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Washington ist eine gefallene Stadt. Amerika ein gefallenes Land. Seit 15 Monaten ist die Welt eine einzige Todesfalle. Die Toten haben sich erhoben, die Lebenden müssen sich verstecken. Glaubst du, dass du zu den wenigen Glücklichen gehören wirst, die überleben können? Hast du das Zeug, das dich zum Survivor macht? Wirst du letztlich zu einem der vielen untoten, verwesenden Gesichtern oder kannst du dich behaupten?

Dead World ist ein FSK 18 geratetes RPG, welches seit 3 Jahren seine Spieler in die gefährliche, postapokalyptische Welt im Jahr 2015 rund um Washington D.C. führt. Hier geht es zu den Kolonien!
Das Gefängnis ist überrannt. Die Untoten haben sich der Mauern bemächtigt und diejenigen, die sie ihr Zuhause genannt haben, mussten fliehen. Aber das Glück im Unglück führte dazu, dass sich die Gruppe in einer Wohnwagensiedlung niederlassen konnte.
Der Anführer des Asylums ist auf Mission verschollen. Die Kolonie weiß noch nicht, dass er nicht wieder kehren wird. Die Lebensmittel sind knapp, ihre Mauern nur provisorisch repariert.
Juli - August 2015. Ein heißer Sommer, der schon einmal mit einem heftigen Gewitter überrascht hat.

Die Sonne bestimmt in der Region das Wetter, doch hin und wieder kann es zu Unwettern kommen. Die Höchsttemperaturen steigen bis auf 36 Grad am Tag und 24 Grad in der Nacht an.

Wir empfehlen Lichtschutzfaktor 50!

#76

RE: Außenbereich

in Außenbereich 05.08.2016 19:06
von Aria Nolan (gelöscht)
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Seiner Wiederrede musste sie recht geben. "Ja so meinte ich das nicht. Wenn es sein muss benutze ich schon Waffen aber äusserst selten okay?" versuchte sie sich zu rechtfertigen, obwohl sie das eigentlich nicht musste. Es wiederstrebte ihr einfach zu töten, selbst in dieser üblen Zeit. Sie hörte ihm wieder zu und nickte dann. "Nein siehst du ganz richtig es gibt echt keinen Grund mich hier kalt zu machen" sagte sie beinahe etwas erleichtert. Sie würde ihm bestimmt auch keinen Grund dazu geben denn sie mochte ihr Leben trotz allem und wollte noch etwas länger leben. Sein Blick war wieder so ernst und sie fragte sich wann er wohl zuletzt gelacht hatte. Aber vielleicht würde sie es ja schaffen ihn mal wieder etwas heiterer zu stimmen.
Aria wusste schon wieso sie sich das Lachen verkniff. Soviel Menschenkentniss hatte auch sie um zu ahnen, dass ihm das gerade nicht gefallen hätte. "Ja ja schon okay Officer" meinte sie ironisch und hob kurz die Hände hoch. Wenn er so gerne recht behielt sollte er das tun, sie würde auf jedenfall nichts an sich ändern. Sie redete gerne und liebte es sich mit anderen zu Unterhalten. Okay er war nicht gerade sehr gesprächig aber das konnte sich ja noch ändern. Sie hatten einfach einen schlechten Start.
Dass sie ihm nachlief schien ihn dann doch etwas zu empören aber Aria war das egal. "Ich werde nicht gehen. Beruhig dich, ich werde einen Sicherheitsabstand halten okay?" fragte sie erwartete aber keine Antwort. Sie liess sich nicht abwimmeln auch wenn er gerade ziemlich entschlossen schien. Auch von seiner nun lauteren Stimme liess sie sich nicht einschüchtern. Wenn Aria sich was in den Kopf gesetzt hatte, setzte sie es nunmal durch.
Nachdem sie ihn in Sicherheit gezogen hatte, schien er aber keinesfalls dankbar zu sein. Denn er sah sie wieder mal genervt an. Nun wurde auch sie ernst. Für sie war das kein Spass. "Was verstehst du daran nicht das ich nicht gehen werde? Ich irre seit Monaten alleine rum, hast du das Gefühl ich werde das noch länger machen? Nein! Du musst dich also wohl oder übel an mich gewöhnen oder mich umbringen" sagte sie entschlossen. Aria war überzeugt, dass er sie nicht umbringen würde. Sie enfernte sich etwas von ihm, setzte sich auf eine der Bänke im inneren und sah sich ein wenig um. Schlafen würde sie bestimmt nicht, sie hatte nämlich keine Lust, dass er einfach so verschwinden würde.
@Jermaine Davis

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#77

RE: Außenbereich

in Außenbereich 07.08.2016 13:39
von Jermaine Davis (gelöscht)
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Als ob es mich interessierte, mit was sie sich tatsächlich zur Wehr setzte. Es sollte mich nicht kümmern und das tat es wahrlich auch nicht. Wenn sie glaubte, mit ihren Fäusten und Beinen überleben zu können und das auch noch auf Dauer, dann war das eben schön für sie. Für mich jedoch war das sicherlich kein Grund, um jetzt hier eine Party für sie steigen zu lassen. Ich gab ein kurzes Nicken von mir. "Gut", sagte ich knapp. Sie konnte für sich auch nur hoffen, dass sie mir auch nie irgendeinen Grund liefern würde, um sie letzten Endes doch noch töten zu müssen.
Was ging in diesem Mädchen eigentlich vor, zu glauben, ihre Anwesenheit wäre hier willkommen? Was verstand sie nicht daran, dass ich nichts von ihr wissen wollte? Sie war ziemlich hartnäckig. Aber dann sollte sie sich jemand anderen suchen, der ihr Geplapper zu schätzen wusste. Na, da konnte ich ihr nur viel Glück wünschen, denn ich war mir ziemlich sicher, dass es kaum jemanden gab, der das auch wirklich tat. War ja kaum auszuhalten, wie viel sie reden konnte und selbst wenn es ihr nicht so vorkam, für mich war das schon eindeutig zu viel. Was wohl auch daran lag, dass ich sowieso schon seit Wochen so gut wie keine Menschenseele auf meinem Weg getroffen hatte. Bewusst. Denn ich wollte nur ungern gezwungen sein, mich jemanden anzuschließen. Ich war so gut wie immer schon, seit Ausbruch der Seuche, alleine zurecht gekommen und das hatte sich auch nach dem Tod meiner Schwester nicht geändert.
Ich antwortete nicht mehr auf ihre Frage. Sicherheitsabstand ja oder nein, Fakt war, dass das noch zu dicht war. Egal, wie viel Abstand sie auch nutzen wollte. Okay, es war vielleicht von mir auch etwas heftig, sie rauswerfen zu wollen, denn genau genommen gehörte das Kloster hier auch nicht mir und ich hatte kein Anrecht darauf. Aber das war mir egal. Ich wollte einfach niemanden hier haben. Vielleicht würde ich mich auch einfach davonschleichen, sobald sie eingeschlafen war, wenn ich sie anders nicht los wurde. Und irgendwann musste sie ja schließlich schlafen.
Wir befanden uns nun im Inneren des Klosters, wo ich mich an die Wand neben dem Fenster lehnte. Als ob wir hier vollkommen in Sicherheit waren. Aber für den Anfang war das immerhin besser als nichts. "Da bevorzuge ich die letzte Variante vielleicht doch", gab ich kühl von mir, als sie mir wirklich die Wahl lassen wollte, mich an sie zu gewöhnen oder sie umzubringen. Aber ich glaubte sowieso nicht daran, dass sie das auch nur annähernd ernst gemeint hatte. Dann sah ich sie etwas angesäuert an. "Pass mal gut auf: Ich bin in den vergangenen Wochen ziemlich gut ohne irgendjemanden klar gekommen und ich habe auch nicht vor, das irgendwie zu ändern. Wieso suchst du dir nicht jemand anderen, dem du auf den Sack gehen kannst? Die Beißer würden sich über deine Gesellschaft sicher freuen." Okay, vielleicht etwas fies, aber das war mir in dem Moment auch ziemlich egal. Wenn ich sie nicht anders los wurde, musste es eben auf die harte Tour sein und selbst dabei glaubte ich kaum, dass ihr das wirklich nah gehen würde.

