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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#31

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 15.11.2016 10:42
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Die Situaton entspannte sich ungemein als das Eis quasi erst einmal gebrochen war. Was nicht hieß das ich nicht mehr auf der hut war. Aber zumindest für den Moment konnte ich mich wohl darauf verlassen das mein fremder Patient mir den Rücken frei halten würde. Immerhin ging das auch zu seinen Lasten wenn wir gerade jetzt von einem Untoten überrascht wurden. Da ich nun auch wesentlich näher bei ihm war fiel es mir leichter die Wörter auf seinen Lippen abzulesen, auch wenn es immer noch recht dunkel war. Mehr Licht wäre natürlich schöner gewesen, aber er würde es auch so überstehen. Er schien der Typ Mensch zu sein der sich durchboxen konnte.
Ich lächelte leicht als er mir Alkohol und Feuer zuschob. Kurzerhand drehte ich die Flasche auf und benetzte meine Hände kurz damit um so viele Keime und Dreck wie möglich zu entfernen. Dann nahm ich die Wasserflasche und reinigte die Bisswunde so gut es damit ging. Er schien ein Draufgänger gewesen zu sein. Ich konnte nicht mit Sicherheit sagen woher alte Verletzungen kamen und durch was sie genau entstanden waren, aber das sagte doch etwas über ihn aus. Schließlich nahm ich das Feuerzeug in die Hand und sah dabei wie sich seine Lippen bewegten. Ich musste kein Hellseher sein um zu erahnen das er nach meinem Namen gefragt hatte. Ich hoffte nur das er nicht zu große Erwartungen an mich stellte. Nur weil meine Eltern Ärzte waren, war ich das noch lange nicht. Und ein Wunderheiler blieb auch nicht gerade an mir verloren. Ich fragte mich selbst nur ob es Sinn machte hier persönlich zu werden. Obwohl ich die Antwort selbst schon kannte. Ich machte doch immer wieder das selbe. Hoffnungsvoll und obendrein ein hoffnungsloser Fall. "Annabeth." Meinte ich kurz und knapp und deutete dabei mit einem Finger auf mich.
Es grenzte auch schon fast an ein Wunder das ich immer noch Nadel und Faden übrig hatte. Nicht unbedingt ein Erste-Hilfe-Set, aber dennoch besser als gar nichts. Es war schon vorteilhaft zu wissen nach was ich genau Ausschau halten sollte. Und ich war jeder Gottheit die ich kannte dankbar dafür das ich das nicht vergessen hatte. Zu wissen nach welchen Medikamenten und Utensilien man in einer Apokalypse suchen sollte, war äußerst praktisch. Ich machte Nadel und Faden fertig, präparierte sie mit dem Feuerzeug und atmete tief durch bevor ich anfing. Eine Hand führte dabei die Nadel, während die andere Hilfestellung gab. Von einem Tier wurde ich noch nie angefallen, aber das musste ich auch nicht um zu wissen das es weh tat. Immer wieder vergewisserte ich mich kurz das er noch durchhielt. Professionell war etwas anderes, allerdings war ich auch kein Fachmann. Dazu kamen die schlechten Lichtverhältnisse. Das alles ließ mich leider langsamer arbeiten als ich hätte sein können. Meine Stirn runzelte sich erneut bei dem Gedanken und ein schlechtes Gewissen meldete sich zu Wort. Es war nicht ganz einfach eine solche Wunde so zu vernähen. Eine gefühlte Ewigkeit hatte ich dafür gebraucht und es tat mir wirklich sichtbar leid.
Mit dem Feuerzeug trennte ich Nadel und Faden schließlich voneinander und begoß die frische Wunde noch ein mal mit dem Alkohol. Dabei versuchte ich ihn mit der freien Hand an der Schulter ruhig zu halten. Denn der Alkohol desinfizierte zwar, würde aber auch ordentlich brennen. Ich hatte nichts um die Wunde abzudecken, nicht einmal für kurze Zeit. Es brachte auch nichts sich nach etwas Brauchbarem umzusehen. Mit einem entschuldigendem Lächeln deutete ich ihm an das ich nichts weiter tun konnte. Trotzdem stellte ich aber die Flasche wieder vor seine Nase und gab ihm in Gebärdensprache zu verstehen das er sein Kinn damit trotzdem behandeln sollte. Wer konnte schon wissen welche Superviren hier noch die Runde machten. Schließlich fragte ich auch nach seinem Namen und hoffte das er mich auch so verstehen würde. Zwar konnte ich rein technisch wieder sprechen, vergaß diese Tatsache aber ziemlich oft.



