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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#76

RE: Flure

in Erdgeschoss 29.03.2017 18:50
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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[PP: Kloster - Kleine Kapelle]

Kurz in dem Regen draußen, betrat ich das Kloster wieder durch den Eingang der Flure. Noch immer lauerten Zombies auf dem Gelände vor dem Kloster. Zum Glück waren sie wie Hunde und nicht schlau genug um das Gitter und die Mauer herum zu gehen, sondern wollten einfach geradeaus. Trotz dem Morgengrauen hatte der Sturm selbst noch nicht wirklich nachgelassen und weiterhin schüttete es Wasser wie aus Eimern. Ein paar Blitze machten sich vor den jeweiligen Donnern bemerkbar und es war windig und ein wenig kalt dadurch. Mike und Mary habe ich mein Wort gegeben, die Medikamente aus dem Krankenwagen zu besorgen, doch wen konnte ich dorthin schicken? Für Annabeth hielt ich es für zu Gefährlich. Naya vertraute ich nicht und war besorgt, sie könnte vielleicht selbst davon etwas einstecken. Nicolas war verletzt, aber für ihn wäre das eine gute Aufgabe, doch so wie ich von Michel erfahren hatte, war mein feiger Neffe bereits aus dem Kloster wieder verschwunden, um seinen schwulen Freund zu suchen. Aggression und Wut stieg in mir hervor und ich umgriff den gefundenen Baseballschläger fest und knirschend mit meiner Hand.
Den Flur entlang stampfend, erkannte ich jemanden in der Hocke an der Wand lehnen. Trotz das ich wegen dem düsteren Licht es nicht genau erkennen konnte, erkannte ich an seiner Statur Max. Doch er war nicht allein, ein Zombie stürzte sich auf ihn und gierte nach seinem Fleisch. Er schien von ihm überrascht worden zu sein und hatte Probleme die Zähne des Toten fern zu halten. Mit meiner geladenen Wut stampfe ich weiter auf das Geschehen zu. Meine Augenbauen spitzten sich über dem Nasenrücken zu. Ein kurzer kräftiger Aufruf und ein gezielter Schlag mit dem Baseballschläger auf den Kopf des Zombies, ließen ihn regungslos zusammensacken. Kein Wort sagte ich zu meinem Sprössling, stattdessen schlug ich weitere paar male auf den zertrümmerten Kopf des Zombies und ließ meiner Aggression freien lauf. "Holla!", begann ich voller Schadenfreude mich meinem Sohnemann zu erklären, "Wie effektiv so ein Teil ist! Jetzt verstehe ich, weshalb du an deinem Basy hängst!". Lachend grinste ich ihm zu und stupste ihn zart an die Schulter. "Dir gehts gut? Weil wir haben noch was zu bereden... ", wobei sich mein Blick sofort wieder in einen ernsten Ausdruck verwandelte.
Den Baseballschläger legte ich ruhend über meine Schulter und wartete erstmal auf eine Reaktion von ihm, bevor ich meinen Sohn darum beten würde mit mir die Medikamente aus dem besagten Krankenwagen zu bergen. Außerdem wollte ich ihm erklären, dass "Halte die Stellung" nicht bedeutet "Spiele Boss solang ich nicht da bin"....

@Maximilian Stone
(Kannst dir ja erstmal selbst zusammenreimen, was ich mit dir Reden will .. Kenne deine Gedanken ja nicht )



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- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
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- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer
- Sandy (Brauner Baseballschläger OHNE Stacheldraht)

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#77

RE: Flure

in Erdgeschoss 29.03.2017 19:41
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Verdammt das war knappt gewesen, Max hatte sich mit aller Kraft gegen den Beißer gewehrt doch es hatte nichts gebracht. Er konnte nicht zustechen mit dem Messer und gleichzeitig die Zähne des Beißers von sich fern halten. Ausprobieren ob der Lederhandschuh auch Bissfest war, das wollte er auf keinen Fall. Er war froh das sein Dad ihm zur Hilfe eilte und ihn mit einem, man will es kaum glauben, Baseballschläger, von dem Zombie befreite. Natürlich erschrak sich Max wie verrückt als der Schläger nur unweit von ihm auf den Schädel traf aber er war froh das dieser gleich dadurch zu Boden ging.
Nun hieß es erst einmal Luft holen und seinem Dad zusehen wie dieser den restlichen Brei aus dem Kopf dreschte. Max stand auch gleich auf und wischte sich durch das Blutverschmierte Gesicht. "Ja, Dad. Es geht mir gut.. glaube ich. ER hat mich überrascht, das ist alles " meinte er zu seinem Dad und nickte dann wegen dem Baseballschläger. Ja dieser war wirklich gut. Max fragte sich woher er diesen nun hatte und seit wann.
Was mit Nic war, das wusste Max nicht, er war noch der Meinung das dieser irgendwo hier war und darauf wartete das Max sich wieder abreagiert hatte. Oh Gott das waren schon Stunden her! Sein Dad sprach dann auch davon das die beiden Reden müssten, das war Max gerade echt komisch vorgekommen. Hatte ihn jemand verpfiffen? Oh verdammt er wollte es doch seinem Dad sagen und nicht anders. "Über was willst du denn reden Dad? also ich meine, hast du etwas gehört? ich kann dir das später erklären!... Vorher solltest du aber wissen das wir oben im Stockwerk Zombies haben. 7 Davon waren an meiner Schlafzimmertür!" meinte er zu ihm und hoffte irgendwie das es das Thema des Morgens werden würde und nicht das was Max getan hatte und er sich erklären musste.
Zum Krankenwagen würde er seinen Dad alle male begleiten, alleine wollte er ihn nicht da raus gehen lassen, er war schließlich der einzige den er noch von seiner eigenen Familie hatte.

