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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#106

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 25.10.2016 14:02
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

<< Behandlungsräume Gefängnis

Sogleich als sie den Raum verlassen hatten, schnaubte Cassy, um ihren Unmut über sein Verhalten kund zu tun.
“Das war mal wieder nötig, was?“
Darauf erwiderte er aber nichts und zuckte nur unschuldig blickend mit den Schultern, was sie mit einem Augenverdrehen quittierte, auch wenn sie es natürlich nicht gesehen hatte. Musste sie auch nicht, dafür kannte sie den älteren Norris einfach zu gut.
Sie suchten noch eine Weile gemeinsam nach Cable und unterhielten sich über Belanglosigkeiten, ehe sich ihre Wege trennten – sie, um weiter zu suchen und er, um auf Patrouille zu gehen. Es war echt bitter nötig, dass er endlich für einige Stunden, wenn nicht sogar länger, diese Mauern hinter sich lassen konnte. So groß die Anlage auch war, so sehr fühlte er sich dort eingeengt.

Nachdem er sich ansatzweise abgemeldet hatte, war sein Rucksack mit etwas Proviant, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser und Seilen gepackt. Aus der Waffenkammer schnappte er sich eine Axt mit langem Stil und machte sich auf dem Weg.

Kaum hatte Spencer die Mauern hinter sich gebracht, veränderte sich seine vollständige Haltung. Er wirkte geschmeidiger und doch gleichzeitig zierte kein Lächeln mehr seine Gesichtszüge. Vielmehr war er auf seine Umgebung konzentriert und schlich durch die Wälder, die unter anderem an das Gefängnis grenzten.
Heute wagte er sich sogar tiefer hinein, was unter anderem auch daran lag, dass er keinem Beißer begegnete und das war ja insgeheim sein Bestreben. Wo sollte er auch sonst seine Mordgelüste befriedigen, wenn nicht an ihnen.

Sichtlich genervt kam er deshalb auch schließlich an dem alten Kloster an, wo er gelegentlich im Inneren eine Rast einlegte. So auch heute verschaffte er sich auf der Rückseite, versteckt hinter einem hohen Busch, durch ein Bernhardiner großen Loch im Gemäuer Zutritt.
Vor sich hin grübelnd aß er etwas von dem Brot, was er mitgenommen hatte. Dabei dachte Spencer über sein altes Leben nach. Einige Dinge waren im Gegensatz zu jetzt doch besser gewesen, wenn er sich das ehrlich eingestand. Allen voran fehlte es ihm schon, Menschen, die es verdient hatten, unter seinen Opfern zu zählen. Es hatte ihm viel mehr gegeben, als das jetzige Abschlachten von Untoten es je könnte.

Der Braunhaarige seufzte, stand auf und klopfte sich die Hose ab, doch gerade, als er seinen Rucksack geschultert hatte, um weiterzuziehen, hörte er es laut klirren. Es klang wie eine Glasscheibe, die zerschlagen würde.
Seine Muskeln spannten sich zum Zerreißen, als er voran schlich, um dem Geräusch auf den Grund zu gehen. Dabei versuchte er so leise wie möglich zu sein, was sich angesichts der Raumhöhe als fast unmöglich herausstellte. Seine Hand umschloss den Stil der Axt, sodass die Knöchel weiß hervortraten und er durchmaß die Halle, kam am Beichtstuhl vorbei und hielt inne.
Atemzüge.
Er lauschte.
Keuchende Geräusche.
Da war jemand drin. Ein Mensch. Er sah zu Boden. Einige dunkle Flecken säumten den Boden. War das Blut?
Spencer seufzte. So viel zur einsamen Ruhe.
"Du kannst ruhig da raus kommen.", sagte er in einem eher neutralem Tonfall.

@Liv LeFleur


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#107

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 25.10.2016 14:28
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Sie hatte den Mann beobachtet. Der Mann, der mit hoch erhobener Axt durch die Halle schlich, nur darauf bedacht diese irgendwo hinein zu schlagen. Liv wusste, dies war ein Mensch. Doch wusste sie nicht, zu was er im Stande war. Noch nicht... War er hier auf der gleichen Suche wie sie? Nach Nahrung und anderen Überlebenden? Oder wollte er doch nur irgendworan seinen Frust auslassen und morden, vergewaltigen. Egal wen, egal was??