@Carson McKee

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#32

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 15.11.2016 10:59
von Carson McKee (gelöscht)
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Annabeth also, dachte Carson und schmunzelte ob der Ähnlichkeit mit dem Namen seiner Schwester. Zwar bezweifelte er, dass er sie hören konnte, doch irgendwie war seine Antwort ein Reflex: "Ich nenne dich einfach Ann.". In ihrer merkwürdigen, aber in gewisser Weise auch niedlichen Art, die ihr Überleben allerdings in diesen Zeiten sichtlich erschwerte, fragte sie auch nach seinem Namen. Mit einem Finger schrieb der Schotte seinen Vornamen in den Staub und lächelte müde. Eine Müdigkeit, die schnell verflog, nachdem die ersten Vorbereitungen zum Versorgen seiner Wunde abgeschlossen waren. Carson war hart im Nehmen, doch das bedeutete nicht, dass er Schmerz irgendwie begrüßte. Es war wie Druck unter der Haut, der langsam anschwoll, wenn man sie mit einer Nadel wieder zusammenflickte und auch wenn es dauerte, so vermochte man nicht so recht sich an diesen Schmerz zu gewöhnen. So blieb dem Hünen nichts anderes übrig, als die Zähne zusammenzubeißen und abzuwarten. Seine Kiefermuskeln tanzten unter den Wangen und warfen im spärlichen Licht dunkle Schatten auf sein bärtiges Antlitz, als sie letztendlich mit dem Alkohol seine Wunde selbst desinfizierte. Carson grunzte leicht unter zusammengepressten Lippen hervor, doch die Behandlung endete schließlich doch schneller als erwartet.
Dankbar nickte er Annabeth zu und atmete einmal tief durch, zog sein Hemd wieder nach oben, knöpfte es zu. Testweise bewegte er den Arm vor und zurück und erprobte, in wie weit seine Bewegungen schmerzten. Erstaunlicherweise hielt sich alles in Grenzen und wenn man von dem ein oder anderen Zwicken absah, gab es kaum eine Behinderung. "Danke.", raunte der Schotte noch einmal leise und wandte sich wieder der Frau zu, die sich ebenso dazu bereiterklärte, die Wunde an seinem Kinn zu betrachten. Carson hob kurz unentschlossen die Hände und verzog den Mund, nickte dann aber schließlich.
"Warum nicht?", sagte er, "Wenn wir schon dabei sind..."
Er grinste Ann an und betastete selbst kurz seinen, mit etwas Blut verkrusteten Bart.
"Du bist taub, oder?", fragte der Hüne diese recht paradoxe Frage, doch er sprach langsam und versuchte so gut wie möglich mit den Lippen zu artikulieren, denn es war ihm nicht entgangen. dass sein Gegenüber beim sprechen seinen Mund beobachtete

@Annabeth Chase

zuletzt bearbeitet 15.11.2016 11:01 | nach oben springen

#33

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 15.11.2016 12:49
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Man konnte es schon fast mit Ironie vergleichen, aber diese Welt hatte auch mich verändert. Noch nicht unbedingt zum Schlechten, Allerdings war das wohl nur eine Frage der Zeit. Jeden musste es wohl oder übel irgendwann treffen. Ich verfolgte seine Hand und sah das er seinen Namen in den Staub auf den Boden schrieb. Carson war ein Name den ich nicht allzu oft gehört hatte. Geschweige denn gesehen. Ich lächelte dabei und nickt ihm zu. Das er mir bereits einen Spitznamen verpasst hatte bekam ich leider nicht mit. Ich wusste bis eben ja noch nicht mal wie er hieß.
Er hielt wirklich beachtlich gut durch. Sicherlich musste es wehgetan haben mit einer Nadel durchbohrt zu werden, aber er ließ sich weit weniger davon anmerken als ich noch zu Anfang erwartet hatte. Als er anfing die Spannweite seiner Schulter zu teste zog ich allerdings die Brauen wieder hoch. Irgendwie war das eine typische männliche Reaktion für mich. Ich hielt ihn am Unterarm fest und schüttelte den Kopf. Sicherlich würde er nicht drum herum kommen die Schulter irgendwann wieder zu belasten, aber so frisch sollte er vielleicht kürzer treten so lange er konnte. Als es um die, im Verhältnis zur Schulter, nur leichten Platzwunde am Kinn ging, ließ ich seinen Arm wieder los. Ich war ganz bestimmt kein guter Samariter, aber ich war immer noch der Meinung das jedes Leben wichtig war. Gerade jetzt insbesonders. Trotzdem freute es mich irgendwie das er es sich doch noch überlegte und dazu auch einwilligte.
Ich grinste selbst leicht als er kurz an sein Kinn fasste. Leider hatte ich mein Wasser für seine Schulter verbraucht, was mich gleich noch einmal zu der Alkoholflasche greifen ließ. Keime waren auch bei einer kleinen Wunde nicht von Vorteil, doch war die Gefahr bei einer kleinen Fläche wesentlich geringer. Zwar war der Bart dabei nicht die beste Idee, aber immerhin würde das von alleine abheilen. Ich riss ein Stück Stoff aus meinem, am Saum aufgeribbelten, Hemd und tränkte es großzügig mit dem Alkohol. Wieder bewegten sich Carsons Lippen zu einer Frage, jedoch war ich dieses mal mehr darauf vorbereitet. Da ich direkt vor ihm saß und sein Kinn sowieso in Augenschein hatte, verstand ich auch was er da von mir wissen wollte. Ich schnaufte leise, schon fast etwas kichernd. Diese Frage war wirklich paradox, denn zuvor hatte mich das noch niemand so direkt gefragt. Weder vor noch nach dieser Apokalypse. Leicht legte ich den Kopf zur Seite und war wirklich schon fast amüsiert darüber. Eine Offensichtlichkeit die er wohl gerne bestätigt hätte. Und da ich nichts anderes von mir behaupten konnte, nickte ich. Gleichzeitig hielt ich sein Kinn mit einer Hand fest und drückte den getränkten Stoff auf die Platzwunde. Dabei zogen sich meine Brauen leicht zusammen. Es war anders wenn man direkt sehen konnte wo der Schmerz herkam. An seiner Schulter hatte ich sein Gesicht nicht direkt sehen können, hier bei war das anders. Ich hielt es einen Moment so fest damit sich die Kruste wieder auflösten konnte. Anschließend drehte ich den Stoff um und tupfte die Reste ab. Sauber sah die Wunde schon ganz anders aus. Aber auch dafür hatte ich weder ein Pflaster, noch sonst irgendwas. Wobei es vermutlich an frischer Luft gerade am Besten abheilen konnte. Es war immer noch seltsam für mich jetzt all das was meine Eltern mir beigebracht hatten, und das was ich bei ihnen aufgeschnappt hatte, anzuwenden. Oder anwenden zu müssen. Auf diese Weise hatte ich mir selbst einmal einen Finger wieder eingeränkt, der immer noch ein wenig bunt vor sich herleuchtete.

