinauf klettern musste. Unterbewusst nahm ich ein Rascheln des Strohs wahr. Vielleicht war es Jon der sich im Schlaf drehte oder aber sein Pferd das wegen dem Unwetter eventuell etwas unruhig war. Doch es war kein Geräusch das mich hoch schrecken ließ. Es sollte nämlich ein anderes sein was mich aus dem Schlaf holte.
Ich träumte von meiner Familie, wie wir jeden Sommer zu unserem Ferienhaus fuhren, in Freizeitparks unterwegs waren oder einfach so schöne Tage mit einander verbracht haben. Im Schlaf lief mir eine kleine Träne herunter, wie sehr ich das doch alles vermisse. Die Welt hatte sich zu schnell verändert, mein normales Leben hätte ich liebend gern noch länger ausgekostet. Aber das wurde mir, nein nicht nur mir, auch allen anderen Menschen auf der Welt wurde das nicht gegönnt. Irgendwer hatte einen großen Fehler gemacht und wir mussten nun den Preis dafür zahlen...Mein schöner Traum wandelte sich in einen Albtraum und ich wurde unruhiger. Plötzlich schreckte ich auf und saß kerzengerade."Uhh ich hasse solche Träume.", murmelte ich und nahm meine Taschenlampe an mich. Ich schaltete sie ein und dann vernahm ich etwas, als ob jemand da draußen versuchte den Wind zu übertönen. Ich leuchtete auf Jon's Schlafplatz. Er lag nicht dort. Vielleicht kam das von ihm ? Ich nahm meinen Rucksack, ohne den gehe ich nirgendwo hin, und stieg die Leiter hinab.
Hier unten war er auch nicht, nachdem ich etwas umherleuchtete hörte ich eine Stimme von draußen und ein immer wiederkehrendes Klopfen an der Holztür. Ich öffnete die Tür und schaute dann zur Seite.Dort saß Jon und er sah wirklich nicht gut aus. "Was zum Teufel machst du hier draußen ? ", sagte ich und hockte mich neben ihn. Viel mehr brauchte ich nicht fragen als ich sah das er verletzt war und ich bin kein Arzt oder habe von Medizin irgendwie eine Ahnung aber, die Wunde war entzündet. Ich berührte kurz seine Stirn und merkte das diese warm war. Das hatte ich mal bei Dad gesehen, er hatte sich auch einmal verletzt und hat es nicht wirklich gut behandelt bis er dann ,aufgrund der Entzündung ,ins Krankenhaus musste. Doch hier war keins in der Nähe. Was also sollte ich jetzt tun ?. " Es wäre von Vorteil, und besser für dich, wenn wir erst einmal in den Stall zurück gehen.", sagte ich zu ihm und sah wie das Blut aus der Wunde lief. "Kannst du aufstehen ?" Ja super Frage Sarina. Applaus. Natürlich kann er nicht aufstehen, nicht ohne Hilfe. Ich kann verstehe das der kühle Regen, angenehm für ihn ist da er Fieber hat, aber es macht es leider nicht besser. Also half ich ihm so gut es ging und brachte ihn vorsichtig wieder ins Trockene zurück. "So bleib hier sitzen und halt mal meine Taschenlampe und leuchte mal hier rein.",sagte ich und kramte währendessen in meinem Rucksack umher. Ich legte einen Verband, Pflaster und eine Packung Tabletten vor uns hin. Die Lampe nahm ich ihm ab und schaute mir die Packung der Tabletten nun genauer an. Ich hatte mir vor ein paar einfach wahllos etwas eingepackt, und nun hoffte ich das ich auch richtig gegriffen hatte.
"Jon... heute ist dein Glückstag.",sagte ich zu ihm, lächelte ihn an und hielt ihm die Packung hin.