Ihre Luft hielt sie schlagartig an als er vor dem Beichtstuhl zum stehen kam. Ein etwas zu lautes Zittern war zu hören. Er hatte sie erspähen können, keine Frage. Da war Blut am Boden, ihr Blut. Und dann war da ihre Dummheit, ihr Übermut, ihre angeblichen katzenartigen, leisen Geräusche. Fail!
"Ich..ich uhmm..."
Das Zittern in ihrer Stimme konnte sie nicht stoppen und dennoch legte sie ihre rote Hand an das Holz der Tür, schob sie langsam auf und es knarrte.

Der Mann stand direkt davor und ihr Blick ging von unten begonnen an ihm herauf. Ein Rucksack zierte seine Schulter und die Angst in seiner Hand bereitete ihr eine gehörige Angst ein. Er sah etwas grimmig herein, betrachtete sie und das gleiche tat sie auch. Sie beobachtete seine Züge. Was würde er jetzt tun?
"Ich war wohl zu laut.."
Bemerkte sie nun also nur leise und saß nun da vor ihm, auf dem Beichtstuhl wie ein Kind vor dem Pastor, bereit zu beten. Wenn er doch nur etwas sagen könnte. Etwas, was sie wissen ließ, er würde ihr nichts tun. Etwas, was sie aufatmen ließ endlich einen anderen Überlebenden gefunden zu haben.

@Spencer Norris

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#108

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 25.10.2016 15:24
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Fast eine halbe Minute brachte er damit zu, auf eine Reaktion von der anderen Seite der Holztür zu warten. Seine Nerven lagen sowieso schon blank und das mittlerweile hungrige Monster in ihm hoffte inständig, dass sich darin ein Mensch befand, der es nicht wert war, das Gebäude jemals lebendig zu verlassen.
Doch als er die zittrige weibliche Stimme vernahm, presste er schon die Kiefer aufeinander. Sie gehörte eindeutig nicht der Sorte Mensch an, die er getrost auseinander nehmen konnte. Das Monster in ihm brüllte wütend auf, doch er drängte es zurück. Es ging nicht anders.

Die sich langsam öffnende Tür gab den Blick alsbald frei auf eine dunkelhaarige Frau. Ihr Gesicht war schmal wie ihre Gestalt, die in Dienstmädchenkleidung steckte. Anscheinend war sie wirklich eines und war nicht irgendeiner Party entsprungen. Aus ihrem Oberschenkel ragte eine Glasscherbe heraus, die sie sich wohl eingefangen hatte, als sie hier eindrang, so wusste er ja um das verschlossene Tor.
Sie wirkte auf dem Beichtstuhl verloren und in ihren Augen konnte er ihre Angst vor ihm deutlich sehen.

Ganz automatisch ließ er seine Mimik weicher und offener werden und er lehnte seine Axt gegen die nächstgelegene Sitzbank.
"Viel zu laut.", erwiderte Spencer nebenbei ihre Worte und nahm seinen Rucksack vom Rücken. Dann trat er langsam und mit den Handflächen in ihre Richtung weisend auf sie zu.
"Ich kann dir helfen, aber in dem Beichtstuhl ist nicht gerade viel Platz dazu.", erklärte er der Frau sein Vorhaben eher notdürftig, bevor er sie dann einfach auf seine Arme lud und zu eben jener Sitzbank trug, wo er sie absetzte.
Er kniete sich schräg vor ihr und zog seine Rucksack zu sich heran, wo er begann, darin herumzuwühlen.

@Liv LeFleur


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#109

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 25.10.2016 16:04
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Endlich hatte er das scharfe Ding beiseite gestellt und ihre blauen Augen verfolgten die Axt noch eine kurze Weile. Sie fragte sich, ob er das Ding so richtig gekonnt zu schwingen im Stande war. Und ob er sie schon oft benutzt hatte? Denn sie sah beinahe so aus als wäre sie nicht unbedingt neu. Aber was war das schon in der heutigen Zeit?
Sein Blick fiel auf ihre Wunde und Liv biss sich automatisch auf ihre volle Unterlippe. Sie hatte Dummheiten gebaut, war zu laut gewesen und hatte sich zudem auch noch verletzt. Wie blöd konnte man eigentlich sein? Wäre er nicht auch hier im Kloster aufgetaucht, so wäre sie wohlmöglich verblutet, wenn sie das nicht sowieso noch tun würde...

