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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#31

RE: Flure

in Erdgeschoss 30.07.2016 21:09
von Jace Legacy (gelöscht)
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„Glaub mir, Sex ist so ziemlich das Letzte woran ich im Moment denke!“
meint er prompt, denn das war es nicht.
„Hab ich dir nie von ihr erzählt? Sie war eine wirklich gute, wenn nicht sogar meine beste Freundin ehe sie diesen komischen Typen kennengelernt hat wegen dem sie schlussendlich im Knast gelandet ist!“
Murmelt er leise als sie nun weiter den Flur entlang krachseln
„Naja, wir haben uns zufällig wieder getroffen, waren aber sofort wieder auf einer Wellenlänge. Ich will wenigstens bescheid sagen, verstehst du?“
Es war eine dieser Fragen auf die man keine Antwort erwartet, er geht eigentlich davon aus das Alec es sicher verstehen wird, wenn auch erst später. Das würde er ihm zugestehen.
„Und ja, Jace hat mittlerweile auch gerafft dass es hier nicht sonderlich sicher ist!“
Meint er prompt wegen seiner letzten Worte und geht an ihm vorbei um sich an die nächste Eckt zu pressen und sich langsam rum zu beugen um die Lage zu checken.
„Da drüben… Da irgendwo kam ich gerade her. Da ist die Krankenstation, wenn man das so nennen kann. Keine Ahnung, ich war bewusstlos und bin dann gleich raus da. Aber ich weiß dass wir mehrere waren. Sie war aber nicht dabei!“
Erklärt er und deutet in eine andere Richtung
„Lass uns mal in diese Richtung, was meinst du?“
Meint er leise und sieht @Alec Slater fragend an.

Ich würde sagen dass wir vor die Tür huschen und da @Lucia Simmens vielleicht eben abfangen. Und sollten wir weiter wollen machen wir den Moment des Abhauens und des Abschieds imaginär und treffen dann einfach später wieder aufeinander?

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#32

RE: Flure

in Erdgeschoss 01.08.2016 20:06
von Alec Slater (gelöscht)
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"Und das weil die Frau dir nicht männlich genug aussieht, was?!" konnte sich Alec es einfach nicht verkneifen und ihn etwas anzublaffen. Aber im Grunde genommen war er doch einfach nur froh den kleinen Scheißerl um sich zu haben, selbst wenn sie vermutlich gleich dem Tod direkt in die Arme liefen. Ein paar letzte schöne Momente. Sex wäre auch was vor dem letzten Gang gewesen, aber das war ja leider nicht drin. Und Jace eine Langhaar-Perücke aufsetzen? Never! Da kräuselten sich ja selbst seine Nackenhaare allein wegen diesem absurden Gedanken. "Um ehrlich zu sein, hast du mir viel erzählt. Nur ist mein Speicher etwas begrenzt!" machte er nun etwas dicht, weil ihm die Gesamtsituation weiterhin nicht so recht behagen wollte. "Ja.. ja..." seufzte Alec lediglich auf die folgende rhetorische Frage und auf die Tatsache hin, dass sie sich vermutlich alle beide eine Kugel für sie einfingen. "Ist nicht wahr!" Mit gespielten Unglauben spitzelte er kurz zu ihm zurück, ehe Jace sich an ihm vorbei schlich und glatt mal um die nächste Ecke spähte. Auch Alec warf einen Blick in jene Richtung, konnte allerdings ebenso wenig jemanden ausfindig machen. Hier schien es gerade recht still zu sein, beinahe beängstigend, wenn man bedachte, dass noch vor wenigen Augenblicken ein Schuss durch die Mauern des Klosters gehallt war. "Okay, dann bewegen wir unsere Ärsche da entlang." brummte der große Dunkelhaarige und machte sich wieder daran vorweg zu gehen, während Jace ihm auf Schritt und Tritt folgte. "Hm..." meinte er, als er stehen blieb und probehalber an eine der Türen rüttelte. "Vielleicht schließen die sich jetzt alle gegenseitig an." meinte Alec blöd grinsend, ehe er weiter voran lief und das Licht am Ende des 'Tunnels' erspähte. "Scheint so, als würden wir da vorn gleich wieder irgendwo raus kommen." Die Frage war nur, wohin genau dieser Gang sie in die Freiheit entlassen würde.