@Sebastian Stone

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#78

RE: Flure

in Erdgeschoss 29.03.2017 21:46
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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Ich nickte auffassend, als mir Max erzählte, dass es ihm soweit gut ging. Das war für mich auch eine gute Nachricht gewesen, denn schließlich war Max das einzige was mir noch blieb. Ich würde es nur schwer ertragen, wenn ich ihn auch noch verlieren würde. Mein Gedanke fiel kurz auf meine verstorbene Sandy, krampfhaft versuchte ich aber vor meinem Jungen einen kühlen und starken Kopf zu bewahren. Den Tot meiner Frau hatte ich über das Jahr bereits akzeptiert und aufgearbeitet. Es war aber etwas komplett anderes, mit einer absoluten Sicherheit zu wissen, dass ich sie nie wieder sehen würde. Mein Herz zersplitterte in millionen Kleinteile, als Max mir bei unserem Treffen dies erzählte. Wirkliche Trauerminuten bekam ich seither nicht, stattdessen staute sich Zorn und Tobsucht in meinem inneren.
Max lenkte mich zum Glück auch wieder ein wenig davon ab. Genüßlich schwankte ich den hölzernen Baseballschläger in meiner Hand umher. "Den habe ich in der Kapelle gefunden.. Gehörte einem von den Mönchen. Jetzt gehen wir im Partnerlook", lachte ich ein wenig.
"Was willst du mir erklären?", erwiderte ich dann skeptisch auf seine unsichere Antwort. Was sollte ich denn gehört haben? Dass er Chef gespielt hatte, während ich mich um die Neuankömmlinge in der Kapelle kümmerte? Ja, dies wurde mir bereits Berichtet und es war auch genau eins der Themen, welches ich ansprechen wollte. "Du brauchst mir darüber nichts zu erklären", unterbrach ich ihn mit einer abwinkenden Hand, ehe er überhaupt mit Sprechen begann, "Du bist mein Sohn und gerade deshalb darfst du nicht solche Spielchen spielen! Verhalte dich bitte normal in Zukunft", mein Ton war streng und bestimmend. Ich hatte keine Ahnung, dass wir auch gerade aneinander vorbeigeredet hatten. Wohl aber eher zu dem Glück von Max.
Ein grinsen huschte über mein Gesicht, als Max von den Zombies erzählte. Ich legte meinen Arm um ihn und nickte zufrieden. "Und die hast du alle erledigt? Das ist mein Sohn!", lächelnd sah ich zu ihm, "Und ein Zimmer hast du dir auch schon gesucht?"
Meine vorherige Sorge, ihm könnte etwas passieren, schien total unbegründet. Er war mittlerweile zu einem jungen Mann herangewachsen und wusste sich offenbar zu wehren. Langsam musste ich ihn loslassen, ihn nicht mehr als kleinen Jungen ansehen und ihn auch seine eigenen Wege gehen lassen...


@Maximilian Stone



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#79

RE: Flure

in Erdgeschoss 30.03.2017 10:07
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Max hatte in dem Jahr auch nicht wirklich Zeit gehabt zu trauern, er blendete es teilweise aus und sagte sich immer wieder das sie schnell gestorben war und nicht als eines dieser Dinger hätte erwachen können. So war das in dieser Zeit eben gewesen, man hatte eindfach keine Zeit mehr um zu trauern, es zählte nur noch das sie selbst überlebten auch wenn es um die Familie ging.
Man konnte nur immer wieder froh sein das es doch noch Lichtblicke gab auch wenn diese sehr selten vorkamen. Man musste sich einfach daran festhalten und auskosten bis zum nächsten Lichtblick.
Max fiel da wieder eine Geschichte ein. In der Schule hatte sie sich mal darüber unterhalten auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Natürlich verstand Max es zu dieser Zeit noch nicht aber heute wünschte er sich einfach eine Handvoll Bohnen in der Hosentasche zu haben um am ende des Tages auszuzählen wie gut der Tag war. Man durfte sich in dieser Zeit nicht an den Negativen Dingen festhalten, nein auf keinen Fall denn sonst würde man irgendwann kaputt gehen. Max sollte sich eine Handvoll kleiner Steine Organisieren die er in zukunft vom einer in die andere Hosentasche wandern lassen konnte.
Nun aber wieder zurück zum Wesentlichen, zum Hier und jetzt. Max staunte nicht schlecht als sein Dad ertzählte das er diesen Schläger von einem Mönch hatte. "Echt jetzt? von einem Mönch? wow ok, hätte jetzt alles erwartet aber nicht so etwas. Ich habe mich schon gefragt wie die das hier überlebt haben, mir Rosenkranz beten sicher nicht. ähm, Dad. Ich glaube Partnerlook .... das klingt echt komisch" innerlich lachte Max kurz bei der Vorstellung das sie die Zombies wie in einem Exorzisten Film mit Gebeten vertrieben hätten.
Dann schluckte Max kurz unauffällig denn es schien fast so als wüsste er es bereits, das Max mit Männern eher zurecht kam als mit Frauen- wobei er letzteres noch nicht ausprobiert hatte- . Der nächste Kontext sprach ebenfalls dafür das er es wusste aber was hieß denn hier Normal verhalten? Nur weil er auf Männer stand hieß es doch nicht das er unnormal war. Was die Gottesanhänger darüber dachten war ihm in sofern echt egal gewesen, es war sein Leben und nicht deren ihres. "Entschuldige Dad, ich habe mich dazu verleiten lassen. Der Moment war einfach da gewesen und ich hatte mich nicht dagegen wehren können" sagte er ihm und seufzte. Er musste aufpassen wie er nun weiter lebte denn er wollte nicht auf eine Beziehung oder sonstige Aktivitäten verzichten nur weil sie hier in einem Kloster waren. Das Thema wurde dann auch schnell abgelegt als sein Dad registrierte das Max es geschafft hatte ohne Blessuren und nur mit Blutbeschmierten Klamotten aus seinem Zimmer zu gelangen. "Naja, nicht ganz ich hatte Hilfe gehabt. aber 6 habe ich erstochen der siebte wurde von einem Jungen an der Treppe erledigt" er lächelte und ja er war stolz darauf so früh am Morgen doch schon 6 Viecher erledigt zu haben. "Ja in Zimmer III habe ich heute Nacht geschlafen, ich denke wenn ich die Blutlache später wegwische werde ich da in dem Zimmer bleiben wenn das ok ist Dad. "
Mit dem Keil der Sean gefunden hatte konnte er die Tür auch von innen verschließen sodass keiner reinkam. Ja Max war Erwachsen geworden, er war immerhin schon 17 Jahre alt und in der Zeit wenn man 2 Jahre in einer Apokalypse lebte war man Mental eh schon vioel weiter als zuvor oder in einem Normalen Leben wie davor. "Wo wolltest du hin gehen? und Danke nochmal das du den Beißer von mir geholt hast!"