"Das würdest du...?"
Kaum ihre Worte leise ausgesprochen hob er sie an, trug sie auf seinen starken Armen bis hin zur Bank als wäre sie leicht wie eine Feder. Als ihr Hintern auf das kühle Holz traf durchzog ein gleißender Schmerz ihren Schenkel und sie verzog kurz das Gesicht, richtete sich wieder etwas auf.
"Hmmm...ich wollte durch das Fenster und dachte ich wäre schlauer..."
Versuchte sie sich nun zu erklären, bemerkte aber schnell, was für einen Müll sie da erzählte und verstummte. Ihren Kopf neigte sie in seine Richtung als er zu kramen begann.
"Die Scherbe muss raus, oder?"
Klar musste sie raus. Aber Liv wollte es selbst hören bevor sie es glauben oder akzeptieren konnte.
"Und ich wette das tut mindestens genauso weh wie das rein machen, hm?"
Scherze? Jetzt war keine Zeit für Scherze. Sie seufzte, pustete sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Mach es schnell ok?"
Schon klammerte sie sich am Holz der Bank neben ihrem Hintern fest.

@Spencer Norris

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#110

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 00:06
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Er ließ sich kaum aus der Ruhe bringen, während sie drauf los plauderte, was er auf ihre Verletzung und eine Neigung zur Nervosität schob, die sich bei ihr wohl einfach so äußerte. An für sich könnte er darüber die Augen verdrehen, doch er tat es nicht und legte sorgsam das Erste-Hilfe-Set bereit, sodass er schnell nach allem greifen konnte.
"Ja, muss sie früher oder später.", gab er ihr zwischendurch murmelnd die Antwort, von der er wusste, dass die Fremde sie schon längst kannte. Manchmal verstand er es nicht so ganz, warum die meisten Leute diese Art von Bestätigung suchten. Er tat dem Bedanken ab und widmete sich wieder seiner eigentlichen Aufgabe.
Bevor er sich allerdings daran machte, die Scherbe heraus zu ziehen, sah er sich noch einmal die Wunde genauer an, natürlich nicht nur, um deren Schwere fest zu stellen. Ihn faszinierte es natürlich auch, sodass er tief in sich das Monster knurren hörte. Kurz spannte er sich etwas an, um seiner Selbst wieder Herr zu werden und blickte dann zu ihr hoch ins Gesicht.

Spencer nickte langsam, damit die junge Frau sah, dass er verstanden hatte, worum sie ihn bat und ehe sie es sich versah, hatte er nach dem Fremdkörper gegriffen und ihn mit einem Ruck entfernt. Wenige Sekunden später bahnte sich auch sogleich das Blut seinen Weg über ihre Haut, von dessen Anblick er sich losreißen musste, um sie notdürftig zu säubern und einen Druckverband anzulegen.
Dabei ging er mit geschickten mittlerweile blutverschmierten Händen vor.
Erst als Spencer sein Werk vollendet hatte, wanderte sein Blick zurück zu ihrem Antlitz, Schweiß hatte sich auf ihrer Stirn gebildet, was angesichts der Schmerzen eine normale Reaktion des Körpers war.
"Geht es so?", fragte er und musterte jede ihrer Regungen. Um den Anflug an Menschlichkeit in seinen Umgang mit ihr hinein zu legen, griff er nach einer ihrer Hände und drückte diese, was andere schon immer als tröstende Geste empfunden hatten.

@Liv LeFleur


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#111

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 08:37
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Sie hatte seine Mimik beobachtet, seine Gestiken und seine warmen Finger, die ihre Haut nach der Scherbe abtasteten. Zum Schmerz gesellte sich dank der Berührungen schnell ein kleiner Hauch von Freude. Endlich hatte sie jemanden gefunden. Einen echten lebenden Menschen. Einer, der sie weder vergewaltigen, noch ausweiden und den Zombies zum Fraß vorwerfen wollte. Zumindest bis jetzt. Und dann auch noch ein Mann. Sie hatte einen Mann gefunden, der ihr vielleicht endlich ein wenig Schutz und Geborgenheit schenken würde. Liv hatte sich so unendlich einsam gefühlt die letzten Tage, dass es ihr zusehenst schwerer fiel keine Selbstmordgedanken zu hegen. Doch diese waren nun wie weggeblasen. Dank diesem Mann. Und sie hoffte inständig, dass er sie nicht wieder alleine lassen würde. Alleine mit ihren Gedanken.