@Jace Legacy
Na dann zieh' mal dein imaginäres Ding durch ;D

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#33

RE: Flure

in Erdgeschoss 02.08.2016 07:42
von Jace Legacy (gelöscht)
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Auf den weiteren dummen Spruch hin seufzt er nur. In Zukunft weiß er wem er was erzählt, und wem eben nicht. Zwar grinst er, denkt sich aber eben seinen Teil dazu und schüttelt den Kopf.
„Alles klar, dann erzähl ich dir nichts weiter!“
Meint er wegen seinem Spruch er habe ihm bereits viel erzählt. Das Alec es hier, wo sie eben noch den Schuss gehört haben, würde ihn wahnsinnig amüsieren, so aber folgt er Alecs Deut und bewegt seinen Arsch in die Richtung in die er gezeigt hatte. Ihm hinterher, die Waffe im Anschlag um zu schießen, sollte es nötig sein. Ja, er würde keinen Hehl daraus machen jeden zu erschießen der Alec auch nur ein Haar krümmen wollte. Er war einfach froh ihn gefunden zu haben, und das unter so kuriosen Bedingungen, wie in einem dieser schlechten Horrorfilme in denen sowas selten bis nie ein gutes Omen war. Als sein dunkelhaariger Begleiter schließlich auf eine Ausgangstür deutet geht er an ihm vorbei um eben diese auf zu machen. Er für seinen Teil will hier gerade nur noch weg, viel zu beklemmend ist die Situation
„Mir ganz egal wo sie hin führt, hauptsache…“
Und beim Schritt nach draussen entdeckt er sie. @Lucia Simmens steht da, ziemlich orientierungslos, also stolpert er gleich auf sie zu und nimmt sie in den Arm
„Heyyyy, da bist du ja. Du glaubst nicht wen ich gefunden habe!“
Deutet auf @Alec Slater und nickt diesem zu
„Lucia > Alec! Alec > Lucia!“
Stellt er die beiden kurz einander vor und mustert sie
„Alles in Ordnung? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen!“
Woraufhin sie kurz erzählt was passiert war. Was immer es gewesen sein mochte, Jace kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn vor allem das mit dem Alkohol klang ziemlich nach ihr.
„Hör mal, Alec und ich wollen schonmal weiter ziehen, wollen gerade einfach nur weg hier. Meinst du wir können einen Treffpunkt ausmachen und uns dort treffen?“
Denn dass sie noch bleiben wolle hatte sie gleich eingeworfen
„Alles klar, ist in Ordnung!“
Antwortet er lächelnd und verabredet sich somit mit ihr ehe er sie nochmal drückt und ihr einen Kuss auf die Stirn haucht
„Pass‘ auf dich auf, hörst du?“
Gut dass die Tür noch auf war, denn wie es aussah war genau das ihr Problem gewesen. Sie hatte sich ausgesperrt, und verschwand nun wieder in den Weiten der Räumlichkeiten. Und weil ihm klar war dass das Kloster belagert wurde sah er gleich darauf Alec wieder an
„Wir sollten weiter. Als ich hier ankam lungerten überall diese Viecher rum. Ich nehme an du willst dein Killer-Pferd noch einsammeln?“

gt: >>Eingangsbereich<<

zuletzt bearbeitet 02.08.2016 07:43 | nach oben springen

#34

RE: Flure

in Erdgeschoss 28.10.2016 13:47
von Nicolas Stone (gelöscht)
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[CF: Gemüsegarten]

Noch immer hallte ein kleines Echo seiner Rufe durch die Gänge. Nicolas schaute sich in dem düsteren Flur um. War das eine gute Idee das Kloster zusammen zu schreien? Wohl kaum. Völlig unüberlegt, hoffte er darauf Damien hier wieder anzutreffen. Er hoffte darauf, dass er tatsächlich zurück ging und hier auf Nicolas wartete. Obwohl man sich leicht hier in den Gängen verirren konnte, war Damien aber in seiner Vergangenheit öfter hier in seinen Ferien. Er kennt die Gemäuer und würde sich bestimmt hier zurechtfinden. Nun muss nur noch Nicolas das Schlafzimmer finden, indem sie hier bereits schliefen. Die Hoffnung, dass Damien dort bereits wartet, blieb bestehen.
Doch plötzlich ertönte ein Stöhnen. Ein grummeln von Beisser. "Shit!", fluchte Nicolas leise vor sich hin und zog seinen Gladius aus seinem Gürtel. Es war eigentlich logisch, dass durch die Rufe die Untoten angelockt wurden. Wahrscheinlich waren gerade sämtliche Beisser des Klosters unterwegs zu ihm. Daher hieß es nun sich zu beeilen. Das T-Shirt mit dem Fleisch des Rehs war immer noch über die Schulter geworfen. Noch immer triefte das Blut dort heraus, ihm den Rücken hinunter. Lockte das frische Blut noch weitere Beisser an? Bestimmt. Doch die Überlegung das wohl verdiente Fleisch zurück zu lassen, war erst mal keine Option für Nicolas. Der erste Beisser wurde mit einem gezielten Kopfstich erledigt. Da kamen auch bereits andere Zombies, die darauf warteten endgültig zu sterben. Nicolas bereitete sich vor, stach zu und... Der erste Zombie war tot, aber der Gladius steckte im Schädel des Beissers fest. Nicolas schaffte es nicht in der kurzen Zeit diesen raus zu ziehen. Der andere Beisser stürzte sich auf Nicolas, riss ihn zu Boden und fast wurde er gebissen. "Bäm", ertönte dann der Lauf seiner Deasert Eagle, welche er gerade so aus seiner Hüfttasche zog. Der Beisser sackte auf Nicolas zusammen. "Ganz toll...", fluchte er leise vor sich hin. Das Schallern der Magnum war definitiv im ganzen Kloster zu hören und würde nun wohl wirklich alle Zombies hier in die Flure locken. Mit einem Ruck stieß er den leblosen Zombie von sich hinunter. Nahm sein T-Shirt und riss den Gladius aus dem Schädel des anderen. Und da kamen auch bereits weiteres Gestöhne von den Gängen....