@Sebastian Stone

zuletzt bearbeitet 30.03.2017 10:09 | nach oben springen

#80

RE: Flure

in Erdgeschoss 31.03.2017 13:16
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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"Von dem jungen Jacob, den du niedergeschlagen hattest..", ich lachte kurz auf. Zwar ist er auch in der Klostergemeinschaft gewesen, aber als richtigen Mönch konnte man den Jungspund auch noch nicht bezeichnen. "Ok, nennen wir es einfach "Vater-und-Sohn-Basy-Aktion"", wieder grinste ich. Aber Max hatte natürlich recht, Partnerlook hörte sich tatsächlich ein wenig komisch an.
Verständnisvoll nickte ich ihm entgegen, als er sich doch ein wenig zu erklären versuchte. "Die Momente werden wohl öfter kommen, da ich auch nicht immer in deiner direkten Nähe sein kann. Bleib dann einfach stark.", schlug ich ihm nun aufmunternd mit der flachen Hand auf die Schulter. Natürlich vertraute ich ihm soweit, dass er nicht mehr die Anführerposition ausnutzen würde. Das wir immer noch von ganz verschiedenen Dingen redeten, war mir immer noch nicht klar und würde es wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt rausfinden.
Er erzählte von einem Jungen, der ihm auch dabei geholfen hatte, die Beisser - oder zumindest einen - zu erledigen. Ich fragte nicht nach, aber offenbar schien der Sturm weitere mir unbekannte Menschen hier ins Kloster getrieben zu haben. Hier gab es ein Dach über dem Kopf und durch die Wände Schutz von dem kalten und stürmischen Wind. "Natürlich, nimm dir das Zimmer, welches dir gefällt.. ich muss kurz nach draußen", begann ich nun mit meiner Erklärung, "Die Ankömmlinge in der Kapelle kamen mit einem Krankenwagen. Er steht vor dem Kloster auf der Straße, indem noch Medizin sei. Das sollten wir bergen.. wer weiss was man davon noch braucht. Begleitest du mich?" In Wirklichkeit hatte ich kein Interesse nach draußen in den Sturm zu gehen, aber ich dachte weiterhin das es gut wäre, wenn wir ein wenig medizinischen Vorrat anlegen könnten.


@Maximilian Stone
(Wir dürfen nur noch nicht direkt dorthin, da ja Sean sich den Krankenwagen nehmen möchte..)



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- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
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- Messer
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#81

RE: Flure

in Erdgeschoss 31.03.2017 17:59
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Ohh verdammt ja da war noch was, ihn hatte er nieder gestreckt, nun wusste er auch wieder den Namen. Verlegen schaute Max kurz zur Seite, hätte er gestern gewusst das dies ein Mönch wäre hätte er ihm wohl keine reingehauen. "ähm... Ich hoffe es geht ihm gut! Ich meine keine schwereren Verletzungen. Meinte Max zu seinem Dad denn er hatte ihm ja nicht wirklich weh tun wollen.
Max gefiel es irgendwie nun nach all den Jahren mal wieder eine Gemeinschaft mit seinem Dad zu haben. Es war doch einiges kaputt gegangen als er in den Bau ging. Auch wenn er immer einmal im Monat zu ihm ging- denn mehr war ja nicht erlaubt am Anfang- irgendwie fehlte es einfach ihn zuhause zu haben und mit ihm über gewisse Themen zu sprechen. Max fühlte sich gerade bei ihm geoutet und war mehr als erleichtert. Ok mal davon abgesehen das sie von grundverschiedenen Sachen sprachen. Er hatte es sich irgendwie komplizierter vorgestellt ihm es zu sagen und nun, nun hatte er nicht nur - früher- seine Mum auf seiner Seite sondern auch seinen Dad. Max war glü+cklich auch wenn sein Dad meinte er müsse Stark sein weil er nicht immer an seiner Seite sein konnte. Innerlich blinzelte Max kurz denn irgendwie war das nicht so seine Vorstellung von einem Leben im Kloster. Nein er wollte doch auch Spaß haben und das funktionierte nicht wenn sein Dad an seiner Seite war, da konnte er noch so stark sein wie er wollte, irgendwann würde das schief gehen. Oh und wie sie noch rausfinden würden das sie über grund verschiedene Sachen sprachen.
Nun kam sein Dad aber zuerst einmal mit seinem Plan. Er wollte raus? bei den Worten gab Max auch keine Worte mehr über das Zimmer preis. Max stand da wie ein Fisch auf dem trockenen denn er konnte nicht glauben das sein Dad da gerade freiwillig raus gehen würde. Bei dem Grund allerdings und der Frage ob er ihn begleiten würde, nickte Max sofort. "Na klar, ist zwar kein Kinobesuch aber wenigstens kann ich was mit dir unternehmen." er grinste und steckte dann sein Messer in die Halterung der Hose und griff dann seinen Basy den er über die Schulter legte. Nein er nahm ihn wieder runter und umarmte seinen Dad. "Ich bin so froh das du da bist Dad!

