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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#16

RE: Ställe

in Außenbereich 06.03.2017 04:54
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Das Zeug was sie hatte war wohl wirklich nicht schlecht. Ganz und gar nicht sogar. All die Sachen würden mir wohl wirklich helfen können aber am ende war es dennoch keine Garantie das ich es überlebte. Ich merkte das sie auch kaum eine Ahnung hatte mit was sie mir helfen konnte oder sollte und das war schon okey. Klar wäre es gut gewesen wenn sie mir irgendwie helfen konnte auch wenn die Tabletten wirklich schon viel Wert waren. Nur glaubte ich das die Teile wohl wenn erst in ein paar Tagen ihre Wirkung freisetzten und das auch nur wenn die Wunde bis dahin nicht noch schlimmer geworden war. So wie ich mich gerade fühlte würde ich ohne Behandlung wohl keinen Tag mehr machen.
Ich nickte ihr zu als sie meinte das sie nur eine Flasche mit stillem Wasser hatte. "Ich hab etwas salz...irgendwo..."antworte ich ihr. "Wasser allein würde nur noch mehr Bakterien in die Wunde bringen Kleine." antworte ich so geduldig wie möglich auch wenn ich mein Gesicht schmerzverzerrt verzog als ich mich gerade etwas bewegte und meine Wunde dabei leicht quetschte. Ich war mir nicht mal sicher ob es gut war wenn wir das Salz was wir hatten nur einfach mir Wasser mischten. Vermutlich wäre es wohl besser wenn wir das Wasser vorher abkochten aber ich sah keine Möglichkeit das Wasser hier und jetzt zu kochen. Die Gefahr das wir den ganzen Stall abfackelten wenn wir hier drinnen ein Feuer machten war viel zu groß. Und Draußen würde es wohl gerade unmöglich sein. Aber ich würde die Wunde auch nicht noch einmal nähen können. Die Wundränder waren viel zu angeschwollen und schmerzempfindlich. Diesmal würde ich es nicht allein hinbekommen es zuzunähen. In gewisser weise wäre es mir lieber gewesen wenn sie gegangen wäre. Ich mochte es nicht schmerzen zu ertragen in der Anwesenheit anderer Menschen. Ich war gern mit meinem Schmerz allein und dabei war es egal ob das nun körperlich oder seelisch war. Ich schätzte das das daran lag das ich ungern zugab das ich auch mal schwach war. Dennoch ein Teil von mir war froh das sie blieb. "Na gut dann bleib hier...aber falls ich es nicht packe muss dir klar sein das du mich töten musst..." Ich dachte auch an Pangur und überlegte ob ich sie fragen sollte ob sie sich zu mindestens für die Zeit des Sturms um ihn kümmern konnte aber ich lies das bleiben. Ich dachte nicht daran ihn im stich zu lassen. Ich wollte nicht sterben und würde es auch nicht. "Ja wir sollten das mit der Salzlösung versuchen aber gib mir eine Minute..."sagte ich etwas erschöpft und zerknirscht. Ich würde aufstehen müssen um das Salz zu suchen und mir war etwas schwindelig und auch schlecht. Es war auch nicht viel salz aber hoffentlich genug um die Wunde zu reinigen. Ich stand dann auch langsam auf und zog mich an einem der Stützbalken hoch um dann zu den Satteltaschen zu wanken wo ich das Salz vermutete. Ich sackte davor auf meine Knie und ächzte auf weil die Bewegung die Wund zusammen drückte. In dem Moment wurde mir so schlecht das ich mich beinah übergeben hatte doch zum Glück schaffte ich es mich zu beherrschen und fing dann an das Salz in der Tasche zu suchen. Erneut fühlte ich mich verdammt schwach und die Schmerzen und die Angst die mich überkam trieben mir die Tränen in die Augen. Ich hatte das Gefühl das sich eine Hoffnungslosigkeit in mir ausbreitete. Doch ich wollte nicht aufgeben auch weil ich vor der Kleinen keine Schwäche zeigen wollte aber eben auch weil ich ihr ersparen wollte noch jemanden sterben zu sehen. Auch wenn ich das drängende Gefühl hatte das es das beste wäre wenn ich einfach Aufgeben würde. Denn selbst wenn ich es schaffte die Wunde mit dem Salzwasser zu reinigen wusste ich nicht was ich danach tun sollte oder konnte. Innerliche Kämpfte ich mit mir selbst. Mit dem Schmerz aber vor allem mit den ganzen Gedanken und Gefühlen. Doch nach außen hin versuchte ich so ruhig wie Möglich zu wirken.
Ich fand die kleine Dose mit Salz die ich wenn dazu nutze um mein Essen auf zu werten und nahm mir dann noch meine Trinkflasche mit Wasser das ich vor ein paar Tagen abgekocht hatte. Ich schätze mal das da weniger Bakterien drin waren als in Regenwasser aber genau wusste ich das nicht. Ich schützte die gesamte Dose in die Flasche und schüttelte sie dann durch damit sich das Salz schneller löste. Ich reichte ihr dann die Flasche. "Ich will das du die Wunde gut ausspülst es ist wichtig das es tief in die Wunde kommt....schätze ich. "Was wusste ich schon? Aber der Eiter musste wenigstens raus. Am Besten setzt du dich auf meinen Schenkel und versucht mich mit deinem Gewicht auf dem Boden zudrücken und mich ruhig halten...versuchen kannst du es wenigsten."versuchte ich leicht zu schmunzelnd und setzte mich langsam und vorsichtig auf meinen Hintern." Ich versuch so ruhig wie Möglich zu bleiben aber ich kann nichts versprechen..."sagte ich und man hörte wie meine Stimme zitterte. Ich wusste nicht wie schmerzvoll es sein würde aber ich wollte es mir eigentlich auch gar nicht vorstellen. Ich betete das es wenigstens die Schmerzen wert und das richtig sein würde. Aber eine andere Möglichkeit hatte ich auch nicht. Ich legte mich dann flach auf den Rücken und umfasste einen der Balken an dem ich mich festhielt. Meine Finger zitterte und ich konnte den Herzschlag in meinen Oberarmen hören und spüren als ich an die Decke starrte und darauf wartete das sie anfing das Salzwasser in meine Wunde zu schütten. Ich schluckte nochmal schwer und schloss dann die Augen um mich besser konzentrieren zu können. Die Muskeln meines gesamten Körpers verkrampften sich und voller Nervosität pressten sich meine Kiefer zusammen.

