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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#106

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 28.05.2017 19:18
von Benjamin Harper (gelöscht)
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<-- Straße zum Kloster mit Lisa & Raven

Ben schluckte derzeit sehr viel herunter, damit es hier nicht zum Streit kam. Beide Seiten hatten recht und genau das wird jeder von ihnen irgendwann einsehen aber jetzt war er zu geladen um seine vernünftige Seite einzuschalten.
Netterweise mischte sich seine Mum überhaupt nicht ein, selbst wenn es ihr vielleicht nicht gefiel, ließ sie ihn machen und genau das wünschte er sich jetzt auch. Er brauchte nicht zwei Frauen auf die er gerade am liebsten los gehen will, eine reichte vollkommen aus und genau diese glaubte mit ihren Blicken den Sturm abflauen zu lassen? Aber daran zog er sich jetzt nicht hoch, weil er noch so viel Verstand besaß als das er hier laut wird. Sie bekam lediglich eine kleine Ansage wegen seinem Rucksack wo einfach sein beschissenes Leben drin war, ohne diesen war er aufgeschmissen. Wäre dieser ihr abgenommen worden hätte er praktisch nackt da gestanden, nur musste das ebenfalls warten bis der passende Zeitpunkt war. Genauso wie sie bei Zeiten erfahren wird das sie ihm eigentlich genauso wichtig ist wie sein Rucksack.
Doch nun stand etwas anderes an, weswegen sie alle einstiegen. Nicht nur seine Mum hatte die Führung des Steuers übernommen, vielleicht auch damit Raven und er nicht zusammen sitzen mussten, sondern die Stille wurde langsam bedrohlich. Jeder trug gerade sein Päckchen mit sich, machte es für sich aus und ließ es nicht einfach raus. Wenigstens dauerte die Fahrt gerade mal eine Minute.

Die Auffahrt war noch vom Sturm gezeichnet, aber für Ben spielte etwas anderes gerade eine Rolle. Er wollte die Leute sehen und sobald er den ersten Blick auf Sebastian werfen konnte, lief es ihm eiskalt den Rücken runter.
"Ihr wartet im Wagen" Wies der Beide Frauen an, noch bevor der Wagen überhaupt hielt aber er wollte nicht das auch nur eine in die Nähe des Kerls kommt. Und die Tatsache mit wem seine Freundin verhandelt hatte, schmeckte ihn überhaupt nicht. Also drückte Benjamin sogleich die Fahrertür auf, kaum das seine Mom den Wagen nahe genug hielt.

Zielstrebig ging er auf Sebastian zu und wenn Ben bereits sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen war, war er jetzt wohl bei dem Gang eine wandelnde Leiche.
Seinen Verletzungen zum Trotz, blieb er erst genau vor Sebastian stehen. "Wer hat hier das sagen?" Von diesem Kerl hatte er sich bewusst fern gehalten, eigentlich tat er das grundsätzlich im Knast aber dieser war ein ganz besonderer Kandidat. Die Geschichte hatten Ben ausgereicht um sich so weit wie möglich von ihm fern zu halten und genau so jemand stand nun vor ihm. Sicher... solche Typen überleben alles und Ben wollte sich nicht mal ausmalen wer bereits leiden musste damit dieser Kerl weiter lebte.

@Raven Sinclair
@Lisa Harper
@Sebastian Stone

zuletzt bearbeitet 28.05.2017 19:18 | nach oben springen

#107

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 28.05.2017 19:42
von Raven Sinclair | 9.514 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

"Nein, kein Biss. Schürf- und Platzwunden von einem Sturz." Vielleicht auch Prellungen oder eine Gehirnerschütterung, sie hatte keine Ahnung. So viel Zeit nahm sie sich jedenfalls noch, um darauf zu antworten. Diese Frage war wichtig und legitim. Der Anführer hatte jedes Recht darauf, darüber Bescheid zu wissen, also setzte Raven sich erst im Anschluss in Bewegung. Hoffentlich fiel ihm das Warten so eine Spur leichter.

...

Straße

Wofür sie zu Fuß ein paar Minuten brauchte, war mit dem Auto nur noch ein Katzensprung. Der Weg dauerte nicht lang genug, um sich meisterhaft in die eigene Wut hineinzusteigern, es reichte nur zur schwelenden Glut. In ihrer Situation auch schon zu viel. Es war so überlebenswichtig sich abzusprechen und an einem Strang zu ziehen. Nur was tun, wenn sich ein Teil der Gruppe selbst außer Gefecht setzte? Nun, dann kam mitunter so etwas dabei heraus.

Noch bevor ihre Hand am Türgriff reagieren konnte, knurrte Ben seine Anweisung. Raven seufzte kaum hörbar, doch genervt, und fiel wieder zurück an die Lehne. Kaum stand er wieder aufrecht, spielte er den Beschützer. Dabei hatte sie das bis hier hin zwangsläufig auch gut allein geschafft. Und wie sah das bitte aus, wenn sie jetzt im Wagen warten musste, obwohl Sebastian bisher nur ihr Gesicht kannte? - Dachte sie jedenfalls. Wie sollte sie auch darauf kommen, dass die beiden Männer sich nicht fremd waren. Um des lieben Friedens Willen, so wenig davon aktuell auch übrig zu sein schien, blieb sie eben. Aber nicht, ohne das Fenster ein Stück runter zu lassen. Lauschen hatte er immerhin nicht verboten..