@Sebastian Stone

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#82

RE: Flure

in Erdgeschoss 02.04.2017 02:21
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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Ich schüttelte auf Max besorgte Frage leicht den Kopf. "Er war zwar ohnmächtig, kommt aber sicher wieder auf die Beine. Er hat keine Platzwunde oder andere sichtbare Verletzungen." Hoffentlich wird ihn das erstmal beruhigen und er sich nicht mehr so viele sorgen darüber machen. Selbst wenn Jacob eine schwere innere Verletzung haben sollte und stirbt, geht das Leben weiter. Für uns zumindest. Ich sah weiterhin diese Gemeinde nur als Mittel zum Zweck Max und mir ein sicheres Zuhause zu bieten. Das wohl des einzelnen interessierte mich herzlich wenig.
Max versprach mir mit mir nach draußen zu gehen und den Krankenwagen nach nützlichen Dingen zu durchsuchen. Es war toll zu wissen, dass mein Sohn trotz der früheren Scheiße immer noch hinter mir stand. Irgendwie fühlte es sich an, als ob es mehr denn je war. Gerade bei seiner plötzlichen unvorhergesehen Umarmung. Kurz war ich irritiert, bekam aber dann ein kleines Lächeln und erwiderte die Umarmung. Legte sanft meinen Arm um ihn und drückte ihn behutsam an mich. Ein sehr inniger und sentimentaler Augenblick, in dem man mich normalerweise nicht sah. Auch früher nicht. Doch verdammt ja, ich war froh mein Sohn bei mir zu wissen. Ich war froh das er Lebte und ich würde alles daran setzen, dass dies auch weiterhin so bleibt! "Ich auch...", flüsterte ich ihm leise entgegen, während ich mit geschlossenen Augen die Umarmung genoss.
Ein Blitz erhellte den Flur und ich öffnete kurz meine Augen. "Zombies!", rief ich mit einem plötzlichen Adrenalinschub und löste die Umarmung. Langsam kamen die Viecher uns entgegen gekrochen und ich hielt meinen Baseballschläger bereit zum Schädel-Zertrümmern....

@Maximilian Stone



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zuletzt bearbeitet 02.04.2017 02:21 | nach oben springen

#83

RE: Flure

in Erdgeschoss 02.04.2017 19:54
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Er war eindeutig erleichtert als er hörte das dieser nur eine Platzwunde hatte aber ansonsten durch käme. Ja sein Dad hatte recht, hätte Max nun gehört das er einen Menschen halb umgebracht hätte dann wäre er sicher zu abgelenkt um sich auf die neuen Zombies zu konzentrieren. Die Umarmung war inniger als früher, ja früher war Max ein Mutterkind gewesen und hatte nicht so viel damit am Hut was sein Dad machte, Angeln und Handwerken das war nie sein Ding gewesen, er hörte lieber der Mutter zu was die erlebt hatte und half ihr beim Kochen oder backen. Nun aber war es anders, Max musste töten und eine Mutter hatte er auch nicht mehr, nun gab es nur noch Dad und Cousin an die er sich wenden konnte. Kurz musste er lächeln als er an Nic dachte denn dieser schien ja nun auch die andere Seite entdeckt zu haben. Die Umarmung wuiirde allerdings schnell gelöst als Sebastian die näher robbenden Viecher entdeckte. Ja nun wünschte er sich das er im Bett liegen geblieben wäre. Was wäre es schön mal wieder einen Tag lang auszuschlafen und einfach mal nichts machen zu müssen, das vermisste Max sehr, ihm fehlte ein Wochenende das vollgepackt war mit sachen die er mochte.
Max war sauer auf diese Dinger die sein Leben zerstört hatten und somit lies er es sich auch nicht nehmen mehrere mit seinem Basy nieder zu strecken. "Ihr verdammten Wixxer macht alles kaputt!" schrie er den Dingern zu wobei jedes Wort auch ein Hieb war. Er dachte an die Nacht und den Morgen danach, auch diesen Morgen hatten sie zerstört gehabt, nicht einmal im Zimmer bei seinem ONS konnte man sich sicher fühlen.

