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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#61

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 28.05.2017 16:42
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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„Schlaf bräuchten wir wohl wirklich, was.“ Der Gedanke an ein warmes, kuscheliges Bett machte Addie noch müder, als sie ohnehin schon war. Sie hoffte wirklich, dass es dort ein paar Betten gab und sie nicht rausgeschmissen werden. Wäre das der Fall, dann wüsste die blonde Frau zum ersten Mal auch nicht weiter.
Sie dachte über Felix Worte nach. Würde sie Menschen, die sie damals nicht leiden konnte an ihrer Seite haben wollen? Nein, das würde doch alles nur noch komplizierter machen und wie sollte sie dann in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren.
„Was habt ihr denn sonst immer gegessen?“ Die Chirurgin war kein Freund davon Tiere zu töten, dafür mochte sie die kleinen Wesen viel zu sehr und in dieser Welt waren sie doch eh schonn Mangelware. Also blieb sie stehts bei Dosenkram und achtete sogar darauf, dass kein Fleisch enthalten war.

Eine Mischung aus den negativsten Gefühlen überkam die Fünfundvierzigjährige. Sie hatte es ihm versprochen gehabt und ihm versichert, dass sie richtig waren. Nun standen sie aber vor dem Kloster und ihr fehlten die Worte. Der sonst so gesprächigen Frau fehlten die Worte? Aber wer sagte, dass Felixs Vater wirklich im Gefängnis war und nicht doch im Kloster Schutz gesucht hatte. Es gefiel ihr nicht in die enttäuschte Miene des Jungens zu schauen, aber sie musste sich eingestehen, dass sie einen Fehler gemacht hatte.
Nickend stimmte sie Felix zu. Immer noch fehlten ihr die passenden Worte, aber sie empfand es auch als klüger in diesem Gebäude Schutz zu suchen. Kurz räusperte sie sich. „Vielleicht finden wir ja jemanden, der was von einem Gefängnis weiß.“, sagte sie und bemühte sich, dass ihre Stimme nicht brach.

„Ich verstehe es auch nicht. Genauso wenig, wie sie vorhin ihr Messer auf uns gerichtet hatte. Sie hat uns wohl immer noch nicht vertraut, schätze ich.“ Für die Frau klang diese Antwort ganz plausibel, auch wenn sie wirklich ungern log.
„Sie waren sicher nicht weit und sind ihr gefolgt. Vielleicht sind sie ja auf Zomtros getroffen und mussten schnell sein.“, meinte sie und zuckte mit den Schultern. Sie hoffte wirklich, dass sie entkommen war und nicht den Zombies in die Finger geraten war. Trotzdem verstand sie nicht, wie Lia sich immer weiter von ihnen entfernen konnte, ohne das die Blondine es bemerkt hatte.

Vorsichtig tat sie einen Schritt vor den anderen. Natürlich konnten auch hier genug Zombies lauern und zu denken man wäre sicher, machte unaufmerksam. Aber Addie behielt stehts einen klaren Kopf. „Ich verstehe dich, aber ich glaube nicht, dass da drinnen all zu viele Zomtros lauern werden und wenn, dann habe ich noch mein Messer. Sind es aber viel zu viele, dann müssen wir uns eben etwas anderes einfallen lassen.“ Und schon zog sie ihr Messer. „Da hinten ist eine Tür. Ich würde sagen, wir lugen durch einen Spalt und verschaffen uns einen kleinen Überblick und dann gehen wir rein.“ Dann gingen die Beiden auf die Tür zu und Addie öffnete sie einen kleinen Spalt, so das auch Felix reinsehen konnte. „Sieht ruhig aus“, flüsterte sie und schaute um die Ecke in den Flur. „Lass uns rein gehen...“ Immer noch sprach sie leise und hielt Felix Hand noch. Sie wollte nicht auch noch ihn verlieren.

@Felix Winter
//Ich würde sagen, wir gehen erstmal in die Flure und finden dann einen Raum? Wir könnten ja durch Zufall die Arztkammer finden oder irgendwas anderes, was dir lieb ist :)

tbc: Flure (Kloster) mit Felix Winter

zuletzt bearbeitet 01.06.2017 22:36 | nach oben springen

#62

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 31.08.2017 18:18
von Benjamin Harper (gelöscht)
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>>> Flur

Seine Freundin verstand nicht ganz wie sie mit ihren Worten deutlich machte. Er wollte gewiss keine Diskussion und es bedeute auch nicht seine Anweisung einfach abzuschmettern. Gut das Anna wohl diesen schnellen Wortwechsel nicht ablesen konnte, der gerade den Eindruck erweckte als könne er sagen was er will, Raven zieht ihr eigenes Ding durch.
Die Gedanken und Ansichten darüber waren vielleicht falsch, weshalb er sie erst sacken ließ. Ben ging bereits weiter durch den Flur, damit er schnellst möglich nach draußen kam und hoffentlich Sebastian fand. Raven hatte mit dem jungen Mädchen wohl alles im Griff, da musste er nicht noch einen drauf setzen. Der Weg war gerade sein Ziel...