@Sebastian Stone
Lisa ist noch abgemeldet, du kannst sie also überspringen


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zuletzt bearbeitet 28.05.2017 19:44 | nach oben springen

#108

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.05.2017 01:41
von Sebastian Stone | 683 Beiträge
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Waffen Siehe Signatur

Ich wartete ungeduldig auf die Ankunft der besagten Gruppe, die die junge Dame zu mir rufen sollte. Jetzt war es wirklich ungünstig, dass Max meinen Rucksack und meine MP mit nach drinnen nahm. Denn je mehr Zeit verstrich, desto angespannter wurde ich. Sollte die Fremde recht haben und sie werden wirklich aufrichtiges Interesse haben? Oder würde es tatsächlich eine Falle werden?

Ich hörte schließlich das Brummen eines Automotors, welcher in einem langsamen Tempo näher kam. Gespannt wartete ich auf die Ankunft. Schemenhaft sah ich die Leute im Wagen sitzen. Sie behielt in dieser Sache zumindest recht, sie waren tatsächlich nur zu dritt. Einer stieg aus und kam auf mich zu. Ein Mann, das konnte ich bereits erkennen. Er ging schwer und erst als er näher bei mir war, schob sich ein Mundwinkel von mir nach oben. "Na sieh mal einer an! Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!", begrüßte ich sozusagen den Ex-Sträfling hier im Kloster.
Sein Name: Benjamin Harper, der Zwillingsbruder von dem Cop der mich damals verhaftete und auch zum Gericht fuhr. Jetzt war es mir auch eindeutig klar, dass die Fremde diesen Noah suchte. Und er war also auch auf dem Weg hier her? Freudige Rachelust kam in mir hoch, doch anmerken ließ ich mir davon nichts.
Seine anschließende Frage zog mich kurzerhand aus meinen Gedankengängen und ließ mich ein wenig schmunzeln, ehe ich den Baseballschläger abhob und prachtvoll wieder auf meine Schulter legte. "Was denkst du denn, wer über dieses schicke Gebäude das Kommando haben könnte? Du hast einen Versuch.", während ich die rhetorische Frage stellte, zeigte ich einmal mit meiner offenen Hand zu den Gemäuern des Klosters um meine Frage mit zusätzlicher Dramaturgie zu schmücken.
Mit einem ernsten, aber verhandlungsbereiten Gesichtzug blickte ich ihn an und gab ihm zeitgleich nur eine einzige Lösung: "Wenn du, oder besser gesagt ihr", blickte ich einmal zum Wagen und wieder zurück zu Ben, "hier bleiben möchtet, können wir uns nicht aus dem Weg gehen wie früher. Ihr müsst helfen das Ding Zombiesicher zu machen und euch integrieren... wenn dir das nicht gefällt", machte ich eine kleine pause, nahm kurz Luft und bekam ein gespielt freundliches Lächeln ins Gesicht, welches aber durchaus vor reiner Zynik triefte, ".. dann findest du bestimmt von alleine den Weg zurück.. "


@Benjamin Harper
@Lisa Harper
@Raven Sinclair



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer
- Sandy (Brauner Baseballschläger OHNE Stacheldraht)

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#109

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.05.2017 07:19
von Lisa Harper (gelöscht)
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Ich kannte meinen Sohn, wenn ich oft unbedacht handelte, so war es er, der fast ständig von seiner eigenen impulsiven Art überrannt wurde. Er war wütend und ich konnte es ihm kaum übel nehmen, weswegen ich mich ans Schweigen hielt und lediglich erneut ausstieg um mir die Sorge irgendwie vom Körper zu schütteln. Mir behagte der Gedanke nicht, die junge Frau dort oben alleine zu lassen, doch mir blieb nichts anderes übrig.
Auch Ben wartete - ruhiger als erwartet - bis Raven wieder auf uns zu kam. Die Tatsache, dass Noah noch nicht dort war lies mich kurz seufzen. Ich beobachtete eine Bewegung und sah meine Aufgabe in dieser nahenden Beziehungskrise mich einfach zurück ins Auto zu setzen, die Hände ans Steuer zu legen und weiterhin zu Schweigen. Raven hatte uns einen weg dort hinein verschafft, doch ich verstand auch durchaus den Standpunkt meines Sohnes ... nicht dass ich in dieser Situation tatsächlich unparteiisch sein konnte.

Wir fuhren also dort hin, wo Raven hergekommen war und erst als ich die alten, mir bekannten Mauern beinahe riechen konnte hielt ich den Wagen an. Benjamins Ton allerdings behagte mir gar nicht und vermutlich leicht missbilligend sah ich ihm nach als er auf den Mann - der vermutlich ungefähr in meinem Alter war - zu lief.
Mir blieb kaum mehr die Zeit wenigstens ein leises "Okay...", von mir zu geben und hilflos beide Hände vom Lenkrad zu heben.
Raven hinter mir hatte das Fenster hinab gelassen - ich tat es ihr gleich und behielt meinen Sohn und den weniger freundlich wirkenden Mann scharf in meinen Augen. Mein Atem war leise, damit ich auch wirklich jedes Wort hörte...

Mein Bein machte sich schmerzlich durch ein unangenehmes Stechen bemerkbar und irgendwo zwischen Gaspedal und Bremse steckte ich es ein wenig aus um die angespannten Muskeln zu lockern. "Wie ist der Mann ? Er sieht nicht wirklich wohlwollend aus.. meinst du er lässt uns rein wenn Ben so aufgebracht ist ?", fragte ich leise zu der jungen dunkelhaarigen gewandt, ohne jedoch meinen Blick anzuwenden. Das alles hier konnte entweder wirklich gut oder wirklich schlecht für uns ausgehen... ich war mir nicht sicher ob es dort irgendetwas zwischendrin gab.