@Sebastian Stone

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#84

RE: Flure

in Erdgeschoss 03.04.2017 12:36
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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Sofort stieg Max mit ein und zermatschte die Schädel der näher kommenden Zombies. Auch ich hielt meinen Baseballschläger fest ihm Griff und schlug kräftig und bestimmend auf die Köpfe der Untoten, bis sie in sich zusammensackten. Das faule Blut spritzte umher und auch Körperteile lösten sich in Fetzen von den Viechern. Knochenstücke, Augäpfel und auch Teile der weichen Gehirnmasse flogen nach den Schlägen auf den Kopf herum. Ein widerliches Prozedere, aber notwendig um zu überleben. Mit der Maschinenpistole wäre es natürlich einfacher, schneller, sauberer und sicherer, aber der laute Lärm würde nur noch mehr dieser Biester anlocken.
Meine Blicke ließen Max natürlich nicht aus den Augen. Ich war allzeit bereit ihm auch zu helfen, doch er schien klar zu kommen. Vernichtete wütend die Zombies, schlag für schlag. Erst als wir soweit alle erledigt hatten, schnaufte ich kurz durch "Du musst deine Wut beherrschen".. gab ich ihm nun einen Tipp, "Wenn sie dich beherrscht, wird dich das irgendwann dein Leben kosten.." in blinder Aggression umher zu laufen, war keineswegs gut. Auch ich musste damals im Knast lernen damit umzugehen und meine Wut an der richtigen Stelle platzieren. Schönes Spiel spielen, bis ein richtiger Moment gekommen war.
"Bevor wir nach draußen gehen, sollten wir aber schauen, ob wir nicht irgendwie Regenjacken oder sowas hier finden.", schlug ich meinem Sohnemann nun vor. Denn echt hatte ich keine Lust quietschnass hier herum zu laufen, ohne Ersatzkleidung...

@Maximilian Stone



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#85

RE: Flure

in Erdgeschoss 03.04.2017 16:56
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Oh das hatte sein Dad nun nicht wirklich gesagt , oder? Max sah zu ihm rüber und schüttelte den Kopf. Ein weiterer Zombie unterbrach den Blickkontakt, den Max aber mit einem gezielten Schlag in die Kniekehle wieder frei machte. "Nur einen verdammten Tag mal wieder leben wie früher! Ich hab alles Recht wütend zu sein Dad!" fauchte er fast und dreschte dann auch den ZUombie weiter ein.
Dann kam ein Augenblick wo Max kurz nachdenken musste. Regenjacken. Also Max klamotten waren durch das nächtliche Waschen eh noch nass daher würde ihm das nichts ausmachen weiter nass rum zu rennen, aber wenn sein Dad einen Regenmantel wollte dann sollten sie eine suchen gehen. "Ich brauche keine habe ich in den letzten zwei Jahren auch nicht gebraucht, das Gelb zieht die Dinger nur noch mehr an!" meinte er zu ihm und wischte dann seinen Basy ab. Es war ekelhaft und er konnte schwören nun einen neuen Kratzer dran zu haben.Er seufzte kurz und machte dann einen großen Schritt über die Leichen um seinem Dad anzuschließen. Er fragte sich auch wo er nun einen Regenmantel herbekommen wollte, er wüsste es auf Anhieb nicht."Haben die Mönche einen geheimen Vorrat an Regenmäntel oder weist du wo einer ist`? ich meine Die klamotten kannst du auch zum Trocknen später aufhängen und die Mönche haben sicher noch ersatz für dich! "

@Sebastian Stone (wann gehen wir raus? wusste nicht wo du nun hin willst)

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#86

RE: Flure

in Erdgeschoss 04.04.2017 19:48
von Mike Chamberlain (gelöscht)
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--> Kapelle

Er suchte nach @Sebastian Stone , um sein Versprechen einzulösen. Um möglichst wenig Zeit draußen zu verbringen, lief er nur über den kleinen Hof, und in das angrenzende Gebäude wieder rein, wo er suchend durch die Gänge lief. Doch weit und breit war erstmal niemand zu sehen. Kurzerhand blieb er stehen um nach möglichen Stimmen zu hören, die durch die gute Akkustik des Gebäudes weit hin zu hören sein müssten. Und tattsächlich nahm er die Stimmen zweier Männer war und folgte diesen.

Auf seine Ohren war schon immer verlass. Kurze Zeit später bog er um eine Ecke und konnte Sebastian und einen weiteren jungen Mann sehen, die miteinander redeten. Um sie herum lagen einige tote Beißer, in diversen Verwehsungsstadien. Leicht runzelte er die Stirn und fasste automatisch an seine Hüfte, wo er sonst sein Messer stecken hatte. Doch das war noch bei dem Mönch, der ihn alle seine Waffen abgenommen hatte. Das musste scheinbar nochmal überdacht werden, wenn hier noch immer Zombies freischnauze rumliefen. "Hey" sagte er und blieb neben den Männern stehen. "Hi, ich bin Mike" stellte er sich den jüngeren vor und sah dann zu Sebastian "ich würde gerne meinem Versprechen nachkommen. Der Krankenwagen steht etwas die Straße runter, unter einem Baum" erklärte er und deutet vage in die Richtung "Dort entlang. Der Regen scheint auch..." er verzog leicht das Gesicht "...etwas weniger geworden zu sein." er grinste leicht, hatte aber soweit noch nie etwas gegen Regen.