@Aria Nolan

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#78

RE: Außenbereich

in Außenbereich 09.08.2016 13:35
von Aria Nolan (gelöscht)
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Er hatte gefragt also gab Aria eine Antwort. Ob diese ihn dann interessierte oder nicht war ihr mehr oder weniger egal. Auch ob er ihr glaubte, sollte ihr eigentlich gleichgültig sein. Schliesslich hatte sie so lange Zeit überlebt und dass hiess dass es so falsch gar nicht sein konnte. Er schien ihre Antwort auf jedenfall mal zu akzeptieren. Was blieb ihm aber auch anderes übrig? Aria sah nicht wieso er je einen Grund haben sollte sie zu töten, sie war nett, gesellig, alles was man sich wünschen konnte. Was man von ihm nicht behaupten konnte. Aber trotzdem wählte sie seine Anwesenheit lieber als keine. Aria war sich sicher, sie würde ihn schon noch weich bekommen. Und wenn nicht würde sie wohl mit seiner griesgrämigen Art leben müssen. Alles lieber als wieder alleine umherzulaufen fand sie zumindest. Das ihm das ganze nicht gefallen könnte, war ihr dabei recht egal.
Da er Aria keine Antwort mehr gab, nahm sie das ein wenig als eine stille Zustimmung. Das ihm dieser Ort hier nicht gehörte, wollte sie eigentlich noch erwähnen doch es war ihr vor lauter Beissern entfallen. Aber er schien es ja selber eingesehen zu haben. Es waren üble Zeiten, da würde auch ein Stück Papier welches einen Besitz rechtfertigte nicht helfen. Also machte sie es sich mit etwas Abstand bequem. Sie wollte es ja nicht übertreiben und seine eh schon gereizte Stimmung noch mehr anstacheln.
Während Aria sich umsah, hörte sie seine Antwort, entgegnete darauf aber nichts. Er würde sie schon nicht umbringen sonst hätte er es doch längst getan als er die Gelegenheit dazu hatte. Bei seinen nächsten Worten, glitt ihr Blick wieder zu ihm und sie sah wie genervt er immer noch aussah. Sie hörte ihm zu und er machte nun mehr als deutlich dass er sie hier nicht haben wollte. Irgendwie traffen diese Worte sie nun schon ein wenig. Sie biss sich auf die Unterlippe und sah weg. "Welch ein origineller Spruch, hast du das Gefühl das hätte ich noch nie gehört" antwortete sie nun selber etwas kühl. Er war nicht der Erste der sie nicht dabeihaben wollte. Sie kannte das. Und doch tat es immer wieder etwas weh, es dann so gesagt zu bekommen. Sie verstand nicht was die Seuche mit den Leuten gemacht hatte. Statt zusammenzuhalten, drifteten sie alle mehr und mehr auseinander. Sie schluckte noch einmal ehe sie ihn nochmal ansah. "Es ist mir egal was du denkst" fügte sie noch hinzu. Dann kramte sie in ihrer Tasche nach ihrem Block und dem Bleistift, der wohl bald das zeitliche segnen würde und begann zu zeichnen. Es hatte ihr schon immer geholfen wenn es ihr nicht gut ging. Ausserdem musste sie wach bleiben und mit dem Typen zu reden schien keine grosse Alternative zu sein.
@Jermaine Davis

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#79

RE: Außenbereich

in Außenbereich 17.08.2016 22:09
von Jermaine Davis (gelöscht)
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Klar hatte ich sie vielleicht gefragt, aber vielmehr hatte ich auch eigentlich keine Antwort erwartet, wenn ich ehrlich war. Ein kurzer Gedanke schoss mir durch den Kopf. Wenn sie mich nervte oder mir zu viel redete, dann hätte ich durchaus einen Grund, sie vielleicht doch noch umzubringen. Ich konnte keine Quatschtanten gebrauchen. Wirklich nicht. Ich musste auf jeden einzelnen Laut achten können und mich konzentrieren, um nicht irgendwie aus dem Hinterhalt noch erwischt zu werden. Wenn ich also dann auf einmal jemanden an meiner Seite hatte, der die ganze Zeit ohne Punkt und Komma redete, dann konnte das gefährlich werden. Aber offenbar interessierte das dieses Mädchen nicht, sodass ich eben dafür sorgen musste, sie irgendwie wieder los zu werden. Nur das Wie war hier offenbar die große Preisfrage.
Als ob ich gereizt war. Und selbst wenn ich es wäre, hätte ich sicherlich auch meine guten Gründe dafür. In Zeiten wie diesen konnte man ja auch durchaus nicht anders drauf sein. Ich hatte quasi alles verloren, wie viele andere sicher auch. Manche machten dann einfach weiter, indem sie irgendwie ihre Gefühle zurückschraubten und manche wurden aggressiv. Ich gehörte offenbar zu beiden Seiten.
Vielleicht sollte ich die Kleine nun doch den Beißern zum Fraß vorwerfen, die ich draußen immer noch herumstreuern hörte. Auch nach so vielen Monaten noch überkam mich ein unangenehmer Schauer, wenn ich diese Geräusche hörte. Am liebsten hätte ich jeden einzelnen nach und nach abgeknallt und selbst dann würde meine Wut und mein ganzer Frust nicht verschwunden sein, das wusste ich. Ich grinste kurz, jedoch erreichte dieses Grinsen nicht meine Augen. "Dann wird ja etwas dran sein, wenn du das schon so oft gehört hast", erwiderte ich nur. Dass ich damit irgendwelche von ihren Gefühlen verletzt haben könnte, daran dachte ich nicht wirklich, wenn ich ehrlich war. Sie sah zumindest nicht so aus, als könnte man sie mit irgendwelchen Worten treffen, höchtens mit einer Waffe. "Sicher, dass es dir egal ist?", fragte ich, winkte aber schnell wieder ab und schüttelte den Kopf. "Vergiss es, ich will es eigentlich auch nicht wissen", fügte ich dem also noch hinzu und sah wieder hinaus aus dem Fenster, um die Lage zu überblicken. Verdammt, das waren so viele und ich war mir ziemlich sicher, dass sie uns riechen konnten.
Ich wandte mich dann wieder meiner "Begleitung" zu und sah, wie sie etwas zeichnete, wobei ich eine Augenbraue hob. "Dein ernst jetzt? Wie kannst du gerade in dem Moment ans zeichnen denken? Wir müssen hier irgendwie raus", erklärte ich ihr. Okay, ich hatte jetzt von wir gesprochen, auch wenn ich sie gerne eiinfach sitzen gelassen hätte. Aber das konnte ich auch nicht tun. Wenn wir jedoch hier rauskamen, würde ich mir schon etwas einfallen lassen, wie ich sie los wurde. "Oder wir gehen da jetzt raus und knallen einen nach dem anderen ab, um diesen Unterschlupf zu sichern", stellte ich eine weitere Überlegung an, obwohl es mir doch ziemlich Zuwider war, mit einem Kind ums Überleben zu kämpfen.

@Aria Nolan

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#80

RE: Außenbereich

in Außenbereich 19.04.2017 17:03
von Calum Melvin (gelöscht)
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<<<Flure

Während der junge echten Mut und vor allem echtes Geschick mit seiner Klinge bewies antwortete Andrew ehrlich auf Lockenkopfs Frage. "Dann haben wir uns wohl beide nicht geirrt und kennen uns. Und ich denke das wir beide vielleicht sogar mehr miteinander zu tun hatten als wir dachten. Denn wenn du sie vertreten hast, dann hast du entweder von dem ganzen Scheiß der dort passiert ist gewusst und es befürwortet das man diese Patienten die verseucht waren zu uns lässt oder du hast versucht die Klinikleitung davon abzubringen. Ich selbst kann mich nicht mehr erinnern in welchem Zusammenhang wir uns getroffen haben. Letzten endes spielt es aber auch keine Rolle mehr würde ich sagen denn vorbei ist vorbei und von daher eh uninteressant" meinte Cal und legte dann dem jungen @Ryan Thieriot die Hand auf die Schulter "Reife Leistung wenn ich nicht wuüßte wie alt du bist dann hätte ich dich für mindestens 20 geschätzt deinem können nach zu urteilen. Denn so kämpfen nicht viele Menschen. Und was die Sachen mit den generatoren betrifft gute Idee wir sollten in einem der alten Nebengebäude nach schauen oft wurde sowas ja außerhalb gelagert wo Maschienen standen oder so. Denn m Keller war ja nichts zu finden." Kzr schaute er seine Gefährtenan, schulterte seine Tasche und verließ dann den Raum in dem sie gewesen waren und rief über seine Schulter das sie erst noch andere Räume durchsuchen sollten. Doch da wurden sie was irgendwelche Erwartungen bzgl Schäzte oder so betraf derbst enttäuscht, überall lagen nur Leichen oder ähnliches und Müll und Steine so dass sie auch hier keine Ruhestätten fanden.

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit trat Calum wieder ans Tageslicht und streckte sich der nassen aber doch klaren Luft entgegen "herrlich was ein Sturm so alles hinbekommt. Die Luft fühlt sich richtig gereinigt" er sah seine Begleiter an und lehnte sich an einen Mauervorsprung um ein wenig diesen Moment auskosten zu können.Es waren die kleinigkeiten die das Leben verschönerten und erleichterten. Es waren Dinge wie Luft und Licht und frische die einem umgaben. Cal genoss es gerade einfach dazustehen und die Feuchte der Mauer durch seine Kleidung zu spüren und es war ihm sogar egal das er keine saubere Kleidung dabei hatte. ER genoss es gerade hier mit zwei fremden zu stehen deren Namen er zwar wusste die aber dennoch unbekannt und fremd waren. Das einzige was sie zusammen schweißte war der tod der ihnen permanent im Nacken saß und ihnen alles abverlange was ein Mensch leisten musste um zu leben. Leben.... was bedeutete das derzeit? Für Calum bedeutete es gerade einfach hier zu stehen und zu genießen.