Noch immer hafteten meine Augen förmlich auf dem bärtigen und seine Reaktion lies mich stutzig werden. Sie kannten sich ... und ich musste auch nicht lange raten um zu wissen woher. Verdrießlich spannten sich meine Schultern an und ich war drauf und dran auszusteigen, mir meinen Sohn zu packen und einfach zu verschwinden. Doch ich zwang mich sitzen zu bleiben. In gewisser Art und weise war dieses Kloster - und damit notgedrungen auch dieser Mann - mein Schlüssel zu Noah. Ich zwang mich ruhig zu atmen und unterdrückte so die alles niederschmetternde Sorge in mir. Ich hätte Benjamin da früher rausholen müssen, dann wäre er niemals solchen Leuten begegnet...

@Benjamin Harper
@Raven Sinclair
@Sebastian Stone

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#110

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.05.2017 11:23
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Raven gefiel es sicher nicht wie er das ganze nach dem kurzen Weg wieder in die Hand nahm, er verstand es natürlich aber wollte sie und seine Mum gerade einfach nicht in der Nähe dieses Typen wissen. Da nahm er sogar einen Streut oder Missmut in kauf, Hauptsache sie blieben am Leben.
Früh genug werden sie erfahren was Sache ist, sofern es erst die Runde machte aber solange setzte er alles daran, allein mit Sebastian zu reden. Obgleich es für Raven keinen guten Eindruck erweckte. Wenigstens erklang noch vor seinem ausstieg das ´okay´ seiner Mum, selbst wenn ihr vieles nicht schmeckte. Ganz besonders das Wissen um den verschollenen Zwilling, wo Ben einfach hoffte das er noch am selben Tag auftaucht. Andernfalls wird er sich gleich Morgen auf die Suche machen, Verletzungen hin oder her. Er fühlte sich gerade zu allem bereit und genau das strahlte er wohl auf dem Weg zu dem Ex Gefangenen aus.

Dank der neuen Klamotten war nicht sehr viel von seinen vielen Schürfwunden zu sehen, gut sein Gesicht sprach gerade wohl Bände aber Sebastian schien sich daran nicht zu stören, sondern ließ lieber seine gekünstelte Freude über seinen Anblick walten.
Ben musste mehrmals tief durchatmen um nicht gleich mit einem Messer auf ihn los zu gehen. Vertrauen und freundliche Züge fand er gerade nicht für den Kerl und eigentlich brauchte er es aber zu finden war es einfach nicht. Er musste sich einfach auf sein Bauchgefühl verlassen, denn hier stand nur Sebastian zwischen ihm und einer sicheren Unterkunft. Nur wenige Blicke haben für den ehemaligen Scharfschützen ausgereicht, um zu wissen das niemand auf ihn zielte.
Es war gut das er über die Gedanken seines Gegenübers nicht wusste, andernfalls wäre er nicht mehr ruhig vor ihm stehen geblieben. "Lächerlich...." Ben wusste einfach von anfangen das genau er das sagen hatte aber die Hoffnung starb ja bekanntlich zuletzt.
Ben gefiel es nicht wie er sich aufführte und vor allem seine Stimme nicht drosselte, dennoch glaubte er das die Frauen kaum mehr als Gemurmel aus dieser Entfernung verstanden, woher sollte er auch wissen das seine Mum bereits eins und eins zusammen gezählt hat.
Mit dem Beschuss an endlosen Worten, begann Ben zu grinsen weil der Kerl gerade sein Pokerface verlor. "Wenn das Wörtchen Wenn nicht wer.... Mhh Scheinbar stehst du so ziemlich alleine da, andernfalls bräuchtest du keine Hilfe" Zu dumm aber damit ließ sich arbeiten und Benjamin nutzte es direkt aus. "Pass auf.. du behältst deine Pfoten bei dir und wir ziehen das Teil hier zusammen auf. Niemand muss die Wahrheit erfahren." So sein Angebot, was Sebastian besser nicht ausschlug. Zudem hatten beide nichts davon wenn die Menschen erfahren was hinter der freundlichen Fassade von Sebastian steckte.

@Raven Sinclair

Ich verlinke nur den nächsten :)

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#111

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 30.05.2017 21:09
von Raven Sinclair | 9.514 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

Sebastian trat Ben völlig anders gegenüber, als er es bei Raven getan hatte. Das konnte nun daran liegen, dass sie eine Frau war oder - und das schien bei der 'Wiedersehensfreude', die er ausstrahlte, näher - sie verdankten dieses nicht zu ignorierende Detail einem ganz anderen Grund. Die Dunkelhaarige konnte nur spekulieren, doch es sah definitiv so aus, als sähen die Männer sich nicht zum ersten Mal. Ehemalige Kameraden aus der Army hätten sich jedoch bestimmt anders begrüßt - respektvoller, wie sie glaubte. Womöglich hatten die beiden während des Überlebenskampfes der heutigen Zeit schon einmal als Rivalen zu tun.. Oder..
Sie versuchte angestrengt irgendeinen Wortbrocken aufzuschnappen, der ihr dabei half, den Nebel zu lichten. Doch zumindest Ben sorgte schon dafür, dass man ihn nicht hörte. Und Sebastian gab zu wenig preis, um ihr bei dem Puzzle unter die Arme zu greifen. Es blieb undurchsichtig, nicht besonders heilsam für ihre Laune, das musste man leider zugeben.