@Sebastian Stone

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#35

RE: Flure

in Erdgeschoss 29.10.2016 18:14
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

[CF: Kloster - Gemeinschaftsraum]

Kurz nachdem Sebastian sich von Carson und der jungen Frau getrennt hatte, schlich er bereits durch die Korridore des Klosters. Tatsächlich wurden die Schreie nicht nur von ihm und der Dame gehört, offenbar waren sämtliche Beisser im Kloster darauf aufmerksam geworden. Sein Messer lieferte wie eh und je gute Dienste ab. Gezielt wurden vereinzelte Beisser in den Gängen niedergestreckt. "Was für eine Sauerei...", murmelte der Klosteranführer vor sich hin, während er die etlichen Toten in den Gängen betrachtete. Irgendjemand muss und wird das schliesslich wegräumen müssen. Hoffentlich finden sich ein paar Laien dafür, sodass sich Sebastian nicht selbst die Hände schmutzig machen muss.
Nun folgte ein Schuss. Der Hall dröhnte laut zwischen den Gängen hindurch. Kurz zuckte der ehemalige Botschafter zusammen ehe er sich wieder voll und ganz der aktuellen Situation zuwandte. Weiterhin stark konzentriert wurden die Beisser in den Gängen niedergestreckt. Nun war einer direkt vor ihm. Völlig Blutverschmiert lechzte der Untote vor ihm, streckte seine Arme nach vorne. Das Blut war hellrot und schien noch sehr frisch zu sein. Auch war es möglich, dass dieser jemand noch nicht lange ein Beisser war. So oder so, haben auch für diesen die letzten Sekunden geschlagen. Sebastian holte aus, wollte gerade zustechen, doch dann hatte er sich erschrocken und ging einen Schritt zurück. Der "Beisser" hatte ebenso ein Messer und eine Waffe in der Hand. Es war kein Beisser, es war ein Mensch. Kamen die Schreie und der Schuss von ihm? Noch wurde nicht erkannt, wer dort überhaupt vor Sebastian steht, die Flure waren dunkel, wenig Licht brach in die Gemäuer des Klosters ein. "Komm mit!", eine kurze aber bestimmende Aussage, erfolgte von dem Klosteranführer. Tatsächlich wusste er nicht, was es mit der unbekannten Person vor ihm auf sich hatte. Ob man ihr überhaupt vertrauen konnte. Eins war aber gewiss, die Schreie und vorallem der letzte Schuss wird noch mehr Beisser anlocken. Das bedeutet hier muss man weg. Ohne also eine Antwort abzuwarten, machte Sebastian kehrt marsch und suchte Schutz. Immer wieder stellten sich Untote in den Weg, die kurze Zeit später auch das zeitliche Segneten.
Letztlich erreichten die Beiden eine Tür, Sebastian stieß diese auf und ging herein. Das leichte Mondlicht durchfloss die kleine Kammer. Schien sowas wie ein Besenschrank zu sein, nur ein wenig größer. Kaum folgte der Unbekannte wurde die Tür verschlossen und der Fremde gegen die Wand gedrückt. "Wer bist du?", zischte Sebastian und musste selbst kurz schlucken, als er die Gesichtszüge im Dunkeln erkannte.. "Bist du das ...wirklich?" ...