Sein Blick wanderte nach einer gefühlten Ewigkeit von Andrew zu Ryan und zurück und ein räuspern entwich seiner Kehle. "Wir sind ja nun schon was länger beisammen zumindest was die Stunden angeht. Habt ihr noch Angehörige oder Freunde die ihr sucht oder wo die Hoffnung besteht das sie Leben?Denn um es mal auf den Punkt zu bringen alleine umher wandern ist scheiße und da wir uns ja irgendwie gut zusammenraufen könnte man ja erstmal zusammen weiterziehen und schauen was wir oder wen wir noch so finden? Ich habe kein wirkliches Ziel außer nach meiner einstigen Partnerin zu suchen und diese hoffentlich lebend zu finden.Was meint ihr?" Dann könnten wir nämlich gezielt eine Reise oder nächste Etappe vorbereiten zumindest mit den Dingen die wir hier so haben und finden undnser Überleben erstmal sichern" fragend schaute er von einem zu anderen und war auf die Antwort und REaktion gespannt

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#81

RE: Außenbereich

in Außenbereich 24.04.2017 07:24
von Ryan Bohen (gelöscht)
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Das Gespräch der beiden Älteren bekam ich kaum mit, im Rausch nach Blut und Tod war der Tunnelblick einfach zu dominant um auf Dinge wie Probleme von Anderen einzugehen. Erst als der Letzte seinen Kopf verlor und ich mich zu ihnen umwand bemerkte Ich die Veränderung.Das Nicken des Anwalts quittierte Ich mit einem unbeholfenen Lächeln und einem Kratzen meines Nackens. Die Antwort das mein Bruder und Ich schon beinahe dahingezüchtet wurden würde wohl nur ein leeres Lächeln provozieren "In meiner Familie gehörte das zu den Standards ... keine Ahnung hatte sich wohl einfach über die Generationen eingebürgert." beendete Ich sinngemäß. Naja es war ja nicht ganz gelogen, trotzdem warf Ich dem Lockenkopf einen beinah Pikierten Blick zu "Also die 18 habe sogar Ich schon geknackt" antwortete Ich und musste trotzdem lächeln "Aber danke ..." fügte Ich noch hinten an. Ich sah einfach jünger aus, dafür konnte Cal ja nichts.
Als wir unseren Weg nach Andrews richtigen Einwurf fortsetzten entwickelte sich das Gespräch weiter. Wobei das Lob meinen durch den Verlust des anderen Schwerts gekränkten Ego deutlich anhob "Danke ... meine Tante hat es mir gezeigt und das Schwert ..." gleich würde Ich ihm erklären das es dazu da war um lautlos zielen die Köpfe abzuschneiden sollte der Einsatz von Schusswaffen keine Option sein "... bekam Ich an meinem 16. Geburtstag, eigentlich sind es zwei Klingen, aber eine habe Ich wohl im Wirrwarr der Stadt verloren." gestand Ich etwas betrübt ein. Ich hing an meinen Klingen und würde mich eher durch die gesamte Apokalypse schneiden als es aufzugeben.

Schließlich an der frischen Luft angekommen lächelte Ich, wo Cal Recht hatte, es fühlte sich wie ein neuer Morgen an. Ein neuer Morgen in derselben verseuchten Welt, doch gerade in diesem Moment merkte man davon nichts. Der Adrenalin rausch von vorhin hielt noch teilweise vor, ein langsames Nicken in Andrews Richtung schoss meiner Antwort voraus "Mein Schwert liegt dort, aber in einem Gewirr aus Nebengassen. Wenn ihr mich in der Nähe absetzt könnten wir einen Treffpunkt ausmachen und Ich stoße erneut zu euch ..." führte Ich schneller die Worte als mein Kopf den Sinn erschloss. Das Ich so unbedingt meine Klinge wollte mochte für Andere vielleicht nicht normal sein. Doch für mich war es wie das Atmen ein Grundbedürfnis ... als Cal schließlich den ersten richtigen Schritt Richtung eines Plans machte musste Ich ein wenig lächeln "Ich habe in der Stadt einige Tage verbracht. Also die Kling finde Ich alleine deutlich schneller und mit dem Wagen kämen wir auch nicht wirklich dicht an die Stelle, aber Ich würde es auch verstehen wenn ihr in eine andere Richtung müsstet." meinte Ich mit einem leichten Lächeln, jemanden dazu bringen für meine Inventar Suche sein Leben zu riskieren ging trotzdem zu weit. Ich hatte es ja auch schließlich verbockt.
@Andrew Stevens @Calum Melvin hoffe das geht so in Ordnung^^

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#82

RE: Außenbereich

in Außenbereich 26.04.2017 10:48
von Andrew Walker (gelöscht)
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Kurz überegte er auf Calums Worte, den damaligen Fall betreffend, zu antworten, aber er hatte Recht: Es war ohnehin vorbei. Alles was die Vergangenheit betraf war anstrengend, jedem Gedanke an eine heile Welt folgte die bittere Realität und traf einen nur noch härter, darum zuckte er lediglich die Schultern.
Auch er kommentierte Ryans Tat mit Anerkennung, doch auch hier sollte die Realität schnell wieder Oberhand gewinnen. Denn schlussendlich hatte es nichts gebracht, sie standen nach wie vor vor einem Trümmerhaufen sondergleichen. Als sie also an der frischen Luft angekommen waren sog auch er erstmal Sauerstoff in seine geschundenen Lungen. Seine Kleidung war nach wie vor klamm, und alles in ihm schrie nach einer Dusche und trockenen Klamotten. Calum hingegen schien die Feuchtigkeit im Rücken zu genießen. Allein der Gedanke sich nun an der Wand anzulehnen trieb ihm eine Gänsehaut über den Körper, und er erschaudert heftig.
Seine Frage nach Angehörigen lässt ihn frustriert aufseufzen, denn natürlich gab es die. Ob die allerdings noch lebten war eine andere Frage, mal davon abgesehen dass er nicht wüsste wo er zu suchen anfangen sollte. Dass es sich bei Ryan eingebürgert hatte zu kämpfen irritierte ihn, lenkte ihn ein wenig von seinen trüben Gedanken ab. Aber der Blick in die Augen des Jüngeren verriet ihm das nachfragen, wie er das wohl meinte, nur zu Irritationen führen würde, also beließ er es dabei. Gosh, im Grunde war es in seiner Familie ja nicht anders, nur dass er sich für den anderen Weg entschieden hatte. Wenn er da so an seinen Bruder dachte… Der war von ihrem kriminellen Vater genau so geprägt. Und wieder muss er sich zwingen diese Gedanken abzulegen. Also antwortet er erstmal
„Nun, ich war verlobt bevor es kritisch wurde… Und meinen Bruder suche ich auch, auch wenn ich davon ausgehe dass er mir eine Kugel in den Kopf jagt, sollte ich ihm tatsächlich je wieder gegenüber stehen!“
Meint er ehrlich und sieht Ryan an
„Nun, das mit dem Wagen hat sich ja ohnehin erledigt schätze ich, so ganz ohne Benzin. Ich hoffe meine Verlobte und meinen Bruder irgendwo zu treffen, aber sein wir mal realistisch: Ich glaube nicht dass ich einen der beiden lebend finde. Also habe ich keinen Schimmer wo ich als nächstes hin will oder muss!“
Wobei pb das davon abhängig macht wo Syril als nächstes hin will, da ist nämlich ein Aufeinandertreffen geplant. Bis dahin sind Andrew und seine pb aber total flexibel, darf also gern von Calum entschieden werden bis es bis dahin weiter geht?
„Da ich allein weiter ziehen aber gerade auch als keine gute, und gesunde Option erachte würde ich mich euch einfach anschließen erstmal“
Man kann dann schließlich immernoch entscheiden wie es weiter geht, richtig? Er wäre dann eben nur ggf irgendwann los in Richtung seines Bruders…
"Ich gäbe gerade nur ein Königreich dafür irgendwo zu trocknen, hab nicht mehr sonderlich viele Klamotten dabei.." xD

@Calum Melvin @Ryan Thieriot

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#83

RE: Außenbereich

in Außenbereich 01.05.2017 08:17
von Calum Melvin (gelöscht)
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"Dann gehen wir in Richtung Stadt" meinte Calum und ging voraus
<<<Stadt / Brücke

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#84

RE: Außenbereich

in Außenbereich 31.07.2017 14:13
von Gabriel Fell (gelöscht)
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CF: Flüchtlingscamp


Gabriel hatte die Blondine zum Auto gebracht, welche sich dann selbstständig den Weg zur Beifahrerseite machte. Zuerst hatte er noch überlegt, ihr die Tür aufzuhalten und ihr zu helfen - schließlich war sie blind. Doch eines was er in der kurzen Zeit gelernt hatte war, dass diese blinde Dame weitaus weniger Hilfe brauchte als manch andere. Gerade als der Wagen ins Rollen geriet, erhielt er den nächsten Funkspruch seines Bruders:

"Nein, alles gut. Ich... habe nur jemanden gerade zu Gesicht, den ich nie im Leben gedacht hätte wiederzusehen.
Ein Flüchtlingscamp klingt auch nicht gerade nach einem sicheren Ort. Mir wurde schon vor Monaten gesagt, dass sie alle überrannt worden wären. Ein wirklich sicherer Ort ist mir bisher unbekannt. Wir sind momentan in einer alten Jägerhütte, südöstlich in den Wäldern. Dort scheint es noch etwas ruhiger zu sein. Allerdings hat das starke Unwetter auch hier mächtig gewütet. Ich weiß nicht, ob da ein gutes Durchkommen garantiert ist. Vielleicht sollten wir uns doch besser aufeinander zu bewegen?"