@Carson McKee

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#34

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 16.11.2016 00:20
von Carson McKee (gelöscht)
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Carson grinste schief, als sie seine Bewegungen versuchte aufzuhalten, gerade nachdem sie seine Wunde genäht hatte. Sicherlich hatte sie in gewisser Weise damit natürlich recht, doch wer hatte in der heutigen Zeit schon noch die Möglichkeit seine Wunden ganz auszukurieren. Er jedenfalls hatte schon früher nicht zu der Sorte gehört und sein letzter wirklich ernster Arztbesuch war schon vor der Katastrophe in eine Vergangenheit gerückt, die eher vernebelt als klar war. Irgendwie hatten Ärzte auf den Schotten schon immer einen eigentümlichen Einfluss gehabt, der sich zwischen Abneigung, Bewunderung und Trotz eingefunden hatte. Dennoch hatte er nie bestritten, dass ihre Arbeit wichtig war, mochte es aber stets lieber sein Schicksal selbst zu bestimmen und gerade diese Zunft ließ sich die Zukunft von Menschen nicht selten in die Hände legen.
Annabeth war kein Arzt, doch sie wusste vielleicht, wie er dachte, immerhin gab es viele Menschen, die es einst ähnlich sahen. Letztendlich kam Carson aber nicht umhin seine Verwunderung auszudrücken. Nicht, weil sie tatsächlich taub war, sondern weil die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihm half jeden abweisenden Gedanken seinerseits im Keim erstickte. Für gewöhnlich zückte der Hüne lieber erst die Waffe, ehe er seinen Mund zu Hilfe zog, was zwar nicht bedeutete, dass er diese Waffe auch sofort nutzte, doch zumindest dafür sorgte, dass er nicht sonderlich freundlich rüberkam. Gut gefahren war er damit immer und nicht selten sogar hatte es ihm auch die Haut gerettet, Annabeth jedoch war von einem ganz anderen Schlag.
"Ich... danke...", sprach Carson etwas verlegen, nachdem sie ein Stück Stoff ihres Ärmels geopfert hatte um seine Wunde zu versorgen. Es war nicht diese peinlich berührte Verlegenheit, viel mehr eine, die aus Unglaube entsprang... im positiven Sinne.
"Wenn's was gibt, was ich für dich tun kann, du hast was gut bei mir."
Das war das Mindeste, was der Schotte zurückgeben konnte, dessen Wunde am Kinn frisch gereinigt worden war. Der Alkohol brannte noch immer etwas nach, doch er war hart im Nehmen. Was viel mehr störte, war sein Geruch, der sein innerliches Verlangen weckte, dem er noch standhielt.
"Bist du schon lange hier?"
@Annabeth Chase

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#35

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 16.11.2016 20:17
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Die Zukunft war ungewiss. Aber es würde wohl in keinem Fall schaden ein paar Freunde zu gewinnen. Gerade ich hatte schon sehr früh festgestellt das eine Gruppe für mich unumgänglich war. Eine Weile konnte ich es schaffen ganz allein zu überleben. Trotzdem bezweifelte ich das es auf Dauer wirklich gutgehen würde. Ich hatte meine letzte Gruppe vor gefühlten Tagen verloren. Da war es angenehm überraschend gleich einem freundlichen Menschen zu begegnen. Es hätte mich auch sehr viel schlimmer treffen können.
Ich wusste nicht das Carson gebürtig aus einem anderen Land kommen könnte und ich konnte auch keinen Akzent hören. Für mich war er einfach ein Mensch. Titel waren in der jetzigen Welt nichts mehr wert. Er hätte Astronaut sein können und würde von niemandem verschon werden. Aber ich konnte mich sichtlich entspannen, jedenfalls mehr als zuvor. Ich gewöhnte mir meine Vorsicht erst gar nicht ab und spähte trotzdem immer mal wieder durch die Umgebung. Allerdings hätte der Riese vor mir längst reagiert wenn sich Untote oder sogar andere Menschen hierher gewagt hätten. Zwar war auch er nur menschlich, aber was das anging war er tatsächlich im Vorteil. Ich kannte lediglich seinen Namen, vertraute aber trotzdem derzeit darauf das er mich im Ernstfall nicht als Kanonenfutter benutzten würde. Natürlich könnte ich mich auch irren, wer wusste das schon, aber irgendwas an ihm sagte mir das er so etwas nicht machen würde.
Ich konnte nur vor die Köpfe der Menschen sehen denen ich begegnete. Allerdings hatte diese Apokalypse jeden geprägt. Meine Brauen zogen sich in die Höhe und mein Kopf legte sich leicht schräg. Stille herrschte in meinem Kopf zwar Tag und Nacht, aber diese hier war zur Abwechslung durchaus mal angenehm. Jedenfalls empfand ich das so. Ich saß ihm gegenüber und verfolgte die Worte die er anscheinend zu mir sprach. Ein wenig mehr Licht wäre mir recht gewesen. Allerdings verband ich mit Lichtern in der Nacht nicht unbedingt etwas Gutes. Ich war mir nicht ganz sicher ob ich seine Worte in dem Moment richtig deuten konnte, deshalb widmete ich mich zuerst dem wessen ich mir sicher war. Allerdings war Zeit zu einer Relativen geworden. Ich kannte niemanden der länger an einem Ort gewesen war. Und hier war ich vermutich nicht mal eine Stunde gewesen.
Erneut antwortete ich ihm in Gebärdensprache das ich gerade erst hierher gefunden hatte. Aber auch da war ich mir nicht sicher ob Carson es verstehen würde. Da er es selbst nicht nutzte ging ich nicht davon aus. Kurz atmete ich durch und sah mich um. Hilfreich war das jedoch nicht sonderlich. Also schrieb ich über seinen Namen in den Staub das ich gerade erst angekommen war. Dann deutete ich auf ihn und sah ihn genau so fragend an. Vielleicht hatte er von dem Gebäude schon mehr erkundet. Hier die Nacht weiter zu überstehn war immerhin einen versuch wert.