Keine weiteren Walker torkelten im restlichen Stück Flur in seine Richtung und draußen wo ihm die Sonne sofort blendete, sah er auch nicht auf den ersten Blick einen von ihnen.
Mit der flachen Hand über der Stirn, gab es genug Schatten um die Umgebung genauer in Augenschein zu nehmen. Auch Raven war bereits an seine Seite getreten, die er mit einem ernsten Blick ansah als die Runde zu Ende war. "Gib mir nicht das Gefühl ich kann nichts mehr allein machen!" Wenn es nicht in ihrer Absicht lag, wird er es gleich wohl erfahren und dieses Gefühl wird alsbald verschwinden, so hoffte Ben. Denn er wusste was er kann und was nicht, nur selten schoss er übers Ziel hinaus. Vielleicht sogar jetzt, wo er sich eigentlich besser hätte verarzten lassen sollen aber unter den erschienen Umständen müssten sie ihn k.o. hauen damit er ruhig auf der Liege oder dem Stuhl bleibt.
"Kannst du Sebastian sehen?" Fragte er sie ohne einen gewissen Unterton der offen ließ ob er sauer war. Er war es nicht, sondern hatte nur seine Meinung ausgesprochen. In seinen Augen nichts, worüber sich gestritten werden musste und man am Ende womöglich die sogenannte Mission aus den Augen verlor.

@Raven Sinclair

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#63

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 01.09.2017 22:57
von Raven Sinclair | 9.486 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

Flure

Der Weg, dem sie folgten, führte sie an so einigen Türen vorbei. Manche wurden auf der Suche nach dem Anführer geöffnet, denn niemand wusste, ob er sich für das Gespräch mit seinem Sohn in ein Zimmer zurück gezogen hatte oder nicht. Auf diese Weise sicherten sie auch gleich die Umgebung. Die meisten Zimmer entpuppten sich als verlassene Schlafräume, Besenkammern, Toiletten und eine Treppe in den Keller, aus dem zum Glück vorläufig keine verdächtigen Geräusche drangen. Damit kam ihnen keine unschöne Überraschung in die Quere, bis sie im Garten standen.
Es war ein an sich sehr schönes Fleckchen. Und gar nicht so vernachlässigt, wie Raven erwartet hatte. Das verdankten sie vermutlich den alten Bewohnern, die noch hier lebten. Auf den ersten, etwas sonnengeblendeten Blick erkannte die junge Frau ein paar Obstbäume und Beete, die noch nicht völlig verdorrt aussahen. Hoffnung für die Zukunft?
Sie hatte keine Zeit, lange darüber nachzudenken, denn Ben lag etwas auf dem Herzen. Etwas, das ihr Herz direkt einen gereizten Satz vollziehen ließ. Denn dafür, dass der ehemalige Sniper angeblich so ruhig und besonnen war und über eine gute Menschenkenntnis verfügte, schaffte er es immer wieder, sich ihr in ungünstigen Momenten auf unangebrachteste Weise mitzuteilen: Noch immer war sie aufgebracht von dem Kampf eben. Im Gang überrascht zu werden, hatte ihr Angst gemacht. Und an Bens Seite fühlte sie sich sicherer, als eingepfercht in einer kleinen Kammer. Daran dachte er offensichtlich nicht. Er stellte sie lieber dar wie eine überfürsorgliche Glucke. Der Blick, den er dafür von ihr erntete, war entsprechend aussagekräftig.
"Du hast gesehen, was da gerade passiert ist. Und wir hatten eine Abmachung. Also zick mich nicht an wie ein trotziger Teenager!"
Er sah definitiv etwas falsch, wenn er glaubte, sie habe seinen Anweisungen zu gehorchen. Sie befanden sich nicht auf dem Schlachtfeld und sie war keiner seiner Soldaten. 'Jedes Risiko ist unser Risiko' - es war keine Stunde her, seit sie das zu ihm sagte. Vorhin war er damit noch einverstanden. So schnell war es also vergessen.