@Nicolas Stone



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#36

RE: Flure

in Erdgeschoss 29.10.2016 19:54
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Wie zu erwarten, kamen immer mehr Beisser zu der lauten Geräuschkulisse. Ziemlich siegessicher wurde einer nach dem anderen niedergeschlagen. Mit etwas Glück blieb der Gladius kein zweites mal stecken, wodurch auch die letzten Patronen der Deasert Eagle nicht aufgebraucht wurden. Dennoch wurde von Nicolas ein Schuss abgefeuert. Womöglich bereits einer zu viel, denn der laute Schall lockte wie zu erwarten noch mehr Untote an. Aber offenbar wurden nicht nur die Toten sondern auch die lebenden angelockt. Nicolas beobachtete, wie einige der Zombies zu Boden gingen. Richtig darauf konzentrieren konnte er sich allerdings nicht, weil er derzeit damit beschäftigt war seinen eigenen Hintern zu retten. Kurz bevor der Fremde ihn erreichte, hob er seine Waffen, wodurch dieser wohl zuerst verwirrt reagierte. Der Fremde schien keinen Überlebenden erwartet zu haben. Nicolas sah mit dem ganzen Blut auch nicht wirklich als Überlebender aus. Zumindest nicht auf den ersten Blick.
Der Fremde befiehlte Nicolas mitzukommen. Warum auch nicht? Immerhin besser als hier in den Gängen zu sterben. Womöglich war Damien auch bei ihm? Das wäre natürlich ein glücklicher Zufall. Irgendwie vertraute er der fremden Stimme auch, doch an was dies lag wusste Nicolas nicht. Irgendwas besonderes lag in der Stimme. Irgendwas vertrautes. Als sie die kleine Kammer betraten und die Tür vor Beisser schützend verschlossen war, erkannte auch Nicolas sein Gegenüber. "Onkel Bastian?", verwundert sah Nicolas ihn an, musterte ihn kurz. Gemischte Gefühlte machten sich breit. Freude, Glücksehligkeit, aber auch Hass und Zorn vermischten sich zu einem Gefühlshaufen. Warum hat er damals .. Wie konnte er ... Die Fragen schossen Nicolas durch den Kopf. Die Vergangenheit holte ihn auf. Obwohl die Beiden kein gutes Verhältnis zusammen hatten, war er auf der anderen Seite wieder froh ihn zu sehen. Familie. Eine Person der man tatsächlich Blind vertrauen kann. Oder nicht? Nicolas atmete durch, der Moment hielt anscheinend ewig an und Nicolas war gespannt darauf, wie der Onkel auf seinen Neffen reagiert ....


@Sebastian Stone

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#37

RE: Flure

in Erdgeschoss 31.10.2016 13:31
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

Die Tür fiel ins Schloss. Das Schlürfen der Untoten konnte man dennoch genau aus der kleinen Kammer hören. Nun waren sie hier drin vorerst gefangen. Es blieb kein anderen Ausweg als zu warten, bis die Beisser wieder weg waren. Ansonsten würden sie Beide sterben. Beide von ihnen zerfetzt und aufgefressen werden. In der Kammer drückte Sebastian die andere Person an die Wand und wurde auch zugleich erkannt. Ja, es war Nicolas. Der Sohn seines Bruders, sein Fleisch und Blut. Ohne weitere Worte zu verlieren, wurde Nicolas von der Wand weggezogen und an seine Brust gedrückt. Fürsorglich legten sich seine Arme um den Körper von Nicolas, eine Hand hielt behutsam den Hinterkopf fest. "Dir gehts gut...", erleichtert ließ Sebastian seinen Gedanken freien lauf. Unbedacht, dass sein Gegenüber voller Blut beschmiert war, hatte er nur im Gedanken Familie gefunden zu haben. Und das hier im Kloster. Die Chance, dass seine Frau und sein Sohn noch lebt wurde dadurch viel größer. Viel realistischer wurden seine Träume. Schon fast hätte er tatsächlich die Suche nach ihnen aufgegeben, sich damit abgefunden, dass alle Tot waren, die er kannte. Doch Nicolas gab ihm neue Hoffnung, neue Zuversicht.
Tatsächlich war das Leben von Sebastian bereits beschissen genug. Er dachte eigentlich die komplette nähere Familie sei bereits gestorben. Nicolas lebte und kurz erinnerte sich Sebastian an Christopher auf dem Schiff. Der arme Junge war tatsächlich ein wenig wie Nicolas gewesen, aber nicht ganz so taff. Sebastian griff sich kurz an die Kapitänsmütze. "Rest in Peace", dachte er sich im Stillen und richtete den Gedanken eindeutig an Christopher. Die Mimik des ehemaligen Botschafters spiegelte eindeutig Trauer und Enttäuschung.

Die Sirene schrie wie wild. Die Gitter öffneten sich, und sämtliche Alarmglocken läuteten 12. "Jetzt oder nie" - Mein Gedanke irgendwie auszubrechen hatte jeder Sträfling mindestens einmal gehabt und jetzt eröffneten sich die Möglichkeiten. So wie fast jeder andere Insasse, hetzte auch ich an die Ausgänge. Niemand wusste genau was los war, man hörte nur hin und wieder Schreie aus den Gängen des Gefängnisses. Kurz fiel mein Gedanke auf @Noah Harper, er hatte mich damals eingebuchtet und wird definitiv seine Lektion noch bekommen, sobald ich hier wieder draußen bin. Eine komplette Herde Insassen stürmte nach draußen auch Polizisten waren einige da. Aber sie kümmerten sich wenig um die Sträflinge. Sie schienen selbst vor etwas zu flüchten, was niemand genau dort verstand.
Ich hetzte zum nächstbesten Auto, schlug die Scheibe ein und schloss die Zündung kurz. Fuhr mit einem Affentempo dort weg. Ich war frei. Mein Ziel war natürlich mein Zuhause. Dort angekommen, standen die Türen offen. Drinnen alles verwüstet und leergeräumt. So als ob man eilig aufgebrochen ist, die nötigsten Sachen zusammen packte und forteilte. Der Wagen meiner Frau war auch nicht da. Nachbarn liefen mit Koffern zu ihren Autos und fuhren reifenquietschend fort. Was für eine scheisse lief hier ab?
Wenn mir dies jemand erklären konnte, dann mein Bruder. Er wusste über sowas immer bescheid. Obwohl ich über eine solche Kriesen als Botschafter auch immer gut informiert war, wenn ich nicht gerade eingebuchtet war. Ich fuhr also mit dem geklauten Auto zu meinem Bruder. Nach guten 20 Minuten kam ich dort an, aber auch dort standen die Türen offen. Vorsichtig betrat ich das Haus und dort lagen sie. Er und seine Frau, mit je einem Messer im Kopf, tot auf dem Boden...