@Sarina Archer

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#17

RE: Ställe

in Außenbereich 08.03.2017 11:28
von Sarina Archer (gelöscht)
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Es war eine schwierige Situation und Angst hatte ich auch ein wenig, doch zeigen wollte ich es nicht. Das würde ihn vielleicht verunsichern oder eher nervös machen. Die Idee die Wunde nur mit Wasser auszuspülen war wirklich blöd und riskant ,deswegen atmete ich leise erleichtert aus als er mir sagte das er selbst noch Salz hatte. "Okay dann sag mir... woah hey ",sagte ich und sprang sofort auf als er sich zu seinem Pferd schleppte. Eigentlich wollte ich ihm gerade anbieten nachdem Salz zu suchen aber er machte sich schon auf den Weg und durchsuchte die Satteltaschen. "Bist du verrückt ?! Du sollst dich doch nicht bewegen...Ich hätte es doch auch für dich holen können." Ich versuchte ihn ein wenig zu stützen damit er sich nicht zu sehr belastete. Auch wenn er es zu verstecken versuchte, ich konnte mir nur annähernd vorstellen was für höllische Schmerzen er haben musste. Er fand dann das Salz, nahm eine Flasche Wasser und mischte die beiden Sachen. Anschließend reichte er mir sie und nun war ich dran seine Wunde zu säubern. Gott verdammt hab ich Schiss. Ich hab sowas noch nie gemacht, es klingt zwar einfach doch war ich schon ein wenig nervös und hatte Angst das ich zu sehr zitter und dann alles verschütte.
Ich hörte ihm ganz genau zu was er zu mir sagte und versuchte ruhig zu bleiben und einen klaren Kopf zu bewahren. Auch ich wollte ihm gegenüber keine Schwäche zeigen das wäre einfach nicht gut. Ich nahm all meinen Mut zusammen und wartete bis er sich hingelegt hatte. Dann setzte ich mich auf seinen Schenkel, machte mich so schwer wie ich konnte. "Gut wir schaffen das schon. Du stirbst mir hier nicht weg.",sagte ich und atmete leise aus.Ich hatte wirklich keine Lust noch jemanden sterben zu sehen, auch wenn es alles alltäglich war, doch für mich war es immernoch nicht so leicht das alles zu verkraften. Jedesmal machte ich einen auf Stark und ließ mir nie etwas anmerken. Doch hier konnte ich es nicht."Okay...dann mal los..." Alles was ich tat fühlte sich an als würde ich dies in Zeitlupe tun. Mit zitternder Hand schraubte ich den Deckel ab, stützte mich noch mit einer Hand an ihm ab und kippte dann das Salzwasser in seine Wunde.Ich merkte das Zucken in seinem Bein und wusste ganz genau das er nur noch mehr Schmerzen hatte. Als die Flasche leer war , warf ich sie in die Ecke und nahm meine andere Hand zur Hilfe,stützte mich weiterhin ab und schaute auf seine Wunde. Der Eiter wurde heraus gespült... Super das war wirklich klasse, schon mal eine gute Nachricht. "Es ist raus...Was soll ich jetzt tun ?", fragte ich ihn und dachte auch schon an den Verband, das wäre das einzige was ich machen kann. Ich zitterte und schaute dann zu Jon, der sah auch nicht gerade besser aus. Aber er hielt sich immer noch am Balken fest, er war ein wenig blass... "Hey bleib ja bei mir, okay ?!"