Lisa schien es ähnlich zu gehen, doch ihre Frage konnte kaum zufriedenstellend beantwortet werden. Raven ließ zuerst nur ein uneiniges, kleines Schnaufen hören, das simultan zu einem Schulterzucken folgte. Es wollte ihr nicht gelingen, die Lage am Tor einzuschätzen. Zumindest nicht sachlich. Dafür konnte sie ihr Bauchgefühl kaum ignorieren, das jede ihrer Bemühungen bereits zu Staub zerfallen sah und etwas verdammt Ungemütliches ankündigte.
"Nicht dumm und sehr misstrauisch, wie wir es alle sein sollten. Er kann gut reden, aber das könnte alles heißen.." Und er kannte Noah - wieder eine Information, die sie lieber noch für sich behielt. Die Blonde wirkte auch so schon angespannt genug, rutschte auf ihrem Sitz unruhig hin und her. Raven ahnte ja nichts von einer ernsteren Verletzung. Und sehr viel wollte sie ohnehin nicht sagen, um nichts zu verpassen. Im Ernstfall mussten sie schnell reagieren können, nur leider war der Tank so gut wie leer. Weit kämen sie damit nicht. Wenn sie es bei einer Eskalation überhaupt noch vollzählig davon schafften.

@Sebastian Stone


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zuletzt bearbeitet 04.06.2017 11:59 | nach oben springen

#112

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 31.05.2017 12:45
von Sebastian Stone | 683 Beiträge
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Waffen Siehe Signatur

Sein aufgewühltes Gemüt war durchaus zu erkennen. Auch seine abweisende Antwort sprach Bände. Natürlich konnte er sich denken, dass ich hier gerade das Kommando inne hatte und die Leute im Kloster auf mein Wort horchten. Ich war einer der ältesten und der erfahrenen Menschen hier, wodurch auch wenige an meinen Entscheidungen zweifelten. Dazu der Rückhalt von meinem Sohn und die der alten Mönche, kam mir zugute.
Ich behielt bei seiner Aussage dennoch einen klaren Kopf und pokerte weiter. Dass er mich und die unbeholfene Situation schon durchschaut hatte, konnte ich schließlich nicht erahnen. Auch wenn meine Mimik ein wenig ernster wurde, blieb ich in der neutralen Verhandlungsposition. "Täusch dich nicht. Es sind genügend Leute hier.." In Wirklichkeit rechnete ich mit mehr helfenden Händen, die tatsächlich da waren. Nicolas, Kay, der Freund meines Neffen, sie alle vermutete ich noch im Kloster und hatte bislang keine Ahnung, dass sie bereits die Mauern wieder verließen. "Aber je mehr helfende Hände da sind, um so schneller geht es voran", versuchte ich ihm nun meine Position zu erklären, warum ich weitere Leute suchte. Das er mir gänzlich vertraut bezweifelte ich ohnehin, ich vertraute ihm schließlich auch nicht.
Kurz musste ich schlucken. Eindeutig hatte er etwas gegen mich in der Hand. Meine Vergangenheit holte mich ein. Zwar war ich kein Schwerverbrecher gewesen, aber dennoch lernte man innerhalb des Gefängnis einige Methoden um besser dort zu stehen. Würde er meine Vorgeschichte überall breit treten, wären wohl die Menschen im Kloster nicht mehr so ganz vertraut. Sie würden skeptisch werden, vielleicht sogar meine Tarnung entlarven. Doch wie zur Hölle meinte er, das Ding zusammen aufziehen. Natürlich baute ich mit allen Leuten zusammen das Kloster auf, doch er hatte darin ein ganz anderen Unterton. Als würde er auch gerne Entscheidungen treffen können.
Ich schwieg, blickte ihn an und auch einmal zum Wagen. Die zwei weiteren Leute blieben drin sitzen. Ob sie sich unterhielten, konnte ich nicht erkennen, aber es war durchaus denkbar. Konnte ich denn überhaupt jemand zweiten gebrauchen, der auch Entscheidungen fällt? Stellenweise kam ich mir vor wie ein Erzieher von Kindergartenkinder, besonders als ich Kay, Max und Nicolas auf den Boden der Tatsachen zurückholen musste. Zwar vertraute ich meinem Sohn, aber er war lange nicht bereit das Kommando zu übernehmen. Mein Blick glitt also wieder zu ihm und meine alte diplomatische Ader aus früheren Botschafter-Zeiten kam zum Vorschein: "Ich bin einverstanden, wenn du dein Team unter Kontrolle behälst und ich meines. Die Vergangenheit sollte auch Vergangenheit bleiben.", schaute ich ihn erneut mit ernsten Blick an. Ob jemals vertrauen zwischen uns beiden hergestellt werden könnte, konnte ich absolut nicht einschätzen. Zumindest ein gleiches Interesse stellte uns näher zusammen, als wir damals für möglich hielten.
"Wir sollten alles weitere drinnen in Ruhe besprechen und nicht hier zwischen Tür und Angel", zeigte ich erneut, wie auch bei der Frau zuvor auf das Tor des Klosters und wies damit meine falsche Gastfreundschaft. Es passte mir grundsätzlich nicht, dass Ben und seine Leute sich hier niederlassen wollten, doch mir waren die Hände gebunden und mir blieb keine andere Wahl. Also versuchte ich das beste aus der Situation zu machen.



@Benjamin Harper
Lisa Harper
Raven Sinclair



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- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
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#113