Natürlich hatte er sich mit der Erfahrung bereits abgefunden, aber Nicolas musste den gleichen Anblick gemacht haben, wie er damals. Dass Nicolas selbst das Messer benutzte, konnte Sebastian nicht wissen und würde das auch niemals von seinem Neffen denken. Auch wenn er mittlerweile verstand, warum dies getan werden musste. Damals war es einfach nur ein Schock für ihn und die Veränderung seines Lebens, die Veränderung der Welt....


@Nicolas Stone



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)

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#38

RE: Flure

in Erdgeschoss 01.11.2016 11:56
von Nicolas Stone (gelöscht)
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In der kleinen Kammer wurde Nicolas relativ schnell an die Brust des Onkels gedrückt. Viele Emotionen sammelten sich in dem kleinen Räumchen und bündelten sich zu einer merkwürdigen Energie, geschnürrt aus Hass, Trauer, Angst, Freude, Sehnsucht und Hoffnung. Nicht nur bei dem Jüngeren, nein auch bei dem Älteren sammelten sich unterschiedliche Gefühle. Wenige Worte wurden gewechselt. Sollten mehrere Worte fallen, würde mit Sicherheit ein Streit beginnen, so wie es schon immer war. "Wo ist...", der Satz wurde von Nicolas noch nicht richtig ausgesprochen, Sebastian würde aber bestimmt verstehen, dass er damit seine Frau und seinen Sohn meint. "Und was tust du hier?", fügte er dann noch hinzu.
Tatsächlich war es für Nicolas merkwürdig seinen Onkel ausgerechnet hier im Kloster anzutreffen. Viele hätte er erwartet zu treffen, aber nicht ihn. So klosterhaft war der ältere Mann nämlich nicht gewesen. So wie es Nicolas erzählt bekommen hatte, soll Sebastian mehrmals untreu gewesen sein und immer nach jungen Frauen Ausschau gehalten haben. Was an diesen ganzen Storys war ist, weiss Nicolas nicht. Schliesslich hat auch laut Sebastian sein Vater sich ebenso rumgetrieben. Das konnte Nicolas niemals glauben und wird diese Erzählerei deshalb auch nicht weiter erörtern. Wer nun die Wahrheit erzählte kann man jetzt sowieso nicht mehr herausfinden.
Nicolas löste sich von dem Griff seines Onkels und ging eine armlänge zurück. Musterte ihn von oben nach unten. "Was ist das für eine alberne Mütze?", fragte Nicolas Sebastian. Der Neffe konnte sich es wirklich nicht verkneifen ihn auf die Kapitänsmütze anzusprechen. Wirklich sah diese in Kombination mit seiner restlichen Kleidung ziemlich lächerlich aus.

@Sebastian Stone

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#39

RE: Flure

in Erdgeschoss 04.11.2016 08:48
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

Tatsächlich mischten sich auch bei Sebastian unterschiedliche Gefühle zusammen. Doch niemals würde er offen diese zeigen oder sogar vor seinem Neffen die schwächlichen Gefühle präsentieren. Wobei Wut, Hass und die Aggression natürlich kein Problem darstellen sollte. Mit voller Wucht schlug er seine Faust gegen die Wand, direkt neben Nicolas Kopf. "Rede nie wieder von ihnen", murrte er launisch. Tatsächlich war seine Sehnsucht nach seiner Frau und Sohn groß, aber die Hoffnung sie zu finden war längst vergangen. Der Botschafter hat regelrecht akzeptiert sie verloren zu haben und da braucht er keinen Neffen, der ihn ständig an sie erinnert.
Lachend richtete sich der zukünftige Klosteranführer auf. "Ich möchte hier eine Kolonie aufbauen.", erklärte er nun seinem Neffen, während er ihn von oben bis unten musterte. "Und du wirst mir dabei helfen..", wurde von ihm noch hinzugefügt. Der Neffe hatte hierbei wohl keine andere Wahl, immerhin gehörten sie zur einer Familie. Entsprangen vom gleichen Blut. Und Familie kann man doch am besten Vertrauen, oder?
"Platsch" - Hatte Nicolas die flache Hand von Sebastian im Gesicht. Albern war der Kapitänshut für Sebastian nicht, im Gegenteil symbolisierte dieser für ihn Prestige. Er symbolisierte der Anführer zu sein und zudem erinnerte ihn dieser Hut an Christopher. Niemals würde er dies zugeben, aber Sebastian tat der junge wohl wirklich leid. Ist ihm in der kurzen Zeit ans Herz gewachsen und wäre hier im Kloster wohl auch eine vertrauenswürdige Stütze gewesen. Doch jetzt ist tatsächlich Nicolas hier, sein eigen Fleisch und Blut. Er wird diese Aufgabe wohl übernehmen müssen.
Kurz wurde Nicolas alles bisher bekannte erklärt. Die Eingangstür, Der Hof, die Falltür, auch von den Leuten hier drin wurde kurz was erzählt. "Was hast du hier drin bereits gesehen? Und bist du allein?", fragte Sebastian schliesslich nach. Natürlich muss Nicolas bereits ganz andere Bereiche des Klosters entdeckt haben, da sie sich bisher noch nicht über den Weg gelaufen waren. Vielleicht war er auch mit Freunden unterwegs, die beim Aufbau der Kolonie behilflich sein könnten. All das waren wichtige Informationen, die früher oder später gebraucht werden könnten.