Gabriel überlegte kurz während er das Auto wieder auf die Straße brachte. Wen hatte sein Bruder wohl zufällig wieder gefunden? Natürlich hatte er Recht, dass das Flüchtlingscamp kein sicherer Ort war, dass hatten er und Cassy heute am eigenen Leib erfahren. Der Seal räusperte sich kurz ehe er auf den Sendeknopf drückte und selbst sprach, sein Blick ging dabei zu der Blonden neben ihm.



"Dann hoffe ich doch, dass ich diese Person kennen lernen werde. Hier war es auch nicht sicher, deswegen entfernen wir uns wieder von diesem Ort. Eine Jagdhütte sagt mir nichts und ich wette, dass ich diese trotz Suche nicht finden würde. Ich versuche einen geeigneten Ort in Waldnähe zu suchen und werde mich von dort aus wieder melden. Pass solange auf dich auf. Over."
@Lucian Fell


Eine andere Lösung gab es nicht. Auf der Suche nach dieser Hütte gerieten er und seine Begleitung wahrscheinlich nur in Gefahr und die wollte er von Cassy fernhalten. Ehe er jedoch seine Gedanken weitersponn, drehte er sich erneut in die Richtung der Blinden. "Es sieht so aus, als ob ich meinen Bruder bald wiedersehen würde. Willst du mich noch immer begleiten? Wenn ja, würde ich mich sehr darüber freuen." Gabriel war sich zwar gewiss, dass sie bei ihm bleiben würde, doch wollte er sie zu nichts zwingen und sie irgendwohin schleppen, wo sie vielleicht gar nicht sein wollte. Ein Lächeln ihrerseits war fast Antwort genug. Erleichterung stieg in ihm auf. Während der Fahrt, der Himmel wurde immer dunkler und dunkler, Stunden vergingen während er versuchte das Auto so leise wie möglich durch die Gegend zu manövrieren, als seine Gedanken wieder an die Unbekannte Amy und Cassys Worte dazu gingen. "Sie war schnell verschwunden, oder? Die Aussicht bei uns zu bleiben, missfiel ihr wohl. Sei's drum. Ich würde sagen, wenn wir einen geeigneten Ort gefunden haben, können wir dort pausieren. Es wird ohnehin eine Weile dauern, bis Ian dorthin gefunden hat. Dann wäre ich auch wirklich froh, wenn wir den Verband wechseln könnten."

Die Fahrt ging noch eine ganze Weile und zu seinem Glück, reichte der Sprit. Dennoch machten sie vorsichtshalber einen Zwischenstopp. Cassy blieb auf sein Bitten hin im Auto während er von einem am Straßenrand stehenden Wagen Benzin abzwackte. Nun war der Tank zu einem 3/4 voll und sie würden es wohl noch eine Weile schaffen. Vorsorglich hatte der Seal die Lichter des Autos ausgeschalten um nicht gleich von Jedermann erkannt zu werden. Tarnung. Und so hätte er fast ein Schild übersehen, welches am Waldrand neben der Straße stand und zwischen die Bäume wies. Gabriel verlangsamte das Auto und versuchte in der Dunkelheit die Schrift auf der Tafel zu erkennen. Cassy fragte ihn, was los sei, sie hatte wohl die geringere Geschwindigkeit bemerkt. In diesem Moment entzifferte er auch die Buchstaben, welche zu einem Kloster wiesen. Ein Kloster! Das dürfte doch von beiden Seiten aus zu finden sein. Freudig erzählte er seiner Begleitung von seinem Fund. "Was meinst du, wollen wir es probieren?" Und so schlug er den Waldweg in Richtung dieses Klosters ein. Der Weg war holprig, und die Dunkelheit zwang ihn, die Lichter schnell wieder anzustellen. Der Sturm hatte auch hier gewütet, doch noch war er in der Lage, Stolpersteine und kleinere Bäume zu umfahren. Bis sie jedoch an einem großen Baumstamm ankamen, der die komplette Straße versperrte. Hier würden sie mit dem Auto nicht mehr weiter kommen. Doch bildete sich der Seal ein, in naher Ferne so etwas wie Mauern erkennen zu können. Sie mussten wohl das Kloster erreicht haben. Gabriel schaltete den Motor aus und versuchte seine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. "Die Straße ist versperrt, doch ich denke, wir dürften unser Ziel erreicht haben. Es ist dunkel da draußen, wohl tiefe Nacht. Wollen wir im Auto ausharren?" Der Mann sehnte sich danach die Beine zu vertreten, doch ahnungslos in der Nacht ein Gebäude zu erkunden wäre auch nicht die beste Idee. Doch musste er es, wenn er es seinem Bruder als sicheren Treffpunkt durchgeben wollte.

@Cassy Norris - ich hoffe der Zeitsprung geht für dich auch so in Ordnung?

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#85

RE: Außenbereich

in Außenbereich 31.07.2017 16:23
von Cassy Norris (gelöscht)
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Bist ja äußerst gefragt, was?“ Wollte sie scherzhaft, von ihm wissen, nach dem abermals eine Antwort von seinem Bruder rein kam.
Während die Stimme, des für sie noch unbekannten knarrend erklang, blieb sie stumm und dachte an ihren eigenen Bruder, dabei überlegte sie, ob Cable das Versprechen einhielt, dass sie sich von ihm erzwungen hatte, er möge ein Auge auf ihren Bruder haben.
Als sich dann das Gespräch, der beiden Brüder, auf eine Jagdhütte festigte, erinnerte sich Cass daran, dass sie kurz in einer zusammen mit Raven verweilt hatte, als die beiden im wahrsten Sinne des übereinander gestolpert waren.
Dort waren sie für den Moment sicher gewesen, wenn auch nicht lange, allerdings bezweifelte die Blinde es, dass es sich dabei, um die Gleiche Hütte handeln würde, selbst wenn würde sie sie nicht wieder erkennen.

Als Gabriel zu ihr meinte, er würde vermutlich bald seinen Bruder wieder sehen und ob sie immer noch mit ihn immer noch begleiten wollte. Musste sie grinsen. „Das ist eine dumme Frage.“ Ließ sie ihn dann wissen und ihr grinsen wurde eine Spur breiter.
Wer war schon so verrückt und ließ sie Autofahren und mit einer Schusswaffe rum hantieren? So schnell würde sie niemanden finden, und selbst wenn doch, würde sie dieser Person so schnell vertrauen?
Vertrauen, war bei ihr nämlich so eine Sache, sie war zum Teil, mehr darauf angewiesen, als andere Menschen. Denn sie musste, blind vertrauen. „Also, fahr weiter Gunslinger.

Irgendwann, dämmerte die Blinde bei dem monotonen Geräusch des Wagens unter ihr weg.
Sie Verschlief einige Stunden, und wachte erst wieder auf, als Gabriel sie ansprach.
Hmm…?“ Gab sie von sich und richtete sich auf den Beifahrersitz wieder auf. „Was war?“ Hackte sie nach und rieb sich einmal über das Gesicht, es dauerte kurz, bis ihr klar wurde, dass er über die Amy gesprochen hatte. „Vielleicht ist sie lieber alleine unterwegs…oder hat noch irgendwo jemanden, um den sie sich kümmert.“ Überlegte sie laut. Keiner konnte noch von sich behaupten, dass er die Beweggründe eines anderen verstand oder gar kannte.
Zu oft, dachte man, man würde jemanden kennen, verstehen und wunderte sich dann doch über diesen jemand, selbst wenn er einen immer wieder vor sich selber gewarnt hatte.
Sie wird schon wissen, was sie tut…“ Im Geiste fügte sie, ein Hoffentlich noch hinzu.
Ich hab es dir angeboten, also werde ich es auch machen.“ Erinnerte sie ihn dann daran, dass sie seinen Verband auch sofort im Auto hätte gewechselt hätte.
Allerdings hatten beide, so schnell wie nur möglich, vom dem Camp weg gewollte, ehe sie eine böse Überraschung überrascht hätte.