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 01.06.2017 09:16
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Sebastian machte auf fremde Menschen einen ausgezeichneten Eindruck, dies hatte der Kerl sehr gut drauf. Wenn man nicht wüsste was man wüsste, ginge er beinah als Samariter durch. Doch Ben wusste es besser und das alles war nur der Schein, mehr nicht. Dennoch wollte er Benjamin scheinbar glauben machen, hier gäbe es Ebenbürtige - woraufhin Benjamin sich die Fassade des Gebäude näher ansah. "Darum sind auch so viele Wachen positioniert" Mit seinem Sarkasmus hielt er nicht hinter dem Berg, trotz des kühlen Kopf welchen wohl Beide bewahrten. Was anderes blieb hier und jetzt auch nicht übrig, keiner würde einfach die Hosen runter lassen.
"Natürlich aber zu helfenden Händen gehört auch ein gewisses Vertrauen" Nur leicht hob er dieses mal seine Augenbraue an, noch ein Stich wie tausend Nadeln brauchte er nicht. Nicht jetzt sollte menschliche Schwäche gezeigt werden, hier ging es um zu viel.
Sebastian sollte ruhig wissen das er hier nicht mit leeren Händen ankam und ihm unverblümt mit der Wahrheit drohte. Zwar war Ben niemand der einfach mit seinem Wissen freizügig umging aber hey.. er wusste es, die Menschen die ihn kannten wussten es und genau das reichte ihm für den Anfang. Und noch mehr verlangte Benjamin, was dem Ex Knacki doch etwas zum denken gab bevor er verstand worum es Ben gerade tatsächlich ging. ´halte deine Freunde nah bei dir und deine Feinde noch näher´ Ben will den Kerl im Auge behalten und wenn es hart auf hart kommt, wird er nicht zurück schrecken um das zu schützen was ihm wichtig ist.
Als Sebastian einen kurzen Blick auf den Wagen warf, tat auch Ben einen kleinen riskieren bevor er sich erneut auf Sebastian konzentrierte. Er dachte lange nach, vielleicht zulange was die Fassade für Ben bröckeln ließ. Irgendwas stimmte hier nicht, sein Ass im Ärmel war wahrscheinlich nur gelogen und es war gerade besser nicht zu wissen welch Kinder hier als Truppe angeprangert waren die zum Frühstück verspeist werden konnten.
Nach einer gefühlten Ewigkeit gab es den ersten Hoffnungsschimmer einer Übereinkunft, worüber Ben nur müde grinsen konnte. "Keine Sorge die Frauen werden dich nicht im Schlaf kastrieren, solange du dich an unsere Abmachung hältst.. bleibst du am Leben und die Wölfe werden nicht auf dich los gehen" Ein Versprechen, doch ein Fehler und Benjamin wird kurzen Prozess machen mit dem Kerl.
"Klar, setz schon mal den Kaffee auf. Ich hole die anderen" Mit rollenden Augen machte Ben ein paar Schritte rückwärts und drehte sich dann erst wieder um. In dem Glauben Raven wäre in der Lage bei dem kleinen Misstrauen abzudrücken, ging er zum wagen wo die Scheiben bereits ganz nach unten gekurbelt waren.

"Ein Alter Freund aus Army Zeiten..." Ließ er Beide mit einem künstlichen Lächeln wissen. Hauptsache es wurde ihm erst mal abgekauft, alles andere wird später kommen wenn die Mauern sie schützen vor dem Tod auf zwei Beinen.
"Fahr bitte ans Tor Mom, sie werden uns rein lassen" danach machte er einen Schritt zur Seite und beugte sich ins hintere Fenster um kurz mit Raven zu sprechen. "Niemand muss wissen was im Kofferraum ist, das bleibt vorerst unter uns" Ließ er sie mit einem flüstern wissen bevor er seinen Kopf wieder ins Freie reckte und das Autodach einen leichten Schlag bekam, damit seine Mum ihr Signal zum losfahren bekam. Er lief dagegen die wenigen Meter zurück ans Tor, sowie zu Sebastian zurück.

@Lisa Harper
Raven
Sebastian

zuletzt bearbeitet 01.06.2017 09:17 | nach oben springen

#114

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 02.06.2017 20:53
von Lisa Harper (gelöscht)
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Nachdenklich nickte ich als Ravens Worte an meine Ohren drangen. Misstrauen war inzwischen zum normalen Umgangston geworden. Und wer könnte das verübeln. Misstrauen konnte im Falle des Falles leben retten, doch das hier würde wohl eine Art neues Zuhause werden, weswegen ich hoffte das Misstrauen möglichst zeitnah vertreiben zu können.
Noch immer etwas unruhig beobachtete ich wie die beiden Sprachen, strengste mich wirklich an, doch mich erreichten lediglich ein paar wortfetzen deren Sinn ich mir kaum erschließen konnte. Doch ob ich etwas hörte oder nicht: meine Augen nagelten den bärtigen quasi fest. Wenn er meinem gerade erst wieder gefundenen Jungen zu nahe kommen würde, dann würde ich zu der sprichwörtlichen Löwenmutter werden die Menschen in solch Zusammenhängen oft nannten.

Doch nichts geschah. Nach wenigen Minuten kam Benjamin zurück und gab mir die Bestätigung meiner Hoffnung. Wir würden hereingelassen werden. Und das war wirklich Zeit, denn mein Bein brannte höllisch und ich sollte mich hinlegen. Immerhin war ich auch nicht mehr die jüngste und so musste ich doch zugeben, dass dieser ganze Tag mir wirklich unglaublich viel Kraft geraubt hatte. Benjamins Worte bezüglich des Mannes behagten mir jedoch nicht. Und meinem mütterlichen Instinkten vertrauen glaubte ich ihm die Bezeichnung "Freund aus Army Zeiten" ganz und gar nicht.
Und doch fuhr ich nachdem ich sein Zeichen erlangt hatte in Richtung des Todes, den bärtigen jedoch noch immer nicht aus den Augen lassend. Da war diese Mischung aus meiner Unruhe und dem stetigen glauben in jedem Menschen etwas gutes finden zu können, die es mir schwierig machte ihn einschätzen zu können.

Ich lies das Fenster vollend hinunter als ich vor den Toren stand und nickte dem Herrn dankend entgegen. "Ich danke Ihnen. Wir werden keine Last sein, das verspreche ich."