@Nicolas Stone



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#40

RE: Flure

in Erdgeschoss 06.11.2016 13:52
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Nicolas zuckte kurz zusammen, als sein Onkel gegen die Wand schlug. Dieses aggressive und sprunghafte Verhalten von ihm, kannte der Blonde bereits von früher. Jederzeit war der Botschafter mit Vorsicht zu genießen. Besonders auf irgendeiner Familienfeier, auf der man Alkohol trank. Oder überhaupt irgendwo Alkohol getrunken wurde. Dieses Teufelszeug war ein großes übel. Gott sei dank findet man dies heute nur noch selten.
Genau dies wünschte sich tatsächlich auch Nicolas. Ein sicheres Zuhause haben, ohne Angst vor Beisser eine ruhige Nacht zu schlafen. Sein Onkel wollte das gleiche, hier im Kloster. Natürlich war es schön zu wissen, hier Bekannte oder Familie aus der Vorapokalypse zu wissen. Aber musste dies ausgerechnet Sebastian sein? Sein bestimmender Tonfall gegenüber Nicolas gefiel ihm ganz und gar nicht, dennoch willigte er ein. Er wollte nun einfach keinen Streit vom Zaun brechen und schliesslich wollten beide das gleiche. "Ich helfe dir..", erwiederte Nicolas mit einem zustimmenden Kopfnicken.
Kaum fragte Nicolas nach dem Kapitänshut, hatte er bereits 5 Finger von Sebastian im Gesicht. So schnell konnte er gar nicht reagieren. Es war zwar keine vollkommen unerwartete Reaktion. Aber wegen eines Kapitänshutes? Während sich Nicolas erschrocken die Gesichtshälfte mit seiner Hand rieb, kam ihm wohl der Gedanke, dass dieser Hut etwas besonderes für Sebastian sein muss. Auch wenn die Aussage verspottend rüberkam, war das nie die Absicht von Nicolas. Er interessierte sich lediglich für dessen Bedeutung, doch Sebastian schwieg.
"Damien..", kurz überlegte Nicolas tatsächlich ihm die Wahrheit zu sagen, doch zuerstmal entschied er sich dagegen und erklärte ihm alles für ihn interessante: "Ich war mit Damien unterwegs, wir haben uns beim Jagen gehen verloren.. ich hoffe das er hier ist", kurz zeigte Nicolas Sebastian das blutige Hemd, welches vollgepackt war mit den Fleischstücken. "Oben sind Schlafräume und weitgehend frei von Beissern. Die Duschen in dem Gemeinschaftsbad funktionieren." Zwar war die Dusche von Nicolas noch nicht sehr lange her, aber tatsächlich würde ihm eine erneute Dusche wohl nicht schaden, vorausgesetzt er möchte kein wandelndes Lockmittel für die Beisser bleiben...


@Sebastian Stone

zuletzt bearbeitet 06.11.2016 13:53 | nach oben springen

#41

RE: Flure

in Erdgeschoss 10.11.2016 22:27
von Sebastian Stone | 677 Beiträge
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Waffen Nicht angegeben