Vielleicht hättest du mich nicht auf der Wiese fahren lassen sollen.“ Überlegte sie laut, nach dem sie einen kleinen Stopp eingelegt hatten, um Benzin, aus einem anderen Auto zu zapfen.
Vermutlich, hatte dieses wilde herum gefahren, ihnen, den meisten Sprit geklaut.
Ihr Kopf wand sich zu ihm, als die Auto Tür, sich wieder geöffnet hatte. „Auch, wenn ich dir immer noch, sehr dankbar bin, dass du mich fahren lassen hast, es hat Spaß gemacht.“ Ob auch er von Spaß reden würde, war etwas anderes.
Sein sympathischen Ganglien hat sicher auf Hochtouren gearbeitet, und ordentlich Adrenalin ausgeschüttet.

Sie fuhren weiter und die Blinde, den Kopf gegen die Scheibe gelehnt, die Augen offen in die leere Blickend, verfiel wieder in Schweigen.
Erst als sie langsamer wurden, brach sie ihr schwiegen. „Ist alles in Ordnung?“ Wollte sie wissen, so lange sie den Grund nicht für ihr Langsam werden wusste, konnte alles sein.
Als er ihr aber von seinem Fund, ein Kloster erzählte, ließ sie sich wieder in den Sitz zurück sinken.
Warum nicht…schaden tut es sicher nicht, sich einmal um zu sehen“ Ein Kloster war oft, aus dicken Stein, und wer weiß, vielleicht hatte sich der ein oder anderer dort verschanzt.
Oder aber es war leer, aber dennoch konnten sie vielleicht von dort noch besser Funken, auch war ein Kloster leichter zu finden, als eine Hütte im Wald.
Ich muss aber kein Schweigegelübde ablegen oder?“ Wollte sie dann von ihm wissen und grinste in seine Richtung.

Der Weg wurde uneben, immer wieder fuhren sie in ein Schlagstock oder über einen größeren Stein, der im Weg lag.
Das Unwetter hatte auch hier, spürbar gewütet. So überraschte sie es nicht, als der Wagen abermals Halt machte. Unaufgefordert, begann ihr Gabriel wieder zu erzählen, was er sah.
Diese Tatsache, ließ sie schmunzeln.
Allerdings vernahm sie auch die Ungeduld und den Tatendrang aus seiner Stimme, als er sie fragte, ob sie erst einmal im Wagen bleiben wollten.
Es ist zu dunkel…“ Meinte sie, wobei sie wirklich eine der Letzten sein würde, die dies störte.
Lass uns warten…und nach sehen, wenn es etwas heller geworden ist… Ihre Finger Tasteten nach der Verriegelung der Tür und betätigte diese. „Wir müssen ja nicht lange warten…nur etwas, bis man mehr sehen kann…“ Fügte sie noch hinzu, und versuchte es sich, auf den Sitz etwas gemütlicher zu machen , um die Beine ausstrecken zu können.


@Gabriel Fell - der War überhaupt nicht in Ordnung
Quatsch, alles gut :)

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#86

RE: Außenbereich

in Außenbereich 02.08.2017 21:09
von Gabriel Fell (gelöscht)
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Gabriel war wirklich froh, dass er seine Reise nicht allein antrat. Früher genoss er seine Ruhe, hielt sich von Menschen fern, weil er der Meinung war, dass sie ihn in der Apokalypse nur noch zusätzlich gefährdeten. Doch seit geraumer Zeit stieß er auf Menschen, die seine Ansichten änderten. Sie waren es schier wert, dass man Acht auf sie gab. Mit Abstand war Cassy, auch wenn sie sich noch nicht lange kannten, neben Blaire, zu seinem liebsten Reisegefährten geworden. Zwar war sie blind und wäre vielleicht nicht in jeder Situation eine großartige Hilfe, doch genoss er ihre Gesellschaft zunehmend. Besonders jetzt, auf der Suche nach seinem Bruder, kurz vor einem eventuellen Wiedersehen. Wäre er allein, wüsste er nicht, was passieren würde, wenn die beiden Brüder es nicht schaffen würden, sich zu treffen. In diesem Punkt wusste er, dass Cassy da war und er nicht verzweifeln würde. Schließlich hätte Gabriel dann noch immer eine Aufgabe.
Ihre gemeinsamen Gespräche beruhigten ihn, ließen seinen Kopf klarer werden und er wusste, dass sie ihm genauso half wie er es bei ihr tat. Natürlich hätte er seine Wunde allein versorgen können, doch ein besseres Resultat würde er mit ihrer Hilfe erzielen. Es stimmte ihn ebenso froh, dass sie ihn weiter begleiten wollte, ein kleiner Stein fiel von seinem Herzen, als sie ihm klar machte, dass das der Plan war und sie nicht davon abweichen wollte. Wie schnell man sich an Menschen gewöhnen konnte.

Während der Fahrt hatte ihn zu seinem Glück ein erneuter Funkspruch seines Bruders erreicht. Die Blonde neben ihm hatte seelenruhig im Beifahrersitz gedöst, was ihm das ein oder andere Mal ein Lächeln entlockte.

"Das wirst du, ebenso wie du einen passenden Treffpunkt finden wirst. Lass dir nur nicht zu viel Zeit. Die Batterien werden es leider nicht mehr ewig tun. Das werde ich, so wie du auf dich! Ich bleib auf Empfang. Wir hören uns!"


Zwar beunruhigte den Seal die Aussage, dass seine Batterien vielleicht nicht mehr lange halten würden, doch er kannte solche Geräte und hoffte, dass der Saft reichen würde, wollte im nächsten Funkspruch so auch genaue Ansagen von sich geben können. Und dies sollte alsbald geschehen. Gabriel und Cassy erreichten eine Auffahrt zu einem alten Kloster, an welcher sie gezwungen waren zu halten, da ein großer stämmiger Baum den Weg versperrte. Es brachte nichts weiter zu fahren und es wäre auch wohl besser, erst einmal nicht die Gegend zu erkunden. Seine Gefährtin stimmte in dieser Hinsicht seiner Aussage bei. Auch wenn er so Lucian nicht direkt durchgeben konnte, dass dies sicher war, so war er doch hier und wusste, dass er irgendwie eingreifen könnte. Noch einmal würde er Little I nicht verlieren, das schwor sich der Dunkelhaarige. Vielleicht sollte er noch für einige Minuten schlafen und sich etwas ausruhen, doch eigentlich war er so hellwach wie lange nicht mehr. So entschloss er sich, erst einmal seinem Bruder Bericht zu erstatten.



"Little I, hier ist Big G. Haben gerade einen recht geeigneten Platz gefunden. Ein altes Klostergemäuer, so ausgeschildert.
Konnten über eine Straße im Wald bis fast vor das Gebäude fahren. Sicherstellen konnten wir den Ort noch nicht, aber es scheint relativ ruhig zu sein. Wir warten hier und ich hoffe ihr könnt irgendwie hier her finden. Wehe dir wenn nicht."

@Lucian Fell


Nachdem er das Funkgerät auf das Armaturenbrett des Wagens gelegt hatte, widmete er seine Aufmerksamkeit wieder Cassy. Lange hatte er geschwiegen, zum einen weil er sie nicht wecken wollte, zum anderen weil ihm zu viel durch den Kopf ging. Aber jetzt, jetzt warteten sie, wie auf heißen Kohlen. "Weißt du was? Ich bereue es keinen Augenblick, dich mit dem Wagen fahren lassen zu haben. Es war ausgelassen, es war normal und für einen Moment war das alles hier wie vergessen." Der Dunkelhaarige räusperte sich nun. "Aber wenn wir schon einmal hier sind, vielleicht hast du ja doch etwas zu beichten." Ein Grinsen zierte seine Lippen als er den Blick in die Dunkelheit warf. Bildete er es sich etwa ein oder konnte er am Horizont schon ein leichtes Lichtflackern erkennen?

@Cassy Norris

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#87

RE: Außenbereich

in Außenbereich 03.08.2017 08:40
von Cassy Norris (gelöscht)
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Für Gabriel und seinem Bruder, hoffte Cass, dass die Batterien noch halten würden.
Würde es mehr Energie verbrauchen, wenn sie die Funkgeräte ausschalten würden, und grobe Zeit Punkt verabredeten, an dem sie beide diese wieder einschalteten?
Wobei, dann die Gefahr größer wäre, dass sie sich verpassten, so hatten sie wenigstens eine geringe Chance sich wieder zu finden. Sie hatte die Chance bereits gehabt, sie hatte Spencer und auch Blaire wieder gefunden, und beide, hatte sie dann verlassen, ein anderes Wort gab es nicht für ihr Handeln.

Sie werden schon, hier her finden.“ Meinte Cassy bestimmt. „Der Funkspruch kommt sehr klar an…das heißt doch, “ Begann sie ihn zu fragen. „Das zwischen ihm und uns nichts ist, dass die Verbindung stören könnte…“ Sie wartete kurz, ob er ihr Vermutung bestätigen oder verneinen würde und sprach dann weiter. „Ein Klöster ist meistens gut aus geschildert…und ich kann mich nicht erinnern, dass es in DC davon so viele gibt.“ Wenn sie ehrlich war, konnte sie sich überhaupt nicht daran erinnern, dass es überhaupt eins in DC gab, auch gab es in den Vereinigten Staaten, kaum wirklich alte Gebäude, die man mit denen in Europa hätte vergleichen können.
Und wenn dein Bruder, dir nur etwas ähnlich ist, wird er es hier her finden.“ Um ihre Worte zu bekräftigen, nickte sie leicht mit dem Kopf.