@Jonathan Cunningham

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#14

RE: Ställe

in Außenbereich 02.03.2017 04:04
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Unermüdlich klopfte ich an die Holzwand des Stalles und versucht emich irgendwie bemerktbar zu machen. Ich war mir sicher das sie irgendwie wach werden würde und hoffentlich dann auch nachscahuen würde woher die Geräusche kamen. AUch wenn ich wohl damit gerechnet hätte das sie zu viel angst hatte als nach zuschauen. Doch dann ging die Tür auf und ich sah überrascht aber auch abtwrtent zu ihr nach oben. Ich wusste ja nicht was sie tun würde sobald sie sah das ich verletzt oder kaum laufen konnte doch zu meiner verwunderung fing sie an mir direkt zu helfen. Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet. Sie hockte sich neben mich hin und bei ihrer frage konnt eich sie nur mit hochgezogener Augenbraue schief anschauen. "Den regen genießen."scherzte ich sarkastisch ohne dabei die Mine dabei zu verziehen. Mein Gesichtsausdruck war eher schmerzverzerrt als irgendwie angeheitert. Sie sah dann wohl selbst das ich verletzt war und als sie ihre Hand an meine Stirn legte, was mich übrigens auch sehr verwunderte und sogar etwas zurück schrecken lies, das ich Fieber hatte. Sie hatte recht als sie meinte das es besser war wenn ich in den Stall zurück kommen würde. Aber ich konnte eben kaum aufstehen. "Ich weiß nicht..." Mein Bein schmerzte sehr aber wenn ich die Zähne zusammen biss dann würde ich schon noch aufstehen und reinkommen. Genau das versuchte ich auch. Ich war froh das sie mir half also stützte ich mich an ihr ab und zog mich gleichzeitig an der Wand neben mir hinauf. Mit einem schmerzerfüllten stöhnen schaffte ich es dann auf die Beine zu kommen und humpelte mehr in den Stall zurück wo es wenigstens trocken war. Auch wenn mir die kälte des Regen wirklich geholfen hatte. Ich lies mich auf einen Heuballen niedersinken und war überrascht als sie mir ihre Taschenlampe in die Hand drückte und meinte ich solle in die Tasche leuchten. Ich war wirklich etwas verwundert von ihrem verhalten. Nicht das ich es schlecht fand aber sie wirkte auf mich ja fast so als hätte sie einen Plan. Einen Plan mir zu helfen obwohl sie nicht im geringsten wusste was es für eine Wunde war oder wie tief sie war oder wie lang ich sie hatte. Oder ob ich daran nicht vielleicht schon in ein paar Minuten sterben könnte. Und das alles nahm ich ihr auch sicher nicht übel woher sollte sie sowas auch wissen? Ich wusste schließlich selbst kaum etwas über Medizin. Vermutlich wusste ich mehr darüber wie man Pferden half als Menschen. Hin und wieder hatte ich sicher auch etwas aus einem Film aufgeschnappt aber da konnte man sich ja auch nicht sicher sein ob es stimmte. Aber sie schien sich kaum sorgen zu machen und blieb ziemlich ruhig dafür das sie noch so jung war.Doch sie war bestimmt und selbstsicher das es mich wirklich wunderte. Aber ich lies sie machen und überlegte mir im Kopf schon mal was ich sonst noch tun könnte oder eher müsste damit die Wunde abheilte und die Entzündung zurück ging.
Als sie mir dann jedoch die Taschenlampe weg nahm und mir kurz darauf aus ihrem Haufen von Tabletten eine Packung unter die Nase hielt sah ich sie skeptisch an und hob fragend eine Augenbraue. Das war heute sicher nicht mein Glückstag. Und selbst wenn sie da Tabletten für alles hatte würden sie wohl kaum helfen meine Wunde zu versorgen. Ich nahm ihr die Packung ab und drehte sie fragend hin und her."Und was genau soll das sein?!"fragte ich sie und sah die Dinger ungläubig an. Ein Wundermittel hatte sie sicher nicht in ihrem Rucksack. Das einzige was ich wirklich vielleicht hätte gebrauchen können war wohl Antibiotika. Doch selbst das würde mir wohl nur bedingt helfen wenn die Wunde nicht richtig versorgt werden würde. Doch es war schon irgendwie süß wie sie all die Sachen die sie da hatte vor mir platzierte und wohl glaubte das es damit getan sein würde oder glaubte das sie mir damit wirklich helfen konnte. "Die Wunde muss gereinigt werden...das Messer ist ziemlich tief eingedrungen ich schätze deswegen fängt es ständig an wieder zu Bluten...na ja und weil ich mich ständig bewege."den Schluss murmelte ich vor mich her. Meine Stimme war heißer und auch so musste ich mich anstrengen einen klaren Gedanken zu fassen. "Vielleicht könnten wir es mit einer Salzlösung reinigen was meinst du?"Irgendwie kam ich mir doof vor SIE das zu fragen aber ich tat es auch weil ich insgeheim etwas angst hatte. Die Vorstellung salzwasser in die Wunde zuschützen war definitiv nichts was ich mir schön vorstellte. "Außerdem glaubte ich das es eine schlechte Idee war die Wunde zuzunähen...der ganze Eiter staute sich an der naht und führt nur zu noch mehr Entzündungen und druck. Die Wundränder waren rot und geschwollen. Mein ganzes Bein tat mittlerweile höllisch weh. "Aber hey wenn dir das zu viel wird solltest du gehen....Es ist gut möglich das ich sterbe und es wäre mir lieber wenn du das nicht mit ansehen müsstest."sagte ich ihr noch und sah ihr dabei in die Augen weil ich wollte das sie verstand das ich das ernst meinte. Sie musste nicht hier bleiben. Ich konnte zwar nicht sagen das ich alleine klar kam aber es war nicht mal sicher ob ich mit ihrer Hilfe klar kam. Ich war noch von der Sache mit meinem Arm geschwächt also würde es schon härter werden das jetzt zu überstehen. Erneut tastete ich die Wundränder ab und sah dabei wie die gelbliche Flüssigkeit heraustrat, die eindeuitg nicht in meinen Körper gehörte schon allein vom Geruch her nicht.