@Maximilian Stone

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#87

RE: Flure

in Erdgeschoss 05.04.2017 01:30
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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Waffen Siehe Signatur

Die fauchende Antwort meines Sohnes lies mich meine Augenbrauen ein wenig nach unten ziehen. "Natürlich hast du das Recht dazu!", schnautzte ich zurück, atmete einmal durch und wartete, bis der Zombie zu Boden fiel. Dann ergriff ich wieder das Wort, aber ruhiger und kontrolliert: "Du musst nur deine Wut fokussieren. Nicht wie ein hungriger Zombie, ohne Rücksicht auf Verluste, auf dein nächstmögliches Opfer stürzen. Gezielt die Wut rauslassen und nicht wie eine Bombe explodieren lassen.". Ich hoffte Max verstand was ich ihm übermitteln wollte und ihm nicht seine Wut verbieten würde. Ich war auch wütend, sehr sogar. Einen Teil ließ ich eben bei dem Zombie raus welcher Max angefallen hatte. Jeder schlag auf die Matschbirne tat gut und war ein Ballast, den es abzuwerfen galt.
Ein leichtes lächeln legte sich auf meine Lippen. "Ich meinte das nicht wortwörtlich. Eine Plane oder etwas ähnliches wäre auch völlig in Ordnung gewesen. Aber du hast recht, selbst wenn ich eine Mönchskutte anziehen muss." Mein lächeln wurde zu einem kleinen herzhaften lachen und plötzlich stand Mike vor uns.
Bevor er sich Maximilian vorstellte, bemerkte ich wie er seitlich zu seiner Hüfte griff. Suchte er etwas? Womöglich eine Pistole oder ein Messer. Wirklich war es gefährlich hier in den Gemäuern ohne jeglichen Schutz umher zu gehen. Ich nahm also mein Messer und reichte es ihm, mit dem Griff voraus. Meine Maschinenpistole würde ich ihm nicht überlassen, dafür fehlte noch zu sehr das Vertrauen. Und der Baseballschläger? Gott verdammt nein, den würde ich erstmal nicht hergeben.
"Dort wollten wir auch gerade hingehen.", erklärte ich ihm und sah dann zu Max, "So wie es aussieht haben wir gerade einen Rundenführer bekommen.". Dass der Regen nachgelassen hat, kam mir geradezu recht. Wenn ich etwas hasste, dann war es nasser Regen bei stürmischen Wetter. Aber selbst die Blitze schienen sich ein wenig beruhigt zu haben. Man konnte nur noch sehr schwach vereinzeltes Donnern hören. "Also dann..", meine Augenbrauen hebten sich gespannt in die Luft und meine flache Hand zeigte in die besagte Richtung, während ich mich mit der anderen auf meinem Baseballschläger abstürzte. "Dir nach, Mikeyboy"...

@Maximilian Stone
@Mike Chamberlain



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#88

RE: Flure

in Erdgeschoss 09.04.2017 11:26
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Innerlich hing Max noch den Worten seines Dads nach, Kontrolliert die Wut rauslassen, na das war wohl einfacher gesagt als getan bei dem was um einen selbst immer wieder passierte. Max versprach aber seinem Dad sich zu bessern und mehr darauf zu achten nicht wie ein Berserker durch die Flure zu rennen. Ich versuche es Dad, ist aber nicht einfach wenn man bei gewissen Dingen gestört wird" er knurrte noch leicht und dann tauchte auch schon ein Mann auf der sich gleich als Mike vor stellte. Nach einem kurzen Blickwechsel mit seinem Dad, um zu sehen ob er ihn kannte, nickte Max ihm zu und stellte sich ebenfalls vor. "Hi, ich bin Max und meinen Dad kennst du wohl schon!" meinte er zu ihm und hörte dann zu. Der Regen hörte langsam auf, der Wind hoffentlich auch bald, na dann konnte ja nichts mehr schief gehen und sein Dad würde auch keine Plane brauchen. Nein das würde er ihm nun nicht sagen denn nee das wäre wohl zu viel gewesen. doch eine Spitze konnte er sich dann doch nicht abringen. "Mönchskutte steht dir sicher besser als Abdeckplane" Max lachte und nickte dann zum Ausgang. Einen Wegweiser hatten sie nun also, das klng doch schon einmal sehr gut. "Dann lasst uns nicht länger warten. Ich will den Teufel ja nicht an die Wand malen aber wer weis ob es das auch schon mit dem Regen und Sturm war, vllt ist das auch nur mal eine Pause von dem Mist, also würde ich sagen gehen wir am besten Gleich los" meinte er zu den beiden und streifte das Blut von seinem Basy an den Klamotten des Beißers ab. Noch kurz schaute er nach diversen Macken und dann entschloss sich die Gruppe diesem Mike zu folgen. Max fragte sich woher die beiden sich kannten, aber das würde er sicher noch rausfinden.

@Mike Chamberlain
@Sebastian Stone
Soirry ihr zwei aber das RL hatte mich richtig in der Kneifzange

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#89

RE: Flure

in Erdgeschoss 30.05.2017 22:35
von Felix Winter | 195 Beiträge
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Waffen Keine