Der Ruck hatte gesessen und Liv stöhnte auf. Nein, sie schrie nicht. Sie wusste das würde wohlmöglich anderes anlocken, was sie beide nicht brauchen konnten. Sie hauchzte, hielt die Luft an und krallte sich schlagartig an seiner starken Schulter fest. Ihr Kopf fiel vor und sie spürte das Blut fließen. Unaufhörlich, bis er es stoppte und mit einem Druckverband versiegelte wie ein Profi.
"Oh Gott..."
Hauchte sie als der Schmerz langsam nachließ und sie ihre Finger aus seiner Schulter zog, den Stoff seines Shirts dort etwas glatt strich.
"Entschuldige..."
Ihr Blick wagte es hinab auf ihren Schenkel. Die Hose war zerissen und hing nur noch an einem Fetzen an ihrem Bein. Eigentlich könnte sie sich das Stück Stoff auch abreißen. Aber die Arbeit, die er geleistet hatte war gut. Hervorragend um genau zu sein.
"Hast du das schon mal gemacht?"
Fragte sie ihn mit leichter Neugier in den blauen Augen. Ihr Gesicht war noch rot von der Anspannung.

@Spencer Norris

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#112

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 09:31
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Dass die fremde Frau solche Gedanken hegte und sich an seine Anwesenheit klammerte, wie an einem Stück Treibgut auf dem offenem Meer, konnte er nicht erahnen. Ihr Glück, denn er wäre sonst eventuell schnell wieder von Dannen gezogen. Eigentlich brauchte er niemanden, der ihm am Rockzipfel hängte und ihn dauerhaft in diesen Käfig steckte. Den Käfig, den er sich selbst auferlegte. Den Käfig, den sein Vater ihm geschenkt hatte. Manchmal verabscheute er diesen an seinen schlimmsten Tagen, doch es war schon bitter nötig, damit er selbst in ihrer Welt überleben konnte.
Und das hatte er ja bisher mehr oder weniger erfolgreich geschafft.

Kurz dachte er an die Zeit zurück, in der ihm sein Vater viel im Umgang mit sich selbst und dem Monster beigebracht hatte, eher er seine Aufmerksamkeit zu ihr zurücklenkte.
Es war schon etwas beschwerlicher gewesen, ihr Bein zu verarzten, als sich ihre Finger in seine Schultern gebohrt haben, doch er hatte weder etwas gesagt, noch sie dort weggenommen. Eigentlich hatte sie ihm auch dadurch gut vermitteln können, wie stark ihre Schmerzen waren und nun schienen sie auch langsam abzuflauen.
“Macht nichts.“, winkte er ab und prüfte den Verband noch einmal darauf, ob er auch wirklich halten würde, wenn sie sich bewegen sollte, was er fürs Erste aber bezweifelte. Sie wirkte erschöpft und brauchte wohl vorerst Ruhe.

“Gelegentlich.“
Während Spencer das Stück Stoff wirklich abriss und sowohl ihre Hände als auch seine Eigenen daran abwischte, dachte er darüber nach, ob er noch mehr erzählen sollte. Musste er wohl, da er dieses neugierige Blitzen in ihren Augen gesehen hatte. Warum waren alle Frauen nur so von Neugier geplagt? Der junge Mann unterdrückte ein Seufzen und widmete sich seinem Rucksack, wo er zum einen alles wieder verstaute und eine Wasserflasche zu Tage förderte, die er ihr reichte.
“Bevor das Ganze losging, habe ich für die Polizei gearbeitet.“
Womit sie ihr Geld verdient hatte, lag glasklar auf der Hand, weshalb er auch nicht nachfragte.

@Liv LeFleur


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#113

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 10:12
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Sie nickte und sah an sich hinab, nun da ihre Hose nur noch ein halbes Bein hatte und ihre Hygiene sowieso unter dem Scheiß da draußen gelitten hatte, fühlte sie sich unwohl in ihrer Haut. Sie brauchte ein Bad, ein Deo, neue Kleidung und ne ordentliche Menge an gesundem, ausdauerndem Schlaf. Sie musste furchtbar in seinen Augen aussehen. Aber unter Anbetracht der Situation sah er sehr gut aus. Gepflegt, rein...
"Hast du irgendwo Unterschlupf gefunden?"
Fragte sie also nach, hoffte auf eine positive Antwort seinerseits.

Ihre Hand lag noch in seiner und daran stützte sie sich nun hoch, doch fiel sie direkt vor in seine Arme, hielt sich fest als ihr Bein versagte und sie zusammen sackte.
"Shit!"
Presste sie durch ihre Zähne und zischte als sie sich wieder zurück auf die Bank fallen ließ.
"Ausruhen klingt gut...Können wir hier bleiben? Ist es hier sicher?"
Sie war ja schon froh drum nun überhaupt wieder ein Dach über dem Kopf zu haben.
"Polizist? Okay, vielleicht weißt du ja was? Was ist da draußen los? Warum sind die Menschen auf einmal so...so...gefräßig? Was ist passiert?"
Wahrscheinlich Fragen, die ins Leere führen würden, doch ausprobieren konnte man es ja. Sie würde so gerne wissen, ob ihre "Familie" noch lebte. Eine ihrer Haarsträhnen strich sie sich nun aus dem Gesicht und hinters Ohr.
"Oh Mist. Ich hab mich noch garnicht vorgestellt. Ich bin Liv.."