@Jonathan Cunningham

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#18

RE: Ställe

in Außenbereich 15.03.2017 00:23
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich beachtete ihre Worte nicht als sie versuchte mich zurück zu halten als ich aufstand um das Salz zu hohlen. Ich hatte im Moment einfach keine Geduld darauf zu warten das sie das Salz alleine fand. Da nahm ich lieber die schmerzen in Kauf als mich zurück halten zu lassen. Als Antwort schnaufte ich einfach und konzentrierte mich darauf nicht zusammen zu brechen oder mich vor schmerz zu übergeben. Mir war verdammt elend aber ich hoffte das das ganze bald vorbei war. Auf welchem Weg auch immer auch wenn ich den Gedanken erst gar nicht zulies. Doch bewusstlos werden wollte ich definitiv nicht, das durfte nicht passieren. Ich konnte die Kleine damit nicht allein lassen und wollte es auch einfach nicht. Wenn würde ich wohl wenigstens noch am leben bleiben müssen bis der Sturm zu ende und sie verschwinden konnte auch wenn sie sich so anhörte als ob sie mich nicht verlassen wollte. Zur not würde ich ihr einen Grund geben zu verschwinden. Doch daran wollte ich jetzt eigentlich gar nicht denken...konnte ich gar nicht denken. Primär ging es darum das ich überlebte ob nun für ein Paar Tage oder mehrere Wochen spielte wohl kaum eine Rolle.
Ich legte mich dann auf den Boden und spürte dann ihr Gewicht, wie sie sich auf meinen Schenkel setzte während ich an die Decke starrte und versuchte ruhig zu atmen. Ich hörte ihre Worte und vermutlich hätten sie mich zum lächeln gebracht einfach weil sie so klang wie eine Ärztin im OP-Saal. Doch in diesem Moment hatte ich viel zu viel angst um Spaß zu empfinden. Ich keine Angst vor den Schmerzen. Ich hatte angst zu sterben... Ein teil meines Körper sagte mir das ich nach dieses verdammt anstregenden und schmerzvollen Tagen einfach eine Pause machen musste. Aber ich konnte nicht. Also war der Gedanke einfach aufzugeben nicht fern.
Als das Mädchen die Salzlösung in meine Stichwunde schüttete durchführ mich ein höllischer schmerz und ich wand mich unter ihr vor schmerzen auch wenn ich eigentlich versuchen wollte ruig zu liegen. Es fühlte sich an als würde mir jemand mein Fleisch verbrennen und in der Wunde wühlen und erneut musste ich mich beherrschen nicht die Kontrolle zu verlieren. Jeder meiner Muskeln spannte sich bei diesem Schmerz der meinen Körper durchzog an und verkrampfte sich. Ich spürte wie sich Tränenflüssigkeit in meinen Augen sammelte und als der Schmerz zu viel wurde stöhnte und keuchte ich laut schmerzverzerrt auf. Ich schaffte es nicht mich zu kontrollieren der Schmerz und auch die Angst übermannten mich. Mein Körper wand sich weiter unter den Schmerzen. Selbst nachdem kein Salzwasser mehr nachkam brannte die gesamte Wunde grausam aber dank Sarina schaffte ich es wenigsten mich nicht umzudrehen. Ich konnte mir denken das das ganze hier auch nicht leicht für sie war aber da musste sie jetzt durch...so wie wohl auch ich. Sie kam mir taff vor. Andere Mädchen vor allem in ihrem Alter wären wohl schon bei etwas Blut in Ohnmacht gefallen geschweige den bei einer offenen Wunde und den Geräuschen die ich machte.
Die Schmerzen ließen nur langsam nach und mein angespannter Körper versuchte sich wieder etwas zu entspannen.
Ich hörte ihre Frage doch ich konnte nicht darauf antworten. Ich kniff die Augen zusammen und ein paar Tränen ronnen über meine Stirn während ich meinen Kopf im Nacken liegen hatte und in Richtung des Balken starrte in den sich meine Finger krallten. Angestrengt hob und senkte sich meine Brust. Ich hatte schließlich auch keine Ahnung was sie nun als nächstes tun sollte und ich hätte es auch einfach nicht geschafft jetzt einen Ton heraus zu bekommen. Ich schaffte es kaum noch mit mir selbst zu kämpfen. Ich schluchzte auf und wusste nicht was ich tun sollte. Ich versuchte wirklich mit allen mitteln so stark wie Möglich zu sein aber es war einfach so als würde mein Körper alles daran setzten aufzugeben. Ich war darauf und dran in dem Schmerz und der Angst zu versinken.
Aber dann hörte ich in gewiss erweise auf zu denken... Wenn ich das hier überstehen wollte half es nichts wenn ich in der Dunkelheit versank. Ich wusste das das hier nicht nur um mich ging. Es ging mir viel mehr um das Mädchen und auch um Pangur. Auch wenn ich Sarina kaum kannte glaubte ich das ich die versplfichtung hatte sie zu beschützen und selbst wenn es nur davor das sie noch jemanden sterben sah. Verdammt ich wollte ihr das nicht antun und ich wollte auch mir das nicht antun. Schließlich wollte ich leben und für Pangur sorgen.