@Carson McKee

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#36

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 20.11.2016 13:41
von Carson McKee (gelöscht)
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Es war merkwürdig mit anzusehen, wie Menschen Gebärdensprache benutzten und Carson konnte sich nicht vorstellen, in diesen Zeiten so effektiv leben zu können. Dennoch war es gut, dass man sich früher über so etwas Gedanken gemacht hatte, um den Menschen das Leben zu erleichtern. Der Hüne grinste leicht schief und blickte Annabeth fragend an, um ihr höflich zu sagen, dass er ihre Gesten und Bewegungen so recht nicht verstand, was sie zu bemerken schien. Kurzerhand schrieb sie die Antwort auf die Frage in den staubigen Boden, was Klarheit in die Sache brachte.
"Ich auch.", sprach Carson langsam und artikulierte wieder sehr betont, um es seinem Gegenüber leichter zu machen, "Hier gibt es aber eine ganze Menge Leute und auch einen Mann, der diesen Ort zu einer Bleibe herrichten will."
Der Mann rutschte zurück und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand. Irgendwo in der Ferne drang ein Donnergrollen an sein Ohr, wie so oft in den heißen Sommern und kündigte baldigen Regen an.
"Bist du allein unterwegs?"
Aus seinem Rucksack kramte Carson eine angebrochene Packung Zwieback und warf Annabeth eine Scheibe zu. Unter all der Aufregung hatte er vergessen zu essen und jetzt, wo ein wenig Ruhe einkehrte, bemerkte der Schotte, wie groß sein Hunger eigentlich war.

@Annabeth Chase

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#37

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 20.11.2016 15:30
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Für Carson mochte das befremdlich wirken, für mich war das jedoch etwas ganz normales. Seit dem Ausbruch der Apokalypse hatte sich meine Art die Gebärdensprache zu benutzten allerdings schon verändert. Da viele diese Handzeichen nicht verstanden hatte ich mich teilweise auf einfachere und vielleicht auch eindeutigere Zeichen konzentriert. Das er aber auch noch nicht lange an diesem Ort war, verstand ich schon und grinste leicht.
Das sich ein Wetterumschwung anbahnte kam innerhalb des Gebäudes nicht bei mir an. Die meiste Zeit hatte ich mit der Gruppe eher wie in einem Zeltlager gelebt. Da war es natürlich nicht sonderlich schwer den regen mitzubekommen. Es kam aber auch schon mehr als häufig vor das ich von so einem Unwetter überrascht wurde. Gerade wenn ich neue Umgebungen erkundet hatte und von Untoten wieder hinausgetrieben wurde. Dabei war ich schon mehr als häufig durchnässt worden. Gott sei Dank war das Klima noch nicht ganz so kalt. Eine Erkältung war zwar nicht tötlich, aber auch auf die Art geschwächt zu sein konnte heikel werden. Mein Kopf driftete wieder in die Gegenward und an dem Blick des Riesen vor mir konnte ich erkennen das er etwas gehört hatte.
Was mich natürlich auch dazu brachte mich umzusehen. Aber immer noch rührte sich nichts. Nur die Schatten die sich in den Scheiben austobten. Ich beobachtete wie er sich mit dem Oberkörper an die Wand lehnte. Mittlerweile hatte ich meine Hände soweit ich konnte wieder abgewaschen. Wieder sah ich auf seine Lippen als sich diese bewegten um zu verstehen was er sagte und ob ich gemeint war. Wovon ich allerdings schwer ausging. Eigentlich waren es immer die selben Fragen die man fremden Menschen stellte. Wer bist du. Wie heißt du. Woher kommst du. Bist du alleine. Hast du einen sicheren Platz gefunden. Und natürlich immer wieder die Frage wie ich es allein überhaupt bis hierher geschafft hatte. Ich war den Menschen nicht böse deswegen. Immerhin hatte ich die selben Fragen und vermutlich auch die gleichen Interessen. Meine Art die Dinge zu sehen und anzugehen waren eventuell nur etwas anders.
Ich schnaufte leise und hörte unwillkürlich auf zu grinsen. Ich wollte daran glauben das die Gruppe es geschafft hatte, aber ich wusste es nicht mit Gewissheit. Gerade war ich allein unterwegs, aber ich fühlte mich der Gruppe immer noch zugehörig. Wer konnte schon sagen das ich sie nicht doch wiedersah? Das es auch hier noch mehr Menschen gab die das Kloster sogar wieder instand setzten wollten ging bei dem Gedanken leicht in meinem Kopf verloren. Auch wenn das vermutlich ein gutes Zeichen war.
Als die Scheibe Zwieback angeflogen kam, lockerte sich wieder mein Blick. Ich nickte ihm dankend zu und besah mir kurz das knusprige Gebäck in meiner Hand. So etwas hatte ich seit dem Ausbruch nicht mehr gesehen. Ein unscheinbares und früher wohl nicht besonders begehrtes Lebensmittel, schien heute in einem ganz anderen Blick. Da zogen sich meine Mundwinkel wieder leicht nach oben. Ich schob es mir zwischen die Zähne und nahm meinen eigenen Rucksack ab. Der hatte schon mal bessere Tage gesehen, aber er hielt noch. Schnell suchte ich mit den Händen eine Dose heraus und stellte sie vor Carson auf den Boden. Das Ettiket war eingerissen und nicht mehr ganz frisch und die Dose hatte einige Beulen, war aber trotzdem noch nicht geöffnet worden. Möglichst leise versuchte ich den Zwieback dabei zu kauen. In der Dose befand sich lediglich eine Tomatensuppe. Aber auch die konnte einen am Leben erhalten. Jedoch fiel mir erst jetzt richtig auf das ein abgerissenes Stück Papier am Boden der Dose klebte. War der wirklich schon so lange in meinem Rucksack versteckt? Ich zupfte das Papier ab und war ausnahmsweise sehr froh darüber, das ich auch banale Dinge wie einen Stift dabei hatte. Mein Stirn runzelte sich leicht als ich mich dabei an meine Kindheit erinnerte. Vielleicht würde das eine Unterhaltung mit mir fördern. Schnell legte ich auch die beiden Dinge vor ihn auf den Boden. Dann deutete ich mit den Fingern ein Schreiben und um Carson mitzuteilen das er seine Fragen lieber aufschreiben sollte. Immerhin würde das in diesem Moment überaus viel Zeit sparen.