"Schön, du hast Freunde gefunden!", sprach der ältere Mann zu seinem Neffen, als dieser Damien erwähnte und sich währenddessen immer noch seine Wange rieb. Natürlich würde Sebastian niemals die wahre Bedeutung des Kapitänhutes erklären, um nicht schwach zu wirken - auch seinem Neffen nicht. Bricht man einmal die Mauer, egal zu welcher Person, ist eine winzig kleine Lücke drin. Und meist wird an dieser Stelle die Mauer brechen und in sich zusammen fallen. So war es immer und wird es jetzt sowieso immer sein.
Der Freund von Nicolas half ihm beim Jagen. Also schien er wohl ein gleiches oder ähnliches Kaliber wie Nicolas selbst zu sein. Taff, ein wenig kräftiger. Könnte sich für das Kloster als Nützlich erweisen. "Einen Damien habe ich hier bisher noch nicht getroffen", erklärte sich der ehemalige Botschafter, "Wir haben fließend Wasser?", fragte er auch zugleich völlig aufgeregt nach, um sicher zu gehen, er habe sich nicht verhört. Wahrhaftig war dies ein wirkliches gelungener Fund und Entdeckung. Monatelang wurde sich nur in irgendwelchen Gewässer oder Pfützen gewaschen und hier war fließendes Wasser. Greifbar nahe.
Sebastian lehnte sein Ohr an die Tür. Es war ruhig. Anscheinend sind die Beisser weiter gezogen. Haben sie nicht mehr gehört oder eine andere Witterung aufgenommen. "Hoffentlich kriechen die Dinger zu der Frau mit ihrem Hund...", dachte sich Sebastian still heimlich. Natürlich konnte er die Lady nicht ausstehen. Dies beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Carson hingegen würde bei solch einer kleinen Gruppe von Beisser wohl einfach alle niedermetzeln, aber zuerst dabei zusehen, wie sie die Frau zerfleischen. So schätzte Sebastian die Beiden ein.
"Ich werde mich hier drinnen noch umsehen. Es wäre mir viel geholfen, wenn du ein wenig an den Eingangsbereich gehst und die Tür im Auge behalten könntest? Mich nervt es, dass jeder gottlose Penner hier drin rumgammeln!", gab Sebastian seinem Neffen nun erste Befehle, "Währenddessen kannst du ja nach diesem Damien ausschau halten..."


[TBC: Kloster - Kirche]

@Nicolas Stone



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zuletzt bearbeitet 14.11.2016 12:30 | nach oben springen

#42

RE: Flure

in Erdgeschoss 13.11.2016 11:47
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Ohne jegliche Widerworte erkannte Nicolas die Befehle seines Onkels an. Sie verfolgten Beide das gleiche Interesse: Ein sicheres Zuhause aufzubauen. Garantiert gab es andere starke Männer, die Ordnung schaffen könnten und den Überblick behalten. Aber wer konnte heutzutage wählerisch sein? Niemand. Daher musste Nicolas einfach auf seinen Onkel bauen und ihm so weitgehend vertrauen. Eine andere Möglichkeit blieb dem Teenager nicht.
Sebastian hat das mit Damien wohl falsch aufgefasst, obwohl es Nicolas auch nicht direkt verständlich erklärte. Man vermutet ja schliesslich nicht direkt, dass der Neffe nach einer Apokalypse plötzlich schwul geworden ist. "Damien ist nicht nur ein Freund...", warf er unbeholfen in den Raum, "Er ist mein Freund...". Nicolas petzte die Augen zusammen und hoffte auf eine schwache Reaktion des Onkels. Gut würde sie wohl eher nicht verlaufen, in soweit kannte er ihn schon. Wie sich sein Charakter aber nach der Seuche verändert hatte, konnte Nicolas nicht genau sagen. Letztlich war er dennoch sehr impulsiv, wenn man die Ohrfeige wegen des Kapitänshut wieder betrachtet.
Ohne eine Reaktion seines Onkels abzuwarten, öffnete er die Tür, ging hindurch. Tatsächlich waren keine Beisser mehr hier, alle waren fort. "Ich geh den Eingang bewachen..", erklärte sich Nicolas. Es kam ihm gerade sehr gelegen, denn so konnte er die Flucht ergreifen. Flüchten vor der Auseinandersetzung mit seinem Onkel. Flüchten vor einer Eskalation. Sein T-Shirt mit dem Fleisch trug er weiterhin um die Schulter, es tropfte nur nicht mehr ganz so stark mit Blut wie zuvor.

[TBC: Kloster Auffahrt / Tor]

@Sebastian Stone

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#43

RE: Flure

in Erdgeschoss 02.02.2017 11:40
von Naya (gelöscht)
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{cf: Klostergarten}