Dinahs Anhänger war mir halb von meiner Brust gerutscht und ich sah erst jetzt als ich meinen Kopf hob das mein ganzer Körper von einer Schweiß schicht überzogen war. Der Anhänger erinnerte mich erneut auch an sie. Auch wenn ich das Gefühl hatte das es besser für mich wäre wenn ich sie komplett aus meinen Gedanken streichen würde erinnerte sie mich daran das da draußen auch noch jemand auf mich wartete oder warten könnte. Ich glaubte nicht das sie je erfahren würde das ich tot war wenn ich hier sterben würde aber das würde auch bedeuten das sie mich nie wieder sehen konnte...und ich sie nicht. Auch wenn ich eigentlich nicht daran glaubte das da eine Chance bestand das wir uns wieder sahen...irgendwo in mir war doch die Hoffnung, so klein ich sie auch hielt denn ich wollte sie einfach nicht vergessen. In Gedanken starrte ich den Anhänger an und ich spürte wie ich und mein Körper dabei gegen die Bewusstlosigkeit kämpften. Doch dann kam mir das Gesicht von Sarina in den Fokus und ich kam im hier uns jetzt wieder an mit dem Willen und einem Versprechen am mich selbst nicht auf zu geben.
Langsam und mit ein paar Problem versuchte ich mich auf zu setzten als das geschafft war ich `robbte` etwas zurück um mich gegen den Balken lehnen zu können. Aus Reflex legte ich dabei meine Hand auf die Wunde auch wenn ich die Hand schnell wieder weg nahm als ich den Schmerz spürte und mir in den Sinn kam das das wohl eine schlechte Idee war und sie auf meinen Schenkel gleichten lies. "Ich denke es ist besser wenn ich den rest allein machen. Aber danke dir..."murmelte ich mit heißerer und schwacher stimme und versuchte ihr ein lächeln zu zuwerfen. Ich wollte sie mit der ganzen Situation nicht überfordern auch wenn es dafür wohl schon zu spät war. Ich kramte in der Tasche neben mir nach ein paar Sachen die mir vielleicht helfen würden die Wunde zu versorgen.Noch war ich mir nicht sicher was ich tun sollte oder würde auch wenn ich eine wage Vorstellung hatte. Ob ich jedoch das richtige hier tat das wusste ich nicht. Ich war eben kein Arzt aber ich versuchte wohl einfach all das Wissen das ich über die Jahre angesammelt hatte anzuwenden und wenn es aus einem Film stammte.
Neben mich hin legte ich ein Feuerzeug, eine Angelschnur eine Nadel, einen Metall Löffel und einen Strohhalm. Als ich das alles gefunden hatte atmete ich tief durch und fing dann als erstes an den Löffel mit dem Feuerzeug heiß zu machen. Das allein dauerte schon einige Minuten aber als ich glaubte das er heiß genug war drückte ich ihn auf die Wunde. Wieso genau ich das tat wusste ich eigentlich nicht aber ich glaubte das sie die Wundränder einzündet und wohl auch abgestorben waren waren. Zum nähen der Wunde brauchte ich frische Haut die blutete und nicht entzündet war....schätzte ich. Ich zögerte einen Moment bevor ich den Löffel auf die Wunde drückte. Es war eben kein leichtes seinem Gehirn zu sagen das man sich selbst schmerzen zufügen sollte....aber ich musste es verdammt nochmal tun. Zum glück hatte ich schon immer meinen eigenen Kopf und drückte das glühende Stück Metal auf meine Haut. Als der Löffel dann meine Haut verbrannte knurrte ich auf aber versuchte jeglichen ton zu unterdrücken der aus meiner Kehle kam. Auch das aufsteigende Gefühl von schwindel und Übelkeit musste ich erneut unterdrücken und der Geruch von verbrannter haut half dabei nicht besonders weiter.
Als das geschafft war und ich hoffte das es genug hitze gewesen war, versuchte ich als nächstes die Angelschnur durch die Öse der Nadel zu stecken doch meine Finger zitterten zu sehr... Ich schaffte es einfach nicht das zittern zu unterdrücken das mittlerweile meinen gesamten Körper durchfuhr. Das Fieber tat dabei auch noch sein übriges. "Hey...kannst du mir -doch- helfen? Meine....Meine.... Hände zittern zu sehr...ich bekomme die Angelschnur nicht durch das Loch...und....glaubst du...traust du dir zu die Wunde vielleicht auch zu nähen? Es ist nur wichtig das du den Strohhalm am Rand der Wunde mit einnähst damit überflüssige Eiter weiter abfließen kann. Das ist zu mindestens die Idee. Ansonsten muss das ganze kein Kunstwerk werden. Auf eine weitere Narbe kommt es wohl nicht an... Hast du schon mal genäht?" Hoffentlich traute sie es sich zu das zu übernehmen. Es war einfach nur wichtig das sie die Wunde dicht genug verschloss sodass es sich nicht weiter entzündete aber der Eiter den mein Körper ja dafür produzierte damit er die Bakterien weg schwemmte, abfließen konnte. Während ich auf ihre Antwort wartete begann ich schon mal die Nadel zu erhitzen und sie mit hoffentlich etwas serieller zu machen. Die Hauptsache war das ich jetzt überleben würde aber jetzt nachdem es beinah schon geschafft hatte und noch es noch immer schaffte die Augen offen zu halten war ich guter Dinge. Sarinas Tabletten würden mir sicher auch nochmal gut helfen können. Und wenn ich nicht alles falsch gemacht hatte dann würde hoffentlich auch die Wunde abheilen. Auch wenn ich jetzt schon wusste das ich mehrere Tage nicht laufen können würde.