Familie war sich oft, ähnlicher als die einzelnen Parteien wahrhaben wollten. Sie selber ähnelte ihrer Mutter zu sehr, wenn sie Wütend oder auf gebracht war.
Natürlich griff sie dann nicht nach der Flasche, und schlug auch nicht nach den Menschen, die ihr am wichtigsten waren, oder sein sollten.
Blaire hatte zwar auch Temperament, aber ein anderes, es war nicht mit ihrem zu verglichenen und Spencer…bei ihm war sie sich hin und wieder, gar nicht so sicher.
Glaubst du…Blaire geht es gut?“ Wollte sie von ihm wissen, zog die Beine an und setzte ihre Füße auf den sitz ab, so dass sie ihre Arme um ihre Knie schlingen konnte. Das ihre Schuhe vielleicht verdreckt waren, schien sie dabei, nicht zu kümmern. „Ich hoffe, dieser Connor, oder wie er auch jetzt, macht keinen schieß…“ Ihre Stimme hatte einen kalten Ton angenommen, während ihr Geschieht hart wurde. Sie konnte ihre Schwester, immer noch nicht verstehen, dass sie mit dem Typen, einfach so mit gegangen war, nach all dem, was sie über ihn erzählt hatte? Natürlich, Menschen konnten sie ändern…vielleicht hatte er es auch, aber sie verstand Blaire einfach nicht…vielleicht wollte die Blinde, sie auch nicht verstehen.

Eine weitere Frage, schlich sich in ihren Kopf, das Verhalten von Gabriel und Blaire, als diese sich dazu entschieden hatte, zu bleiben und ihre Reaktion darauf, als der Seal nicht wollte, dass Connor, weiter auf sie zukam. War das sein generelles Beschützer verhalten, oder war da, in dem Moment mehr gewesen?
Blaire hatte mit ihm irgendetwas gesagt, dass Cass nicht verstanden hatte, ihre Schwester, wusste um ihr feines gehör und wusste daher, auch wie leises sie sprechen musste, damit die ältere nichts verstehen konnte.
Die Blinde verzog nachdenklich das Gesicht, im Grunde ging es sie nichts an, was ihre Schwester trieb, auch wenn sie recht neugierig in dem Moment war.
Allerdings, wurde sie von diesen Gedanken fort gerissen, als Gabriel sie ansprach und auf die Sache, mit dem Fahren Antwortete.

Du vielleicht nicht, aber die ganzen Feldmäuse und Maulwürfe, die jetzt renovieren dürfen…wären dir dankbar gewesen.“ grinste sie. „Es ist gut, wenn es mal…normal ist.[/b“ Normal war relativ und relativ war alles und auch nichts.
Wenn wir einmal vergessen können…dürfen…die Realität, holt uns eh zu schnell zu hart wieder ein.“ Wie oft sie das, schon am eigene Leibe erleben durfte.
Als der Seal sich dann räusperte, und sie fragte, ob sie etwas zu beichten hätte, wandte sie, ganz langsam den Kopf in seine Richtung.
Vergib mir Vater, den ich habe gesündigt, und das oft…“ Sprach sie mit recht ernster Stimme aus, ehe sie zu lachen begann.
Ich wusste ja gar nicht, dass du ein Beichtvater bist…wenn ich das nur schon früher gewusst hätte…sprichst du mich von meinen Sünden rein?[7b]“ Wollte sie von ihm wissen und streckte ihre Beine nun doch wieder aus. „[b]Wenn ja, musst du glaub ich einmal mit Spencer sprechen…ich glaube, der kann einiges erzählen…“ Das dem, halbwegs der Wahrheit entsprach, wusste sie nicht.
„[b9Oder Blaire…
“ Sprach sie immer noch scherzend weiter. „Oder habt ihr das schon hinter euch?“ Wollte sie, den Kopf schüttelnd von ihm wissen.

Ich glaube,-“ Setzte sie an, nachdem sie, auf gehört hatte zu Lachen. „Das die wenigen noch glauben…sich über so etwas Gedanken machen, aber was ist, wenn das Ganze,-[/(b]“ Sie brach ab, als sie realisierte, dass sie ein ähnliches Gespräch schon einmal mit einem Mann geführt hatte.
„[b]Vergiss es…das…das sind Gedanken eines Müden Geistes…
“ Sie war alles andere als Müde, schließlich hatte sie auf der Fahrt, im Gegensatz zu ihm geschlafen. „Du kannst schlafen wenn du möchtest…ich halte die…Ohren auf.“ Sprach sie schnell weiter. Manches tat einfach weh, selbst wenn man wütend sein wollte.

@Gabriel Fell

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#88

RE: Außenbereich

in Außenbereich 07.08.2017 19:43
von Gabriel Fell (gelöscht)
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Neeein! Du postest nicht mehr als ich - neeein! Du Lügnerin! @Cassy Norris



Wie sehr er ihre Anteilnahme an seiner Situation schätze, vermochte der Seal nicht in Worte zu fassen. Vor kurzem waren sie noch Fremde, doch jetzt waren es zwei Freunde die gemeinsam in einem Auto saßen. Die Schwestern ähnelten sich wirklich sehr. Gabriel tat sich normalerweise sehr schwer damit, Menschen zu vertrauen und sie in sein Herz zu schließen, doch die Familie Norris hatte da etwas an sich. Dankbar legte er seine Hand kurz auf ihre und drückte sie, ehe er diese wegnahm, damit der Moment nicht zu komisch für beide werden würde. Er hatte kein sexuelles Interesse an ihr - nein. Natürlich war sie hübsch, aber wenn er sein Inneres befragte, wusste der Dunkelhaarige, dass sein Herz noch immer vergeben war - schmerzhaft. "Ich danke dir. Danke das du mir zusprichst. Und ja, sie werden uns schon finden." Nun stahl sich ein Lächeln auf seine Lippen, als sie erwähnte, dass wenn er ihm ähnlich wäre, er definitiv herkommen würde. "Weißt du" und ein kurzes, leises Lachen ertönte: "Wenn dem so wäre, dann würde er mich wohl nie finden - wir sind Grundverschieden. Lucian kommt nach Kyra - er ist ruhig, besonnen - ein Denker. Lucian weiß was er macht und deswegen wird er zu uns finden. Wäre ich an seiner Stelle, wäre ich von dieser Tatsache nicht allzu sehr überzeugt." Natürlich tat der Seal alles für seine Liebsten und würde nicht aufgeben sie zu finden, doch manchmal war er zu schnell, zu unüberlegt, zu forsch und vielleicht - nein, ganz bestimmt - würde ihm das irgendwann das Leben kosten.

Und während seine Gedanken nur für einen kleinen Augenblick zu der Schwester der Blondine abgeglitten waren, kam sie erneut darauf zu sprechen. Ein wunder Punkt, mittlerweile gab er sich die Schuld dafür, dass sonst etwas mit ihr passiert sein konnte. Er hatte sie im Stich gelassen, etwas was er eigentlich nie vorgehabt hatte. Blaire hatte ihm geholfen, sie war für ihn da, als er Hayley verloren hatte. Vielleicht war es auch nicht ganz fair von ihm, dass sie so etwas wie ein Ausfüller in der Zeit war, doch er hatte sie lieb gewonnen. Diese junge verrückte Frau hatte ihm seinen Alltag versüßt - und doch hatte er sich auch damals von ihr trennen können - so auch heute. Ihr Verlust hatte ihm nie einen solchen Schmerz bereitet wie der seines Kaktus. Gabriel leckte sich mit der Zunge über die Lippen, befeuchtete sie, ehe er sprach. "Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich es weiß. Ich hoffe es - inständig. Doch bin ich davon überzeugt, dass ich sie wiedersehe. Das bin ich ihr schuldig." Ihre Beziehung war innig, mehr als nur das, sie haben sich einander hingegeben. Und es war gut, es hat ihn vergessen lassen. Nie hätte er gedacht, jemals so getroffen werden zu können. Doch dann fiel der Name Conner und sein Körper versteifte sich merklich. Ja - eigentlich war es nur seine Schuld! Es war seine Schuld, dass die Schwestern getrennt waren und er sich jetzt Sorgen um die Jüngste machte. Grummeld presste er zwischen seinen Lippen ein "Das wäre sein Tod" hervor.
Erinnerungen streiften seine Gedanken, schnell versuchte er diese fortzuwischen. Inständig war er froh darüber, dass seine Begleiterin blind war. Es war nicht seine Art, dass er anderen offenbarte wie er fühlte. Und sicherlich wäre es auch nicht gesprächsfördernd wenn Cassy erfuhr, dass er ihre jüngere Schwester flachgelegt hatte.