@Spencer Norris

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#114

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 15:23
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Die Flasche wanderte zurück in seinen Rucksack, doch gerade, als er an dessen Stelle etwas zu essen für sie herausholen wollte, stellte sie ihn die Frage nach dem Unterschlupf. Natürlich war es ein leichtes, es an seiner Erscheinung abzulesen, dass er irgendwo ein Dach über den Kopf hatte. Wenn er sie so betrachtete, hatte sie bisher wohl nicht das Glück auf eine feste Bleibe gehabt. Man merkte ihr an, dass es ihr unangenehm war, zumal Spencer viele Schrammen und blaue Flecken an ihr ausmachen konnte.
Er nickte. “Einige Stunden Fußmarsch von hier entfernt.“

Als die Fremde Anstalten machte, sich in eine stehende Haltung zu stemmen, wollte er sie gerade daran hindern, da er sie noch für viel zu schwach hielt, doch da war sie schneller gewesen.
Er schaffte es gerade noch, sich selbst aufzurichten, um sie besser halten zu können, als sie gegen ihn fiel und letzten Endes zurück auf die Bank sank.
Sein Körper hatte sich verspannt und das verschwand auch nicht mehr so schnell, da er sich neben ihr nieder ließ, nachdem er sich sicher sein konnte, dass sie auch sitzen bleiben würde.
“Keine Sorge, hier ist es sicher.“
Bisher war es das zumindest immer gewesen, wenn er sich hier aufgehalten hatte.
“Spencer.“, stellte auch er sich vor und erklärte ihr dann, dass er nicht wusste, wie es dazu gekommen war, dass dieser Viecher plötzlich unter ihnen weilten. “Vielleicht irgendein missglücktes Experiment. Wäre der Menschheit zuzutrauen.“
Er zuckte mit den Achseln und fügte für sie noch hinzu, dass er kein Polizist gewesen war sondern Forensiker.

@Liv LeFleur


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#115

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 26.10.2016 16:11
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Die Wasseflasche hatte sie im Gewusel erst gar nicht wahr genommen, dann aber doch für einen kleinen Augenblick an sich genommen und etwas getrunken. Sie wollte nicht wie eine Ziege kurz vor dem Vertrocknungs-Tod aussehen, also versuchte sie sich mit den Schlücken zusammen zu reißen, auch wenn sie schon einen halben Tag kein fließendes Wasser mehr gesehen hatte ohne verseuchende Leichname in diesem. Und allein das beantwortete ihr bereits ihre Frage, noch bevor er es tun konnte. Er war irgendwo untergekommen, und waren vermutlich noch mehr Menschen. Endlich. Endlich gab es diesen winzigen Hoffnungsschimmer am Horizont.

"Spencer..."
Wiederholte sie seinen Namen leise. So konnte sie ihn sich direkt einprägen und würde ihn wohl nie mehr vergessen.
"Danke."
Sie presste ihre Lippen aufeinander und blickte dann das Brot in seiner Hand an. Ein Brot! Oh mein Gott. Essen! Wie lange hatte sie schon nichts festes mehr zu sich genommen?
"D...darf ich?"
Sie wusste ja nicht, ob er es herausgenommen hatte, um es selber zu essen, oder aber für sie. Doch er nickte und gab ihr das Essen, wo sie auch direkt von kostete. Okay, jetzt wirkte sie wahrscheinlich wie besagte Ziege. Aber das war ihr egal. Er war ihr Retter. Ein Essen bringender, ärztlich versorgender und absolute Hoffnung schenkender Retter.

"Danke.."
Wie oft hatte sie sich jetzt schon bei ihm bedankt? Aber so war es nunmal. Er war ihr Held.
"Wir können auch teilen."
Sie riss etwas ab und reichte es ihm zurück. Schließlich war sie nie so gewesen, dass sie alles für sich behielt. Selbst wenn man es ihr schenkte plagte sie meist das schlechte Gewissen so sehr selbstsüchtig zu wirken, dass sie lieber teilte. So war Liv schon immer.
"Spencer...?"
Fragte sie irgendwann als sie eine Weile schwiegen und aßen.
"Nimmst du mich dahin mit, wo du herkommst?"