@Sarina Archer

zuletzt bearbeitet 02.03.2017 04:23 | nach oben springen

#15

RE: Ställe

in Außenbereich 03.03.2017 19:49
von Sarina Archer (gelöscht)
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Als ich ihm wieder in den Stall zurückhalf , hoffte das er seinen dämlichen Sarkasmus draußen im Regen gelassen hatte. Also ehrlich für sowas hatten wir keine Zeit. Er beobachtete mich als ich den Rucksack durchwühlte und ihm die Packungen hin hielt. "Nun ich habe Schmerzmittel, Entzündungshemmende Tabletten und Antibiotikum im Angebot. Habe ich vor paar Tagen aus einer Apotheke mit gehen lassen.",sagte ich ihm und lächelte kurz. Ich überlegte kurz wie ich ihm noch helfen könnte, ich bin kein Experte was Medizin angeht, habe mich nie großartig damit beschäftigt, ich bin ein Teenager ich habe andere Dinge im Kopf. Mit meiner Taschenlampe leuchtete ich kurz seine Wunde an. Ja sie war wirklich tief und ein Verband würde da eventuell nicht helfen, wenn die Wunde gesäubert wurde müsste sie wieder genäht werden, und das war das nächste Problem. Wie sollen wir das anstellen ? Er wird jawohl kaum Nadel und Faden dabei haben ? Ich hatte so etwas auf keinen Fall dabei... Und wenn , sollte ich ihn dann nähen ? Ich kann nähen das ist kein Problem doch habe ich es nie an Menschen probiert und hatte es auch eigentlich nicht vor. "Eine Salzlösung ?" Ja.. das war eine gute Idee. Es würde zwar weh tun aber ihm helfen.

" Ja klar würde es helfen, doch ich habe leider nur eine Flasche mit stillem Wasser bei mir. Von Salz leider keine Spur..." Aber war es nicht auch möglich...ja sollte ich versuchen ,falls wir keine andere Möglichkeit haben die Wunde zu säubern, es mit dem Wasser aus der Flasche zu reinigen. Er war schon lange verletzt und ich musste meinen Kopf anstrengen doch fiel mir im Moment nichts ein. Der Sturm war zu stark und alleine wäre es keine Gute Idee sich zu dem Gebäude zu begeben. Wer weiß was dort auf mich lauern würde ? Ich war so in Gedanken vertieft eine Lösung zu finden wie man ihm am besten verarzten kann als er mich mit seinen Worten wieder in die Realität zurück holte. Ich schaute ihn erst etwas perplex an und schüttelte dann meinen Kopf. "Nein, ich bleibe hier, ich kenn dich zwar nicht lange aber ich bleibe hier und versuche es so gut es geht, dir zu helfen. Ich habe genug Menschen sterben sehen, wo ich nichts unternehmen konnte...",sagte ich und schaute ihn etwas bedrückt an. Er war mir fremd ja, aber ich wollte helfen. Und falls es doch zu Ende geht, kann ich wenigstens sagen das ich es versucht hatte. Klingt doof, aber ich hätte dann ein reines Gewissen. "Also was meinst du. Sollen wir es wagen mit dem Wasser die Wunde zu reinigen. Ich meine der Regen hat ja vorhin schon einen Teil übernommen. Und dann habe ich noch die Medikamente hier... " Ich wusste ich war vielleicht keine große Hilfe für ihn.. aber im Moment war ich die einzige Person die sich um ihn kümmern konnte und ich finde wir sollten es auf Gut Glück probieren. Was anderes bleibt uns nicht übrig. Und ihn hier sterben lassen möchte ich nun auch nicht.

@Jonathan Cunningham

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