Doch die Blonde war mittlerweile Meister im Themenwechsel wenn die Stimmung leicht kippte. Sie spürte anscheinend, dass dies kein guter Gesprächsstoff war - auch wenn er ihr jede Frage gestattete und sie wohl auch zu 100% ehrlich beantworten würde. Na gut 99,9%. "Jeder braucht mal einen Tapetenwechsel", meinte er breit grinsend und nickte, als sie das mit der Normalität sagte. Genau das hatte er gemeint, sie verstand ihn und dies allein bewiesen schon die locker gesprochenen Worte.
Zu seiner Verwunderung stieg sie total auf die Sache mit der Beichte ein und er selbst war bemüht, sich einen ernsten Ton anzueignen und dieses Spiel, wenn auch nur kurz, mitzuspielen: "Mein Kind. Deine Sünden liegen schwer, doch dies sind auch schwere Zeiten. Unser Gottvater wäscht dich, durch mich, von deinen Sünden rein. Doch du musst nun fortan Gabriel, den Überbringer dieser Botschaft, jederzeit, jeden Wunsch von den Lippen lesen." Er stimmte in ihr glockenhelles Lachen ein und beruhigte sich erst wieder, als sie erneut eine Frage stellte. "Wir hatten viel Zeit zum Reden, dies und das, auch über Familie - doch dies war für uns beide ein schmerzendes Thema. Wir hatten sie zu dem Zeitpunkt gemeinsam verloren. Dies und das war ihr sicherlich einmal herausgerutscht. Aber es würde mich freuen, Geschichten auch mit deinen Worten zu hören." Gabriel schwelgte gern in Erinnerungen, heute lieber als damals, auch wenn sein Verstand ihm dieses nur allzu oft verbat. Erinnerungen die nicht die seine waren.

Als sie ihr Angebot äußerte, schüttelte er den Kopf, besann sich dann aber wieder auf ihre Blindheit - würde er das nie lernen? "Nein, danke. Ich bin viel zu angespannt dafür. Aber wir könnten die Zeit anderweitig sinnvoll nutzen. Hilfst du mir den Verband zu wechseln?"

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#89

RE: Außenbereich

in Außenbereich 09.08.2017 13:53
von Cassy Norris (gelöscht)
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Jeder, braucht etwas Hoffnung und etwas woran er glauben kann.“ Entgegnete sie ihm, auf seine Danken, dass sie ihm zusprach, sein Bruder würde ihn finden.
Hoffnung, war etwas, was einen Half weiter zu machen, sie selber hatte sich immer wieder gesagt, dass sie ihren Bruder und ihre Schwester wieder treffen würde, daran hatte sie sich eisern fest gehalten. Ihm würde es sicher auch helfen.
Sie hörte seiner Erklärung zu, dass sein Bruder, eher wie seine Schwester war, ein Denker. Und dass wenn er eher wie Gabriel wäre, ihn sicher nicht finden würde. Die Blinde schüttelte den Kopf.
Dann bin ich an deiner Stelle davon überzeugt, dass er dich findet.“ Warum war es so einfach, für jemanden anderes daran zu glauben, dass alles gut wird, dass sie sich wieder sehen, wenn sie selber Zweifel heckte, den Personen wieder zu begegnen, die sie treffen möchte, mit denen sie noch einmal reden wollte.
Selbst wenn Geschwister nicht gänzlich gleich sind, so haben sie etwas, was sie mit einander teilen, bei uns Norris ist es der Sturkopf.“ Erklärte sie ihm. Vermutlich hatte er es bei Blaire schon Live erlebt.

Sie hat auf…andere weiße früh gelernt, auf eigene Beine zu stehen.“ Gab sie nach einem Augenblick von sich wieder. Das ihr Dad, seiner jüngsten damals erlaubt hatte, einfach so nach NY zu gehen um dort auf die schule gehen zu können, hatte sie bis heute nicht wirklich verstanden. Balier war 19 noch nicht mal volljährig, damals war sie noch jünger gewesen.
Sie konnte sich, an den stress erinnern, den ihr Vater hatte, als er sich um all die Genehmigungen gekümmert hatte, dass seine Tochter los ziehen konnte, wäre sie auf eine Uni gegangen, hätte das ganze anderes aus gesehen. Sie wusste, dass ihre Schwester, von all dem nichts mit bekommen hatte. Aber so war es schon immer gewesen.
Ein Schnauben entwich ihr, als Gabriel meinte, dass es Connors Tod bedeuten würde, wenn er sich wieder als Arsch entpuppen würde.
Gut…da sind wir uns ja schon einmal einig.“ Stimmte sie ihm zu, und war wieder einmal überrascht von sich selber. Wie sehr sie sich doch verändert hatte. Wie viel es ausmachte, auf Menschen zu treffen, die wirklich Böse waren. Der Gedanke, dabei zu helfen, Connors Leben zu beenden, weil er ihre Schwester etwas getan hätte, oder gar an ihrem Tod schuldig wäre, schreckte sie nicht ab, sie wusste sie würde ihm das Leben zu Hölle machen, viel eher die Tatsache, dass sie so einfach darüber nach denken konnte, ohne etwas in diesem Moment zu fühlen, machte ihr mehr Angst.
Tief Atmete sie ein und schüttelte den Kopf.
Menschen verändern sich

Cass lachte befreit auf, als er ebenfalls auf das Wechsel des Themas einging. Sie brauchten nicht noch mehr, düstere Gedanken. „Sag das den Mäusen, ich glaube, die sehen das anderes.“ Meinte sie schmunzelnd und nichts war mehr von den Gedanken zu sehen, die zu vor noch ihre Gedanken beherrscht hatten. Der Tod würde sie alle, irgendwann holen, da war es besser, im hier und jetzt zu verweilen, und sich darüber Gedanken zu machen, Wie Mäuse wohl nun ihre neue Tapete aussuchen würden. „Glaubst du, es werden welche mit Korn Motiven sein?“ fragte sie ihn immer noch grinsend, allerdings, versuchte sie ein Ernsten Gesichtsausdruck auf zu setzten, als es um die Beichte ging.

Vater,-“ Setzte sie lachend an und unterbrach ihn, bei seiner Rede. „Sie wissen gar nicht, wie schwer sie auf mir lasten…was ich getan habe…“ Sie brach prustend in Gelächter aus. Ob man ihr überhaupt glauben würde, was sie gemacht hatte? Sie hatte mit jemand anderes, fast Angebandelt, nur um jemanden zu vergessen. Dass Gabriel, das gleiche getan hatte nur dies dann auch mit ihrer Schwester, durch gezogen hatte, wusste sie nicht.
Als er dann verkündete, sie müsse, damit sie von ihren Sünden rein gewaschen würde, Gabriel alle Wünsche von den Lippen ablesen, lachte sie laut Auf.
Ohne ein Wort zu sagen, hob sie ihre Hand und ließ sie durch die Luft wandern, ehe sie auf Gabriel Nase traf. „Ich glaube, dass von den Lippen Lesen, wird etwas Kompliziert…außer du will, dass ich dir Ständig im Gesicht rum taste." Meinte sie grinsend und tastete sich zu seiner Wange, die sie leicht tätschelte, ehe sie ihre Hand wieder zurück zog. „Der ein oder andere, der das Sieht, könnte es falsch verstehen und nichts damit anfangen, dass ich mich so von meinen Sünden befreie“ Mittlerweile, schüttelte sie sich vor Lachen. Es half auch nicht, dass sie sich dabei die Reaktionen von fremden vorstellte.

Die Blinde wand sich auf die Seite, sodass sie grob in seine Richtung blicken würde.
Hmm…was könnte ich dir erzählen? Sie verzog das Gesicht und dachte über vergangenes Nach, irgendeine lustige erfreuliche Geschichte, aus ihrem Familien Leben. Doch nahm er ihr die Überlegungen ab, als er sie Fragte, ob sie ihm helfen würde, den Verband zu wechseln.
Mit einem Nicken, richtete sie sich wieder auf dem Sitz auf, ihre Finger suchten tastend nach den Sachen die sie aus dem Camp mitgenommen hatte.
Kannst du, den Verbannt selbst lösen, oder soll ich das machen? Wollte sie von ihm wissen, als ihre Finger, dass Fläschchen fanden, in der das Desinfektionsmittel war. Nach einem kurzen weiteren Moment, fand sie auch die Mullbinden.

Ist zwar unpraktisch…“ Begann sie und schüttete sich etwas von der, in der Nase Beißenden Flüssigkeit auf die Hände und verrieb es. „Aber so sind sollte jetzt nichts weiter passieren.“ Beim Reden hatte sie die Nase gerümpft.
Vorsichtig, glitten ihrer Hände an seinem Arm entlang, bis sie die Wundränder, der Verletzung ertasteten. „Ich entschuldige mich, wenn ich fertig bin.“ Ließ sie ihn noch wissen.
Die Ränder fühlten sich leicht Heiß und Geschwollen an, allerdings fühlte sie so keinen Fremdkörper, die Wunde schien sauber zu sein, was vermutlich vom immer wieder neuem Bluten her zu kommen.
Während sie erneut nach dem Fläschchen griff um etwas auf die Wunde zu kippen, begann sie ihm zu erzählen, dass Blaire und sie einst Spencer an seinem Geburtstag früh morgen überraschen wollten.
Sie wollten Pfannkuchen machen, sie mussten nur feststellen, dass sie nicht alle Zutaten im Haus hatten. Die Kleine Blaire schlug vor, einfach irgendwas als Mehl Ersatz zu verwenden.
Was ist deine Lieblings Farbe? fragte sie plötzlich aus den Kontext gerissen und schüttete in dem Moment, als er am Überlegen war, das Desinfektionsmittel über die Wunde.
Wenn man abgelenkt war, sollte es weniger weh tun, jedenfalls hieß es so.