@Carson McKee

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#38

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 07.12.2016 19:39
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Wir saßen eine Weile an dem Fleck und aßen zumindest eine Kleinigkeit. Allerdings schien @Carson McKee doch ziemlich geschafft zu sein. Als er mir sagte, bzw. auch aufschrieb, dass er sich einen Schlafplatz suchen wollte, konnte ich nur nicken. Schlaf war immerhin noch die beste Medizin. In den meisten Fällen. So packten wir alles wieder ein und ich gab dem hochgewachsenen Mann zu verstehen das ich mich in der Zeit nach etwas essbarem umsehen würde. Ich begleitete ihn ein Stück zur Ecke wo sich unsere Wege letztlich erst einmal wieder trennten.
Trotzdem war es sehr angenehm gewesen einem Menschen zu begegnen, vor dem man nicht davonlaufen musste. Carson hatte genau diesen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich war mir in dem Moment sicher das ich mich in gewisser Weise auf ihn verlassen konnte. Und ich wollte mein Wort natürlich auch halten. Der Gang führte mich weiter weg von der Eingangshalle in Richtung Innenhof.

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#39

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 20.12.2016 18:56
von Kaylee Colt (gelöscht)
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Kamen vom Gemüsegarten

Jacob führte die beiden in die Eingangshalle und sah sich nach jemanden um, welcher sich um die beiden Kümmern würde. Da er selber seinen Wachdienst nicht fallen lassen wollte. Gab er ihnen ein Zeichen. " Hier könnt ihr euch umsehen, ich muss zur Wache. Irgendwo treiben sich die anderen herum. " Er nickte ihnen zu und wandte sich auf den Rückweg. Der Garten war ein Schwachpunkt und diesen würde er nicht so einfach fallen lassen. Neugierig sah sie ihm nach. " Oki... wir finden schon wen.." Sie grinste und sah zu @Mikey Cross . " So ein neues Abenteuer" Langsam ging sie ein paar Schritte, wobei sie sich dann um sich selbst drehte. Es war trocken groß und sehr angenehm. " Sogar die Mauern halten die verdammte Hitze weg. " vergnügt grinste sie ihn an und sah dann zu den Türen.
" Was sagst du, Wollen wir hier bleiben?" fragte sie an ihn gewandt ehe sie sich auf die Suche nach wen anderes machen würde. Es war irgendwie ein Gefühl von Geborgenheit in so einem Gebäude. " Weißt du, wäre ich nur halb so lieb, dann wäre ich Nonne geworden. " frech sah sie sich um und setzte mal ihren Rucksack ab. " Meine Sachen sind trocken und deine?" fragte sie Mikey und musterte seinen Blick genau.

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#40

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 21.12.2016 20:02
von Mikey Cross (gelöscht)
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Cf: Gemüsegarten

Mikey war seiner Begleiterin ins Innere gefolgt und hatte sich misstrauisch umgesehen. Für ihn gab es nicht sonderlich viel Gründe in einem Kloster bleiben zu wollen, aber er hörte sich zunächst einmal an was Kaylee zu sagen hatte. Sie fragte ihn prompt, ob er hier bleiben wollte, was ihn ein mehr als skeptischen Blick auf die Mimik zeichnete. Seine Augen richteten sich hinab auf das Mädchen und blieben kurz auf ihr hängen.
„Nur für die Nacht. Ich will ehrlich gesagt nicht länger an einem Ort bleiben als nötig“, erklärte er und ließ seine Augen etwas unruhig umher wandern. Mikey war generell niemand der sich gerne häuslich niederließ. Es war fast so als trieb ihn etwas tief in seinem inneren stetig voran. Keiner wusste davon und auch Kaylee hatte er nie von der Frau erzählt, die ihn häufig in den Gedanken heimsuchte. Es gab nur eine Tatsache: Er musste endlich nach ihr suchen. Das wollte er jedoch alleine tun. In diesem Augenblick kam ihn sogar die Idee, dass Kaylee hier sicher aufgehoben war. Auf seiner Reise wollte er sich nicht unnötig Sorgen um sie machen. Zumal er nicht einmal wusste, ob wo sie endete. Kaylee war da nur ein unnötiges Risiko. Zumindest in der Hinsicht, dass sie einfach dafür nicht gemacht war durch gefährliche Gebiete zu reisen. Er würde ein paar Großstädte bereisen und musste dort schnell unterwegs sein. Jemand der dort durch ein Loch in einer Mauer fiel würde vermutlich zu gefährlich sein. „Wir bleiben erstmal hier“, entschloss er dann… was aber nur für kurze Zeit sein würde.