@Sarina Archer

zuletzt bearbeitet 15.03.2017 00:30 | nach oben springen

#19

RE: Ställe

in Außenbereich 19.03.2017 12:44
von Sarina Archer (gelöscht)
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Es war schrecklich mit ansehen zu müssen wie er unter den Schmerzen litt. Klar fühlte ich mich ein klein wenig schuldig aber es musste ja sein. Sonst wäre daran vielleicht sogar gestorben... Und ich wollte eigentlich niemanden mehr sterben sehen.
Sein Körper entspannte sich nach einigen Minuten und er wurde ein wenig ruhiger,sodass ich von seinem Schenkel rutschte, damit er sich nun wieder aufsetzen konnte. Dann setzte ich mich neben ihn und wollte gerade fragen wie es nun weitergeht da meinte er zu mir das er den Rest alleine schafft. Daraufhin nickte ich nur, er sah nicht aus als ob er überhaupt noch was zustande bringen kann doch war er ja alt genug um zu wissen wie weit er gehen kann. Und außerdem​ wer lässt sich bitte was von einem Teenager​ sagen ? Richtig , niemand. Er kramte sich ein paar Dinge zusammen und ich wusste in dem Moment noch nicht was er genau da.it vorhatte, also beobachtete ich das Ganze erst einmal.
Nach einigen Minuten machte es doch langsam klick bei mir. Und zwar als er den Löffel erhitzte und ihn sich auf die Wunde drückte. Ich zuckte kurz zusammen, das sah einfach nur verdammt schmerzhaft aus. Und als er dann die Nadel hervorholte und ziemlich unbeholfen damit um her hantierte wusste ich was gleich kommen würde.
Er möchte das ich die Wunde nähe.
"Klar helfe ich dir", sagte ich und nahm Nadel und Faden in die Hand "genäht habe ich schon öfters, das ist kein Problem nur...Ich hab noch nie einen Menschen genäht" dieser Gedanke das ich durch sein Fleisch stechen sollte, jagte mir einen kleinen Schauer über den Rücken. Ich hörte ihm zu und nickte dann. Was anderes blieb uns nicht übrig, wenn es nicht genäht wird dann entzündet es sich wieder und nochmal konnten wir das nicht ausspülen.. und er würde wahrscheinlich drauf gehen. Mein Blick fiel dann auf die gerötete Haut. Ich musste weiter drüber mit dem Nähen anfangen. Ich hob meinen Blick und schaute ihn an. " Bei drei fang ich an ist das okay ? Ich kann aber nicht garantieren das es wunderschön aussehen wird." , sagte ich und lächelte . Ich wollte die Stimmung ein kleines bisschen anheben und mich selbst damit beruhigen. Ich zitterte zwar auch aber ich schaffte es den Faden durch die Öse zu ziehen und Jon erhitze dann die Nadel .
Ich atmete leise aus und zählte dann runter und begann zu Nähen. Es war ein sehr seltsames Gefühl durch haut zu stechen doch ich darf mir darüber nicht den Kopf zerbrechen ich muss mich konzentrieren. Ich muss ihm helfen...