@Raven Sinclair

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#115

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 04.06.2017 12:39
von Raven Sinclair | 9.514 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

Raven hasste es zu warten. Vor allem hasste sie es zu warten und dabei nicht zu wissen, was vor sich ging. In solchen Augenblicken war sie nicht mehr das ach so sorglose Mädchen, das in den Tag hinein lebte, tat, was es wollte und immer irgendwie den Kopf aus der Schlinge zog, sondern eine Person, die hinter jedem Baum den nächsten Hinterhalt erwartete. Die Ungewissheit, das Kopfkino, die neu gelernte Angst um nahestehende Menschen machten aus ihr ein Nervenbündel, das kaum auf dem blöden Rücksitz verweilen konnte. Ihre Beine wippten, ein Stückchen Nagelhaut wurde blutend zum Opfer ihrer nervös nagender Zähne. Sie war nicht einmal mehr bewaffnet, ihre Knarre lag noch vorn bei Lisa. Wenn Ben sich noch mehr Zeit ließ, stieg sie aus und holte sich den Lebensretter zurück, egal, wie er das finden mochte.

Doch er erhielt keinen weiteren Grund zum Zähneknirschen; als er endlich wieder zum Wagen kam, saßen noch immer alle brav auf ihren Plätzen. Dafür konnte er keine der beiden Frauen anlügen und Raven zeigte ihm das mit ihrem unbeeindruckten 'Du mich auch'-Gesicht vollkommen offen. Alter Freund, als ob.. Dazu das falsche Lächeln. Er hatte absolut keinen Grund, die Brünette anzulächeln, nachdem er sie vorhin noch in der Luft zerreißen wollte. Wenn er sie verarschen wollte, musste er das nochmal üben.
Trotz allem kam sie ihm am Fenster entgegen, um ihm das Überbringen der geflüsterten Anweisung leichter zu machen. Raven nickte, auch wenn sie nicht glaubte, den Inhalt des Kofferraumes lange verheimlichen zu können. Wenn die Leute da drin sehen wollten, was sie hatten, würden sie es sehen. Und sie könnten es der winzigen Gruppe mit Leichtigkeit abnehmen. Zudem sie die Lebensmittel nicht ewig da drin lassen konnten, bei der Hitze verkam das wertvolle Gut, bevor sie auch nur daran denken konnten, es zu essen.
Aber darum machten sie sich Gedanken, wenn sie erst einmal drin waren.

Schon setzte Lisa den Wagen in Bewegung. Und sobald das Tor geöffnet wurde und sie langsam auf Sebastians Höhe ankamen, nickte auch sie dem Mann sachte zu. Sie hatte die Wahrheit gesagt und er sein Wort gehalten, das verdiente wenigstens ein kleines Zeichen des Respektes. Denn sie wusste ja noch nicht, was hinter alldem wirklich steckte.

@Sebastian Stone
(→ Gemeinschaftsraum)


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zuletzt bearbeitet 11.06.2017 17:16 | nach oben springen

#116

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 07.06.2017 15:00
von Sebastian Stone | 683 Beiträge
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Mit einem leichten mürrischen nicken, ließ ich die Aussage über die Wachen im Raum, oder in dem Fall in der Luft stehen. Natürlich war er nicht dumm und hatte sich bereits einen kleinen Überblick verschafft, un zu wissen, dass niemand derzeit auf sie zielte. Ulrich hinter dem Tor blieb erstmal unentdeckt, aber auch er hätte das Ruder nicht umgerissen.
Wiedermal nickte ich ihm erst schweigend zu. "Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser..", sagte ich ihm und bewegte meinen Kopf in schiefe Position. Klar wussten wir beide, dass wir uns gegenseitig nicht über den Weg trauten und stehts ein Auge auf den anderen werfen würden. Ob sich das jemals legen würde, das konnte nur die Zeit entscheiden.
Auf sein müdes grinsen und seine Aussage und Drohung, könnte ich mir ein in mich gekehrtes Lachen nicht verkneifen. Es hörte sich vielleicht ein wenig boshaft an, war aber keinesfalls so geplant. "Ich denke kaum, dass irgendjemand hier kastriert wird..", erwiderte ich ihm, um ihm klar zu machen, dass ich seine Drohungen in kleinster Weise für ernst nahm. Was aber auch nicht bedeutete, dass ich ihn als eventuellen Gegner nicht ernst nahm, in Gegenteil. Er war bisher der einzige Mensch, der ins Kloster gekommen war, den ich als ebenbürtig einstufte. Und genau dies machte mir die größte Sorge.
Seinen sarkastischen Spruch ließ ich einfach unbeachtet und sah ihm dabei zu, wie er wieder langsam in Richtung des Wagens ging. Als er schließlich mir den Rücken kehrte, musste ich dennoch kurz schmunzeln. Nicht wegen des Spruchs, aber dafür, dass er in mir Erinnerungen hervor brachte. Eine aromatisch heisse Tasse Kaffee am frühen Morgen, genüsslich dabei eine Zigarette rauchen und die Zeitung lesen. Jeder vermisste irgendwo die Zeit vor der Apokalypse. Ich zu meinem Teil aber nur solche Kleinigkeiten. Ohne die Apo säße ich immer noch hinter Gittern und würde vor mich hin vegetieren. Ohne die Apo wäre allerdings Sandy noch am Leben. Von Sehnsucht nach meiner verstorbenen Frau, sah ich zu meinem Baseballschläger, den ich liebevoll nach ihr benannte, und legte ihn wieder auf meiner Schulter ab. Wartete ab, bis schließlich der Wagen vorgefahren kam und mich die Frau am Steuer ansprach.
Ein leichtes Lächeln setzte sich auf meine Mundwinkel und begutachtete die Frau, welche ungefähr in meinem Alter war. Die jüngere Frau, die zuvor mit mir die Verhandlung begann, nickte mir einmal zu. "Ihr werdet keine Last sein. Mein Name ist Sebastian, es freut mich sie kennenzulernen, Madame.", war ich nun überaus freundlich zu den beiden Frauen im Wagen, "Beide Natürlich..", richtete ich mich dann speziell an die jüngere Frau. Zuvor war unser aufeinander treffen doch eher angespannt und ich versuchte diese nun mit meiner Freundlichkeit zu lösen. Zeitgleich kam auch Ben zu Fuß wieder in die Nähe. "Benjamin", nickte ich ihm einmal zu und ging bereits in das Innere des Klosters zum Gemeinschaftaraum...