- 2 Tage später (ich hoffe das ist okay) –
Mikey war genau zwei Tage im Kloster geblieben. Zwei Tage, die er damit verbrachte Kaylee zu erklären, dass er jemand finden musste. Sie schien anfänglich nicht zu verstehen, dass er sie dabei nicht mitnehmen wollte, aber bald schon wirkte sie verständnisvoll. Nun stand er dem Mädchen gegenüber. Er trug seinen Rucksack gut zu geschnürt am Rücken und sah zu ihr.
„Wir werden uns mit Sicherheit wiedersehen. Mach dir keine Sorgen“, sagte er und schenkte ihr ein kleines Lächeln. Dann trat er auf sie zu, nahm sie ein letztes Mal in den Arm und ging dann gemächlich rückwärts. „Und bau keine Scheiße oder lass dich nicht töten.“ Er sah ernst in ihre Richtung und ging dann gemächlich weiter rückwärts.

@Kaylee Colt

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#41

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 28.12.2016 14:10
von Kaylee Colt (gelöscht)
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Sie nickte und gemeinsam sahen sie sich um. Eine seltsame Luft war zwischen ihnen. Ihr war gewiss, dass der Abschied naht und so vermeidete sie das Thema. Er war ihr einfach zu sehr ans Herz gewachsen. Doch der Tag kam schneller als gedacht. Sie traf ihm morgens in der Halle, sowie die letzten Tage doch diesmal war es anders. " Mikey ich...." statt ihre Trauer zu zeigen lächelte sie an und viel ihm dann um den Hals. Sie hielt ihn fest und konnte so ihre Traurigkeit verstecken. Er hatte in den Tagen immer wieder mit ihr geredet und ihr verboten mit ihm zu gehen. Es viel ihr mehr als schwer den einzigen Vertrauten ziehen zu lassen. " Mikey ich werde hier auf dich warten, pass auf dich auf und Vergess mich nicht. " Sie ließ ihn los und grinste ihn an. " Mr Miksexy komm bitte heil wieder zurück. Hol mich hier ab, soobald du mit deinem Weg fertig bist... dann ziehen wir wieder los" leicht knuffte sie ihm in die Seite. @Mikey Cross

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#42

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 19.01.2017 19:18
von Maximilian Stone (gelöscht)
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<<<< gemüsegarten

Max konnte gewissenhaft mit dem Kopf schütteln denn seine Mum konnte auf keinen Fall einer dieser Dinger werden. "Nein auf keinen Fall, ich habe nachgesehen und bin dann selber geflohen irgendwohin wo es sicher war. Ich weis nicht ob wir sie noch dort finden können und ob du sie vllt hier her bringen willst, ich will jedenfalls nicht mehr zu unserem Haus " meinte Max zu seinem Dad denn, nein , Max wollte nicht die verwesende Leiche wieder sehen die da seit einem halben Jahr vor sich hin wegeiterte und das bei brütender Hitze. Da gab es echt andere Dinge die er sich lieber antat, wie zum Beispiel die Befehle der junge Frau da nachkommen^^

Ach irgendwie mochte er Kay ja schon auch wenn diese sehr schnell mit Aufgaben verteilen war. Max sah zu seinem Dad der ihm erzählte das Nic da irgendwo drinnen sein musste, ja am liebsten wär er gleich los gerannt und hätte ihn gesucht aber Nic´s Glück kam ihm Kay und das Unwetter in den Weg. Der Himmel zog sich immer mehr zu und der Regen wurde stärker. Er hieß ihn willkommen denn nach dem Tag hier wollte er sich eigentlich ausruhen und keine Mauern bauen. Sein Dad hatte recht, das konnten sie auch noch später oder am nächsten Tag machen. Die Truppe brach dann auf um ins trockene zu kommen, Max nahm dafür seine kleine Herrin am Arm und brachte sie mit nach drinnen.

Es mochte ja sein das sie das Gewitter vergötterte, aber dann bitte von drinnen ohne gleich eine wunderbare Zielscheibe für Blitze zu sein. Max irritierte es ein wenig das die andere Frau nicht sprach und auch nicht recht reagierte denn noch hatte Max keiner gesagt das diese nichts hören konnte. Sie gingen also nach drinnen und da ihm das alles nicht geheuer war, behielt er seinen Baseballschläger mal schön in der Hand. Hier und da lief ein Zombie rum was Max verzweifelt zu seinem Dad sehen lies. "Es ist also noch nichts gesichert? na super und ich dachte ich könnte mal eine Nacht hinter sicheren Mauern schlafen" meinte dieser leicht genervt und machte mal bei einem Zombie ein wunderbares Hirnpüree.

Dann sprach auf einmal die Stumme und auch wenn es etwas undeutlich war so schaute er zu seinem Dad ob dieser denn einen Schlüssel hatte, das wäre klar ein Vorteil gewesen nicht das der Sturm hier noch die Türen aufdrückte und noch mehr Zombies rein lies. "Zur Not zwei Brechstangen zwichen die Türgriffe" warf er ein und meinte damit die´gebogenen Griffe an jeder Tür die recht alt aussahen und wohl noch schmiedeeisern waren, wenn die Tür stabil war würde das für die nacht schon einmal reichen. "Dad kennst du dich schon aus? wohin können wir gehen?" fragte er ihn und überließ ihm dann einmal ihren weiteren Weg während er sich zu Kay gesellte und ihr auch noch den ein oder anderen Untoten vom Hals hielt sollte einer kommen.