@Jonathan Cunningham
// Sorry das du warten musstest D:
*Schämen geht*

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#20

RE: Ställe

in Außenbereich 20.03.2017 03:38
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich versuchte ruhig zu atmen und das zittern in meinen Händen zu kontrollieren als ich die Nadel unter der Flamme des Feuerzeugs erhitzte. Ich war überrascht das sie so einfach zusagte das sie mir die Wunde nähe wollte. Aber um so besser. Ich glaubte nicht das ich es geschafft hätte die Wunde in meinem Momentanen zustand zu verließen. Eigentlich wollte ich einfach nur noch schlafen. Meine Kräfte schwanden dahin und das ein zigste was mich wach hielt war der Schmerz.
Ich gab ihr die Nadel und schaute ihr zu wie sie die Angelschnur durch die Öse schob. Ihre Hände zitterten auch aber sie würde das schon schaffen. Viel konnte sie nicht falsch machen, denn so oder so würde sie mir schmerzen zufügen. Hauptsache sie verschloss die Wunde gut genug. Ich sah ihr in die Augen als sie ihren Blick ob und meinte das sie bei drei anfangen würde. Ich nickte und sah mich bevor sie anfing nach etwas um worauf ich beißen konnte. Ich hatte keine Lust mir den Kiefer zu brechen falls der schmerz zu schlimm wurde. Als ich mich umblickte war das einzige in greif weite war Pangurs Zaumzeug, das aus harten Leder bestand. Gut genug also auch wenn ich hoffte das ich es nicht kaputt machen würde. Doch das war gerade mein kleinste Sorge. Ich steckte mir ein Stück des Lederriemens in den Mund und biss darauf. Danach nickte ich ihr erneut zu wenn diesmal auch bestimmter und gab ihr damit das Zeichen das sie anfangen konnte. Ich drückte meinen Rücken und Hinterkopf gegen den Balken und schloss die Augen. Nicht weil ich angst vor dem Schmerz hatte sondern weil ich müde war. Ihre Worte als sie herunterzählte verschwommen in meinem Kopf und ich nahm ihre sie überhaupt nicht mehr richtig war. Erst als ich den ersten Stich durch mein Entzündetes Fleisch spürte zuckte ich zusammen und knurrte auf bevor ich fester auf das Leder in meinem Mund biss und versuchte den Schmerz zu unterdrücken. Erneut spürte ich die Übelkeit und den Schwindel der in mir aufkam. Das einzige was mir im hier und jetzt hielt und verhinderte das ich Ohnmächtig wurde war der Schmerz der Stiche die Sarina durch mein Fleisch setzte. Ich hoffte das es bald vorbei war und wünschte mir in dem Moment Alkohol... eine Menge Alkohol. Auch wenn mein Körper es wohl kaum Hilfreich gefunden hätte wenn ich ihn auch noch damit zugesetzte hätte. Aber der Alkohol hätte es wenigstens erträglicher gemacht....für eine Weile zu mindestens. Der Gedanke mich zu betrinken lenkte mich wenigstens etwas ab und brachte mich auf andere Gedanken. Mein Kiefer verkrampfte sich bei jedem Stich und auch mein Körper versuchte sich unter den Schmerzen zu wehren und zu winden aber das lies nach. Mein Körper hatte einfach keine Kraft mehr auf die Schmerzen zu reagieren. Es war ein seltsames und furchtbar widerliches Gefühl zu spüren wie sie die Wunde nähte, wie sie an meiner Haut zog und durch sie hindurch meine Haut und mein Fleisch stach.
Ich erinnerte mich in dem Moment daran das ich als Kind auch einmal in die Notaufnahme musste weil ich beim Spielen in einem Bootshaus mich an einer Glasscherbe geschnitten hatte die mein Bein ein Stück aufgerissen hatte. Ich wusste noch das es eigentlich gar nicht weh getan hatte. Vermutlich auch weil ich mehr angst hatte was meine Mutter sagen würde aber verglich zu den schmerzen die ich gerade hatte war das damals Nichts. Nachdem die Wunde nicht aufgehört hatte zu bluten hatte mich meine Mutter in die Notaufnahme gefahren wo sie erstmal direkt mein Bein betäubt desinfiziert und dann genäht hatten. Da hatte ich zugesehen wie der Arzt die Wunde mit 12 Stichen genäht hatte. Es hatte sich viel geändert zu damals... Weder war meine Mutter da um mich in den Arm zu nehmen noch ein ausgebildeter Arzt oder eine Krankenschwester. Hier war nur das Mädchen das ihr bestes gab um mir zu helfen. Selbst wenn ich starb. Sie und ich hatten, das beste gegeben um mich zu retten und dafür war ich ihr wirklich dankbar.
Irgendwann spürte ich sie sie von der Wunde abließ und öffnete meine Augen um als erstes die Wunde zu betrachten. Sie war voller Blut natürlich. "Danke dir....ist gut geworden."sagte ich und nahm ihr mit zitternder Hand die Nadel aus der Hand um nun den rest der Angelschnur noch mit einem Messer abzuschneiden. Ich nahm einen Stofffetzen und versuchte das Blut wegzuwischen. Bald würde die Blutung stoppen. Dennach furch ich mir vorsichtig über die Wunde. Es fühlte sich rau und uneben an. Die Schnurr tat das was sie sollte meine Haut zusammen zu halten. "Ok....sagte ich erleichtert und atmete aus bevor ich dann nach dem Verband griff. °Bald hast dus geschafft Jon.° sagte ich zu mir selbst und versuchte mich darauf zu konzentrieren was ich noch tun musste. Noch war es ja nicht vorüber. Bevor ich aber nun weiter machen konnte würde ich meine Hose weiter runter ziehen. "Also wegen mir kannst du gern zuschauen...aber ich muss... also mein Ding da unten.... du...schau besser weg." Sie konnte das ja selbst entscheiden auch wenn ich sie vorwarnen wollte. Ich hatte selbst kein Problem damit wenn mich andere Personen und oder auch Kinder was sie eigentlich nicht mehr war nackt sahen. Nicht das ich kein Schamgefühl hatte...nur eben kein besonders großes. War schließlich einfach etwas natürliches und einfach nichts schlimmes dabei. Vermutlich machte es mir sogar viel mehr etwas aus sah sie mich so sah...schwach und mehr oder minder Hilflos.
Ich wusste das es eine schlechte Idee war auf zustehen wenn ich verhindern wollte das die Wunde wieder aufriss also blieb ich sitzen und zog die Shorts mit ein paar Problem weiter herunter sodass ich um mich herum greifen konnte. Ich legte also den Verband an und stabilisierte ihn indem ich ihn um meinen Schenkel und um meine Hüfte band. Nachdem das getan war zog ich mir die Shorts wieder hoch und war im begriff dazu ein zu schlafen. Es war geschafft....war alles was ich dachte. Daran das ich vielleicht noch die Tabletten hätte nehmen können daran dachte ich nicht. War so fertig...mit allem und jedem. Selbst wenn eine Horde radioaktiver Waschbären hereingestürmt wäre, es wäre mir egal gewesen. Ich schlief im sitzen ein und Mein Kopf kippte nach vorne.