[TBC: Gemeinschaftaraum]

@Benjamin Harper
@Lisa Harper
@Raven Sinclair
(Tut mir leid, dass ihr jetzt so lange warten musstet :/ )



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- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
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- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

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- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#117

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 09.06.2017 09:26
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Sebastian sagte es... Kontrolle war gerade zwischen ihnen am besten, weswegen Ben nur zustimmend nickte. Zwar gab es bei ihm selbst kein Misstrauen aber das sollte jeder für sich selbst herausfinden. Nur der liebe Gott wusste, ob zwischen ihnen irgendwann eine gewisse Vertrauensbasis herrschen wird. Was die Frauen anging, war es weder ein dummer Scherz oder eine Drohung von Benjamin. Die zwei waren keine Marionetten von ihm und sie würden ihr Leben schützen wenn es drauf ankommt. "Wollen wir es hoffen" Ein Zwinkern war alles was noch gezeigt wurde, denn jede noch so kleine Mimik schmerzte derzeit und sollte sich wenn möglich in Grenzen halten.
Ben war schon gespannt was sich hier für Leute zur Ruhe setzen wollten, sollte es sich nur um Sebastian als ernsthaften Gegner handeln, dann brauchte er sich darüber keine weiteren Gedanken machen. Irgendwann wollte auch Ben einfach nur zur Ruhe kommen und nicht ständig unter Strom stehen. Andernfalls wird er wohl noch vor seinem 40. Geburtstag einen Herzinfarkt bekommen, sollte er überhaupt noch solange leben.
Nachdem Ben ihm schließlich den Rücken kehrte, damit die kleine Gruppe wieder ins rollen kommen konnte, wusste er nicht was hinter seinem Rücken geschah und wohl fühlte er sich dabei auch keineswegs. Ben hatte lieber alles im Blick als mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Wobei es am Wagen auch nicht besser war, während seine Mum die Sorge deutlich anzusehen war, kramte Raven einen sarkastischen Gesichtsausdruck raus. Klar glaubten sie ihm kein Wort aber das hieß noch lange nicht für ihn die Wahrheit frei heraus zu posaunen und besser sie nahmen es so hin, denn ihm war es sehr viel wichtiger das sie ihn Sicherheit leben als sich mit der Wahrheit aufzuhalten. Dennoch kam er nicht auf die Idee hier jemanden zu verarschen, sein Lächeln war ehrlich - selbst wenn er mit Raven noch unter vier Augen sprechen muss, damit auch das aus der Welt geschafft wurde. Doch vorerst reicht ihm die Lage, sie verstand das sie vorerst den Kofferraum zulassen werden und bereits kurz darauf, setzte seine Mum den Wagen in Gang, während er zurück lief.

Mit der ganzen Freundlichkeit am Tor, konnte Ben nichts anfangen und wollte es auch gerade gar nicht. Sebastian war in seinen Augen einfach nur falsch und sollte besser sein wahres Gesicht zeigen als solch eine Nummer abzuziehen. Man könnte beinah meinen er wäre ein netter Kerl von Nebenan xD
Nickend folgte er letztendlich dem Kerl und ließ seine Mum ein geeignetes Fleckchen Erde für den Wagen suchen, welchen Ben hinter den Mauern ansteuerte und alles raus holte was für ihn wichtig erschien. Und erst als alle ihre Habseligkeiten hatten, nahm er den Schlüssel an sich und schloss den Wagen ab, bevor das kleine Metall in seiner Hosentasche verschwand.

<<< Gemeinschaftsraum

@Lisa Harper , @Raven Sinclair , @Sebastian Stone
(habe noch den einen Teil hier geschrieben, damit er im Gemeinschaftsraum nicht zu lang wird)

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#118

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 15.06.2017 09:09
von Lisa Harper (gelöscht)
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Noch einmal an diesem Tag fuhr ich mir über das angespannte Gesicht, das im letzten Jahr um mindestens 15 Jahre gealtert war. Ich hatte wirklich lange nicht mehr in einen Spiegel gesehen, doch auch das letzte mal mit Mai in dieser Villa hatte ich mich kaum wieder erkannt. Auch hier in dem Abbild, das ich im Seitenspiegel abgab ähnelte ich weit mehr einem Abbild meinerseits als meinem tatsächlichen ich.

Seufzend fuhr ich an dem Mann vorbei, der sich tatsächlich noch als äußerst höflich herausstellte, schenkte ihm ein dankbares Lächeln und stellte den Wagen ab. Meinen Rucksack geschultert übergab ich meinem Sohn den Schlüssel. Wann genau hatte ich eigentlich das letzte mal geschlafen ?
Nachdenklich überschlug ich die letzten Tage, erinnerte mich an das kleine Mädchen, an Mai - meine Begleiterin, an Jeffrey, an die Menschen die wir verarztet hatten, den angriff auf das Asylum. Ich kam zu dem Schluss, dass meine Schlaflosigkeits Zeit durchaus als "Zu lange" gezahlt werden durfte, ehe auch ich hinter die angenehm kühlenden Verschwand. Wir waren sicher, Noah würde bald auftauchen. Und dann würden wir meinen Mann finden, ich war mir sicher. Ich hoffte es, doch viel mehr blieb mir nach wie vor nicht übrig. Ich nahm in die Hand was ich konnte und alles andere überlies ich dem Schicksal. Auf das alles gut ging.