@Kaylee Colt
@Sebastian Stone
@Annabeth Chase

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#43

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 24.01.2017 10:18
von Sebastian Stone | 692 Beiträge
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Waffen Siehe Signatur

Im inneren des Klosters angekommen, hielt mir die taube Brünette direkt die Wasserflasche dankend hin. Ich winkte freundlich mit den Händen ab. "Behalte sie", sprach ich mit einem freundlichen lächeln zu ihr, aber auch so, dass sie die Worte auf meinen Lippen lesen konnte. Es war tatsächlich ein wenig umständlich immer darauf zu achten, aber ich war so etwas durch meinen ehemaligen Beruf ja gewöhnt. Ständig begegnete ich Menschen die irgendein Manko hatten. Entweder waren sie Blind, Taub, Stumm oder ihnen fehlten Gliedmaßen, wie Arme und Beine. Also es war wirklich von allem was dabei. "Warum verschenkst du deine Vorräte?", "Idiot!". Ich fand es aber dennoch wichtig Vertrauen aufzubauen, nicht um selbst dieses zu bekommen, sondern es von ihnen zu erschleichen. Eine Gemeinschaft repräsentieren oder führen, würde nur gehen, wenn die Bewohner einem folgen. Das war mein Ziel. Und ja, es beginnt mit einer kleinen plumpen fürsorglichen Flasche Wasser.
Ich ließ meinen Kopf ein wenig senken. Max erklärte, dass er auf keinen Fall zu unserem damaligen Wohnort zurückgeht. Ich war ja dort, nach dem Ausbruch. Natürlich habe ich an unserem Haus zuerst angefangen zu suchen. Die Trümmer. Das eingebrannte Bild in meinem Kopf. Schrecklich waren meine Gedanken und tatsächlich hat Max diese Bestätigt. Über ein Jahr lief ich ins ungewisse und verdrängte den Tot meiner Familie. Aber Max lebte. Traurig aber doch Froh zugleich, schloss ich Max einfach wieder in meine Arme ein. Ich war so verdammt froh, dass wenigstens er überlebte. Ein paar Tränen liefen meine Wangen hinunter, Natürlich durch die Freude, aber auch durch den Verlust meiner Ehefrau, Sandy. "Sie ist begraben, dort wo wir lebten.." Ein ruhiger gesprochener kurzer Satz, der aber auch alles aussagte, was wichtig war.
Die Umarmung löste Max und erledigte danach einen Beisser, der hier gerade herumlief. "Nein, einige Räume sind noch nicht sicher. Wir haben erst damit begonnen die äußeren Schwachpunkte zu beseitigen und wollten uns dann von Außen nach Innen vorarbeiten.". Schnell vergaß ich, auch Annabeth und hab nicht mehr ganz in ihre Richtung geschaut. Wie schon erwähnt, umständlich war es. Gerade wollte ich mich dafür entschuldigen, aber da fiel sie bereits ins Wort. Ich schüttelte nur leicht den Kopf. Im Gemeinschaftsraum steckte ein Schlüssel in der Tür, den ich selbstverständlich abgezogen und eingestochen hatte. Aber für diese Tür hatte ich keinen. "Wir müssen der Idee von Max nachgehen.", erklärte ich und griff auch ziemlich direkt schon nach den Eisenstangen und schob diese durch die Türgriffe. Mir fiel auf, dass Max dies eher zu Annabeth sagte, aber nicht genau in ihre Richtung. Hatte er denn nicht durch ihre Aussprache gemerkt, dass sie nichts hören kann? "Du hast gemerkt, dass sie nichts hören kann, oder?", versicherte ich mich nach. Auch damit er in Zukunft besser mit ihr agieren kann.
"Wenn du dich ausruhen möchtest, sind die Schlafbereiche bestimmt sinnvoll. Soweit sind dort auch keine Beisser mehr. Ebenso gibt es dort einen Duschraum mit fließendem Wasser. Das erzählte mir zumindest dein Cousin...", antwortete ich meinem Sohn nun auf seine Frage. "Ansonsten könnte man natürlich in den Gemeinschaftsraum des Klosters gehen." Dort war es auch relativ sicher. Die Küche war nicht zu empfehlen, da dort die Tür aufgebrochen war und somit jederzeit Beisser vom Flur aus reinkommen könnten.

@Maximilian Stone
@Annabeth Chase



Charakterinformation

Kleidung/Aussehen:
- Schwarze Haare, mit grauen Haaren seitlich
- Unrasiert/verwildeter Bart
- Schwarzes T-Shirt
- Braune einfache Hose

Inventar:
Rucksack:
- 2 Dosen Ravioli
- 3 Flaschen abgekochtes Wasser
- ,44 Patronen und weitere diverse Patronensorten

Am Hosenbund:
- Messer
- Sandy (Brauner Baseballschläger OHNE Stacheldraht)

Um die Schulter:
- Maschinenpistole mit Tragegurt (ca. 200 Schuss übrig)
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#44