Cf -> Kloster Garten mit @Dr. Addie Chase

Felix nickte leicht, denn er glaubte auch daran, dass Addie ziemlich müde war und sicher auch gerne schlafen würde, immerhin war sie sicher auch schon eine Weile unterwegs gewesen. Vielleicht war es bei ihr auch schon eine Weile her, dass sie ein Bett zur Verfügung gehabt hatte, immerhin wusste er ja auch nicht, wo Addie vorher alles gewesen war. Doch sicher würde sie sich auch so freuen, ein Bett zu haben, selbst wenn sie vorher schon einmal eins gehabt haben würde, denn man freute sich nun wirklich über viele Dinge, die vorher immer selbstverständlich gewesen waren und wo man sie einfach nie darüber Gedanken gemacht hatte, ob diese irgendwann mal verschwinden würden. So war es ja nicht nur mit dem Bett, sondern auch über die Besorgung von Essen hatte man sich nie Gedanken machen müssen, denn man war ja einfach nur in den Supermarkt gegangen, doch so einfach war es wohl heutzutage auch nicht mehr. Schön wäre es allerdings schon, wenn man einfach irgendwo einkaufen gehen könnte, zumindest um Essen zu bekommen, würde es einiges vereinfachen.
“Meistens auch nur Dosen oder irgendetwas eingelegtes. Etwas anderes sah meistens nicht mehr sehr gesund aus oder es war schon zu Anfang geplündert worden. Ich glaub, manchmal war Dad auch jagen, es waren aber dann wohl immer nur sehr kleine Tiere gewesen, eigentlich wollte ich es aber nie so genau wissen, mir taten die Tiere immer Leid, sie hatten schließlich auch ein Recht zu leben.”, erzählte Felix, als er ein wenig darüber nachgedacht hatte, was er bisher immer so zu Essen gehabt hatte. Die Tiere hatten ihm wirklich Leid getan, aber er wusste auch, dass sie diese zum Leben brauchten und er hatte es dann noch besser gefunden, dass sie bei ihnen wenigstens nicht so zerfetzt wurden, wie von den Zomtros, denn dies hatte er einmal gesehen und es hatte ihm wirklich Leid getan.

Müde und traurig sah Felix auf das Gebäude vor sich, denn er hatte wirklich gehofft, dass sie nun endlich am Gefängnis ankommen würden und er hoffentlich seinen Vater finden würde. Doch Addie hatte es ja zumindest versucht, immerhin war er nicht allein gewesen, also war ja nicht alles schlecht gewesen, auch wenn er nun wohl in eine andere Richtung gehen müsste. Doch erst einmal würde er hier bleiben, denn er musste sich etwas ausruhen und wieder zu Kräften kommen, vielleicht würde er dann auch noch etwas bleiben, er musste mal sehen, wann er wieder weiterziehen würde und ob er dies alleine tun würde oder mit jemanden zusammen, denn vielleicht würde Addie hier ja zumindest ihre Tochter finden, wenn sie Glück haben würde.
“Vielleicht hast du Recht. Vielleicht weiß ja auch jemand etwas über deine Tochter oder sie ist vielleicht auch hier. Der Weg war sicher nicht umsonst.”, meinte Felix und lächelte leicht, denn er wollte Addie wieder etwas aufmuntern, da sie sich nun sicher Vorwürfe machte, dass sie ihn nicht zum Gefängnis hatte bringen können.

Nachdenklich sah Felix Addie an, doch dann nickte er leicht, denn sicher hatte sie recht. Lia schien ihnen nicht wirklich vertraut zu haben, allerdings musste er sich eingestehen, dass er ihr auch nicht ganz getraut hatte, denn etwas merkwürdig war sie schon gewesen.
“Vermutlich ist es auch besser so, wenn sie wieder bei ihren Brüdern ist. Familie ist in dieser Zeit doch das wichtigste von allen.”, meinte Felix leise, denn so war es sicher für alle am besten und auch wenn es ihn schon interessiert hätte, wie es mit jemandem im gleichen Alter war, so war Familie wichtiger und wenn sie ihnen nicht vertrauten, brachte es ja auch nicht wirklich etwas, denn dann wären sie nun nicht mehr so locker, immerhin waren sie gerade doch etwas angespannt gewesen, zumindest war er es gewesen, wodurch aber Addie wohl auch nicht mehr so locker gewesen war, zumindest hatte er das Gefühl gehabt, dass es so gewesen war.

Felix blieb eng bei Addie, denn er wollte sie nun sicher nicht verlieren, dass wäre hier drin sicher nur vom Nachteil. Vorsichtig folgte er ihr dann über das Gelände und sah sich neugierig um, denn man konnte ja nie wissen. Es war eigentlich nicht mal so schlecht hier, durch den Sturm sah es nur ziemlich verwüstet aus, aber es würde reichen, um sich hier wieder zu erholen.
“Ich hoffe trotzdem, dass hier keine sind.”, murmelte Felix leise, denn auch wenn es ruhig aussah, so würde es ihn dennoch sehr beruhigen, wenn sie dennoch nicht auf welche stoßen würden. Doch es sah wirklich ruhig aus, dennoch blieb er an der Hand von Addie, denn sicher war doch sicher, zumal diese sie im Notfall verteidigen konnte. Daher nickte er auch leicht, als sie den Flur betreten hatten, denn er vertraute Addie immer noch, auch wenn sie sich mit dem Gefängnis vertan hatte, doch hatte sie ja dennoch immer auf ihn aufgepasst

“Meinst du wirklich, wir können erst einmal hier bleiben? Wie viele hier wohl leben?”, wollte Felix vorsichtig wissen, denn er war sich ziemlich sicher, dass es hier noch andere gab, zumindest hatte er das Gefühl gehabt, dass er etwas gehört hatte.
“Ob die Leute wohl nett sind?”, fragte Felix weiter, denn er hatte etwas Angst davor, dass sie wieder weg geschickt werden würden und er würde auch nicht gerne hier bleiben wollen, wenn die anderen Menschen hier nicht nett zu ihnen sein würden, denn dann hätte er eher Angst davor, dass sie ihn beim schlafen einfach rausschmeißen würden. Zwar glaubte er daran, dass jeder Mensch etwas nettes in sich hatte, aber es unbedingt so herausfinden, wollte er dann doch nicht.