@Sarina Archer
Waren doch nur ein paar Tage ^^

zuletzt bearbeitet 20.03.2017 06:52 | nach oben springen

#21

RE: Ställe

in Außenbereich 27.03.2017 13:19
von Sarina Archer (gelöscht)
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Jeder Stich den ich ihm versetzte um seine Wunde zu zunähen, tat mir auch irgendwie weh. Es war ein verdammt seltsames Gefühl Haut zu nähen. Es blutete wie verrückt und manchmal dachte ich ,ich sollte doch einfach aufhören das war grauenvoll. Er musste so leiden , als ich fertig war schaut ich zu ihm und hoffte er sei nicht in Ohnmacht gefallen. Zum Glück war er es nicht. Er schaute mich an und dann die Naht.
Ein kleines Lächeln schlich sich über meine Lippen als er sagte es sehe gut aus.
Naja fürs erste Mal kann man auch nichts anderes erwarten. Es war keine professionelle Naht ,aber ich dachte mir das wird schon halten. Er nahm mir die Nadel und den Rest der Schnur ab und machte einen Knoten. Dann wollte er sich die Hose weiter runterziehen um sich den Verband um die Wunde zu binden. Ich blinzelte kurz "Oh ...Äh ja klar.." ,sagte ich leise und drehte mich daraufhin gleich um. Das war nichts gegen ihn aber ich war nicht gerade scharf drauf das Teil von einem fremden Mann zu sehen. Also wartete ich brav. Da fiel mir ein das er noch die Tabletten nehmen könnte, die ich vorhin ausgepackt hatte. Ich ging zu meinem Rucksack und suchte die Packungen erneut heraus. "Kann ich mich wieder umdrehen ?", fragte ich vorsichtig ,denn ich wollte da doch lieber auf Nummer sicher gehen. Es kam keine Antwort also drehte ich mich langsam um. Er ist eingeschlafen. Kein Wunder nach all dem Stress und den Schmerzen. Die Medikamente legte ich zurück und holte eine Jacke aus dem Rucksack hervor, ging zu Jon und legte sie auf seinen Oberkörper. Dann setzte ich mich neben ihn, ließ meinen Kopf auf sachte auf seine Schulter sinken und schloss dann auch meine Augen. Und im Gegensatz zu vorher, schlief ich jetzt sofort ein. Denn auch für mich war es anstrengend gewesen und ich war froh über ein wenig Ruhe.