@Spencer Norris

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#116

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 28.10.2016 00:59
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Er hatte ihr natürlich die Zeit gelassen, zu trinken und dabei auch gar keinen Gedanken daran verschwendet, wie viel sie in welcher Zeitspanne zu sich nahm. Es war ihm auch schlichtweg egal, Hauptsache sie tat es überhaupt, was ihm natürlich auch hätte egal sein können, wenn ihm da nicht eine kleine mahnende Stimme gesagt hätte, dass man Damen nicht verdursten ließe.
Ja, Vater, hatte er im Stillen gedacht und sie aus dem Augenwinkel gemustert, während seine Hände im Rucksack am wühlen waren.

Ihr Blick lag natürlich wie hypnotisierend auf dem Brot, welches er für sie zwischen den anderen Dingen heraus fischte. Sein Nicken war die einzige Antwort auf ihre Frage, ob es wirklich für sie sei. Dabei hatte sich seine Stirn etwas kraus gezogen. Diese Frau war eindeutig merkwürdig. Liv machte auf ihn den Eindruck, als sei der Realität etwas entrückt. Tollpatschig und unsicher war sie auf jeden Fall.
Die Spur von der anfänglichen Furcht, die er zuvor noch in ihren Augen hatte sehen können, war wie weggeblasen. Es war schon merkwürdig, wie sehr einige Leute doch Vertrauen zu ihm fassen konnten, wie sehr er sei doch tauschen konnte. Ein schlechtes Gewissen hatte Spencer dabei nicht, auch nicht für die ganzen Leichen, die sich in seinem Keller wohl schon stapeln mussten.

Er wischte die Erinnerungen beiseite und war wieder mit voller Aufmerksamkeit bei ihr. Musste er auch, da sie ihm die Hälfte des Brotes zurück in die Hand drückte. Ein schmallippiges Lächeln zog seine Mundwinkel ein kleines Stückchen nach oben und obwohl er ja schon etwas im Magen hatte, aß er es schweigend auf. Auch die Dunkelhaarige sagte eine zeitlang nichts mehr und schon beinahe konnte er ihre Anwesenheit und Nähe ertragen. Beinahe eben.

"Du kannst gerne mitkommen." Womit er sich wohl eine anstrengende Rückreise eingebrockt hatte, aber was würde seine Schwester von ihm denken, wenn sie es wissen würde, dass er eine arme Frau einfach sich selbst überlassen hatte. Ganz gewiss würde sie nicht mehr mit ihm sprechen, oder gar ihr Temperament an ihm auslassen.
"Vorerst solltest du dich aber etwas ausruhen. Bis dorthin ist es schon ein ganzes Stück zu laufen."

@Liv LeFleur


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#117

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 28.10.2016 14:31
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Sie nickte nun, willigte ein, dass sie sich tatsächlich ausruhen musste bevor es weitergehen würde. Und das nicht nur mit einem Gang ins leere. Nein, sie würde endlich irgendwo hin kommen, wo es vielleicht warm war, wo andere Menschen waren. Wo es Nahrung und etwas zu trinken gab. Wo es vielleicht eine Möglichkeit gab sich zu reinigen, zu waschen oder gar zu duschen. Endlich kam Liv nach all den Schritten rückwärts einen Schritt voran. Dank Spencer.
"Sind da viele Menschen, wo du herkommst?"
Jetzt kamen die Fragen zurück und sie drehte sich in seine Richtung, nicht ohne kurz das Gesicht zu verziehen dank ihrem schmerzenden Oberschenkel.
"Und wie ist es dort so? Und...bist du auf Beißer getroffen auf dem Weg hierhin? Hast du gejagt?"
Sie fragte sich kurz warum er dem gut behütetem Ort gewichen war und hier statt dort in Sicherheit zu bleiben.

Ihr Blick ging durch das Kloster, die hohen Mauern und das eingeschlagene Fenster, wo immer noch etwas Blut von ihr klebte. Ob das die Viecher riechen könnten?
"Sollten wir mein Blut weg wischen?"
Abermals versucht sie aufzustehen, doch schon war ihre Hand wieder bei Spencer. Sie schaffte es einfach nicht und sackte zurück auf die Bank.
"Ich glaub ich bleibe einfach hier sitzen."