Und als wäre nichts gewesen, lenkte er schon mit der nächsten Frage ab. Er klang jetzt wieder ruhiger. Als wäre für ihn alles in Ordnung, solange er sagen konnte, was er wollte. Wusste er schon, neben wem er stand? Raven appelierte an ihre eigene Selbstbeherrschung und zwang die Wut in sich wieder in den Hinterkopf. Sie kam sich gerade vollkommen verarscht vor.
"Ich sehe genauso viel wie du, Ben!", antwortete sie geladen, aber wahrheitsgemäß. Denn nein, sie sah Sebastian nicht. Überhaupt sah sie niemanden im Garten. Damit aber auch keinen Toten. Bislang.

@Benjamin Harper
@Sebastian Stone - spiel dich gern dazu, sobald du kannst.


Right now I feel...


... just like a leaf on a breeze...
zuletzt bearbeitet 01.09.2017 22:59 | nach oben springen

#64

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 02.09.2017 04:16
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

[CF: Flure? Ich glaube da war ich zuletzt.. ]

Wutentbrannt und in Rage stampfte ich durch den Flur. Mit den Augenbrauen zum Nasenrücken gezogen, konnte man schon von mehreren Metern meine Aggression erkennen. Den Baseballschläger fest mit meiner Rechten umgriffen, schlug ich damit ohne jegliches zögern auf Zombies ein, die meinten sich mir in den Weg stellen zu müssten. Mit jedem Schlag entwich ein kleiner Schrei vor Wut aus meiner Kehle. Luft ablassen und Wut abbauen, war der Plan. Doch es schien nicht zu gelingen. Der Schock saß zu tief, der Verlust war in dem Moment für mich unbeschreibbar.
Mit einem starken Tritt gegen die hölzerne Tür direkt vor mir, brach ich diese aus dem Schloss. Sonnenstrahlen kamen mir entgegen, die warme Luft drückte in meinen Lungenflügel. Sowieso hatte ich bereits einen Hass auf diese Zombies, aber das war eindeutig zu viel gewesen. Sogar für mich. Kein weiterer Untoter war hier draußen im Garten und von drinnen sollte so schnell kein lebendes Ding in meine Richtung schlürfen. Der Basy fiel mir aus der Hand und ich auf die Knie. Betrübt ließ ich meinen Kopf zur Brust senken, atmete zwei male groß ein und aus, ehe ich einen kräftigen Schrei losließ. Ich konnte es einfach nicht fassen, nicht glauben. Nichts konnte ich tun. Und dabei wollte ich mit dem Kloster uns und besonders ihm ein sicheres Zuhause bieten. "Danke Dad ... Ich liebe dich.." Seine letzten Worte hallten in meinem Gedächnis, wie eine Aufnahme auf Dauerschleife. Das war es für mich. Allein und ohne Wertvolles, was ich noch verlieren könnte.
Ich rappelte mich auf und hob zugleich den Baseballschläger wieder mit auf. Blickte mich im Garten um und entdeckte ein wenig weiter weg an einer anderen Tür Ben und Raven. Die kamen ja wie gerufen. Sie mussten diese Scene von mir wohl mitbekommen haben, doch das interessierte mich nicht. Nichts interessierte mich in diesem Augenblick. Zielgerade ging ich auf die Beiden zu und bereits von größerer Entfernung begann ich ein Gespräch anzufangen. "Ben... Ich werde nicht hierbleiben.", meine Tonlage hatte etwas kühles und entschlossenes, obwohl auch in den weiteren Worten ein wenig Wut zu erkennen war. "Ihr könnt dieses Scheissteil für euch behalten. Tut was ihr wollt damit, das ist nun deine Entscheidung.". Erklärung? Fehl am Platz. Niemals würde ich ihnen erzählen, was genau passiert war und warum ich eine solche Entscheidung traf. Sowieso brannte sich das Bild in mein Gedächnis ein und hatte es genaustens vor Augen. Darüber reden wollte ich sicher nicht.
Insgeheim hoffte ich irgendwie darauf, dass sie ebenso das Kloster nicht vollstens absichern können und irgendwann draufgehen würden. Besonders Noah, der ja auch irgendwann hier auftauchen soll. Ihn soll es als erstes treffen. Kurz schwiff ich ab in solchen Gedanken, fasste aber relativ schnell wieder klaren Kopf, kramte einen Schlüssel aus der Tasche und stampfte geradezu auf den Jeep in der Einfahrt zu. "Schönes Leben", winkte ich mit einem sarkastischem Unterton mit meinem Handrücken zu. Wohin mein Weg mich führen wird? Das war ungewiss, aber sicherlich weg vom Kloster....