@Jonathan Cunningham

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#22

RE: Ställe

in Außenbereich 08.04.2017 11:18
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Ich war so schnell eingeschlafen das ich nichts mehr um mich herum bemerkte und mich störte genau so auch nicht die unbequemen Position in der ich einschlief. Mein Körper und mein Geist brauchten einfach Schlaf und das bekamen sie auch. Doch ich schlief im ganzen nur ein paar Stunden. Dann wachte ich plötzlich auf als Pangur mit seinen Hufen scharte und das erste was ich spürte war einen druck auf meiner Schulter der mich irritiert zur Seite blicken ließ. Ich entdeckte Sarina die auf meiner Schulter eingeschlafen war und bemerkte das sie mir eine Jacke von ihr über die Schultern gelegt hatte. Müde und schwach lächelte ich ihr entgegen und sah ihr dabei zu wie sie schlief. Sie war wirklich liebenswürdig und ich war froh das sie hier gewesen war um mir zu helfen. Ich wollte mir nicht vorstellen wie das hier ohne sie geendet hätte. Ich fühlte mich besser...immer noch wie der letzte Dreck aber mit etwas Glitzerstaub dazwischen.
Vorsichtig bewegte ich mich und bemerkte das schon allein die kleine Anstrengung zu viel war. Meine Hände zitternden leicht. Aber ich konnte nicht sagen ob das an der Anstrengung lag oder an der kälte. Man konnte hören das draußen immer noch der Sturm wütete und ich saß hier nur in Shorts und der Jacke, eine Geste die ich immer noch sehr süß von ihr fand und auch wert schätze hatte sie sie mich doch die Stunden etwas war gehalten.
Während ich mich bewegte versuchte ich die Kleine so wenig wie möglich zu stören. Ich bugsierte sie nur ein Stück sodass sie anstatt gegen mich gegen den Pfosten lehnte damit ich die Möglichkeit hatte aufstehen zu konnte. Das ganze stellte sich nur schwerer als Gedacht heraus. Da ich auch keinen Ton von mir geben wollte unterdrückt eich jedes Geräusch und bis mir auf die Unterlippe. Doch ich schaffte es nicht aufzustehen. Also robbte ich ohne meine Beine zu benutzen über den Boden zu meiner Satteltasche und kramte dort ein nur etwas feuchtes Shirt heraus und zog mir dann noch eine mittlerweile getrockneten Joggingehose an. Was sich im sitzen jedoch auch als kompliziert heraus stellte, besonders als ich die Hose über meinen Hintern ziehen wollte. Ich kam mir doch etwas schwach und blöd vor doch am ende schaffte ich es allein und das war ja alles was zählte. Zumindestens für mich. Ich würde mich wohl die nächsten Tage kaum bewegen können also konnte ich schon mal anfangen mich damit abzufinden das ich die meiste Zeit auf meinem Hintern verbringen würde. Aber vermutlich hätte ich eh nicht viel anders machen können während da draußen dieser Sturm wütete. Trotzdem diese Hilflosigkeit war nichts war ich gern ertrug oder fühlte. Ich wollte auf nichts oder niemanden angewiesen sein.
Nachdem ich mir die Sachen angezogen hatte zog ich noch eine Decke von der Stalltür in der Pangur stand. Ich hatte die Decke da zum trocknen hingehängt. Sie war zwar immer noch leicht feucht wie so gut wie alle meine Sachen aber ich hoffte das sie wenigstens ansatzweise wärmen würde.
Ich rutschte also wieder zurück da wo Sarina immer noch schlief und überlegte mir erst sie auf meinen Schoß schlafen zu lassen. Überlegte es mir dann aber anders. Ich war tot müde und braucht den schlaf und ihren Schoß nun als Kissen zu missbrauchen schien mir einfach zu verlockend. Ich nahm also die Jacke die sie mir zuerst umgelegt hatte und legte sie nun um ihre Schulter damit sie es warm hatte. Dann legte ich mich hin und meinen Kopf platzierte ich auf ihrem Schoß. Die Decke wickelte ich um mich herum. Es dauert sicher nicht länger als eine Minute und ich war in dieser doch recht gemütlichen Postion eingeschlafen.

@Sarina Archer

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#23

RE: Ställe

in Außenbereich 16.04.2017 05:02
von Jonathan Cunningham (gelöscht)
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Zeitsprung



Es war zirka eine Woche die ich mit der kleinen in dem Stall verbrachte. Ich brauchte die Zeit um wenigstens wieder halbwegs auf die Beine zu kommen und das Wort wörtlich. Denn die erste Zeit traute ich es mir nicht einmal aufzustehen das brennen in meinem Lendenbereich war einfach zu schlimm. Doch ich merkte das die Wunde begann zu heilen und das Fieber war auch wieder zurück gegangen. DIe meiste Zeit über schlief ich eigentlich. Ich war froh das sie Kleine bei mir war und mir manchmal essen und etwas zutrinken brachte. Und auch über ihre Gesellschaft war ich ganz froh. Oh und nicht zu vergessen das sie sich um Pangur kümmerte. HIn und wieder wechselte ich den Verband und desinfizierte die Wunde mit Aloe Vera welcher am Rande des Stalles wuchs. Ansonsten verhielten wir uns ruhig und gingen kaum raus. Ich schon gar nicht. Doch ich hatte das leise Gefühl das in diesem Komplex noch mehr Menschen waren. Weswegen wir nach einer Woche die Sachen zusammen packten und das Kloster verließen. Ich nahm Sarina mit mir und wollte versuchen etwas auf sie aufzupassen. SIe war schließlich noch so jung und ich hätte es niemals fertig gebracht sie einfach allein zu lassen.
Am Ende der Woche konnt eich wenigstens wieder laufen auch wenn mir größere Bewegungen immer noch weh taten. Die Stichwunde war eben doch recht groß und tief gewesen. Deswegen hatte ich beim Aufsetzten Probleme doch als ich einmal saß zog ich Sarina einfach auf den Rücken von Pangur und wir ritten davon. Wir liesen das Kloster hinter uns das uns für ein paar Tage schutz geboten hatte.

Ich verbrachte noch ein paar Wochen mit der Kleinen, in denen meine Wunde so gut wie komplett verheilte und sie sich zu einer groben rosafarbenen Narbe entwickelte, bis wir in einem Wald auf zwei Typen trafen die dort jagten und uns erzählten das sie vielleicht die Eltern von Sarina in der nähe eines Dorfes gesehen hatten. Ab da treten sich unsere Wege wieder denn ich wollte weiter nach Osten und Washintgon hinter mir lassen. SIe dagegen wollte natürlich ihre Eltern finden. Ich hoffe das sie die auch wieder fand. Die zwei Jäger schienen ordentliche Kerle zu sein also übergab ich sie in ihre Obhut. Mehr als hoffen das sie klar kam konnte ich nicht aber sie schien taff genug zu sein um auch eine Weile allein klar zu kommen auch wenn ich fand das das nicht sein musste.

tbc: Tiefer Wald

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