@Spencer Norris

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#118

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 31.10.2016 22:07
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Er hätte laut seufzen können, als er daran dachte, dass er jetzt schon längst auf dem Rückweg sein könnte,, doch nun hing er hier fest, bis sie fit genug sein würde, um es bis zum Gefängnis zu schaffen. Wenn er seiner inneren Uhr trauen konnte, würden sie wohl die Nacht hier bleiben müssen, denn es würde bald dämmern und dann war es dort draußen sehr gefährlich. Zwar begrüßte er diesen Gedanken, sich bei Dunkelheit zwischen den Bäumen hindurch zu bewegen und diesen Dingern die Köpfe abzuschlagen, doch mit ihr an den Hacken war das schlichtweg unmöglich. Sie wäre im Weg, er müsste auf sie aufpassen und das war hier in dem Kloster viel leichter zu bewerkstelligen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.
Einen Moment genoss er die Stille zwischen ihnen beiden, doch dann schienen die Fragen nur so aus ihr herauszuschießen, was es ihm erschwerte, die Ruhe zu bewahren. Dennoch wirkte er nach wie vor so, als würde ihn nichts erschüttern können, Er musterte sie aus dem Augenwinkel und begann ihre Fragen der Reihe nach zu beantworten.
"Dort wohnen schon einige Überlebende, wie viele kann ich aber nicht sagen, da dort dauernd Durchreisende beherbergt werden." Zuckt mit den Achseln. "Dort lässt es sich aushalten." Gerade so.
Spencer lehnte sich zurück und fuhr sich durch das Haar.
"Bis ich auf dich traf, bin ich niemandem begegnet, aber das heißt natürlich nichts..."
Er hoffte es zumindest, was ihm nun wirklich ein leises Seufzen entlockte.
"Eigentlich bin ich auf Patrouille."
Was er in Wahrheit außerhalb der Mauern machte, war nicht unbedingt ein Fakt, den er ihr anvertrauen wollen würde, den er allgemein auch nur für sich behielt.
Sein Blick wanderte zu ihren Blutflecken auf dem Marmorboden, als sie davon zu sprechen begann. Zwar war er sich nicht unbedingt sicher, ob sie es riechen konnten, doch es wäre nicht das Schlechteste, sich darum zu kümmern. Er stand auf, nachdem er sie zurück auf die Bank gedrückt hatte. Liv sah wirklich sehr ausgelaugt aus und er fragte sich, wie sie es bis hierher geschafft hatte bei der Konstitution. Ein bisschen erstaunlich fand der älteste Norris es schon, doch nun machte er sich daran, sich um das Blut zu kümmern, doch anstatt es wegzuwischen, suchte er nach Kerzenwachs und Asche, um den Duft damit etwas zu überdecken.
Danach kam er zurück zu der Dunkelhaarigen und gab ihr nochmals die Wasserflasche.
"Wir sollten über Nacht hier bleiben. Wenn sie niemand gefunden hat, dürften hier noch irgendwo Stoffdecken sein."

@Liv LeFleur


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#119

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 02.11.2016 08:52
von Liv LeFleur (gelöscht)
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Dennoch ließen sie seine Worte etwas aufatmen. Er hatte keine Beißer auf dem Weg hierher gesehen. Somit waren dort vielleicht auch nicht so viele unterwegs. Es würde ihr also eventuell genug Zeit geben, um auch in dem morgigen Zustand zum Unterschlupf zu gelangen. Zudem hatte sie, wie sie es sich irgendwie ausmalen konnte, einen erfahrenen Jäger bei sich, der ihr Deckung geben konnte. Und wenn sie tief in sich hinein sah, so stellte sie sich manchmal genau die gleiche Frage. Wie hatte sie es nur so weit schaffen können ohne gebissen, getötet oder schlimmeres worden zu sein?? Ja, denn Liv war nie eine physische Kämpferin gewesen. Sie konnte weder mit Waffen, angefangen vom kleinsten Messer bis hin zur Schrotflinte, umgehen, noch konnte sie großartige Kampfkünste anwenden. Eigentlich wäre sie somit ein gefundenes Fressen für all das Böse da draußen gewesen. Aber sie war schlau, hatte Grips, konnte hervorragend klettern und passte in die kleinsten Verstecke. Also naja, bis zur heutigen Verletzung war sie echt gut davon gekommen.

Sie hatte ihn beim weg wischen beobachtet und dabei festgestellt, wie gut er gebaut war. Er trainierte bestimmt hart und viel. Vielleicht weil einem in solch einer Zeit auch nichts anderes blieb. Vielleicht um sich abzulenken und vorzubereiten auf das, was draußen lauerte. Als er zu ihr zurück kam trank sie schnell einen Schluck vom Wasser, welches er ihr gereicht hatte, damit er nicht mitbekam, dass sie ihn anstarrte. Zudem war es ihr peinlich. Wie lange hatte sie schon keinen Mann mehr in ihrer Nähe gehabt? Wow, zu lange her...