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#90

RE: Flure

in Erdgeschoss 01.06.2017 22:35
von Dr. Addie Chase (gelöscht)
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Es war nun mal eben so, dass Konserven sich am längsten hielten und Addie war immer auf diese angewiesen gewesen. Ja, sie hatte natürlich trotzdem einige Kilo verloren, aber dafür hatte sie es dann oft gemieden umherzuwandern. Wenn ihre Vorräte also für ein paar Tage gereicht hätten, dann suchte sie sich einen ruhigen Ort, versperrt alles und ruhte dort für ein paar Tage. Außer ihre Tochter zu finden hatte Addie kein weiteres Ziel, wozu dann auch unnötig Energie verschwenden. Anfangs war die Blondine noch voller Hoffnungen gewesen, doch nach all den vergangenen Wochen, Monaten und sogar Jahren, gab es Tage, an denen sie nicht einmal mehr daran glaubte Annabeth je zu finden. Aufgeben wollte sie trotzdem nicht. „Das ist wohl das einzige, was man noch findet, was auch noch essbar ist. Vielleicht gibt es ja Kolonien, die sogar selbst etwas anbauen.“ Nachdenklich blickend fuhr sie sich mit den Fingern über das Kinn, als Felix dann erwähnte, dass sein Vater jagte, schüttelte sie sich. „Als das alles hier passiert ist, habe ich aufgehört Fleisch zu essen. So im Nachhinein hätte ich wohl früher damit aufhören sollen. Apropos, hattest du ein Haustier. Als kleines Kind hatte ich eine Katze, sie war schwarz mit ein paar roten Flecken. Sie war eine Frohnatur, so wie ich.“ Bei dem Gedanken an das kleine Kätzchen musste Addie einfach grinsen. Manchmal war sich die Chirurgin nicht sicher, ob es gut war so viel von sich zu erzählen oder etwas über die anderen zu erfahren, denn die Frau gewöhnte sich einfach zu schnell an andere, obwohl sie wusste, dass sie genauso schnell wieder gehen konnte.

Eigentlich wollte Addie gerade nicht daran denken, dass ihre Tochter hier war, auch wenn sie es nett fand, dass Felix sie aufmuntern wollte, aber ihr schlechtes Gewissen würde wohl noch eine Weile bleiben. Sie hatte es ihm versprochen und Versprechen brach sie nicht. Doch nun hatte sie es getan und gerade das, was sie Felix gegeben hatte.
Schnell schüttelte sie diese Gedanken beiseite. Sie wollte ganz sicher nicht in Selbstmitleid verfallen und dem Jungen etwas vorjammern. „Danke.“, sagte sie mit sanftem Lächeln. Felix war nicht bockig oder eingeschnappt und darüber war sie wirklich froh.

Wie viele Familien waren wohl auseinandergerissen und zerstört worden.. jede? Wenn Felix seinen Vater finden würde, wäre dann für ihn wieder alles normal? Familie, auch wenn sie alle beisammen waren, wäre wohl nie wieder wie vorher. Nein, auch nicht für Addie, selbst wenn David und Anna wieder bei ihr sein würden. „Ja, sie sollte lieber bei ihnen sein und nicht bei zwei Fremden, denen sie nicht traut.“ Irgendwie auch Schade, dass Lia skeptisch blieb und schließlich dann verschwunden war oder … Wieder schluckte Addie und versuchte die Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen.

Genau wie Felix, sah auch Addie sich neugierig de Gegend an. Vielleicht ließ sich ja an irgendetwas ausmachen, ob dort drinnen Zombies oder Menschen waren. Doch sie glaubte, dass, wenn auch nur wenige, höchstens eine Handvoll Untote sich in diesem Gebäude befanden- Es war mehr ein Hoffen.
Einerseits wollte sie Felix bei sich wissen und hielt deshalb immer noch seine Hand, aber wenn sie ganz ehrlich war, dann hatte sie etwas Angst. Wissend wie die Menschen waren.. sein konnten, hatte sie immer gewissen Respekt Fremden gegenüber, auch wenn sie ihn gar nicht verdient hatten, aber wer wusste schon, ob sie im nächsten Moment eine Kugel im Kopf haben würde. „Es scheint ruhig.“ Als beide im Flur standen schloss Addie die Tür hinter ihnen.

„Ich schätze nicht viele, so wie es hier aussieht.“, meinte sie und sah sich um. Der Boden war dreckig und ein paar Blutreste klebten am Holz. Am liebsten hätte sie hier einmal kräftig durchgewischt, um den Gestank und den Dreck zu beseitigen. Hier war definitiv noch viel zu tun und ganz sicher war es auch nicht, wenn es sogar so einfach war in das Gebäude zu kommen. „Aber ich denke nicht, dass wir hier gleich wieder rausgeschmissen werden, denn die brauchen hier sicher Hilfe… dringend.“ Sie war nicht eingebildet und Luxus gewohnt, aber einen angewiderten Blick konnte sie trotzdem nicht vermeiden.
Die blonde Frau hatte sich nun langsam wieder entspannt und ging mit Felix in normalem Schritttempo den Gang entlang. „Das kann ich auch nicht sagen, aber wir sind nett, und wenn sie uns erstmal kennengelernt haben, dann sie bestimmt auch.“ Gut, ein bisschen zu optimistisch war sie, aber sollte sie gleich alles schwarz malen? `Ja, Felix, sie werden uns alle abschlachten.` Das wäre wohl keine bessere Antwort gewesen. „Ich meine nur, wir beide sind doch freundlich und gesprächige Gesellen, wir wickeln die schon um den Fing..“ Addie stoppte sich und sah Felix nachdenklich an. „Kennst du das oder müsste ich dir das auch erklären?“ Und schon mogelte sich wieder ein breites Grinsen auf ihre Lippen.

@Felix Winter

tbc: Arztkammer

zuletzt bearbeitet 08.06.2017 15:34 | nach oben springen


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