[TBC: Weit Weit Weg ]



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#65

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 02.09.2017 04:17
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

@Benjamin Harper
@Raven Sinclair

(Vergessen, Entschuldigt)



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#66

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 07.09.2017 20:24
von Benjamin Harper (gelöscht)
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Von Überraschungen hatte Benjamin gerade genug, es vergingen bald kaum noch ein paar Stunden ohne dem Tod vor der Tür. Doch obwohl vorerst das innere vom Gebäude sicher schien, traute er dem Braten noch nicht. Hier war kaum ein Zaun oder Außenmauer sicher genug, anders wären die Walker gerade nicht einfach in den Flur spaziert.
Auf dem Weg nach draußen fand Ben nur keine Schwachstelle, dennoch mussten sie von irgendwoher rein gekommen sein. Es sei denn sie waren bereits länger unter diesem Dach am herum streunen.
Ein Auge für den Zustand des Klosters hatte er derzeit nicht, wobei er diesen Ort bereits seid Kindertagen mochte aber er hoffte später genau diese Gefühle erneut zu bekommen. Seine Gedanken reiften nur nicht sehr weit aus, bereits nach wenigen Atemzügen kam es zu Missverständnissen.
Bevor ein Ton über seine Lippen kam, streifte sein Handrücken ihren Arm. "Niemand zickt Raven" Sogar ein Lächeln versuchte er ihr zu schenken, in der Hoffnung sie verstand das er hier keinen Angriff gegen sie starten wollte.

Kein Wunder also das er bereits kurz darauf weiter machte, weil es für ihn keinen Grund für Streit oder anderes gab. Zwar hätte er sie gern in Sicherheit gewusst und ja! Sie am liebsten noch gerade in eine der Kammern gesteckt, doch ganz leise schwangen die Worte von ihr nachdrücklich in seinem Kopf mit. Beinah wie auf Knopfdruck, immer wenn er mit dem Kopf durch die Wand wollte und sein Leben weit unter alles stellte.
Raven sah nicht mehr als er, dann mussten sie weiter suchen und hoffen der Kerl war nicht bereits abgehauen. Leider traute er ihm einfach alles zu, selbst wenn er versuchte die Vergangenheit dort zu lassen wo sie hingehörte.

Noch bevor er einen Vorschlag machen konnte, wo sie weiter suchen sollten, sprang eine hölzerne Tür unweit von ihnen auf. Der Griff am Messer verstärkte sich so schnell das es ihm nicht bewusst war, ein Instinkt in dieser Zeit der über Leben und Tod entschied. Selbst der Verstand brauchte seine Zeit um zu begreifen was gerade vor ihren Augen ablief. Es wirkte wie ein Streich der gespielt wurde, als das es wirklich erschien.
Der Schrei des vermeintlichen Anführers rüttelte Benjamin wach, der Zorn über diese Aktion schlug gegen seine Brust. Der ehemalige Sniper sah vor seinem inneren Auge wie sein Messer auf Sebastian seinen Kopf zu flog. Instinktiv musste die Lautstärke unterbunden werden, aber es war nur in seinem Kopf - nichts davon drang nach außen. Allerdings schaute er mit zusammen gebissenen Kiefer zu Raven, suchte in ihren Blick nach Antworten. Aber woher sollte sie mehr wissen? Ben schaffte es auch nicht mehr seine Stimme an sie zu richten, da Sebastian wieder Herr seiner Sinne war und bereits auf sie zusteuerte. Dies war noch nicht alles, sondern trieb er seine Aktion noch weiter. Benjamins Zähne knirschten, vielleicht hörte es Raven aber mit Gewissheit wusste er es nicht und es spielte auch keine Rolle.
"Du elendiger Mistkerl.." Selten kämpfte er mit der Fassung, die war gerade im Urlaub und ein bedrohliches Zischen mischte sich unter seine Worte. Es gab dafür einfach keine netten Worte, Sebastian konnte froh sein das Ben noch immer wie ein Baum da stand und ihn nicht zu Boden schmiss. Denn genau das spielte sich in seinem Kopf ab, sämtlicher Zorn trommelte gegen seine Brust.
Dieses ganze Theater konnte nur ein dummer Scherz sein, gleich wird er sich umdrehen und sie Beide anlächeln weil sie drauf rein gefallen sind. Denn ansonsten musste er sich eingestehen wie sehr er sich irrte, jemanden eine Chance kam die nicht verdient war.
Selbst der Wink, die letzten Worten kamen nicht bei ihm an. Die Hoffnung war stärker als das er die Wahrheit begreifen wollte. Wahrscheinlich weil er selbst nicht auf solch eine Art handeln würde.