Siehe da, Decken waren tatsächlich noch in den hölzernen Schränken irgendwo ganz oben zu finden. Spencer hatte sie heraus geholt und zu einer Liegewiese im hinteren, etwas wärmeren und geschützteren Bereich des Klosters ausgebreitet. Eine der Decken hatte sie um sich gelegt und dennoch fror sie als sie sich hinlegte...Zitternd drehte sie sich zu ihm herum. Spencer saß hinter ihr und bewahrte einen Sicherheitsabstand zwischen ihnen. Er schien Wache zu halten.
"Möchtest du nicht etwas schlafen? Du meintest doch wir sind hier sicher."
Murmelte sie leise und lauschte der Stille. Nichts weit und breit. Kein Kratzen, kein Stöhnen oder schlurfen. Sie waren sicher, tatsächlich...für heute Nacht.
"Komm...vielleicht wärmst du mich etwas..."

@Spencer Norris

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#120

RE: Kellergewölbe

in Kellergeschoss/Geheime Tunnel 03.11.2016 23:50
von Spencer Norris | 126 Beiträge
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Waffen eine Axt

Sie hatten beide ihren eigenen Gedanken nachgehangen und er war sogar mittlerweile dazu übergegangen, ihre bloße Anwesenheit in seiner Nähe einfach zu akzeptieren. Er kam ohnehin nicht mehr drum herum und würde sie auch zum sicheren Zufluchtsort bringen, so wie es sich für jeden "Normalen" gehörte und seinem Vater gefallen würde. Würde er dann wieder seiner Wege ziehen können? Spencer bezweifelte es. Dieser Bekanntschaft konnte er sich nicht mehr entziehen, da er wohl einen hohen Stellenwert für Liv einnehmen würde. Zu verdenken war es ihr ja auch nicht. In diesem Moment musste er einfach wie der Prinz auf dem weißen Pferd wirken, hatte ihr Nahrung gegeben, ärztliche Hilfe geleistet und würde ihr Geborgenheit bringen. Das schaffte emotionale Nähe, zumindest von ihrer Seite aus. Er war da ja nur irgendwie mit hinein gerutscht, so wie es zurzeit irgendwie immer der Fall war. Frauen...

Nachdem sie noch einen Zug aus seiner Flasche genommen hatte, trank er auch noch ein bisschen etwas, ehe er sie zurück in seinen Rucksack wandern ließ. Danach machte er sich daran, die Decken zu holen. Da er wusste, wo er sie zum letzten Mal gesehen hatte, konnte er gezielt auf das Schränkchen zuhalten und schleppte so viele Decken heran, wie er tragen konnte.
Eine davon legte der Braunhaarige um ihre Schulter, während er dicht bei der Bank und vor allen Dingen dicht bei seiner Axt das Nachtlager für sie auf. Es würde sich zwar nicht wie auf Wolken anfühlen, aber Hauptsache, die Kälte würde etwas fern gehalten werden.
Gefühlt sorgsam half er ihr dabei, sich dort hinzulegen und deckte sie richtig zu, ehe er sich zurück auf die Bank setzte, von wo aus er bei eventueller Gefahr sofort eingreifen könnte, obgleich er die Wahrscheinlichkeit, hier angegriffen zu werden, sehr gering einschätzte.

Seine Stirn warf Falten, als er ihre Worte vernahm, er müsse doch auch schlafen wollen und könne sie wärmen. Einige Momente verstrichen, in denen er nichts sagte und sie einfach nur anschaute. Er dachte darüber nach, ob er das könnte, sie so arg dicht bei sich zu haben, womöglich seine an ihrer Haut. Allerdings hatte er wohl keine Wahl. Früher oder später würde auch sein Körper seinen Tribut fordern und kalt würde ihm auch bald werden. Auch wenn es ihm nicht gefiel, so richtete er sich auf und legte sich zur ihr unter die Decken. Dabei zog er sie vorsichtig in seine Arme und rieb an einem ihrer Oberarme auf und ab, um etwas Wärme zu erzeugen, dennoch wurde diese Bewegung sehr bald etwas träge, aber schlafen würde er erst können, wenn sie ins Land der Träume abgedriftet sein würde.

@Liv LeFleur


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