Naya nickte knapp, als Dank, dass er ihr die Türe aufhielt und huschte nach drinnen, wo sie sich erst einmal mit den Händen durch die nassen Haare fuhr. Der Boden des Flurs würde in einigen Minuten wohl eher einer Pfütze gleichen, doch das war ihr im Moment egal. Sie war einfach nur froh, drinnen zu sein. Nicolas schloss die Türe hinter ihnen und Naya vernahm ein donnerndes Grollen von draußen. Dem Anschein nach hatte der Sturm nicht die Absicht, allmählich abzuflauen. Nein, er würde vermutlich noch schlimmer werden.
Sie drehte sich zu Nicolas um und musterte ihn erneut, wobei sie dabei nun nicht vom Regen behindert wurde. Er war tatsächlich oberkörperfrei, ihre Augen hatten ihr draußen keinen Streich gespielt. Ihr Blick blieb an seiner verletzten Schulter hängen und verweilte für einige Augenblicke dort. Es war kein Biss. Aber vielleicht ein Kratzer.
Seine Frage lenkte die junge Frau von der Wunde ab und sie hob den Blick, um zu ihm aufzublicken. "Ich war mit drei Personen unterwegs, aber wir haben uns im Wald aus den Augen verloren", erklärte sie, auch wenn der letztere Teil nicht so recht stimmte. Sie hatten sich nicht aus den Augen verloren, aber es war leichter für Naya als zu erklären, dass sie einen Weg ins Kloster suchen sollte und die anderen drei dann nicht mehr dort waren, wo sie auf sie warten sollten.
Sie hörte ihm aufmerksam zu, wandt sich jedoch von ihm ab und striff sich die Träger des Rucksacks von den Schultern, um ihre Jacke auszuziehen. Ob sie bleiben oder morgen sofort wieder verschwinden würde, wusste sie im Moment noch nicht. Das würde sie spontan entscheiden, nachdem sie eine Nacht drüber geschlafen hatte. "Hat dein Onkel Sebastian hier das sagen?", wollte sie wissen, wandt ihren Blick wieder zu ihm und bemühte sich, nicht allzu auffällig zu seiner Wunde zu blicken. Es sah nach wie vor wie ein Kratzer aus, doch ob er nun von einem Beißer oder von etwas anderem stammte, ließ sich nicht sagen.

@Nicolas Stone

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#44

RE: Flure

in Erdgeschoss 02.02.2017 15:41
von Nicolas Stone (gelöscht)
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Die Fremde schien die Frage von Nicolas wahrheitsgemäß zu beantworten. Sie erzählte ihm immerhin von 3 anderen Personen, mit denen sie unterwegs war. Frauen, Männer, Kinder? Über diese Information schwieg die Dame. Aktuell war diese aber auch nicht wichtig, es sei denn diese waren auch auf dem Weg zum Kloster.
Während der Verschnaufpause entledigte sich die Frau ihres Rucksacks und ihrer nassen Jacke und bei Nicolas meldete sich der Schmerz von seiner Schulter zurück. Mit verzerrter Mimik, begutäugelte er die Schnittwunde, welche bereits nicht mehr so stark blutete. Mit seiner rechten Hand bewegte er die Haut an seiner Schulter um nachzusehen, wie tief das Messer ihn geschnitten hatte. Sehr tief war die Wunde zum Glück nicht und würde wohl relativ schnell verheilen. Der junge Mann müsste mir aufpassen sich keine Entzündung einzufangen.
"Ja, er organisiert hier alles..", antwortete Nicolas auf ihre Nachfrage, "Ich bin übrigens Nicolas.. und du bist?" fügte er noch hinzu. Ob sie nun ein Freund wird oder eine Feindin, es war immer besser sein Gegenüber mehr zu kennen und so besser einschätzen zu können...

@Naya

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#45

RE: Flure

in Erdgeschoss 03.02.2017 09:22
von Naya (gelöscht)
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Naya nickte knapp und ließ den Blick durch den Flur schweifen, als sie sich ihrer Jacke entledigt hatte. Viele Türen, eine Treppe, ziemlich dunkel. Doch vor allem sah sie sich nach potentiellen Gefahren um, denn ganz so sicher schien das Kloster nicht zu sein und sie wollte ungerne von Beißern oder unfreundlichen Menschen überrascht werden, während sie sich hier mit Nicolas unterhielt. Erst, als er sich vorstellte, wandt sie den Blick wieder zu ihm. "Du kannst mich Naya nennen", sagte sie und lächelte leicht. Ihren vollen Namen hatte sie seit dem Ausbruch der Seuche niemandem mehr verraten. Es gab ihr irgendwie ein Gefühl von Sicherheit und Privatsphäre. Ihr Name war so ziemlich das einzige, das sie noch hatte und das ihr niemand nehmen konnte. Vielleicht hing es aber auch mit ihrer ehemaligen Kolonie Sunrise Hollow und den Geschehnissen dort zusammen. Dort wurde sie nämlich noch Naniyah statt Naya genannt. Vielleicht behielt sie den Namen aber auch einfach für sich, weil er seltsam war. Sie wusste wohl nicht so recht, warum sie ihn niemandem nannte.
"Ist das ein Kratzer an deiner Schulter?", fragte sie dann einfach, einerseits weil die Frage ihr auf der Zunge brannte und andererseits, um die schrecklichen Gedanken an Sunrise Hollow zu verdrängen. Sie würde die Geschehnisse dort verdammt gerne rückgängig machen, alle. Doch es war ihr nicht möglich und sie versuchte sich so gut es ging damit abzufinden. "Wenn das ein Beißer war...", fing sie an, ließ den Rest des Satzes jedoch unausgesprochen und sah Nicolas lediglich an. Er würde sich schon zusammenreimen können, was sie damit sagen wollte.

@Nicolas Stone

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