Sebastian war weg.... kein Spiel, kein dummer Scherz. Die Realität überschüttete sie mit Felsbrocken als haben sie nicht bereits genug ertragen müssen.
"Wir müssen hier weg" Seine drohende Haltung fiel einfach ab, nur noch der Schatten seiner Selbst stand hier wie ein kleiner Junge neben ihr. Schaffte nur kleine Fetzen der Vernunft festzuhalten, bevor sie ihm wieder entglitten. Mit so etwas hätte er einfach nicht gerechnet, seine sonst so stabile Haltung gab es nicht mehr. Für den Moment war Benjamin kein Soldat mehr, der immer wusste was als nächstes passieren musste. Herr Gott, es überrollte ihn einfach alles.

@Raven Sinclair

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#67

RE: Kloster Garten

in Außenbereich 10.09.2017 17:16
von Raven Sinclair | 9.486 Beiträge
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Waffen Messer, Schusswaffe

"Und wo willst du hin?" Ihre Stimme klang erschöpft und hohl, seltsam weit entfernt von jeglicher Emotion. So fühlte Raven sich auch. Leer. Resigniert. Spontan fiel ihr nur die Farm ein. Doch die war ein paar Stunden weit weg. Sie konnten nicht sicher sein, ob das verbliebene Benzin noch mal für diesen Weg ausreichte. Und wieder kam sie nicht umhin daran zu denken, wie viel schwerer ihr Überleben geworden war, seit sie zum ersten Mal an dieser Farm ankam. Seitdem erfuhr sie eine emotionale Ohrfeige nach der anderen. Davor hatte sie sich frei gefühlt, nun entglitt ihr mehr und mehr die Kontrolle über ihr Leben und auch über sich selbst. Wie lange sie das wohl noch ertrug?
Vor dem plötzlichen Lärm und diesem Auftritt, der beide binnen weniger Augenblicke in ein beinah absurdes Paralelluniversum zu katapultieren schien, hatte sie Stress und Wut noch voreilig auf Ben kanalisiert. Jetzt war sie froh, dass er hier war und ihr bei dem erneuten Rückschlag wenigstens durch seine Anwesenheit Beistand leistete. Zu mehr waren sie beide in ihrem Schock wohl auch nicht fähig. Und dass sein erster Reflex war, nach Rückzug und Flucht zu verlangen, verstand niemand besser, als Raven. Aber sie konnten nicht einfach gehen. Da war ja noch Lisa und..

"Was ist mit Noah?" Dieser Mistkerl wollte doch längst hier sein. Wegen ihm nahmen sie den gefährlichen Weg überhaupt erst in Kauf. Wo waren denn nun die vielen Menschen, die hier angeblich alles so gut im Griff hatten? Einmal mehr fühlte sich die Dunkelhaarige darin bestätigt, ihm nicht zu vertrauen. Dafür musste sie sich eingestehen, sich in Sebastian getäuscht zu haben. Sie hatte ihm das Bild, das er ihr verkaufen wollte, abgenommen und ein Maß an Respekt für ihn empfunden, das in dieser Situation für sie angemessen erschien. Doch auch dieser Eindruck wich fürs Erste vollkommen anderen Gedanken und Gefühlen.

Sie traten den Rückweg an. Die anderen hatten den Krach und das Geschrei vielleicht gehört, wussten aber nicht, was passiert war. Es war nur fair, sie zu informieren, bevor man über eine Abfahrt nachdachte. Zum Glück hatten Ben und sie niemandem etwas von den Vorräten in ihrem Wagen berichtet. Ein egoistischer Gedanke, doch noch immer war die junge Frau sich selbst die Nächste. Beide taten besser daran, Lisa wieder ins Auto zu verfrachten und von hier weg zu kommen. Dazu mussten sie selbige aber erst einmal finden.

@Benjamin Harper
Gemeinschaftsraum


Right now I feel...


... just like a leaf on a breeze...
zuletzt bearbeitet 11.09.2017 14:19 | nach oben springen


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