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 27.01.2017 11:11
von Annabeth Chase (gelöscht)
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Es ging alles ziemlich schnell und wie wir feststellen mussten hatten sich auch hier schon wieder der eine oder andere Untote verirrt. Aber den Gestiken und dem was ich verstehen konnte zu folge, hatte niemand einen Schlüssel für diese Tür. Vermutlich nur eine Idee wie man diese vorübergehend sichern konnte. Trotzdem nickte ich @Sebastian Stone zu als er mir unmissverständlich ansagte das ich seine Wasserflasche behalten konnte. Das erleichterte mich ein wenig. Er schien jedenfalls einen Überblick zu haben, was wohl mit ein Grund war wieso ich ihnen noch gefolgt war. Leise schnaufte ich vor mich her und sah mich noch einmal um.
Scharf sog ich die Luft danach ein als @Maximilian Stone einem der verirrten Untoten den Schädel einschlug. Gewalt war nicht unbedingt das was ich am Besten konnte, aber die Situation ließ wohl gerade nichts anderes zu. Die beiden Männer unterhielten sich ziemlich schnell, sodass ich Schwierigkeiten hatte ihnen gänzlich zu folgen und es irgendwann aufgab. Stattdessen widmete ich mich wieder der Umgebung und zog doch wieder das schmale Messer hervor. Ein geringer Schutz, aber immer noch besser als gar keine Waffe.
Ein für mich unbemerktes Donnergrollen kündete einen ziemlich starken Sturm an. Ich bemerkte lediglich das Zucken einiger Blitze, die in der Gegend aufleuchteten. Das versprach wohl eine kurze Nacht zu werden. Wobei eigentlich jede Nacht kurz war. Was den Schlaf betraf auf jeden Fall. Unsere kleine Gruppe brauchte also unbedingt einen Ort der für die Nacht besser geschützt war. Hier waren allem Anschein nach noch Lücken in den Mauern und Wänden in und rund um das Gebäude. Denn als ich hier Carson zusammen geflickt hatte, waren keine Untoten zu sehen. Es wirkte fast so als ob auch diese Dinger Schutz vor dem Sturm suchten.
Der eine oder andere hatte sich wieder hierher verirrt und hatte, so wie es aussah, auch ein paar Freunde dabei. Wie immer hörte ich nichts, aber dafür bemerkte ich das sich etwas auf der anderen Seite der Eingangshalle tat. Ich deutete mit einem ausgestreckten Finger auf die Neuankömmlinge, konnte meinen Blick aber nicht so recht abwenden. Es waren nicht viele, einer für jeden, aber auch ein einzelner konnte schon gefährlich werden. "Da! Da, da, da, da!" Unbeabsichtigt war meine Stimme heller geworden, ein wenig spitzer. Aber wer hatte schon gute Erfahrungen mit Untoten gemacht? Was mich praktisch erstarren ließ war ein ziemlich großer Untoter. Er hatte etwas längeres blondes Haar das ihm leicht ins Gesicht fiel, es aber nicht vollständig bedeckte. Seine Schultern waren breit und kantig, hingen aber mittlerweile einfach nur noch runter. Er schien die Vorhut zu bilden und als er näher kam und ins sperrliche Licht trat, konnte ich erkennen das er um seinen Oberarm immer noch den abgerissenen Stoff trug, der von meinem Ärmel stammte. Etwas dreckiger als zuvor, aber es war deutlich der selbe Stoff. Auch die Wunde an seiner Schulter, die ich genäht hatte, war noch deutlich zu sehen.
Er sah aus wie Carson, nur war er jetzt nicht mehr der selbe. Gegen ihn fühlte ich mich bedränglich klein. Was wohl daran lag das er ungefähr drei Köpfe größer als ich war. Auch wenn das nicht besonders schwer war. Immerhin war ich selbst nicht die Größte. Meine Unterlippe zuckte leicht und irgendwas schien meine Motorik zu blockieren. Jedenfalls verhinderte es, das ich mich wehrte. Ich kannte ihn im Grunde überhaupt nicht, hatte aber jetzt schon Vorbehalte und konnte weder angreifen noch weglaufen. In meinem Kopf rasten alle Gedanken wild umher. Auch wenn die Frage aller Fragen sich immer wieder dazwischen drängte.

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#45

RE: Eingangsbereich

in Erdgeschoss 28.01.2017 16:33
von Maximilian Stone (gelöscht)
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Max versuchte dem ganzen noch Herr zu werden aber es war nicht so einfach. Immer wieder kamen neue Zombies an und das Unwetter wurde so laut das er kaum seine eigene Stimme mehr hörte. Er verstand aber das sein Dad die Mutter beerdigt hatte und darüber war er froh. Als er das aber mal revue passieren lies blieb er stehen und sah zu seinem Dad. Das konnte nicht sein, er hatte ihn gerade volle Möre angelogen. Wie zum Teufel konnte sie beerdigt sein wenn er am Anfang fragte wo sie war? Er konnte seinem Dad aber auch nur kurz böse sein denn er wollte weiter Kay helfen die sich gerade akrobatisch mit einem anderen Zombie in den Haaren hatte. Nein er konnte doch nicht seine liebgewonnene Sklöaventreiberin einfach so ihrem Schicksal überlassen.

Das diese andere taub sei das bekam er dann nun auch mit. Kurz rollte er die Augen zu seinem Dad und schützte dann weiter die beiden Mädels während sein Dad den Plan von Max umsetzte. "Nope, aber jetzt weis ich es. Ich hoffe nur die bringt uns nicht in schwierigkeiten! wie hat die überhaupt solange überlebt wenn die nichts hören kann?" fragte er seinen Dad. Max gefiel es nicht das hier soviel Tot umher lief und das es hier noch nicht geschützt war. Ok daran mussten sie eben dann in den nächsten Tagen arbeiten. Wer Weis vllt würde der Sturm auch einen Baum zum fallen bringen und das Loch durch das er gekommen war, verschließen. Möglich war alles irgendwie.
Die Junge Taube Frau fing dann an wie von sinnen die beiden Männer zu warnen und als Max sich umdrehte sah er auch den Hünen. "Na ganz toll, wehe mein Basy geht bei dem Brocken kaputt!" meinte er genervt und wartete noch etwas bevor er auf diesen losstürmen würde. Hatttte sein Dad nicht etwas von einem Gemeinschaftsraum gesagt? Da mussten sie hin. "Dad! Zeig uns den Raum und dann hoffen wir das diese Riesen dran vorbei laufen" meinte er zu ihm und hoffte einfach nur. Es war eben nicht ganz einfach aber er hatte sich in den Kopf gesetzt diese junge Frau zu schützen. Auch wenn er Kay noch nicht lange kannte, er war sicher das er sie nicht als Zombiefutter verteilen wollte. Er nahm ihre Hand und lief dann seinem Dad hinterher.

@Sebastian Stone
@Annabeth Chase a

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