Nach dem sie auch das hinter sich hatte, erzählte sie ihm die Geschichte weiter, und verbannt von neuen Arm und Schulter.
Du kannst die also vorstellen, es war eine Riesige Sauerrei“ damit beendete sie ihre Erzählung und seine Verätzung. „Und, willst du immer noch, dass ich dir deine Wünsche von den Lippen lese? Oder hat es sich damit erledigt?

@Gabriel Fell
Wer ich? nein, wie kommst du nur darauf

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#90

RE: Außenbereich

in Außenbereich 11.08.2017 11:55
von Gabriel Fell (gelöscht)
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Das entsprach der Realität. Hoffnung war etwas, an was man sich klammern konnte. Hoffnung half einem über die schlechten Tage hinweg, Hoffnung half einem zu Überleben. Obwohl Gabriel noch andere Dinge einfielen, die ihm das Überleben erleichterten - Wut, Hass, Zorn. Sie waren ein ausgezeichneter Antrieb. Er kannte keinen besseren. Und als sie nun meinte, dass sie sich sicher war, dass er ihn finden würde, nickte der Seal. "Ja, das wird er. Etwas anderes bleibt ihm auch nicht übrig. Das würde ich ihm nie verzeihen." Ein kleines Lächeln huschte bei diesen Worten über seine Lippen.
Als sie nun anmerkte, dass die Norrisgeschwister alle stur waren, entfuhr ihm ein Lachen. Ja, dies war eine Eigenschaft, die bei Blaire nur allzu deutlich herausstach. "Da kann ich dir nur Recht geben, auch wenn ich deinen Bruder nicht kenne. Wir Fells sind immer für einander da, egal in welche Scheiße der andere gerät. Das war schon immer so. Wir verzeihen uns, weil wir uns brauchen." Familie war das Wichtigste in seinem Leben geworden, die Schwester und der Bruder waren das Einzige was er noch hatte. Auch wenn er der Meinung war, dass er das schwarze Schaf war. Kyra und Lucian waren gutmütig - ausgezeichnete Menschen. Und er, er tat viele falsche Dinge die andere verletzten. Doch das würde er auf diese Tage auch nicht mehr ändern können.

Gabriel wusste um Blaires Vergangenheit. Sie hatten viel Zeit miteinander verbracht und dabei blieb es nicht aus, dass man sich gegenseitig von der eigenen Vergangenheit erzählte. er hatte sie stets für ihren Mut und ihre Kraft in diesen jungen Jahren bewundert. Die Dunkelhaarige war zäh, zäher als so mancher muskelbepackter Kerl. Ihre Kindheit war unschön, er wusste um die Mutter, doch wusste er, dass dies bei Blaire selbst kein gutes Thema gewesen war, deswegen sprach er es auch nicht bei Cassy an. Die Schwestern ähnelten sich sehr, dessen wurde sich der Seal immer mehr bewusst. Nun auch die Härte der Blonden sprach dafür. Wie sie komplett emotionslos mitteilte, dass sie genauso über Collin dachte wie er. Sollte Blaire irgendetwas passieren, würden die beiden nicht allein vorgehen, sondern gemeinsam. Ihre Zeit würde also nicht so schnell enden. Umso besser war es, dass sie zu angenehmeren Themen kamen.

Cassy schien großes Gefallen an den Mäusen zu haben, was ihm ein Augenverdrehen entlockte. "Also bei mir haben sie sich nicht beschwert. Und ich würde dich jederzeit wieder ans Steuer lassen." Gefolgt von einem Zwinkern, ein Zwinkern was sie nicht sehen würde. Und nun fragte sie ihn allen Ernstes, was wohl auf der Mäusetapete abgedruckt sein würde und betont erst entgegnete er nur: "Ich denke es wird eher auf Käse heraus laufen." Das Mäuse Käse liebten war nur allzu gut bekannt und selbst hatte er es dadurch geschafft, die Rattenplage im Keller des Elternhauses so einzudämmen. Ein Vater gab es nicht im Haus, Lucian war zu jung und die Damen ekelten sich vor dem Getier, sahen es aber auch nicht ein, einen Kammerjäger zu bestellen, sie hatten ja Gabriel. Das er auch eine gewisse Abneigung gegen diese Viecher hegte, behielt er all die Jahre für sich.

Doch plötzlich schüttelte sich seine Weggefährtin vor Lachen und es war ihm kaum möglich die dazwischen gepressten Worte zu verstehen, so wie sie jauchzte. Wären in ihrer Nähe wohlmöglich Untote gewesen, hätten diese dies wohl nicht überhören können, doch da sich nichts näherte, war der Seal in diesem Punkt schon einmal beruhigt. Langsam stimmte er in ihr freudiges Verhalten ein. Taute wieder auf. "Dann lassen wir das lieber und ich denke mir was anderes diesbezüglich aus." Lebhaft stellte er sich vor, wie ihre Finger ständig an seinen Lippen hängen würden und wie schnell er davon genervt sein würde. Hätte er einmal wieder eher bedacht, dass sie blind war, wären wohl seine Worte anderes gewählt worden. "Ich vergesse es irgendwie ständig. Du kommst mir einfach nicht wie eine Blinde vor." Gabriel sah sich zu diesen Worten gezwungen, wollte sich vielleicht damit erklären, erklären falls er wieder etwas bescheuertes von sich gab.

Doch nun wurde das Ganze etwas ernster, denn Cassy erklärte sich dazu bereit, ihm mit dem Verband zu helfen. Sie selbst kramte in einer Tasche herum, suchte wohl die bekommenen Hilfsmittel. Während sie suchte fragte sie ihn, ob er den Verband lösen konnte. Gabriel stimmte ihr zu und machte sich langsam daran, die T-Shirtfetzen von seinem Oberarm zu lösen. Sobald dieser entfernt war, lief ihm wieder etwas Blut den Arm hinab, nicht viel, denn der Rest schien verkrustet zu sein und somit die Wunde geschlossen zu haben. Die Verletzung schmerzte und er schaffte es nicht einmal die Schulter soweit zu heben, dass er einen Blick darauf werden konnte. Vielleicht war es auch besser so. Die Blinde kippte sich etwas Desinfektionsmittel über die Hände, eine Tatsache die ihn sehr beruhigte und ihn davon überzeugte, dass sie eine gewisse Ahnung in solchen Dingen hatte. Cassy erwähnte noch, dass sie sich bald entschuldigen würde, was der Seal mit einigen Worten entkräftigen wollte, von wegen er wäre stark, würde das schon aushalten. Doch dazu würde es nicht kommen, gerade als er die Stimme erheben wollte, begann sie die Wunde zu betasten. Ein Schmerz durchzuckte ihn und nahm ihm die Sprache. Gabriel atmete stoßweise ein und biss sich auf die Lippe und keinen Ton von sich zu geben. Er schmeckte etwas Blut, sein Körper verkrampfte sich. Ein bisschen Novamin i.V. das wäre es jetzt. Zu seiner Verwunderung erzählte sie ihm jetzt irgendwelche Geschichten, ein ganz anderes Thema. Etwas verdutzt merkte er, dass sie ihn ablenken wollte und mit aller Kraft versuchte er sich darauf einzulassen. Als sie nun fragte, was seine Lieblingsfarbe sei und er gerade mit "Blau" antwortete, spürte er ein starkes Brennen in der Wunde. Sie hatte das Desinfektionsmittel darüber gegossen und ein Stöhnen entwich zwischen seinen Zähnen. Der Seal ließ sich in den Sitz zurück sinken, schloss die Augen und versuchte seine Gedanken schweifen zu lassen. Er erinnerte sich an ihre wunderschönen Augen und ließ sich für einen Moment in deren Bann ziehen.
Langsam ließ der Schmerz nach, der Seal öffnete wieder die Augen und sah zu der Blonden rüber, die mit etwas neuem Mull den Arm erneut verband. "Das kann ich mir vorstellen. Und gegen einen Lakaien habe ich wirklich nichts", seine Stimme war leise, es hatte ihn viel Kraft gekostet sich zusammen zu reißen. "Nichts gegen dich, aber einfühlsam ist nicht so deine Stärke oder?", als er sie dies fragte, lag dennoch ein Lächeln in seinem Gesicht.

@Cassy Norris - ich weiß nicht.. oder ist deine PB auch blind?
@Lucian Fell | @Caroline Mercer - damit ihr schon einmal wisst wo wir sind.

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