Tbc: Gemeinschaftsraum
@Benjamin Harper
@Raven Sinclair
@Sebastian Stone

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#119

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 04.07.2017 07:48
von Noah Harper (gelöscht)
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>>> Straße zum Kloster mit Chris

Er ging ja schon herunter obwohl es auf dem Schoß bequemer gewesen war xD. Gut aber endlich kamen sie an dem alten Gemäuer an. Es ragte in die Höhe langsam wurde Noah doch ziemlich nervös das hieß er fing mal wieder an scheiße zu labern. Obwohl so eine scheiße war es gar nicht sondern gerade hätte er sich doch in den Allerwertesten beißen können wegen "Ich hatte eine Kutte, ich hätte die behalten sollen" als Mönch anzukommen wäre endgeil gewesen auch wenn Noah nicht so Mönchsgleich war *hust xD*. Das wusste sein Kerlchen ja . Mit ihm würde er viele böse Dinge anstellen wo ein Vater Unser nicht reichen würde, beichte? Ach er war verloren. Chris wie er selbst mussten sich dringend ausruhen aber wie jetzt dort herein kommen? Anklopfen und sagen Hey oder sich ein Schlupfloch suchen? War wohl sein Zwilling schon hier wer war überhaupt hier? Noah war ein Spinner jedoch konnte man sich auf dem Kerl verlassen wie blöd war er auch nicht. Er wurde sehr ruhig, sehr vorsichtig. Erst als der Wagen zum stehen kam sah er zu Chris hin. "Hoffentlich landen wir nicht in der Hölle" Noah stieg aus mitten in den ganzen Schlamm die Waffe ruhte in seiner Hand nicht bedacht diese zu benutzen doch zur reiner Sicherheit. Man konnte nicht wissen wie man empfangen wurde da wollte Noah auch nicht gleich mit einer Geste ankommen als ob sie etwas schlimmes vorhätten. Heute ging das nicht so einfach.

@Chris Grimes

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#120

RE: Auffahrt zum Kloster

in Außenbereich 25.09.2017 20:16
von Raven Sinclair | 9.514 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

Gemeinschaftsraum

Als Ben sich zu ihr umdrehte, sah er zutiefst erschöpft und abgekämpft aus. Und sie konnte rein gar nichts tun, um daran etwas zu ändern. Denn wie es zu erwarten war, schlug er ihr Angebot aus. Er sagte nein und Raven nickte kaum wahrnehmbar.
"Okay.."
Sie versuchte ein kleines, freudloses Lächeln, das ihm Mut zusprechen sollte, doch das schwand wieder, als er sich vorbeugte. Was auf immer er vor hatte, wurde verhindert, indem sie ihre sanfte Hand an seine Brust legte und ihn damit auf Abstand hielt. Ein Kuss fühlte sich hier und jetzt, auch wenn sie zu verstehen glaubte, was er ihr damit sagen wollte, seltsam und unangemessen an. Stattdessen wandte sie sich langsam ab und wartete an der Tür auf ihn, mit dem viel zu schweren Rucksack zu ihren Füßen. Den hob sie erst auf, nachdem es getan war. Und sie zögerte sogar, als das blutige Messer auf dem Boden aufschlug. Es war zu wertvoll, um es hier zu lassen. Warum Ben es nicht behalten wollte, konnte sie allerdings auch verstehen. Und sie wusste, dass er noch ein zweites hatte. Also verkniff sie sich jeden Einwand und folgte ihm hinaus.

Ben führte sie zielsicher durch die Gänge hinaus. Schweigend, vor allem aber zügig. Vereinzelt drang ein verräterisches Röcheln an ihre Ohren, doch durch den Hall war es schwer, eine genaue Richtung zu bestimmen. Sobald sie das Gemäuer verließen und den Wagen ansteuerten, war das aber auch nicht mehr wichtig. Raven beeilte sich, den Schlüssel aus ihrer Hosentasche zu fischen, schloss auf und stieg auf der Fahrerseite ein. Ihren Begleiter ließ sie in seinem Zustand lieber nicht fahren. Es genügte ihr, gesehen zu haben, wie er einem Tobsuchtsanfall gleich die Bänke und Tische umgeworfen hatte.
Es brauchte zwei Anläufe, bis der Motor wirklich startete, dann lenkte sie die schwerfällige Karre aus der Parkbucht und sah bereits im Rückspiegel die Gestalten, die aus dem Schatten des Gebäudes auf sie zukamen. Nur ein paar - eine handvoll auf den ersten Blick. Aber die reichten ihr schon, um zu beschließen, dass es die beste Entscheidung war, jetzt zu gehen. Keine Minute zu früh. Denn selbst das Tor stand offen. Sebastian oder irgendjemand sonst, der das Grundstück verließ, hatte sich nicht die Mühe gemacht, die übrigen Lebenden zu schützen. Und da Ben und sie auf ihrer Suche nach den anderen niemanden aufspüren konnten, ereilte sie auch kein schlechtes Gewissen, es genauso zu machen.
Lansam rollte das Auto durch die Tore, schob sie mit der Motorhaube noch ein wenig auf, dann ließen sie das eigentlich so vielversprechende Kloster hinter sich. Vorerst?

@Benjamin Harper
Familienhaus


Right now I feel...


... just like a leaf on a breeze...

zuletzt bearbeitet 23.10.2017 18:58 | nach oben springen


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